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Goseburg-Zeltberg

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Goseburg-Zeltberg
Einwohner*innen 2714 (2009)
Postleitzahl 21339
Lagekarte
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Goseburg-Zeltberg ist ein Stadtteil von Lüneburg. Er liegt im Norden der Stadt und grenzt an die Gemeinde Bardowick. Abgegrenzt im Norden durch die Ostumgehung, im Osten durch die Ilmenau, reicht er im Süden bis an die Altstadt.

Geschichte[edit]

Der Name Goseburg geht auf einen Zollturm aus dem Mittelalter zurück, ähnlich der Hasenburg im Süden der Stadt.

Der Lüneburger Zeltberg trägt seit der Bronzezeit eine ganze Reihe vor- und frühgeschichtlicher Bestattungsplätze, die im Gebiet der heutigen Stadt Lüneburg von den ansässigen Menschen angelegt wurden. Aus der Zeit um 1900 v. Chr. stammt ein sogenanntes „Aunjetitzer Randleistenbeil“. Es ist eines der ältesten Funde und damit ein archäologisches Zeugnis einer sesshaften Bauernkultur. Erwähnenswert sind auch die dort entdeckten langobardischen Urnengräberfelder.

Der Stadtteil ist eines der alten Industriegebiete aus der Jahrhundertwende mit der Portland-Zementfabrik, dem Eisenwerk und dem Schlachthof. Nach langem Leerstand der Gebäude ist als Letztes das Gelände der Keulahütte neu bebaut worden. Der alte Schlachthof wich schon lange vorher dem Bau der Bezirksregierung.

Wirtschaft und Infrastruktur[edit]

Die Hamburger Straße mit ihrer Anbindung an die BAB 39 ist eine der Hauptverkehrsstraßen der Stadt Richtung Norden. Heute wird der Stadtteil im Norden vor allem traditionell durch Industriebetriebe wie Johnson Controls geprägt, während im Süden Verwaltungen und Behörden, wie Finanzamt und Polizei sitzen. Im Herzen um den Zeltberg liegen die alten Arbeiter- und Werkssiedlungen.

Vor kurzem erst fertiggestellt, verbindet nun eine Straßenbrücke die Goseburg mit dem Lünepark auf der anderen Seite der Ilmenau.

Weblinks[edit]


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