Actions

Sozialpädagogik

From Lünepedia

.. Dieser Artikel könnte etwas graphische Auflockerung vertragen. Hilf Lünepedia, indem du Bilder einfügst, an denen du die Rechte hast.


Sozialpädagogik
Abschluss B. A.
Regelstudienzeit 6 Semester (3 Jahre)
Studienplätze 93
Sprache Deutsch
Verantwortliche*r Philipp Sandermann[1]
Studentische Vertretung Fachschaft Bildung
Fakultät Bildung
FSA (Stand Mai 2019) Ansicht/Download
Website leuphana.de



Sozialpädagogik (auch SozPäd) ist ein Bachelor mit Lehramtsoption für berufsbildende Schulen an der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg.Das Programm wird wie alle Bachelorstudiengänge vom College angeboten. Die Studierenden werden durch die Fachschaft Bildung vertreten. Um das Studium aufnehmen zu können wird eine Hochschulzugangsberechtigung benötigt. Die Zulassung erfolgt jedoch über ein eigenes Zulassungs- und Auswahlverfahren. Außerdem bietet der Studiengang den Studierenden die Option, ein Auslandssemester an einer Partneruniversität in Spanien, Italien, Schweden, Großbritannien oder den USA zu absolvieren. [2]

Unterrichtsfächer[edit | edit source]

Studierende können das Fach Sozialpädagogik mit einem der folgenden Unterrichtsfächer kombinieren:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Evangelische Religion
  • Mathematik
  • Politik
  • Sport

Für die Fächer Englisch und Sport sind weitere Zugangsvoraussetzungen vorgesehen. So dient als Nachweis für die Englischkenntnisse bspw. ein Englischtest (z.B. TOEFL), Englisch als Muttersprache oder ein Hochschulstudium in englischer Sprache (min. 30 CP). Um Sozialpädagogik mit dem Unterrichtsfach Sport studieren zu können, ist ein Eignungstest, welcher die Sporttauglichkeit nachweisen soll, vorgesehen.[3]

Studienverlauf[edit | edit source]

Das Studium beginnt Anfang Oktober (Wintersemester) mit der Startwoche. Insgesamt teilt sich der Bachelor Sozialpädagogik auf sechs Semester auf. Neben den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Modulen des Studiengangs Sozialpädagogik, dem jeweiligen Unterrichtsfach, und dem Komplementärstudium, wird das Studium durch den Professionalisierungsbereich ergänzt. Dieser Professionalisierungsbereich thematisiert, unter anderem die Rahmenbedingungen der beruflichen Bildung, sowie Entwicklungs-, Lern- und Sozialisationstheorien. Mit Bezug auf die Lehramtsoption des Studiengangs, gilt es zudem ein Praktikum an einer berufsbildenden Schule, zu absolvieren. [2] Die, in der Fachspezifischen Anlage angegebenen, Reihenfolge der Module, ist nicht verpflichtend. Module können, sofern sie in dem jeweiligen Semester (Module des WiSe oder SoSe) angeboten werden, in jedem Semester absolviert werden.

Modulübersicht [4][edit | edit source]
6. Internationale Perspektiven der Sozialpädagogik
5 CP
Bachelor-Arbeit
15 CP
Unterrichtsfach
5 CP
Theorien und Methoden der Berufsbildungsforschung
5 CP
5. Adressat*innen der Sozialpädagoik
5 CP
Geschichte der Sozialpädagogik
5 CP
Sozialpädagogische Handlungsmethoden und Verfahren
5 CP
Sozial- und Entwicklungspsychologie
5 CP
Unterrichtsfach
5 CP
Sozialisationstheorien beruflichen Lernens (Sozialpädagogik)
5 CP
4. Komplementärstudium
5 CP
Recht, Organisation und Finanzierung der Sozialpädagogik
10 CP
Forschendes Lernen
10 CP
Unterrichtsfach
5 CP
Unterrichtsfach
5 CP
Schulische Praxisstudien (Sozialpädagogik)
10 CP
3. Psychologie des Lehrens und Lernens
5 PC
Unterrichtsfach
5 CP
Unterrichtsfach
5 CP
2. Bildung und Erziehung
5 CP
Fachrichtungsbezogene Unterrichtsmethodik
5 CP
Didaktik der Fachrichtung der Sozialpädagogik
5 CP
Methoden der empirischen Forschung in der Sozialpädagogik
5 CP
Unterrichtsfach
5 CP
Institutionen beruflicher Bildung (Sozialpädagogik)
5 CP
1. Leuphana Semester

Erstes Semester[edit | edit source]

Im ersten Semester, dem Leuphana Semester, ist neben der Einführungsvorlesung „Theorien und Gegenstände der Sozialpädagogik“, ein weiteres Seminar in dem Methoden II - Modul zu wählen. Das erste Semester soll, durch eine Einführung in die Grundlagen quantitativer und qualitativer Datenerhebungs- und Datenauswertungsmethoden, die Basis für die zukünftigen Semester bilden.

Zweites Semester[edit | edit source]

Das zweite Semester fokussiert sich stärker auf die gewählte Fachrichtung und das Unterrichtsfach (ein Modul). Vorgesehen sind sechs Module. Zu den fachwissenschaftlichen Modulen zählen „Bildung und Erziehung“ und „Methoden der empirischen Forschung in der Sozialpädagogik“. Behandelt werden in diesen Modulen zum einen die verschiedenen Zugänge zu den Erziehungswissenschaften und zum anderen, anhand verschiedener Beispiele, die Methoden der empirischen Sozialforschung. Die fachdidaktischen Veranstaltungen „Fachrichtungsbezogene Unterrichtsmethodik“ und „Didaktik der Fachrichtung Sozialpädagogik“ setzen sich mit Prozessen und Methoden im Unterricht sowie mit verschiedenen didaktischen Ansätzen auseinander. „Institutionen der beruflichen Bildung“ wird dem Professionalisierungsbereich zugeordnet und bietet einen Überblick über die Facetten des Ausbildungssystems in der Sozialpädagogik. (FSA)

Drittes Semester[edit | edit source]

Im dritten Semester werden die Studierenden von zwei fachwissenschaftlichen, semesterübergreifenden Modulen begleitet: „Recht, Organisation und Finanzierung der Sozialpädagogik“, bietet eine Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe und die Grundlagen der Sozialgesetzbücher. Des Weiteren erarbeiten Studierende in dem Modul „Forschendes Lernen“, forschungsorientierte Fragestellungen und stellen diesbezüglich konkrete Untersuchungsdesigns an. „Psychologie des Lehrens und Lernens“ thematisiert schul- und erziehungspsychologische Themen im Rahmen einer Vorlesung und eines Seminars. Neben zwei Modulen im Unterrichtsfach erwartet die Studierenden das Erste Praktikum in einer Berufsbildenden Schule. Die Veranstaltung „Schulische Praxisstudien“ zählt zum Professionalisierungsbereich, findet ebenfalls semesterübergreifend statt und bereitet im dritten Semester auf das Praktikum vor.

Viertes Semester[edit | edit source]

Im Verlauf des vierten Semesters werden die fachwissenschaftlichen, semesterübergreifenden Modulen aus dem dritten Semester fortgesetzt und abgeschlossen. Die „Schulische Praxisstudien“ befassen sich jetzt mit der Nachbereitung des Praktikums, welches i.d.R. in der Vorlesungsfreien Zeit absolviert wird. Außerdem erwartet die Studierenden das Komplementärstudium bzw. -modul und zwei Unterrichtsfach-Module.

Fünftes Semester[edit | edit source]

Das vorletzte Semester des Bachelors setzt sich aus vier fachwissenschaftlichen Veranstaltungen, einem Unterrichtsfach-Modul und einem Modul des Professionalisierungsbereiches, zusammen. „Adressat*innen der Sozialpädagogik“ und „Geschichte der Sozialpädagogik“ thematisieren, gestützt auf nationale und internationale Forschungsstände, die Adressat*innenforschung und den Bereich der historischen Forschung. Das Modul „Sozialpädagogische Handlungsmethoden und Verfahren“ vertieft Handlungsmethoden und Verfahren, mit Betrachtung professioneller und organisationaler Praktiken der SozPäd. „Sozial- und Entwicklungspsychologie“ bezieht sich auf Aspekte des Verhaltens von Individuen in pädagogischen und sozialen Kontexten. Im Professionalisierungsbereich werden, im Modul „Sozialisationstheorien beruflichen Lernens“, verschiedene Sozialisationstheorien kritisch betrachtet und diskutiert.

Sechstes Semester[edit | edit source]

Im letzten Semester steht die Vertiefung der Kenntnisse im Fokus der Module: „Internationale Perspektiven der Sozialpädagogik“ thematisiert internationale Forschungsstände und länderspezifische Fallstudien mit Blick auf deren Bedeutung für die Forschungsfelder. Das letzte Modul des Professionalisierungsbereiches „Theorien und Methoden der Berufsbildungsforschung“, vertieft die Kenntnisse zu Prozessen und Institutionen beruflicher Bildung. Neben einem Modul im Unterrichtsfach steht am Abschluss des sechsten Semesters die „Bachelor-Arbeit“. Die Bachelorarbeit kann sowohl empirisch als auch als Literaturarbeit angelegt werden. Ziel ist die Erarbeitung eines relevanten, sozialpädagogischen Themas. Mit insgesamt 15 CP ist die Bachelor Arbeit das Modul mit den meisten CP. [4]

Weblinks[edit | edit source]

Einzelnachweise[edit | edit source]