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Mehrgenerationenhäuser

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Ein Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt für alle Generationen. Ziel ist, dass sich hier Personen jeden Alters begegnen, austauschen und gegenseitig unterstützen. Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser der Bundesregierung fördert rund 530 Einrichtungen deutschlandweit in dem Bestreben, Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und die Potenziale dieser Begegnungen auszuschöpfen.[1] Über die gesamte Hansestadt Lüneburg verteilt gibt es verschiedene Stadtteilhäuser. Als ein solches wurde auch das Geschwister-Scholl-Haus gegründet, das seit 2004 zusätzlich die Funktion eines Mehrgenerationenhauses für die Stadt und den Landkreis Lüneburg hat. Darüber hinaus gibt es das Lydia Haus, das als Spendenladen in Bardowick und somit im Landkreis Lüneburg liegt und als Verein ebenfalls Ziele eines Mehrgenerationenhauses verfolgt.

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Standorte der Mehrgenerationenhäuser

Das Geschwister-Scholl-Haus[edit | edit source]

Das Geschwister-Scholl-Haus befindet sich in direkter Nähe zum Hauptcampus der Leuphana Universität im Stadtteil Bockelsberg. Das Haus wurde bereits im Januar 2001 und damit noch vor der bundesweiten Initiierung von Mehrgenerationenhäusern als generationsübergreifendes Stadtteilhaus eröffnet. Es bietet offene Treffpunkte wie Cafe, Spieletreffs und viele Kurs- und Beratungsangebote, Selbsthilfe und vielfältiges Bürgerengagement.

Trägerschaft und Kooperationspartner[edit | edit source]

Die Trägerschaft liegt bei dem Caritasverband Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg. Vielfältige Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Initiativen ermöglichen ein facettenreiches Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebot für alle Generationen.

Das Haus arbeitet seit Jahren mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Lüneburg, der evangelisch-katholischen Hochschulgemeinde, der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien und der ebenfalls im Stadtteil Bockelsberg liegenden evangelisch-freikirchlichen Gemeinde zusammen.[2] Darüber hinaus engagieren sich Studierende, was durch die geographische Nähe zur Universität begünstigt wird. Direkter Kooperationspartner ist die studentische Initiative Arbeitskreis Kreatives und Soziales ( AKS) und die Sozial AG des Gymnasiums Oedeme. Eine besondere Auszeichnung erhielt das Mehrgenerationenhaus für sein vorbildhaftes ehrenamtliches Engagement mit der Nominierung zum deutschen Engagementpreis 2014. Es erhielt bundesweit den 2.Platz!

Aktivitäten und Angebote[edit | edit source]

Das Geschwister-Scholl-Haus in Lüneburg

Im Mehrgenerationenhaus „Geschwister-Scholl-Haus“ werden vielfältige Aktivitäten von ehrenamtlichen Schüler*innen, Studierenden, der mittleren Altersgruppe, aber auch Senioren angeboten.[3] Im Jahr 2020 waren im gesamten Haus 120 Ehrenamtliche aktiv und haben gut 68 % der Angebote organisiert. Nicht-ehrenamtliche Angebote wie Beratungen und die Kinder- und Jugendarbeit der Jungendpflege werden überwiegend von den Beschäftigten der Stadt gestaltet.

Im Mehrgenerationenhaus werden viele Freizeit- und Bildungsangebote bewusst auch generationsübergreifend angeboten. Es gibt eine Wunschgroßelternvermittlung sowie ein Sprachpatenprojekt, das Geflüchteten und Lüneburger miteinander ins Gespräch bringt. Im „Normalbetrieb“ zählen zu den Aktivitäten, je nach Angebot und Nachfrage, Sprachkurse, Bewegungsangebote, Weiterbildungskurse (z. B. Computerkurse), diverse Spieletreffs, Cafe und Kochtreffen.

Auch in den Anfängen der Corona-Pandemie gab es ein eingeschränktes Programm im oder über das Mehrgenerationenhaus. 55 Ehrenamtliche, die sich zum Teil auch über digitale Wege engagieren können, waren und sind in der Zeit der Pandemie trotz Kontaktbeschränkungen aktiv. So finden auch aktuell noch Angebote online über die Konferenzplattform Zoom statt. Dazu gehören die Spieleabende, eine Klön-Stunde sowie die Treffen von je einer interkulturellen Frauen- und Männergruppe. Auch die Handysprechstunde für Senioren wurde über Zoom angeboten, wobei die Senioren die Möglichkeit hatten, über einen Computer im Geschwister-Scholl-Haus teilzunehmen. Vieles findet jetzt wieder vor Ort statt.

Gemeinsam mit dem AKS wurde zudem die Aktion Wanderbücher ins Leben gerufen, bei der in jedem Stadtteil leere Bücher verteilt wurden, die mit individuellen Geschichten, Bildern oder ähnlichem gefüllt und anschließend weitergegeben werden sollen.[4] Außerdem wurde während des Sommers 2021 wie im vorigen Jahr eine Quizwanderung ausgehend vom Geschwister-Scholl-Haus organisiert.[5]

Informationen zum aktuellen Angebot sind im Schaukasten vor dem Haus, in der Landeszeitung oder per Telefon erhältlich. Auch auf der Homepage der Stadt Lüneburg ist das Programm für den aktuellen Monat auf der rechten Seite unter dem Reiter „Dokumente“ zu finden.[6] Angebote der studentischen Initiative AKS werden zudem über den myStudy-Verteiler bekannt gegeben.

Anmeldung und Kontakt[edit | edit source]

Für die Teilnahme an Aktionen des Mehrgenerationenhauses ist oft eine kurze Anmeldung erforderlich. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich einfach telefonisch oder per mail bei Claudia Kuchler melden. Es können dabei auch neue Ideen und Projekte entstehen.


Ansprechpartnerin Mehrgenerationenhaus und Caritasverband Lüneburg

Claudia Kuchler

Telefon: 04131-77 77 77

infomehrgenerationenhaus@caritas-lueneburg.de


Ansprechpartnerinnen der Hansestadt Lüneburg

Allgemeiner Sozialdienst'

Ann-Kristin Wiechmann

Telefon: 04131-309-3988

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Anette Struck

Telefon: 04131-309-3976

Das Lydias Haus in Bardowick[edit | edit source]

Das Lydias Haus von dem Verein „Lydias Haus, Spendenlädchen und Haus der Begegnung e. V.“ ist einerseits als Spendenladen und andererseits als Ort der Begegnung konzipiert. Das Ziel ist ebenso wie bei dem Bundesprojekt Mehrgenerationenhäuser, Generationen an einem Ort zusammenzubringen, sodass alle Beteiligten von den Begegnungen profitieren. Daher bezeichnet sich auch das Lydia-Haus als Mehrgenerationenhaus.

Angebot und Aktivitäten[edit | edit source]

Zu dem Haus und dem Angebot des Vereins gehören aktuell (Stand Mai 2021):

1. Das „Secondhand-Lädchen“:[edit | edit source]

In dem Spendenladen in Bardowick können Kleidung und Trödel abgegeben und entsprechend Secondhandware gekauft werden. Überschüssige Einnahmen werden gespendet. Aktuelle Corona-bedingte Einschränkungen beim Spenden und Einkaufen sind auf der Homepage zu finden.

2. Laptops für bedürftige SchülerInnen:[edit | edit source]

Seit Januar 2021 werden gebrauchte Laptops, die gespendet werden, im Haus wieder aufgearbeitet und an bedürftige Schüler*innen verteilt. Weitere funktionsfähige Laptops werden noch immer gebraucht. Hierzu eignen sich bereits Geräte ab Windows Vista, Windows XP, Windows 7. Die Abgabe der Geräte ist u. a. in der Pieperstraße (Löwen Apotheke oder Bäckerei Meyer) möglich.[7]

Ansprechpartner

Herr Schnelle

Tel.: [[1]] .

3. Fahrradreparaturen:[edit | edit source]

In Vögelsen bieten Helfer*innen des Lydia-Hauses zudem Unterstützung für Fahrradreparaturen an. Gegen die Kosten der Ersatzteile und eine kleine Spende, kann das eigene Fahrrad hier repariert werden. Außerdem können dort gebrauchte Fahrräder gekauft werden.

Adresse

Bardowicker Straße 2, 21360 Vögelsen

4. Aktivitäten und Kursangebote[edit | edit source]
  • Angebote für Kinder wie eine Leseförderung, Hausaufgabenhilfe und Bastelstunden
  • Mathematik-Brückenkurse für Jugendliche
  • Medien- und Englischkurse zur Weiterbildung, Handarbeitstreffen und Bibelgespräche für Erwachsene

Kontakt[edit | edit source]

Pieperstraße 9, 21357 Bardowick

lydias-haus(at)web.de

Tel.: [33952787|0152 33952787]

Weblinks[edit | edit source]

Einzelnachweise[edit | edit source]