Nein zur Bezahlkarte: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei der Bezahlkarte handelt handelt es sich um eine guthabenbasierte Bezahlkarte ohne Kontobindung, die an Asylbewerber*innen in Erstaufnahmeeinrichtungen ausgegeben wird. Geldleistungen werden nicht mehr in Form von Bargeld ausgehändigt oder auf ein eigenes, frei verfügbares Bankkonto überwiesen, sondern auf die Bezahlkarte geladen.<ref>Bezahlkarte Nein: [https://www.bezahlkarte-nein.de/argumente Argumente gegen die Bezahlkarte]</ref> | |||
== Kritik an der Bezahlkarte == | |||
Die Einführung der Bezahlkarte wird von der Initiative als eine symbolpolitische Handlung betrachtet, die gravierende Verschlechterungen für Betroffene nach sich zieht und Menschenfeindlichkeit weiter normalisieren soll. Sie schränke die finanzielle Autonomie von asylsuchenden Menschen massiv ein. Pro Monat können lediglich 50 Euro in bar abgehoben werden, und der Einsatz der Karte ist durch fehlende Akzeptanzstellen stark limitiert. | |||
== Praktische Unterstützung == | |||
Um Menschen mit Bezahlkarte wieder einen Zugang zu Bargeld zu verschaffen, können Tauschaktionen stattfinden. Menschen mit Bezahlkarte können in Supermärkten Gutscheine für den Supermarkt kaufen und diese Gutscheine können bei Tauschaktionen gegen Bargeld umgetauscht werden. Das Bargeld dabei kommt von solidarischen Menschen, die im Gegenzug den Geldwert mit den Gutscheinen zurückbekommen. | Um Menschen mit Bezahlkarte wieder einen Zugang zu Bargeld zu verschaffen, können Tauschaktionen stattfinden. Menschen mit Bezahlkarte können in Supermärkten Gutscheine für den Supermarkt kaufen und diese Gutscheine können bei Tauschaktionen gegen Bargeld umgetauscht werden. Das Bargeld dabei kommt von solidarischen Menschen, die im Gegenzug den Geldwert mit den Gutscheinen zurückbekommen. | ||
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* Am 13.01.2025 findet eine Infoveranstaltung im [[mosaique]] zu dem Thema statt. | |||
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* Bezahlkarte Nein: [https://www.bezahlkarte-nein.de/argumente Argumente gegen die Bezahlkarte {{Externer Link Icon}}] | |||
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== Kontakt == | |||
* Email (auch zur Aufnahme in den Mailverteiler): KeineBezahlkarteLG@systemli.org | |||
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Version vom 13. Dezember 2024, 20:16 Uhr
Nein zur Bezahlkarte Lüneburg ist eine Initiative, die sich gegen die Einführung von Bezahlkarten für Geflüchtete einsetzt und praktische Hilfe anbietet.
Hintergrundinformationen
Bei der Bezahlkarte handelt handelt es sich um eine guthabenbasierte Bezahlkarte ohne Kontobindung, die an Asylbewerber*innen in Erstaufnahmeeinrichtungen ausgegeben wird. Geldleistungen werden nicht mehr in Form von Bargeld ausgehändigt oder auf ein eigenes, frei verfügbares Bankkonto überwiesen, sondern auf die Bezahlkarte geladen.[1]
Kritik an der Bezahlkarte
Die Einführung der Bezahlkarte wird von der Initiative als eine symbolpolitische Handlung betrachtet, die gravierende Verschlechterungen für Betroffene nach sich zieht und Menschenfeindlichkeit weiter normalisieren soll. Sie schränke die finanzielle Autonomie von asylsuchenden Menschen massiv ein. Pro Monat können lediglich 50 Euro in bar abgehoben werden, und der Einsatz der Karte ist durch fehlende Akzeptanzstellen stark limitiert.
Praktische Unterstützung
Um Menschen mit Bezahlkarte wieder einen Zugang zu Bargeld zu verschaffen, können Tauschaktionen stattfinden. Menschen mit Bezahlkarte können in Supermärkten Gutscheine für den Supermarkt kaufen und diese Gutscheine können bei Tauschaktionen gegen Bargeld umgetauscht werden. Das Bargeld dabei kommt von solidarischen Menschen, die im Gegenzug den Geldwert mit den Gutscheinen zurückbekommen.
Veranstaltungen
- Am 13.01.2025 findet eine Infoveranstaltung im mosaique zu dem Thema statt.
Weblinks
- Bezahlkarte Nein: Argumente gegen die Bezahlkarte
- WhatsApp: Infokanal zur Bezahlkarte Lüneburg
- Instagram: Nein zur Bezahlkarte Lüneburg
Kontakt
- Email (auch zur Aufnahme in den Mailverteiler): KeineBezahlkarteLG@systemli.org
Einzelnachweise
- ↑ Bezahlkarte Nein: Argumente gegen die Bezahlkarte
