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Contact & cooperation

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C&C Logo

Die studentische Initiative Contact & Cooperation Lüneburg e.V. (kurz C&C) ist ein ehrenamtlicher und gemeinnütziger Verein von Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg. Die grundlegende Tätigkeit des Vereins besteht in der Beratung von Unternehmen durch Studierende in verschiedenen Themenbereichen wie Prozesse, Marketing, Personal-Themen oder auch Nachhaltigkeit. Zudem gibt es interne Strukturen wie Ressorts, in welchen sich die Mitglieder einbringen und dadurch die Initiative selbst gestalten können.

Vereinsgeschichte[edit | edit source]

Im Jahr 2000 trat Prof. Dr. Sabine Remdisch, eine Professorin der Leuphana Universität, an Studierende der Wirtschaftspsychologie heran, mit der Idee eine studentische Unternehmensberatung zu gründen. In Städten wie Trier und Würzburg gab und gibt es studentische Beratungen mit dem Namen „Contact & Cooperation“, welche Prof. Dr. Remdisch bekannt waren. Durch diesen Impuls starteten fünf Studierende der Leuphana Universität Lüneburg den Gründungsprozess mit dem Ziel, für Studierende einen Ort zum praktischen Anwenden und Ausprobieren verschiedener Fähigkeiten, Thematiken und erlernter Methoden ohne Druck zu schaffen. Im darauffolgenden Jahr konnte die Gründung, unter anderem durch das Aufsetzen einer Satzung, finalisiert werden und der Verein und die Initiative Contact & Cooperation Lüneburg e.V. wurde ins Leben gerufen. [1]

Von: https://contact-cooperation.de/fakten/
Entwicklung Mitgliederzahlen seit 2010

Nach der Gründung waren die Mitgliedszahlen des Vereins schwankend, weshalb es zwischendurch auch Jahre gab, in denen kaum Aktivitäten zu verzeichnen waren und entsprechend wenig Mitglieder aktiv im Verein gewesen sind. Ab dem Jahr 2010 stiegen die Zahlen dann stetig an. Durch diese Entwicklung folgten weitere Meilensteine der Vereinsgeschichte, wie der Eintritt in den bundesweiten Dachverband BDSU e.V. (Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen) im Jahr 2013. Durch die Mitgliedschaft im Dachverband richtete C&C Lüneburg im Jahr 2015 das erste Mal ein Arbeitskreistreffen aus, bei welchem Studierende aus ganz Deutschland teilgenommen und verschiedene Firmen ein Sponsoring zur Verfügung gestellt haben. Im Jahr 2017 stellte C&C dann das erste Mal ein Vorstandsmitglied im BDSU für den Bereich Qualitätsmanagement und erwarb zum Ende des Jahres offiziell die Gemeinnützigkeit. In den kommenden Jahren war ein klarer Anstieg in Mitgliederzahlen zu verzeichnen, sodass seit 2018 im Wintersemester je rund 80 Mitglieder aktiv im Verein sind. In 2020 folgte ein weiterer Meilenstein, nämlich die erneute Ausrichtung eines Arbeitskreistreffens in wesentlich größerem Rahmen. Darauf wurde in 2021 ein im Dachverband ein weiterer Vorstand aus den Reihen von C&C gewählt, diesmal für das Amt des Netzwerkvorstandes. Bis zum Jahre 2021 konnten über 75 Projekte abgeschlossen werden, für welche über 16.272 Stunden Arbeit aufgewandt wurden. [2]

Alleinstellungsmerkmal[edit | edit source]

Im BDSU hat der Verein ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dadurch, dass die Einnahmen durch Projekte bei C&C nicht an die Mitglieder des Vereins ausgezahlt werden, sondern in der Vereinskasse bleiben, um andere Aktivitäten davon zu bezahlen. Alle anderen studentischen Beratungen im Dachverband zahlen ihren Mitgliedern für das Mitwirken an Projekten eine Art Honorar aus. Ein weiteres Merkmal, welches nicht alle studentischen Beratungen innehaben, ist die Gemeinnützigkeit. Diese basiert für C&C auf der Förderung und Weiterbildung der Studierenden, die Mitglied im Verein sind.

Internes Arbeit[edit | edit source]

Struktur und Aufbau[edit | edit source]

Zeitliche Struktur der Vereinstreffen

Die Vereinstreffen von C&C finden während der Vorlesungszeit jeden Mittwoch statt und setzen in der vorlesungsfreien Zeit aus. Alle Leitungen der sieben verschiedenen Ressorts und die drei Vorstände sind bereits um 16:00 Uhr vor Ort zur sogenannten Ressortleitungsrunde. Danach findet für alle Mitglieder ab 17:30 Uhr das Anfangsplenum statt, an welches sich die Ressortzeit anschließt. Zum Ende des Vereinstreffens gibt ein Abschlussplenum, welches um 20:00 Uhr endet und den „C&C-Mittwoch“ damit abschließt. Am letzten Mittwoch eines jeden Monats findet zusätzlich ein optionaler Stammtisch statt, bei dem alle Mitglieder noch nach dem Abschlussplenum zusammensitzen, teilweise mit Programm in Form von Spielen oder Ähnlichem.

C&C besteht seit dem Wintersemester 2019 aus 7 Ressorts, die intern an verschiedenen Aufgaben arbeiten. Jedes Vereinsmitglied kann sich selbst aussuchen in welchem Ressort es im jeweiligen Semester mitarbeiten möchte, frei von jeglichen Regeln. Hat man sich allerdings für ein Ressort entschieden, bleibt man in der Regel für die Dauer des Semesters auch dort, um an den Aufgabenpaketen zu arbeiten.

In jedem Ressort gibt es 2 Ressortleitungen, welche die Ziele für das Semester festlegen, die Ressortzeit organisieren, Aufgaben verteilen und Struktur in die Ressortarbeit bringen. Grundsätzlich kann jedes Mitglied Ressortleitung werden, wenn er oder sie sich dafür bereit erklärt. Gibt es mehr als zwei Kandidaten oder Kandidatinnen zu Semesterbeginn wird innerhalb des Ressorts gewählt. Die gewählten Ressortleitungen müssen jeden Mittwoch, zusätzlich zu den Plenen und der Ressortzeit, auch an der Ressortleitungsrunde teilnehmen, wo mit weniger Personen, inklusive dem Vorstand, zusammen Entscheidungen gefällt werden. Die Ressortleitungsrunde ist dabei offen für alle Mitglieder, aber Pflicht für Ressortleitungen und Vorstände. [3]


Vereinsaufbau

Die Ressorts[edit | edit source]

Das Personal-Ressort kümmert sich um die Aufnahme von neuen und die Weiterentwicklung der aktiven Vereinsmitglieder, sowie die Besetzung von Projekten und die Zeugnisausstellung. Ein Hauptziel ist die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins zu verbessern und eine Feedbackkultur zu etablieren. Außerdem organisiert das Personal-Ressort die Schulungen, die den Vereinsmitgliedern angeboten werden, kümmert sich um die Pflege des Mitgliederportals und der Berater*innenprofile und hält die Kommunikation zu den Alumni aufrecht.

Das Ressort Kommunikation und IT ist allgemein für die technische Beratung, den digitalen Aspekt des Wissensmanagements, sowie die interne Informationsverarbeitung und Kommunikation zuständig. Hier werden die neuen Mitglieder in die digitale Infrastruktur des Vereins aufgenommen, indem E-Mail-Adressen zugewiesen, Accounts freigeschaltet und bei technischen Problemen die Mitglieder unterstützt werden. Die Kommunikationskanäle des Vereins, wie Slack, werden auch vom Kommunikation- und IT Ressort gepflegt.

Im Eventmanagement-Ressort werden alle internen Veranstaltungen geplant. Das Ressort existiert erst seit dem Wintersemester 2019/2020 und wurde aus dem Personalbereich ausgegründet. Hier werden die Teamfahrten, welche jedes Semester stattfinden, sowie die Party für neue Mitglieder, das Sommerfest und die Weihnachtsfeier geplant. Außerdem gehören die monatlichen Stammtische zum Aufgabenbereich des Ressorts. In der Corona-Pandemie wurde in diesem Ressort ein digitales Teambuilding als Ersatz für die Stammtische entworfen, welches kurz darauf auch als Produkt an Firmen verkauft wurde.

Beim Ressort Unternehmenskontakte wird sich um die Akquise neuer Projekte und die Betreuung von Projekt- und Kooperationspartnern gekümmert. Hier werden die Angebote für potenzielle Projekte geschrieben und mit dem Kunden oder der Kundin besprochen. Auch der Besuch von Messen steht neben dem regelmäßigen Kontakt mit Kooperationspartner*innen und der Akquise neuer Partnerschaften für die Mitglieder hier auf dem Plan.

Das Marketing-Ressort ist für den Außenauftritt des Vereins zuständig. Dies gilt sowohl in Richtung der Studierenden als auch für Firmen. Das Hauptziel ist die Präsenz des Vereins an der Universität und in der Wirtschaft zu steigern und ein positives, authentisches Bild zu vermitteln. Zu Beginn eines jeden Wintersemesters steht die Ansprache potenzieller neuer Mitglieder im Fokus. Die verschiedenen Social-Media-Kanäle sowie die Website werden auch von Mitgliedern des Marketing-Ressorts gepflegt.

Bei Finanzen und Recht wird sich um die rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Verpflichtungen des Vereins gekümmert. Hier stehen die Liquidität des Vereins sowie die rechtliche Absicherung bei Verträgen im Vordergrund. Dazu gehört auch der Datenschutz, sowie die Erstellung von Abrechnungen und Verträgen. Satzungsänderungen werden ebenfalls in diesem Ressort vorgenommen, allerdings erst, nachdem solche im Verein abgestimmt wurden.

Beim Ressort Qualitätsmanagement steht das Audit durch den BDSU im Vordergrund, sowie die Erfassung, Modellierung und gegebenenfalls Überarbeitung aller Prozesse im Verein. Auch die regelmäßige Mitgliederzufriedenheitsanalyse und das Pflegen der sogenannten Lessons-Learned-Datenbank (gelernte Lektionen aus Projekten) gehören zu den Kernaufgaben. Zusätzlich wird die Weiterentwicklung des Vereins durch das Innovationsmanagement in Form eines Ideenwettbewerbs vorangetrieben. Das nachträgliche Controlling von abgeschlossenen Projekten steht ebenso für die Mitglieder des Ressorts auf dem Plan, inklusive der Kundenevaluation nach Projektabschluss. [4]



Die Stabstellen[edit | edit source]

Parallel zu den Ressorts gibt es Stabstellen für spezifische Aufgaben, die mit einer einzelnen Person zu besetzen sind und in der Regel nicht mit jedem Semester wechseln, sondern eine Konsistenz über mehrere Semester innehaben. Häufig sind die Mitglieder, welche eine Stabstelle übernehmen in dem Ressort, welches sich diese Aufgabe zusätzlich vorgenommen hat. Um Konsistenz in der Betreuung wichtiger Aufgaben zu schaffen, wurden die 10 Stabstellen etabliert.

  • Alumnibeauftragte*r: Ein aktives Mitglied, welches den Kontakt zu den Alumni des Vereins hält
  • Alumnivertretung: Ein Alumnus oder eine Alumna, der oder die stellvertretend mit dem oder der Alumnibeauftragten in Kontakt steht. Durch beide Alumni-Stabstellen wird das jährliche Alumni-Event organisiert.
  • Datenschutzbeauftragte*r: Zuständig dafür, dass die DSGVO-gerechte Handhabung der Daten im Vereinsgeschehen kontrolliert und gewährleistet wird.
  • Feedbackbeauftragte*r: Für die Durchführung des Feedbacktages und die Einhaltung der Feedbackregeln zuständig. Bei der Organisation des Feedbacktages unterstützt zusätzlich das Personalressort.
  • Ideenverantwortliche*r: Verantwortlich für den Ideenwettbewerb jedes Semester, sowie den Prozess zur Ideensammlung, -entwicklung und die Organisation der Ideenauswertung. Über die Ideen selbst wird in der Ressortleitungsrunde abgestimmt.
  • Korrekturlesestelle: Ist in der Regel mit mehr als einer Person besetzt und steht allen Mitgliedern zur Verfügung. Angebote, Verträge, E-Mails und weitere offizielle, projektbezogene oder an Kunden gerichtete Dokumente können hier zur Korrektur eingereicht werden. Dabei kann angegeben werden, ob Ästhetik, Grammatik und Rechtschreibung oder Inhalt kontrolliert werden soll.
  • Mitgliederportalbeauftragte*r: Zuständig für das Mitgliederportal und die Pflege dessen. Insbesondere das Ergänzen der neuen Mitglieder und Organisation der Statusabfrage jedes Semester fallen in den Aufgabenbereich dieser Person.
  • Slackbeauftragte*r: Ein Mitglied, welches für das Hauptkommunikationstool des Vereins verantwortlich ist und allen Vereinsmitgliedern bei Fragen zur Verfügung. Des Weiteren kümmert sich diese Person um den sogenannten „Slack-Bot“, durch welchen Prozesse in Slack automatisiert werden.
  • Sponsoringbeauftragte*r: Trägt die Verantwortung für die Akquise potenzieller Sponsoren für einzelne Events oder den Verein im Allgemeinen.
  • Wikibeauftragte*r: Kümmert sich um das Wissensmanagement im vereinsinternen Wiki. Hierzu werden die Artikel auf Aktualität und Vollständigkeit geprüft und gegebenenfalls Ergänzungen, Neuerstellungen oder Verbesserungen bei den Personen beauftragt, die das entsprechend benötigte Wissen haben.


Die Vorstände[edit | edit source]

Zusätzlich zu den Ressorts und den entsprechenden Ressortleitungen, gibt es drei Vorstandsämter. Die Vorstände des Vereins sollen die strategische Weiterentwicklung sowie ressortübergreifende, vereinsweite Aufgaben übernehmen. Bei diesen drei Personen liegt die Verantwortung den Verein zu organisieren, zu strukturieren und weiterzuentwickeln.

Der Vorstand Internes ist für die interne Organisation, Kommunikation und Motivation des gesamten Vereins zuständig. Der oder die Amtsträger*in moderiert die Ressortleitungsrunde und die Plenen jeden Mittwoch, sowie die Vorstandstreffen. Die Ressorts, die vom Vorstand Internes betreut und geleitet werden, sind das Personal-Ressort, das Eventmanagement-Ressort und das Ressort Kommunikation und IT. Die Buchung aller Räume für die Vereinsarbeit am Campus, sowie die Koordination der Aufgaben in den drei Ressorts gehören zur Zuständigkeit dieses Vorstandes. Auch die Betreuung der neuen Vereinsmitglieder, mit dem Ziel der Integration in den Verein, wird insbesondere vom Vorstand Internes in den Fokus genommen.

Offiziell ist der Vorstand Externes der oder die erste Vorsitzende des Vereins, auch wenn im Verein selbst alle Vorstände gleichberechtigt behandelt werden. Für diesen Vorstand zählen die Akquise von Projekten und Unterzeichnung von Verträgen, sowie die Kommunikation nach außen zu den zentralen Aufgaben. Die zugehörigen Ressorts Unternehmenskontakte und Marketing, werden von dem oder der Amtsträger*in unterstützt und angeleitet. Auch die Pflege der Netzwerke, sowie die persönliche Betreuung der Projektpartner*innen, Kund*innen und Kurator*innen zählt zu den Aufgaben des Vorstand Externes. Im Dachverband des BDSU ist diese Person als Vertreter*in des Vereins in der Vorsitzendenkonferenz und der Vorsitzendenklausur anwesend und stimmt im Namen des Vereins über bundesweite Entscheidungen ab.

Für den Vorstand Finanzen, Recht und Qualitätsmanagement (kurz FRQ) steht die Liquidität des Vereins und die rechtliche Absicherung im Vordergrund. Die zugehörigen Ressorts Finanzen und Recht, sowie Qualitätsmanagement, werden vom Vorstand angeleitet. Insbesondere Finanzen und Recht wirkt unterstützend bei der Erstellung von Rechnungen und Verträgen. Auch die Vertretung nach außen in rechtlichen Angelegenheiten und die Kommunikation mit dem Steuerberater zählen zu den Aufgaben. Die Sicherung der qualitativen Arbeit wird durch diesen Vorstand zusammen mit dem Qualitätsmanagement-Ressort besonders in den Fokus genommen und sichergestellt.[5]


Der Beirat[edit | edit source]

Insbesondere für die Vorstände des Vereins hat der Beirat eine coachende und beratende Rolle. Bei regelmäßigen Treffen werden aktuelle Neuigkeiten aus dem Verein durch den Vorstand präsentiert und das Feedback der erfahrenen Unternehmer*innen und meist ehemaligen Vereinsmitglieder eingeholt. Das Beiratstrio wird alle drei Jahre neu gewählt und besteht in der Regel aus zwei Alumni des Vereins und einem Unternehmenspartner ohne eigene Vereinserfahrung, um eine externe Perspektive zu integrieren.


Die Ressortleitungsrunde[edit | edit source]

In der Ressortleitungsrunde sind alle 14 Ressortleitungen und die 3 Vorstände zur Anwesenheit verpflichtet. Für alle weiteren Mitglieder ist diese Runde ebenfalls auf freiwilliger Basis, aber dennoch mit gleicher Stimmberechtigung, geöffnet. Hier werden Entscheidungen über den Verein abgestimmt und über aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Ressorts und Vorstandsposten berichtet. Auch die Semesterziele und deren Erreichung werden in dieser Runde zu Beginn und Ende eines jeden Semesters vorgestellt.


Bewerbung[edit | edit source]

Der Verein nimmt prinzipiell nur zum Beginn des Wintersemesters neue Mitglieder auf. Hier schwanken die Aufnahmezahlen in der Regel zwischen 20 und 45. Die Anzahl an neu aufgenommenen Mitgliedern hängt dabei von der Anzahl der noch aktiven Mitglieder zum Beginn des Wintersemesters ab. Allgemein werden Studierende aus allen Studiengängen aufgenommen. Dadurch, dass in der Regel mehr Bewerbungen eintreffen als Plätze frei sind, findet ein Auswahlverfahren statt. Hierbei werden zunächst in einem Online-Formular wenige Fragen gestellt. Die Antworten auf diese werden anonym von Mitgliedern des Vereins gelesen, woraufhin einige der Bewerber*innen zu persönlichen Gesprächen eingeladen werden. Bei diesen geht es nicht um fachliche Qualifikation, sondern um die Motivation der Bewerber*innen. Die Gespräche dauern in der Regel 15 bis 20 Minuten. Danach findet ein weiterer Auswahltag statt mit allen aktiven Mitgliedern, welche die Interviews geführt haben. Per E-Mail werden die Bewerber*innen dann benachrichtigt, ob sie in den Verein als Trainee (eine Art Mitglied auf Probe) aufgenommen werden oder nicht. Bei letzterem gibt es die Möglichkeit ein Feedback zur Bewerbung einzuholen. [6]

Externe Projekte und Partner[edit | edit source]

Projekte[edit | edit source]

Die Haupttätigkeit einer studentischen Unternehmensberatung liegt in der Durchführung von Beratungsprojekten. Hierfür hat C&C verschiedene Bereiche, in denen die meisten Projekte durchgeführt werden. Diese sind die fünf Kernkompetenzen.

Zum einen gibt es die Kernkompetenz (Online-) Marketing. Bei Projekten aus diesem Bereich dreht es sich meist um den Markenkern, das Employer Branding, eine Analyse der Marke oder die Erstellung eines Marketingkonzepts. Auch der Webauftritt von Firmen fällt in diesen Bereich und wird im Rahmen von Projekten analysiert und verbessert. Weiterhin zählt die Social Media Performance von Firmen zu dem Projektbereich, für welche der Ist-Zustand analysiert und Konzepte zur verbesserten Nutzung erstellt werden. Neuerdings gehört auch die Suchmaschinenoptimierung zur Kernkompetenz des Vereins.

Im Bereich Geschäftsprozesse werden Projekte zur Erfassung, Modellierung und Verbesserung von Arbeitsprozessen durchgeführt. Auch Projekte mit dem Ziel eine Zertifizierung zu erhalten, wurden bereits durchgeführt.

Bei Projekten im Bereich Human Resources werden Change-Management-Prozesse begleitet oder eine Employer Branding- bzw. Recruiting-Strategie ausgearbeitet. Auch die digitalen Teambuilding-Events zählen zu diesem Bereich. Außerdem werden Schulungen zum Thema Feedback von C&C angeboten.

Durch die Kernkompetenz Studien wird der akademische Hintergrund der Studierenden besonders mit dem Bedarf der Wirtschaft verknüpft. Sowohl qualitative Studien und Umfragen, basierend auf Interviews, als auch quantitative Studien durch Umfragen oder anderweitige Datenerhebung, werden in diesem Bereich angeboten. Die Analyse von Daten und Konzeption der Studien gehören auch zu dieser Kompetenz.

Insbesondere durch den Einfluss der Leuphana Universität hat sich die Kernkompetenz Nachhaltigkeit im Verein entwickelt. In diesem Bereich werden Ist-Analysen, sowie die Ausarbeitung eines Nachhaltigkeitskonzepts angeboten. Der Fokus liegt hier in der Regel auf der Reduktion negativer Auswirkungen auf Ökologie und Soziales, aber auch auf der Einsparung von CO2. [7]

Kooperationspartner und Kuratoren[edit | edit source]

Die Kooperationspartner des Vereins sind größtenteils Beratungen wie KPMG, psX, MLP und PwC. Dazu kommen die Partnerschaften mit SameOCEANS und the boostcamp. Diese Partner bieten in der Regel Schulungen für den Verein an und dienen teilweise auch als Projektpartner. Des Weiteren unterstützen sie dem Verein als Wissens- und Erfahrungsquelle.

Die Kuratoren des Vereins sind größtenteils aus der Wissenschaft und an der Leuphana Universität als Lehrkräfte tätig. Hierzu zählen Prof. Dr.-Ing. Schmidt für den Bereich Produktionsmanagement und Prozessinnovation, Prof. Dr. Süßmaier für die Themen Führung, Organisation und Strategie von Unternehmen, sowie Prof. Dr. Velte mit den Kompetenzen in den Bereichen Audit, Accounting und Corporate Governance. Außerdem stehen Prof. Dr. Braungart für den Bereich Nachhaltigkeit, Eco-Design und Umweltschutz, sowie Prof. Dr. Herfort für den Bereich Steuerrecht und Dr. Jochims für die Themen Kultur- und Kommunikationsmanagement dem Verein beiseite. Ein weiterer Kurator aus der Wirtschaft ist Dr.-Ing Solvie. Dieser ist Geschäftsführer seiner eigenen Beratung und unterstützt den Verein zusätzlich in Themen wie Unternehmensstrategie, Prozessberatung, Organisationsberatung, Vertriebsoptimierung und Digital Business. [8]

Netzwerke und Umfeld[edit | edit source]

NCN Logo

Contact & Cooperation ist in drei Netzwerken vertreten. Auf norddeutscher Ebene ist der Verein im NCN (Norther Consulting Network) aktiv. Hier sind ebenfalls studentische Beratungen aus den Städten Kiel , Hamburg , Bremen , Berlin , Hannover , Göttingen und Greifswald aktiv. Der Zweck dieses Netzwerkes ist insbesondere der Austausch unter regionalen studentischen Beratungen. Es gibt jedes Semester ein Zwischentreffen und ein reguläres Treffen. Das Zwischentreffen ist häufig digital und dauert etwa einen Tag lang, während das reguläre Treffen meist über zwei Tage hinweg vor Ort in einer der Städte stattfindet. Eine der studentischen Beratungen ist dabei der Gastgeber für das Treffen.

BDSU Logo

Auf Bundesebene ist C&C Mitglied in BDSU e.V. . Dieser ist im Gegensatz zum NCN ein offiziell eingetragener Verein mit aktuell 34 Mitgliedsinitiativen aus ganz Deutschland. Die Mitgliedschaft in diesem Dachverband bedeutet für C&C ein jährliches Audit, welches die Qualität der internen und projektbezogenen Arbeit prüft und dadurch gewährleistet. Des Weiteren gibt es über den BDSU jedes Jahr vier Events, aufgeteilt in zwei Arbeitskreistreffen und zwei Kongresse. Die Arbeitskreistreffen haben dabei einen kleineren Rahmen von rund 120 Teilnehmenden, während bei Kongressen 300 bis 400 Teilnehmende eingeladen werden. Entsprechend richten die kleineren studentischen Beratungen im BDSU prinzipiell die Arbeitskreistreffen aus und die großen die Kongresse. Aus diesem Grund war auch C&C Lüneburg 2015 und 2020 jeweils mit der Ausrichtung eines Arbeitskreistreffens an der Reihe, da die Treffenausrichter immer in regelmäßigen Abständen rotieren. Ein weiterer Unterscheidungspunkt zwischen den Arbeitskreistreffen und den Kongressen ist der Fokus des Treffens, sowie die Inklusion von Unternehmen. Auf den kleineren Treffen liegt der Fokus auf dem BDSU und den einzelnen Mitgliedsinitativen, während auf den Kongressen die unterstützenden Firmen im Vordergrund stehen, durch vermehrte Unternehmensworkshops- und Events, sowie eine Firmenkontaktmesse. [9] Die Mitglieder von C&C haben dadurch die Möglichkeit sich deutschlandweit mit Studierenden und Firmen zu vernetzen und an diesen Events teilzunehmen. Die Teilnahmebeiträge für diese Veranstaltungen liegen zwischen 60 € und 125 €. Durch die Sonderregelung bei C&C, dass Einnahmen von Projekten nicht an Mitglieder ausgezahlt werden, wird auch der Großteil des Teilnahmebeitrags vom Verein getragen, sodass Mitglieder lediglich 25 € Eigenbeteiligung aufbringen müssen.

JEE Logo

Auf europaweiter Ebene ist C&C über den BDSU automatisch im JEE (Junior Enterprises Europe) Mitglied. Über diesen Dachverband können ebenfalls Konferenzen in 16 verschiedenen europäischen Ländern besucht werden. [10] Dadurch wird der Aufbau eines europaweiten Netzwerks, sowie der Kontakt zu Firmen auch außerhalb von Deutschland, die bei den Konferenzen anwesend sind, für alle Mitglieder von C&C ermöglicht. [11]

Quellenhinweis[edit | edit source]

Die meisten der hier genannten Informationen kommen direkt vom Vorstand Externes 2020-2021 und daher aus Reihen des Vereins. Alle Informationen, die online auffindbar sind, sind als solche gekennzeichnet.

Einzelnachweise[edit | edit source]