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Hospizarbeit

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Version vom 20. Mai 2025, 16:06 Uhr von 87.168.41.76 (Diskussion) (Der Ambulante Hospizdienst in Lüneburg betreut Sterbende und todkranke Menschen im häuslichen Umfeld und auf der Palliativstation im Lüneburger Krankenhaus.)
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Hospizarbeit in Lüneburg In Lüneburg gibt es verschiedene Akteure in der Hospizarbeit. Der Ambulante Hospizdienst Lüneburg e.V. existiert bereits seit 1994 (damals noch als "Freundeskreis Hospiz e.V."). Heute hat der Verein ca. 500 Mitglieder, von denen 83 Mitglieder für uns als aktive Ehrenamtliche tätig sind. Damit sind wir in Niedersachsen einer der größten Hospizdienste. Darauf sind wir nach 30 Jahren Arbeit auch sehr stolz.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden. Alle Bereiche unserer Arbeit werden durch ehrenamtlichen Einsatz abgedeckt! Der Verein ist vernetzt durch die Mitgliedschaft im HPNV (Hospiz- und Palliativ-Verband Niedersachsen) e.V. mit Sitz in Celle und durch den DHPV (Deutscher Hospiz- und Palliativ-Verband) e.V. mit Sitz in Berlin.

Palliativstation Ein ambulanter Hospizverein verfügt eigentlich nicht über stationäre Betten. Aber dieser Verein betreut ebenfalls die Patienten der Palliativstation im Lüneburger Klinikum. Das Städtische Klinikum Lüneburg bietet eine Palliativstation für Schwerstkranke an, die den besonderen Bedürfnissen von Patienten und Angehörigen gerecht wird. Die Einzelzimmer sind wohnlich eingerichtet und verfügen u.a. über barrierefreie Bäder. Angehörige haben die Möglichkeit im Patientenzimmer zu übernachten. Die Station liegt ebenerdig und mündet auf einer großen Terrasse, so dass man sich „im Grünen“ aufhalten kann. Mittlerweile verfügt die Station über 11 Betten. Die Palliativstation wurde mit Spendengeldern des Vereins ausgebaut. Darüber hinaus ermöglicht der Verein jedes Jahr die Ausbildung einer Schwester zur Palliativ-Care-Kraft und finanziert mit Spendengeldern die Musik- und Physiotherapie. Es werden klassische Konzerte von uns auf der Station organisiert und unsere Ehrenamtlichen sind mit täglichen Besuchen präsent.

Die Palliativstation versteht sich als Brückenstation. Sie ist kein Hospiz. Das heißt: Patienten werden nach Möglichkeit wieder in ihre häusliche Umgebung entlassen. Zu Hause können sie nahtlos von „ihrem“ ehrenamtlichen Begleiter betreut werden. Dem ambulanten Hospizdienst steht im Klinikum ein Büro zur Verfügung, von wo aus zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, Claudia Arend und Sonja Hoth, diese Einsätze der ehrenamtlichen Mitarbeiter koordinieren und als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen.

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