Psychosoziales Zentrum NTFN: Unterschied zwischen den Versionen
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PSZ-lg (Diskussion | Beiträge) (Das Psychosoziale Zentrum NTFN setzt sich für geflüchtete Menschen ein, die an den Folgen von Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht leiden. Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen.) |
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Das NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen gGMbH) ist ein psychosoziales Zentrum, das sich für geflüchtete Menschen einsetzt, die an den Folgen von Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht leiden. Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen. Die Organisation besteht aus zwei rechtlich eigenständigen Einheiten: der NTFN Psychosoziale Zentren gGmbH und dem gemeinnützigen Verein NTFN e.V. | Das NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen gGMbH) ist ein psychosoziales Zentrum (PSZ), das sich für geflüchtete Menschen einsetzt, die an den Folgen von Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht leiden. Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen. Die Organisation besteht aus zwei rechtlich eigenständigen Einheiten: der NTFN Psychosoziale Zentren gGmbH und dem gemeinnützigen Verein NTFN e.V. Ziel beider Einheiten ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen. | ||
==Ziele und Engagement== | |||
Der NTFN e.V. setzt sich für Migrant*innen ein, die traumatisierende Erfahrungen durch Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht erlitten haben und an den kurz- oder langfristigen Folgen körperlich und/oder psychisch leiden und dadurch in ihrer Belastungs-, Arbeits- und Lebensfähigkeit eingeschränkt sind, sowie für ihre Familienangehörigen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche (§ 2 der Satzung). | |||
Dabei steht insbesondere im Vordergrund, traumatisierte Geflüchtete unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus fachgerecht zu beraten und unterstützen, den Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe zu verbessern, medizinischen, psychologischen, sozialtherapeutischen und rechtlichen Sachverstand zusammenzuführen und die besondere Situation traumatisierter Geflüchteter in Recht und Verwaltung zu berücksichtigen. | |||
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft, den verschiedenen Standorten, dem Vorstand, Spendenmöglichkeiten und mehr, befinden sich auf der [https://ntfn.de/ Homepage des Vereins]. | |||
==Anbindung an das PSZ== | |||
Der NTFN möchte möglichst niederschwellig und leicht zugänglich psychosoziale Unterstützung anbieten. In der offenen Sprechstunde kann ein erstes Gespräch ohne vorherige Terminvereinbarung oder Anmeldung erfolgen. Hierfür sind an den vorab festgelegten Terminen Übersetzer*innen vor Ort oder telefonisch erreichbar. Dadurch können Gespräche auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Dari, Farsi, Arabisch und Kurmanci geführt werden. Sollte es einen Bedarf für andere Sprachen geben, kann vorab eine Anmeldung für eine geplante Sprechstunde per Mail (info-lg@ntfn.de) oder Telefon (04131-2678843) erfolgen. | |||
Nach aktuellem Stand (Oktober 2025) finden die Offenen Sprechstunden bis auf Weiteres am 2. und 4. Donnerstag im Monat, jeweils ab 9:30 Uhr bis 12 Uhr, statt. Die nächsten Termine sind demnach am: 23.10., 13.11., 27.11 und 11.12. | |||
Version vom 14. Oktober 2025, 11:23 Uhr
Allgemeines
Das NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen gGMbH) ist ein psychosoziales Zentrum (PSZ), das sich für geflüchtete Menschen einsetzt, die an den Folgen von Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht leiden. Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen. Die Organisation besteht aus zwei rechtlich eigenständigen Einheiten: der NTFN Psychosoziale Zentren gGmbH und dem gemeinnützigen Verein NTFN e.V. Ziel beider Einheiten ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für traumatisierte und/oder psychisch erkrankte Geflüchtete in Niedersachsen.
Ziele und Engagement
Der NTFN e.V. setzt sich für Migrant*innen ein, die traumatisierende Erfahrungen durch Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht erlitten haben und an den kurz- oder langfristigen Folgen körperlich und/oder psychisch leiden und dadurch in ihrer Belastungs-, Arbeits- und Lebensfähigkeit eingeschränkt sind, sowie für ihre Familienangehörigen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche (§ 2 der Satzung). Dabei steht insbesondere im Vordergrund, traumatisierte Geflüchtete unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus fachgerecht zu beraten und unterstützen, den Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe zu verbessern, medizinischen, psychologischen, sozialtherapeutischen und rechtlichen Sachverstand zusammenzuführen und die besondere Situation traumatisierter Geflüchteter in Recht und Verwaltung zu berücksichtigen.
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft, den verschiedenen Standorten, dem Vorstand, Spendenmöglichkeiten und mehr, befinden sich auf der Homepage des Vereins.
Anbindung an das PSZ
Der NTFN möchte möglichst niederschwellig und leicht zugänglich psychosoziale Unterstützung anbieten. In der offenen Sprechstunde kann ein erstes Gespräch ohne vorherige Terminvereinbarung oder Anmeldung erfolgen. Hierfür sind an den vorab festgelegten Terminen Übersetzer*innen vor Ort oder telefonisch erreichbar. Dadurch können Gespräche auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Dari, Farsi, Arabisch und Kurmanci geführt werden. Sollte es einen Bedarf für andere Sprachen geben, kann vorab eine Anmeldung für eine geplante Sprechstunde per Mail (info-lg@ntfn.de) oder Telefon (04131-2678843) erfolgen.
Nach aktuellem Stand (Oktober 2025) finden die Offenen Sprechstunden bis auf Weiteres am 2. und 4. Donnerstag im Monat, jeweils ab 9:30 Uhr bis 12 Uhr, statt. Die nächsten Termine sind demnach am: 23.10., 13.11., 27.11 und 11.12.
