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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=12140</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-10-18T11:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|400px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Churches for Future Paul-Gerhardt.jpg|mini|Die Paul-Gerhardt-Gemeinde gehört zu den [[Churches for Future]]]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Paul-Gerhardt-Café.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Café]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;FairTeiler&amp;lt;/h3&amp;gt;Wie an einigen anderen Orten in [[Lüneburg]], befindet sich auch an der Paul-Gerhardt-Gemeinde ein [[Fairteiler|FairTeiler]]. In der kleinen Holzhütte befinden sich Regale und ein Kühlschrank zum Teilen, Nehmen und Geben von Lebensmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/news/1/522030/nachrichten/fair-teiler-am-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kirchenküche &amp;lt;/h3&amp;gt;Teil des Hauses ist zudem eine mobile Küche, die sowohl in der Kirche als auch auf dem Kirchplatz Raum für gemeinsames Kochen und Essen bietet. Hier können sich alle Menschen der Umgebung bei gemeinsamer Mahlzeit treffen und austauschen.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänzt und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul-Gerhardt-Fairteiler.jpg|mini|FairTeiler am Paul-Gerhardt-Haus]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kirchenküche Paul-Gerhardt-Haus.jpg|mini|400px|Kirchenküche]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Logo LernRaum+.png|mini|400px|Logo LernRaum+]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der [[COVID-19-Pandemie]] gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-10-18T11:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstützte Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder &#039;&#039;&#039;wechselnde Konzepte&#039;&#039;&#039;. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der [[Corona-Pandemie]] wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von hauptberuflich Beschäftigten (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z. B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8422/15154_read-36743/ Stadtteilhaus HaLo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=12138</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-10-18T11:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, an dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|350px|left|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen [[Marktviertel]] und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz [[Saline]] für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|200px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die [[Lüneburger Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die [[Koltmannstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch [[Brauereibetriebe]] und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene, aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &#039;&#039;&#039;niederdeutsche Backsteinbau&#039;&#039;&#039; des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken [[Utluchten]] entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der westlichen Altstadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus in der Altstadt, darunter im Wasserviertel, zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das &#039;&#039;&#039;„Sanierungsverfahren Wasserviertel“&#039;&#039;&#039; von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind mit denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem [[Alten Kaufhaus Hotel]], dem [[Hotel Bremer Hof]], dem [[Viskulenhof]] und dem [[Hotel Einzigartig]]. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e. V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung &#039;&#039;&#039;„Menschen im Viertel“&#039;&#039;&#039;. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im [[Hotel Bremer Hof]] zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausstellung Wasserviertel.jpg|mini|Teil der Ausstellung &amp;quot;Menschen im Viertel&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=12137</id>
		<title>Wasserviertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=12137"/>
		<updated>2021-10-18T11:07:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, an dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|left|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen [[Marktviertel]] und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz [[Saline]] für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|200px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die [[Lüneburger Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die [[Koltmannstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch [[Brauereibetriebe]] und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene, aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &#039;&#039;&#039;niederdeutsche Backsteinbau&#039;&#039;&#039; des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken [[Utluchten]] entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der westlichen Altstadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus in der Altstadt, darunter im Wasserviertel, zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das &#039;&#039;&#039;„Sanierungsverfahren Wasserviertel“&#039;&#039;&#039; von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind mit denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem [[Alten Kaufhaus Hotel]], dem [[Hotel Bremer Hof]], dem [[Viskulenhof]] und dem [[Hotel Einzigartig]]. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e. V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung &#039;&#039;&#039;„Menschen im Viertel“&#039;&#039;&#039;. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im [[Hotel Bremer Hof]] zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausstellung Wasserviertel.jpg|mini|Teil der Ausstellung &amp;quot;Menschen im Viertel&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11199</id>
		<title>Wasserviertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11199"/>
		<updated>2021-09-13T11:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|left|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen [[Marktviertel]] und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz [[Saline]] für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|200px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die [[Lüneburger Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die [[Koltmannstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch [[Brauereibetriebe]] und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &#039;&#039;&#039;niederdeutsche Backsteinbau&#039;&#039;&#039; des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken [[Utluchten]] entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das &#039;&#039;&#039;„Sanierungsverfahren Wasserviertel“&#039;&#039;&#039; von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem [[Alten Kaufhaus Hotel]], dem [[Hotel Bremer Hof]], dem [[Viskulenhof]] und dem [[Hotel Einzigartig]]. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung &#039;&#039;&#039;„Menschen im Viertel“&#039;&#039;&#039;. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im [[Hotel Bremer Hof]] zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausstellung Wasserviertel.jpg|mini|Teil der Ausstellung &amp;quot;Menschen im Viertel&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11194</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T11:00:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder &#039;&#039;&#039;wechselnde Konzepte&#039;&#039;&#039;. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der [[Corona-Pandemie]] wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8422/15154_read-36743/ Stadtteilhaus HaLo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11193</id>
		<title>Kindertafel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11193"/>
		<updated>2021-09-13T10:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder &#039;&#039;&#039;wechselnde Konzepte&#039;&#039;&#039;. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der [[Corona-Pandemie]] wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11192</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:57:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder &#039;&#039;&#039;wechselnde Konzepte&#039;&#039;&#039;. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der [[Corona-Pandemie]] wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11191</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:56:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder &#039;&#039;&#039;wechselnde Konzepte&#039;&#039;&#039;. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11188</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum+ für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11187</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LernRaum Kindertafel.png|mini|left|Angebot in der Kirche während Corona]]&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;LernRaum Kindertafel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Datei:LernRaum.jpg</title>
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		<updated>2021-09-13T10:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;LernRaum&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Kindertafel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=11184"/>
		<updated>2021-09-13T10:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KT Logo PGH weiß.png|mini|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;KT Logo PGH weiß&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von &#039;&#039;&#039;Pastor Wesenick&#039;&#039;&#039; gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von &#039;&#039;&#039;Birgit von Paris&#039;&#039;&#039; geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin &#039;&#039;&#039;Antje Stoffregen&#039;&#039;&#039; die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=11177</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=11177"/>
		<updated>2021-09-13T10:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|400px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Datei:Paul-Gerhardt-Fairteiler.jpg|mini|FairTeiler am Paul-Gerhardt-Haus]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kirchenküche Paul-Gerhardt-Haus.jpg|mini|400px|Kirchenküche]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Logo LernRaum+.png|mini|400px|Logo LernRaum+]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=11176</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-09-13T10:14:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Paul-Gerhardt-Fairteiler.jpg|mini]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kirchenküche Paul-Gerhardt-Haus.jpg|mini|400px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Logo LernRaum+.png|mini|400px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11174</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-09-13T10:11:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen [[Marktviertel]] und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz [[Saline]] für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die [[Lüneburger Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die [[Koltmannstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch [[Brauereibetriebe]] und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &#039;&#039;&#039;niederdeutsche Backsteinbau&#039;&#039;&#039; des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken [[Utluchten]] entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das &#039;&#039;&#039;„Sanierungsverfahren Wasserviertel“&#039;&#039;&#039; von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem [[Alten Kaufhaus Hotel]], dem [[Hotel Bremer Hof]], dem [[Viskulenhof]] und dem [[Hotel Einzigartig]]. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung &#039;&#039;&#039;„Menschen im Viertel“&#039;&#039;&#039;. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im [[Hotel Bremer Hof]] zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausstellung Wasserviertel.jpg|mini|Teil der Ausstellung &amp;quot;Menschen im Viertel&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausstellung Wasserviertel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen [[Marktviertel]] und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz [[Saline]] für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die [[Lüneburger Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die [[Koltmannstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch [[Brauereibetriebe]] und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &#039;&#039;&#039;niederdeutsche Backsteinbau&#039;&#039;&#039; des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken [[Utluchten]] entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das &#039;&#039;&#039;„Sanierungsverfahren Wasserviertel“&#039;&#039;&#039; von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem [[Alten Kaufhaus Hotel]], dem [[Hotel Bremer Hof]], dem [[Viskulenhof]] und dem [[Hotel Einzigartig]]. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung &#039;&#039;&#039;„Menschen im Viertel“&#039;&#039;&#039;. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im [[Hotel Bremer Hof]] zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11171</id>
		<title>Wasserviertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11171"/>
		<updated>2021-09-13T09:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;historische Wasserviertel&#039;&#039;&#039; ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[St. Nicolai|Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=11164</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-09-13T09:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der [St. Nicolai|Nicolaikirche] stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:FairTeiler_Paul-Gerhardt-Haus_.jpg&amp;diff=10945</id>
		<title>Datei:FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus .jpg</title>
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		<updated>2021-09-11T08:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: Ulla setzte Datei:FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus .jpg auf eine alte Version zurück&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:FairTeiler_Paul-Gerhardt-Haus_.jpg&amp;diff=10944</id>
		<title>Datei:FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus .jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:FairTeiler_Paul-Gerhardt-Haus_.jpg&amp;diff=10944"/>
		<updated>2021-09-11T08:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: Ulla lud eine neue Version von Datei:FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus .jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FairTeiler Paul-Gerhardt-Haus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=10943</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=10943"/>
		<updated>2021-09-11T08:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;FairTeiler&amp;lt;/h3&amp;gt;Wie an einigen anderen Orten in [[Lüneburg]], befindet sich auch an der Paul-Gerhardt-Gemeinde ein [[Fairteiler|FairTeiler]]. In der kleinen Holzhütte befinden sich Regale und ein Kühlschrank zum Teilen, Nehmen und Geben von Lebensmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/news/1/522030/nachrichten/fair-teiler-am-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kirchenküche &amp;lt;/h3&amp;gt;Teil des Hauses ist zudem eine mobile Küche, die sowohl in der Kirche als auch auf dem Kirchplatz Raum für gemeinsames Kochen und Essen bietet. Hier können sich alle Menschen der Umgebung bei gemeinsamer Mahlzeit treffen und austauschen.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-09-11T08:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
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== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Kirchenküche Paul-Gerhardt-Haus&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2021-09-10T19:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=10931</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-10T19:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein &#039;&#039;&#039;gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot&#039;&#039;&#039; der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Kindertafel in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Leitung&#039;&#039;&#039;: Antje Stoffregen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Adresse&#039;&#039;&#039;: Bunsenstraße 82, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mail&#039;&#039;&#039;: stoffregen@paul-gerhardt-lg.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tel&#039;&#039;&#039;.: 04131 223477 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10909</id>
		<title>Wasserviertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10909"/>
		<updated>2021-09-10T16:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off|zoom=15|400px}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens. Die räumlichen Begrenzungen des Sanierungsgebiets sind denen des Wasserviertels identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10908</id>
		<title>Wasserviertel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10908"/>
		<updated>2021-09-10T16:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:geojson=Wasserviertel|fullscreen=on|scrollzoom=off}}räumliche Begrenzung des Wasserviertels&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10405</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-09-02T12:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels kann nicht genau festgelegt werden&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die  Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses, die sich daraus entwickelten. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Alte Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserviertel-Initiative e.V. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wasserviertel-lueneburg.de Wasserviertel-Initiative]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=10404</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-02T12:06:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Kindertafel in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ FiSch - Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=10403</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-09-02T12:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;FairTeiler&amp;lt;/h3&amp;gt;Wie an einigen anderen Orten in [[Lüneburg]], befindet sich auch an der Paul-Gerhardt-Gemeinde ein [[Fairteiler|FairTeiler]]. In der kleinen Holzhütte befinden sich Regale und ein Kühlschrank zum Teilen, Nehmen und Geben von Lebensmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/news/1/522030/nachrichten/fair-teiler-am-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus.&#039;&#039;] angerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kirchenküche &amp;lt;/h3&amp;gt;Teil des Hauses ist zudem eine mobile Küche, die sowohl in der Kirche als auch auf dem Kirchplatz Raum für gemeinsames Kochen und Essen bietet. Hier können sich alle Menschen der Umgebung bei gemeinsamer Mahlzeit treffen und austauschen. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-02T12:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Kindertafel in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Schulen|Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Webseite der Kindertafel: [https://kindertafel.de Kindertafel]&lt;br /&gt;
* Webseite des Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde: [http://www.paul-gerhardt-lg.de Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* Webseite FiSch: [https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/ Familie in Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=10401</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-02T11:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Kindertafel in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus [[HaLo]] sowie das Projekt [[FiSch]] (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen [[Grundschulen]] Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der [[Igelschule]] und der [[Anne-Frank-Schule]] entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger [[Fußballverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-02T10:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil [[Neu Hagen]] zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|Kindertafel in der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde|left|350px]]&lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angebot der Kindertafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus HaLo sowie das Projekt FiSch (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen Grundschulen Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der Igelschule und der Anne-Frank-Schule entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger Fußballverein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10392</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-09-01T16:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtlich erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels ist nicht genau festzulegen&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die sich daraus entwickelten Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen jedoch seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. Und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Initiative Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Bremer Hof.jpg|mini|Treffpunkt der Initiative: Das Hotel Bremer Hof]]&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Hotel_Bremer_Hof.jpg&amp;diff=10391</id>
		<title>Datei:Hotel Bremer Hof.jpg</title>
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		<updated>2021-09-01T16:00:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hotel Bremer Hof&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=10390</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-01T15:54:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil Neu-Hagen zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. Zu dem Angebot der Kindertafel zählen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus HaLo sowie das Projekt FiSch (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen Grundschulen Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der Igelschule und der Anne-Frank-Schule entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger Fußballverein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
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		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-09-01T15:53:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Angebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Haus&amp;diff=10387</id>
		<title>Paul-Gerhardt-Haus</title>
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		<updated>2021-09-01T15:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PaulGerhardtGemeinde-min.jpg|mini|300px]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Paul-Gerhadt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Das offene Haus unter der Leitung von Antje Stoffregen ermöglicht vielfältige Begegnungen und trägt zu einem intergenerationellen, -kulturellen und -religiösen Dialog bei. Unter dem Motto „Dabeisein, Mitmachen, Engagieren“ können sich in dem Haus Menschen finden, die sich in diversen Bereichen einbringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulGerhardtLogo rund.png|mini|left|150px]]&lt;br /&gt;
Das Projekt des &#039;&#039;&#039;Paul-Gerhardt-Hauses&#039;&#039;&#039; wurde für die „Initiative Gemeinwesendiakonie“ ausgewählt und wird daher von Fachleuten in der Entwicklung unterstützt. Es zielt darauf ab, den Bedürfnissen von Bewohner*innen des Stadtteils [[Neu Hagen]] durch stadtteilorientierte und sozialraumorientierte Arbeit entgegenzukommen. &lt;br /&gt;
Das Haus bietet Raum für die Begegnung verschiedener Menschen aus dem [[Stadtteile|Stadtteil]], unabhängig von ihrer [[Kirchengemeinden|Gemeindezugehörigkeit]]. Der Fokus liegt auf einer Stärkung des [[Portal:Ehrenamt|freiwilligen Engagements]] und einer Weiterentwicklung des lokalen Netzwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/seite/362511/projekt-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Projekt.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Angebot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;FairTeiler&amp;lt;/h3&amp;gt;Wie an einigen anderen Orten in [[Lüneburg]], befindet sich auch an der Paul-Gerhardt-Gemeinde ein [[Fairteiler|FairTeiler]]. In der kleinen Holzhütte befinden sich sowohl Regale und Kühlschrank zum Teilen, Nehmen und Geben von Lebensmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de/news/1/522030/nachrichten/fair-teiler-am-paul-gerhardt-haus.html &#039;&#039;Paul-Gerhardt-Haus.&#039;&#039;] angerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kirchenküche &amp;lt;/h3&amp;gt;Teil des Hauses ist zudem eine mobile Küche, die sowohl in der Kirche als auch auf dem Kirchplatz Raum für gemeinsames Kochen und Essen bietet. Hier können sich alle Menschen der Umgebung bei gemeinsamer Mahlzeit treffen und austauschen. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Café&amp;lt;/h3&amp;gt;Das Café bietet außerhalb von Sommer- und Winterpause jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr die Gelegenheit für Begegnungen bei Kaffee oder Tee in der Kirche oder auf dem Kirchplatz. &amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Paul-Gerhardt-Mobil&amp;lt;/h3&amp;gt;Egal ob zum Einkauf, Arzt, Gottesdienst oder Spielplatz: Die Rikscha des Hauses bietet für ältere Menschen und Kinder mit Beeinträchtigungen, die ihre Mobilität einschränken, die Möglichkeit, klimaneutral unterwegs zu sein. Das Rad kann telefonisch gebucht werden und wird von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlich Mitarbeitenden]] gefahren.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt; Kindertafel&amp;lt;/h3&amp;gt;In der [[Kindertafel]] erhalten an allen Schultagen 20 Kinder aus benachteiligten Familien ein warmes Mittagessen, Lernunterstützung und Freizeitangebote durch ehrenamtlich Mitarbeitende.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;LernRaum +&amp;lt;/h3&amp;gt;Der LernRaum + ist ein neues Angebot des Paul-Gerhadt-Hauses und bietet benachteiligten Kindern aus der 5. bis 7. Klasse an zwei Tagen in der Woche die Möglichkeit, Schulaufgaben begleitet zu erledigen. Das zweistündige Angebot wird durch einen Imbiss ergänz und von ehrenamtlichen Erwachsenen begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite: [http://www.paul-gerhardt-lg.de &#039;&#039;Paul-Gerhardt-lg.de.&#039;&#039;] abgerufen am 12.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen während Corona ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bunsenstraße 82 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Standort Paul-Gerhardt-Haus;|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Paul-Gerhardt-Haus&amp;lt;/div&amp;gt;Bis zum Beginn der Corona-Pandemie gab es darüber hinaus vielfältige generationsübergreifende Angebote: die EssensZeit für ALLE, ein Miteinander-Frühstück, Spiel und Sing-Nachmittage für ALLE, das Sprechcafé „einfach deutsch sprechen“ und vieles mehr. Diese Aktivitäten werden sobald wie möglich wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Kindertafel&amp;diff=10386</id>
		<title>Kindertafel</title>
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		<updated>2021-09-01T15:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Logo_Kindertafel.jpg|mini|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kindertafel&#039;&#039;&#039; ist ein gemeinwesenorientiertes, diakonisch-pädagogisches Angebot der evangelisch-lutherischen [[Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde]] Lüneburg. Sie ist Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] und wird durch weitere Angebote des Hauses ergänzt. Die Kindertafel richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und bietet durch ihre enge Vernetzung vielfältige Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die Kindertafel von Pastor Wesenick gegründet, der bemerkte, dass die Kinder der Gemeinde aus dem Stadtteil Neu-Hagen zu Hause häufig kein Mittagessen bekamen und daher unkonzentriert und hungrig waren. Aufgrund der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Schulleistungen und die Gesundheit der Kinder ist, gründete der Pastor die Kindertafel.&lt;br /&gt;
Von 2001 bis 2017 wurde die Kindertafel ehrenamtlich von Birgit von Paris geleitet. Sie entwickelte das Konzept der Kindertafel weiter, unterstütze Kinder und Familien und gewann viele ehrenamtliche Mitarbeitende für die Tafel. Damit gewann die Kindertafel Lüneburg auch überregional Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;PDF:[https://kindertafel.de/wp-content/uploads/2018/09/kindertafel_chronik_20seiter_neu_einzelseiten_web_20150310.pdf &#039;&#039;Chronik Kindertafel.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur damaligen Zeit richtete sich das Angebot an Kinder und Jugendliche. Für die Jugendlichen wurde zudem eine Sporthalle angemietet, in der einmal die Woche gespielt werden konnte. 2005 erhält die Paul-Gerhardt-Gemeinde das diakonische Siegel. Das Angebot der Kindertafel erweiterte sich um Bastelnachmittage, Theater- und Tanzgruppen, sodass teilweise bis zu 40 Kinder wöchentlich in die Kindertafel kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leitet Diakonin Antje Stoffregen die Kindertafel. Sie ist gleichzeitig Leiterin des Paul-Gerhardt-Hauses, unterstützt das Engagement von Freiwilligen und verantwortet die konzeptionelle Entwicklung sowie das Spendenmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Kindertafel Lüneburg gab es seit der Eröffnung 1995 immer wieder wechselnde Konzepte. Der Grundsatz blieb über die Jahre hinweg jedoch immer der gleiche: Kindern aus benachteiligten Familien durch ehrenamtlichen Engagement Aufmerksamkeit und Unterstützung schenken. Ganz gleich, ob die Kinder aus bildungsfernen Familien, Familien mit Fluchterfahrung oder mit Migrationserfahrung kommen oder sich aktuell in einer Notlage befinden, stellt die Kindertafel eine Anlaufstelle für alle Kinder und Familien dar, die es zu jener Zeit benötigen. Nach dem Grundgedanken, das Recht auf Bildung und gleiche Lebenschancen für alle Kinder umzusetzen, forciert die Kindertafel eine Stärkung von sozialen und sprachlichen Kompetenzen und fördert die Selbstlernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder.&lt;br /&gt;
Das momentane Konzept gestaltet sich etwas geschlossener als Konzepte der Vergangenheit. Aktuell kommen täglich rund 20 Kinder im Grundschulalter von 13.00 bis 16.00 Uhr in die Kindertafel, um dort nach einem warmen Mittagessen bei den Hausaufgaben, dem Lernen oder Freizeitaktivitäten unterstützt zu werden. Dazu gehört auch die enge Kommunikationsarbeit mit den Eltern. Monatlich werden Sprechcafés und auch Angebote zum Deutschlernen für Eltern angeboten. Zu dem Angebot der Kindertafel zählen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corona-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Corona-Pandemie wirkte die Kindertafel den steigenden bildungsbezogenen Ungleichheiten von benachteiligten Kindern entgegen, indem sie in der gesamten Zeit ein Angebot für die Grundschulkinder bereitstellte. Unter anderem wurden einige der Kinder einzeln von Lernpat*innen mit dem Schutz durch Hygienemaßnahmen weiter begleitet. Die Kindertafel blieb trotz neuer Herausforderungen eine Anlaufstelle für Familien und leistete dort eine Hilfestellung, wo die Möglichkeit bestand. Der Kontakt zu den Eltern konnte dadurch weiter ausgebaut werden und auch die enge Vernetzung konnte intensiviert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird zu einem großen Teil von [[Portal:Ehrenamt|ehrenamtlichen Mitarbeitenden]] getragen. Momentan bringen sich rund 100 Menschen zwischen 16 und 80 Jahren ehrenamtlich in der Kindertafel ein. Ihr Aufgabenbereich liegt in der Küchenhilfe, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung bis hin zur individuellen Förderung. Koordiniert und fachlich begleitet werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden von beruflich beschäftigten Mitarbeitenden (Diakonin, Sozialarbeiterin, pädagogische Mitarbeiterin; 2 ½ Stellen). &lt;br /&gt;
Um mitzumachen, bedarf es weder einer Mitgliedschaft in einer [[Kirchengemeinden|Kirchengemeinde]] noch Vorerfahrung in der Arbeit mit Kindern. Je nach Interesse wird für alle, die Lust auf die Arbeit in einem Bereich haben, der durch einen interkulturellen, -generationellen und -religiösen Dialog geprägt wird, der passende Bereich für die Mitarbeit gefunden. Interessierte können nach einem Kennenlerngespräch und einem Schnuppertag entscheiden, ob ihnen die Arbeit in der Kindertafel gefällt und welchen Bereich sie sich für ihr Engagement vorstellen können. In einem folgenden Gespräch mit der Leitung werden alle wichtigen Informationen besprochen. &lt;br /&gt;
Jugendliche haben die Chance sich über ein FSJ im [[Paul-Gerhardt-Haus]] oder ein mehrwöchiges Schulpraktikum in der Kindertafel einzubringen. Auch angehende Erzieher*innen haben die Möglichkeit, ein dreimonatiges Praktikum während der Ausbildung in der Kindertafel zu absolvieren. Für Studierende bietet die Kindertafel eine gute Möglichkeit, sich flexibel in einem sozialen Projekt neben dem Studium zu engagieren. In Kooperation mit der [[Leuphana Universität]] können Studierende Praxiserfahrungen sammeln und z.B. ihre Kenntnisse in DaZ (Deutsch als Zweitsprache) erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Essenszeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Kindertafel wird täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder angeboten. Dabei wird auf ausgewogenes und gesundes Essen geachtet, das kulturelle und religiöse Gewohnheiten berücksichtigt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Hausaufgabenzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben begleitet. Trotz Unterstützung wird Wert auf eigenständiges und -verantwortliches Arbeiten gelegt.&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Lernzeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Lernzeit gibt es die Möglichkeit für alle Kinder, individuell gefördert zu werden. Inhalte werden mit Eltern oder Lehrkräften besprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;h3 class=&amp;quot;subheader&amp;quot;&amp;gt;Freizeit&amp;lt;/h3&amp;gt;In der Freizeit können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Je nach Interesse können die Kinder frei zwischen verschiedenen Spiel- und Kreativ-Angeboten wählen. Das Miteinander in der Gruppe steht in der Freizeit im Fokus, sodass soziale Kompetenzen gefördert werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernetzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Paul-Gerhardt-Haus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel ist als Teil des [[Paul-Gerhardt-Haus|Paul-Gerhardt-Hauses]] eng mit den anderen Angeboten im Haus vernetzt. Dazu zählen unter anderem das Paul-Gerhardt-Café, der [[Fairteiler|FairTeiler]] oder der LernRaum + für Kinder an weiterführenden Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Stadtteil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtteilhaus HaLo sowie das Projekt FiSch (Familie in Schule) arbeiten eng mit der Kindertafel zusammen. Das Projekt FiSch ist ein inklusives Unterstützungsangebot für Kinder, Eltern und Lehrkräfte an verschiedenen Grundschulen Lüneburgs. Es hilft, wenn Kinder aus verschiedenen Gründen in ihrer Lernentwicklung beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;FiSch:[https://wordpress.nibis.de/gsscharn/familie-in-schule-fisch/  &#039;&#039;Familie in Schule.&#039;&#039;] abgerufen am 10.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Jahre hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der Igelschule und der Anne-Frank-Schule entwickelt. Auch Jugendamt und Jugendhilfe stehen in Austausch mit der Kindertafel. &lt;br /&gt;
Über die Angebote der Kindertafel hinaus, werden Brücken zu weiteren Aktivitäten, die für die Kinder hilfreich sein könnten, ermöglicht. In der Vergangenheit gab es dafür beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem Lüneburger Fußballverein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindertafel wird durch Spenden und Fördergelder finanziert. Jährlich werden rund 100.000 € benötigt, um ein einwandfreies Funktionieren der Einrichtung zu garantieren. Das Geld wird für Mittagessen, Lern- und Spielmaterialien verwendet. Darüber hinaus werden die Spendeneinnahmen für weitere Anschaffungen, Reparaturen, die Öffentlichkeitsarbeit oder Feste für die Kinder genutzt. Auch die festen Mitarbeitenden, aktuell eine pädagogische Mitarbeiterin, eine Diakonin und eine Sozialarbeiterin, werden von den Spendeneinnahmen mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wasserviertel&amp;diff=10385</id>
		<title>Wasserviertel</title>
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		<updated>2021-09-01T15:51:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Video-URL = https://www.youtube.com/watch?v=MdNMxlYm16M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p1 = Bewohner*innen&lt;br /&gt;
| a1 = ca. 900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p2 = Lage&lt;br /&gt;
| a2 = Innenstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| p3 = Entstehungszeit&lt;br /&gt;
| a3 = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel ist einer von vier Siedlungsplätzen, welche die Entwicklung der Stadt [[Lüneburg]] maßgeblich mitgeprägt haben. Die aus [[Marktviertel]], [[Am Sande|Sandviertel]], [[Sülzviertel]] und Wasserviertel entstandene Form der Stadt blieb bis zur Ausweitung der Stadtfläche im 19. Jahrhundert bestehen und ist auch heute noch sichtlich erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Stadtgliederung &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes der Viertel hatte seine spezifischen Aufgaben und einen [[Kirchengemeinden|Kirchenbau]] als Wahrzeichen. Die dem Wasserviertel zugeordnete Kirche ist die im 15. Jahrhundert erbaute [[Nicolaikirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauzeit der Nicolaikirche stellt zugleich den Zeitraum dar, in dem das Leben im Wasserviertel pulsierte. Die Umgebung, in der zur damaligen Zeit gehandelt, getrunken, gegessen und gefeiert wurde, galt als beliebter Treffpunkt und ist auch heute noch ein Ort, in dem viele Menschen zum Essen, Trinken und Feiern beisammen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Wasserviertel erstreckt sich in der Innenstadt rund um den [[Alten Hafen]] und stellt einen Raum dar, in dem früher wie heute buntes Treiben herrschte und das Leben stattfand. Mit Plätzen wie dem [[Stintmarkt]] und damit auch einigen [[Gaststätten]] und [[Cafés]], ist das Wasserviertel noch immer von großer Bedeutung für Lüneburg. Zwei Wahrzeichen des Viertels sind der [[Alter Kran|Alte Kran]], der mehrfach restauriert und umgestaltet wurde, und das [[Altes Kaufhaus|Alte Kaufhaus]], dessen Nennung auf die Anfänge des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Aufgrund einer Brandstiftung im Jahr 1959 ist heute jedoch nur noch die Barockfassade erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Kaufhaus.jpg|mini|250px|erhaltene Barockfassade des Alten Kaufhauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterHafen.jpg|mini|250px|Alter Hafen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterKran.jpg|mini|250px|Alter Kran]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit des Wasserviertels ist nicht genau festzulegen&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es liegt jedoch nahe, die Entstehung der Siedlung rund um den Hafen, zwischen Marktviertel und [[Ilmenau]], ungefähr auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich entscheidend für die Entstehung des Wasserviertels war der durch Mühlenbauten gegebene Aufstau der Ilmenau und die sich daraus entwickelten Regulierungsmöglichkeiten der Wasserführung des Flusses. Somit wurde die Ilmenau unterhalb Lüneburgs immer weiter zur brauchbaren Wasserstraße entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lüneburg als zentraler Handelsplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zerstörung der Rivalin Bardowieck (heute [[Bardowick]]) durch Heinrich den Löwen trug mitunter zur Entstehung des Viertels bei, denn Lüneburg war dem wenige Kilometer nördlich gelegenen Bardowick trotz Saline für eine Zeit untergeordnet. Der alte und bedeutende Handelsplatz bescherte Bardowick großen Reichtum. Dieser entstand auch dadurch, dass derzeit keine anderen Handelszentren geduldet wurden. Erst mit Heinrich dem Löwen änderte sich dies, denn als Bardowick sich ihm im Jahr 1189 nicht unterordnen wollte, zerstörte dieser den Ort. Folgend bekam die Stadt Lüneburg das Stadtrecht und entwickelte sich damit zum zentralen Handelsplatz der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg &#039;&#039;Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter Hafen als Herzstück des Viertels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernstück des alten Wasserviertels stellte der [[mittelalterliche Hafen]] dar, der spätestens im 12. Jahrhundert entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020), S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser gab dem Viertel seinen Namen und kennzeichnete dessen Relevanz. Alle Güter des täglichen Bedarfs wurden in der Gegend rund um den Hafen umgeschlagen. Damit auch die Stadtherren daran mitverdienen konnten, wurde um die Stadt ein Wall gebaut – die Lüneburger Landwehr.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese dicht bepflanzten, unpassierbaren Erdwälle wurden reisende Kaufleute zu einem Umweg durch Lüneburg gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Landwehr &#039;&#039;Lüneburger Landwehr.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lüneburgs Stapelrecht, welches alle durch Lüneburg reisenden Kaufleute dazu verpflichtete, ihre Waren im [[Altes Kaufhaus|Alten Kaufhaus]] zu lagern und zu verkaufen, trug maßgeblich zur Entwicklung des Handelsverkehrs bei, welcher wiederrum das Treiben im Wasserviertel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor 1741 das alte Kaufhaus entstand, befand sich seit 1300 an dessen Stelle das sogenannte Heringshaus, in dem auch gehandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert, in der Blütezeit Lüneburgs, verließen täglich rund 1000 Schiffe den Hafen.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Eisenbahnverkehrs verlor der Alte Hafen jedoch seine wirtschaftliche Bedeutung, die Gegend des Viertels gilt jedoch immer noch als beliebter Treffpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner*innen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koltmannstraße.jpg|mini|left|Blick durch die Koltmannstraße auf die St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und noch lange danach, spielte sich das Leben im Wasserviertel draußen auf der Straße ab. Im Viertel lebten all diejenigen, denen der Salzhandel ein Auskommen bot. Dazu gehörten unter anderem Flussschiffer, Kaufleute oder Handwerker.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wohnten im Viertel auch die Fassmacher, die durch ihre Arbeit die wichtigen Container des Mittelalters anfertigten. Als eine typische Handwerkergasse des Wasserviertels galt vor 400 Jahren zum Beispiel die Koltmannstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem für Lüneburg zentralen Salzhandel und den in diesem Bereich arbeitenden Menschen, waren auch Brauereibetriebe und deren Betreiber*innen im Wasserviertel von großer Präsenz. Von den circa 80 Brauereien befanden sich 1733 noch immer 24 allein im Wasserviertel.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneplaner: [https://lueneplaner.de/alle-kategorien/esskultur-im-wasserviertel/ &#039;&#039;Esskultur im Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 15.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Altersdurchschnitt im Viertel deutlich niedriger als in vergleichbaren anderen Vierteln. Unter den Bewohner*innen finden sich Inhaber*innen des vielfältigen Einzelhandels, Gewerbetreibende, Alteingesessene aber auch junge Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere wohnen im Wasserviertel auch diejenigen, die sich mit viel Arbeit und Mühe den Traum vom „Eigenheim mit Geschichte“&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/unsere_geschichte/Hausbesuch-Das-Wasserviertel-in-Lueneburg,sendung448896.html &#039;&#039;Das Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Häuser im Wasserviertel erzählen vom Reichtum der alten Hansestadt.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der niederdeutsche Backsteinbau des 14. Und 15. Jahrhunderts prägt noch heute das gesamte Stadtbild und somit auch das Wasserviertel, da der Krieg die Stadt von der Vernichtung aussparte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Matthaei: &#039;&#039;Lüneburg&#039;&#039; (Reprint 2020) S.5f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten des ehemals von der Gotik bestimmten Stadtbildes wurden mit den Jahren immer weiterentwickelt. Noch heute können in Lüneburg die barocken Utluchten entdeckt werden, welche geschlossene Dielengeschoßflächen auflockerten.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ebd. S.20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bodenständigen Erkervorbauten wurden im 17. Jahrhundert vor einige Häuser Lüneburgs gesetzt, um die Dielen mit Licht zu füllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lüneburg Info: [https://www.lueneburg.info/westliche-altstadt &#039;&#039;Westliche Altstadt.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Salzgewinnung und damit auch der Ausbeutung des Bodens kam es zu geologischen Absenkungen, unter denen einige Bauten Lüneburgs litten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lünepedia: [https://www.luenepedia.de/wiki/ &#039;&#039;Senkungsgebiet Senkungsgebiet.&#039;&#039;] abgerufen am 17.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört ein großer Teil der Stadt zu dem sogenannten [[Senkungsgebiet]]. Ursprünglich sollten die von der Senkung betroffenen Bauten abgerissen werden. Durch die Initiative einiger Bürger*innen wurde das Viertel jedoch zu einem großen Teil erhalten. Heute gilt es als Glücksfall, noch ein altes Haus im Wasserviertel zu ergattern.&amp;lt;ref&amp;gt;NDR: [https://www.youtube.com/watch?v=Z1QsirAeQoA &#039;&#039;Unsere Geschichte: Hausbesuch - Wasserviertel Lüneburg.&#039;&#039;] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungsgebiet Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler Bemühungen sind mit der Zeit eine Reihe an städtebaulichen Maßnahmen im Wasserviertel nötig geworden. Damit das historische Ortsbild auch noch für die nächsten Generationen erhalten bleibt, wurde das „Sanierungsverfahren Wasserviertel“ von der Stadt Lüneburg eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 9,4 Hektar umfassende Sanierungsgebiet, welches rund 90 Baudenkmale beinhaltet, wurde im Jahr 2007 auf 15 Jahre festgelegt und in die Städtebauförderung aufgenommen. Der größte Teil des Gebiets liegt westlich des alten Ilmenauhafens.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein zukunftsfähiges Viertel und die Erhaltung der historischen Bausubstanz wurden durch das Verfahren unter anderem Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen gefördert. Dazu zählen zum Beispiel die Modernisierung von privaten Eigentümern wie dem Alten Kaufhaus Hotel, dem Hotel Bremer Hof, dem Viskulenhof und dem Hotel Einzigartig. Zudem wurden einige Straßen sowie die Grünanlage Schifferwall im Zuge der Maßnahmen saniert. Insgesamt konnte ein Teil des Sanierungsgebietes erneuert und saniert werden, seit Dezember 2016 ist die Sanierung jedoch ausgefördert und es werden keine Fördermittel mehr in diesem Bereich eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Energie-hansestadt-lueneburg/Bauen-Planen-Wohnen-hansestadt-lueneburg/Sanierungsgebiete/Sanierungsgebiet-Wasserviertel.aspx Sanierungsgebiet Wasserviertel.] abgerufen am 14.08,2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Initiative Wasserviertel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Menschen im Wasserviertel die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen, kennenzulernen, gegenseitig zu helfen und die Lebensqualität im Viertel zu verbessern, initiierten einige Bewohner*innen des Viertels 2009 die Wasserviertel-Initiative e. V., die als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg: [https://www.hansestadtlueneburg.de/Portaldata/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/sanierungsgebiete/Sanierungsbroschuere_Wasserviertel.pdf &#039;&#039;Sanierungsbroschüre Wasserviertel.&#039;&#039;] abgerufen am 18.08.2021, S.18 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Miteinander soll vor allem in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie vorangetrieben werden. Neben Stadtteilfesten organisiert die Initiative unter anderem Ausstellungen, wie die derzeit noch aktive Dauerausstellung „Menschen im Viertel“. Der Verein möchte somit das Bewusstsein für den Charme des Viertels aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiative Wasserviertel [https://wasserviertel-lueneburg.de/index.php/impressum-kontakt] abgerufen am 14.08.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitwirken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden ersten Dienstag im Monat kommen die Mitglieder des Vereins bei einem Stammtisch im Hotel Bremer Hof zusammen und besprechen alle Neuigkeiten. Willkommen sind alle Menschen, die im Viertel wohnen und Lust haben, an Aktivitäten und Veranstaltungen mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulla</name></author>
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