<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.luenepedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sievers</id>
	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.luenepedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sievers"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sievers"/>
	<updated>2026-04-17T19:02:15Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.5</generator>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=17022</id>
		<title>St. Michaelis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=17022"/>
		<updated>2024-02-12T15:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: /* Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- lutherische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
|width=80% &lt;br /&gt;
|center=Lüneburg, Germany&lt;br /&gt;
|fullscreen=on &lt;br /&gt;
|scrollzoom=off &lt;br /&gt;
|zoom=13&lt;br /&gt;
|icon=green-marker.png &lt;br /&gt;
|resizable=on&lt;br /&gt;
|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger unter anderem den Adelsgeschlechtern der Billunger und Welfen als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I und II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Auf_dem_Meere&amp;diff=17021</id>
		<title>Auf dem Meere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Auf_dem_Meere&amp;diff=17021"/>
		<updated>2024-02-12T15:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Koordinaten der Karte korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Straße-Auf dem Meere-min.png|mini|Straße: Auf dem Meere]]&lt;br /&gt;
Die Straße &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;&#039;&#039;&#039; liegt in der Lüneburger [[Altstadt]] und viele  Häuser in der Straße stehen unter Denkmalschutz. &lt;br /&gt;
Die Postleitzahl ist 21335. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:53.24936N,10.40254E|zoom=16}}Auf dem Meere&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; liegt in der [[Altstadt]]. Im Südwesten mündet die Straße in den &amp;quot;[[Johann-Sebastian-Bach-Platz]]&amp;quot; und die Straße &amp;quot;Am Iflock&amp;quot; und im Nordosten in die &amp;quot;Egersdorffstraße&amp;quot; und schließlich den &amp;quot;[[Marienplatz]]&amp;quot;. Mittig bildet sie eine Kreuzung mit der Straße &amp;quot;Hinter dem Brunnen&amp;quot; und der &amp;quot;Unteren Ohlinger Straße&amp;quot;. Außerdem grenzt sie an die &amp;quot;Neue Straße&amp;quot;. &lt;br /&gt;
In der unmittelbaren Umgebung der Straße befinden sich die [[St. Michaelis|St. Michaelis Kirche]], die [[Ratsbücherei]], der [[Marktplatz]] und das [[Rathaus Lüneburg]]. Auch der [[Kalkberg]] ist nur wenige Straßen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auf dem Meere früher.jpg|mini|Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; am Anfang des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; war schon während der Fürstenzeit Teil des Lüneburger Stadtkerns. Neben der &amp;quot;Salzbrückerstraße&amp;quot; und &amp;quot;Altstadt&amp;quot; war sie eine der drei Hauptstraßen des westlichen Stadtteils und führte direkt zum Kalkberg. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Reinecke, Wilhelm (1977): Geschichte der Stadt Lüneburg - Erster Band. S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelalter haben in der Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; vor allem Maler, Bildschnitzer und Goldschmiede gewohnt und ihre Werkstätten betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Blumenbach, Ilse (2012): Die bemalten Decken im Hause &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot; in Lüneburg. In: Lüneburger Stadtarchäologie e.V. (2012): Denkmalpflege in Lüneburg 2011. S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kopfsteinpflaster, das heute typisch für die Lüneburger Altstadt ist, war zwischenzeitlich von Asphalt bedeckt und mit einem Bürgersteig versehen. &lt;br /&gt;
Heute ist die Straße durch das wieder freigelegte klassische &#039;&#039;&#039;Kopfsteinpflaster&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;historischen Gebäude&#039;&#039;&#039; ein beliebtes Fotomotiv und Teil vieler touristischer Stadtführungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Namens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Auf dem Meere.jpg|mini|Straßenschild &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Das erste Mal ist der Straßenname &amp;quot;in mari&amp;quot; (aus dem Lateinischen &amp;quot;in das Meer&amp;quot; oder &amp;quot;im Meer&amp;quot;) 1303 im Einwohnerbuch von 1930 schriftlich überliefert. Danach tauchte der Straßenname immer wieder in unterschiedlichen Formen auf, der Meerbezug bleibt dabei bestehen. Erst im 19. Jahrhundert festigte sich der Name &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Blumenbach, Ilse (1987): Das Haus Auf dem Meere 21. S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Straßenname &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; hat aber nicht etwa mit dem Meer zu tun. Stattdessen gibt es verschiedene Theorien, wie der Name entstanden sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Theorie erklärt den Namen der Straße mit einem &#039;&#039;&#039;Erdrutsch&#039;&#039;&#039;, der nach Überlieferungen in den Quedlinburger Annalen und Schriften von Thietmar von Merseburg im Jahr 1013 stattgefunden hat. Durch den [[Saline|Salzabbau]] und die dadurch entstehenden unterirdischen Hohlräume kam es damals zu einer plötzlichen [[Senkungsgebiet|Absenkung des Gebiets]], die für eine &#039;&#039;&#039;Überschwemmung&#039;&#039;&#039; der Straße gesorgt hat. Durch das salzige Wasser in der Straße erhielt diese daraufhin ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Theorie führt den Namen darauf zurück, dass das Gebiet, in dem die Straße liegt, vor der Einführung der [[Abwasser|Kanalisation]] bei &#039;&#039;&#039;starken Regenfällen&#039;&#039;&#039; häufig überschwemmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Reinecke, Wilhelm; Luntowski, Gustav; Reinhardt, Uta (2007): Die Straßennamen Lüneburgs. S. 69-70&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch hier führt also Wasser in der Straße zu dem Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese möglichen Ursprünge des Namen fällt der Straßenname zurück auf die natürliche Beschaffenheit des Ortes. Auch andere Straßennamen in Lüneburg, wie der Platz &amp;quot;[[Am Sande]]&amp;quot; oder die &amp;quot;Ilmenaustraße&amp;quot; lassen sich auf solche natürlichen Beschaffenheiten zurückführen.  &amp;lt;ref&amp;gt;[https://lueneplaner.de/alle-kategorien/strassennamen-lueneburg/ Lüneplaner: Straßennamen Lüneburg (Aufgerufen: 06.08.2021)] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Straße Auf dem Meere stehen viele denkmalgeschützte historische Wohnhäuser, weswegen die gesamte Straße als Sehenswürdigkeit gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der historische Christmarkt ===&lt;br /&gt;
Auf dem Meere und rund um die St. Michaelis Kirche findet seit über 30 Jahren jedes Jahr am ersten Dezemberwochenende der &#039;&#039;&#039;[[Historischer Christmarkt|Historische Christmarkt]]&#039;&#039;&#039; statt, auf dem das 16. Jahrhundert nacherlebt werden kann. Alle Mitwirkenden tragen historische Gewänder und es gibt Buden mit Speisen, Getränken und Kunsthandwerk. Veranstaltet wird der historische Christmarkt von dem [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V.]] und alle Erlöse dienen der Restaurierung alter Baudenkmäler in der Altstadt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historischer-christmarkt.de/ Website: Historischer Christmarkt (Aufgerufen: 06.08.2021)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Haus &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Auf dem Meere.png|mini|Das Haus &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Das Haus &amp;quot;[[Ältestes Wohnhaus Lüneburgs|Auf dem Meere 21]]&amp;quot; wurde 1436 gebaut und ist eins der &#039;&#039;&#039;ältesten erhaltenen Wohnhäuser&#039;&#039;&#039; in der Lüneburger Altstadt. In den 1980er Jahren wurde es renoviert und ist heute wieder bewohnt. Das Haus steht unter Denkmalschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hotels und Ferienwohnungen ===&lt;br /&gt;
* Wintergarten (Auf dem Meere 25)&lt;br /&gt;
* Meeresleuchten (Auf dem Meere 27)&lt;br /&gt;
* Ferienwohnung Altstadtloft Lüneburg (Auf dem Meere 42)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstleistungen ===&lt;br /&gt;
* Ann-Kathrin Lublow - Beauty Lüneburg (Auf dem Meere 1-2)&lt;br /&gt;
* Bei Hanna (Friseursalon) (Auf dem Meere 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arztpraxen ===&lt;br /&gt;
* Helmich-Kapp Brigitte Ärztin für Nuklearmedizin (Auf dem Meere 9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* Wahlkreisbüro: Andrea Schröder-Ehlers, SPD (Auf dem Meere 14)&lt;br /&gt;
* Sallier Bauträger GmbH &amp;amp; Co. KG (Auf dem Meere 47)&lt;br /&gt;
* Sallier Immobilien (Auf dem Meere 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Stra%C3%9Fe:_Auf_dem_Meere&amp;diff=17020</id>
		<title>Diskussion:Straße: Auf dem Meere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Stra%C3%9Fe:_Auf_dem_Meere&amp;diff=17020"/>
		<updated>2024-02-12T15:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Sievers verschob die Seite Diskussion:Straße: Auf dem Meere nach Diskussion:Auf dem Meere: Straßennamen sind in der übrigen Lünepedia auch nicht mit dem Präfix Straße: versehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Auf dem Meere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Auf_dem_Meere&amp;diff=17019</id>
		<title>Diskussion:Auf dem Meere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Auf_dem_Meere&amp;diff=17019"/>
		<updated>2024-02-12T15:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Sievers verschob die Seite Diskussion:Straße: Auf dem Meere nach Diskussion:Auf dem Meere: Straßennamen sind in der übrigen Lünepedia auch nicht mit dem Präfix Straße: versehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich erstelle diesen Artikel für das Seminar --[[Benutzer:Mary Jo|Mary Jo]] ([[Benutzer Diskussion:Mary Jo|Diskussion]]) 17:41, 6. Aug. 2021 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Stra%C3%9Fe:_Auf_dem_Meere&amp;diff=17018</id>
		<title>Straße: Auf dem Meere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Stra%C3%9Fe:_Auf_dem_Meere&amp;diff=17018"/>
		<updated>2024-02-12T15:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Sievers verschob die Seite Straße: Auf dem Meere nach Auf dem Meere und überschrieb dabei eine Weiterleitung: Straßennamen sind in der übrigen Lünepedia auch nicht mit dem Präfix Straße: versehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Auf dem Meere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Auf_dem_Meere&amp;diff=17017</id>
		<title>Auf dem Meere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Auf_dem_Meere&amp;diff=17017"/>
		<updated>2024-02-12T15:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Sievers verschob die Seite Straße: Auf dem Meere nach Auf dem Meere und überschrieb dabei eine Weiterleitung: Straßennamen sind in der übrigen Lünepedia auch nicht mit dem Präfix Straße: versehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Straße-Auf dem Meere-min.png|mini|Straße: Auf dem Meere]]&lt;br /&gt;
Die Straße &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;&#039;&#039;&#039; liegt in der Lüneburger [[Altstadt]] und viele  Häuser in der Straße stehen unter Denkmalschutz. &lt;br /&gt;
Die Postleitzahl ist 21335. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Auf dem Meere, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Auf dem Meere&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=on}}Auf dem Meere&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; liegt in der [[Altstadt]]. Im Südwesten mündet die Straße in den &amp;quot;[[Johann-Sebastian-Bach-Platz]]&amp;quot; und die Straße &amp;quot;Am Iflock&amp;quot; und im Nordosten in die &amp;quot;Egersdorffstraße&amp;quot; und schließlich den &amp;quot;[[Marienplatz]]&amp;quot;. Mittig bildet sie eine Kreuzung mit der Straße &amp;quot;Hinter dem Brunnen&amp;quot; und der &amp;quot;Unteren Ohlinger Straße&amp;quot;. Außerdem grenzt sie an die &amp;quot;Neue Straße&amp;quot;. &lt;br /&gt;
In der unmittelbaren Umgebung der Straße befinden sich die [[St. Michaelis|St. Michaelis Kirche]], die [[Ratsbücherei]], der [[Marktplatz]] und das [[Rathaus Lüneburg]]. Auch der [[Kalkberg]] ist nur wenige Straßen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auf dem Meere früher.jpg|mini|Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; am Anfang des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; war schon während der Fürstenzeit Teil des Lüneburger Stadtkerns. Neben der &amp;quot;Salzbrückerstraße&amp;quot; und &amp;quot;Altstadt&amp;quot; war sie eine der drei Hauptstraßen des westlichen Stadtteils und führte direkt zum Kalkberg. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Reinecke, Wilhelm (1977): Geschichte der Stadt Lüneburg - Erster Band. S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelalter haben in der Straße &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; vor allem Maler, Bildschnitzer und Goldschmiede gewohnt und ihre Werkstätten betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Blumenbach, Ilse (2012): Die bemalten Decken im Hause &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot; in Lüneburg. In: Lüneburger Stadtarchäologie e.V. (2012): Denkmalpflege in Lüneburg 2011. S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kopfsteinpflaster, das heute typisch für die Lüneburger Altstadt ist, war zwischenzeitlich von Asphalt bedeckt und mit einem Bürgersteig versehen. &lt;br /&gt;
Heute ist die Straße durch das wieder freigelegte klassische &#039;&#039;&#039;Kopfsteinpflaster&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;historischen Gebäude&#039;&#039;&#039; ein beliebtes Fotomotiv und Teil vieler touristischer Stadtführungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Namens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Auf dem Meere.jpg|mini|Straßenschild &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Das erste Mal ist der Straßenname &amp;quot;in mari&amp;quot; (aus dem Lateinischen &amp;quot;in das Meer&amp;quot; oder &amp;quot;im Meer&amp;quot;) 1303 im Einwohnerbuch von 1930 schriftlich überliefert. Danach tauchte der Straßenname immer wieder in unterschiedlichen Formen auf, der Meerbezug bleibt dabei bestehen. Erst im 19. Jahrhundert festigte sich der Name &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Blumenbach, Ilse (1987): Das Haus Auf dem Meere 21. S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Straßenname &amp;quot;Auf dem Meere&amp;quot; hat aber nicht etwa mit dem Meer zu tun. Stattdessen gibt es verschiedene Theorien, wie der Name entstanden sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Theorie erklärt den Namen der Straße mit einem &#039;&#039;&#039;Erdrutsch&#039;&#039;&#039;, der nach Überlieferungen in den Quedlinburger Annalen und Schriften von Thietmar von Merseburg im Jahr 1013 stattgefunden hat. Durch den [[Saline|Salzabbau]] und die dadurch entstehenden unterirdischen Hohlräume kam es damals zu einer plötzlichen [[Senkungsgebiet|Absenkung des Gebiets]], die für eine &#039;&#039;&#039;Überschwemmung&#039;&#039;&#039; der Straße gesorgt hat. Durch das salzige Wasser in der Straße erhielt diese daraufhin ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Theorie führt den Namen darauf zurück, dass das Gebiet, in dem die Straße liegt, vor der Einführung der [[Abwasser|Kanalisation]] bei &#039;&#039;&#039;starken Regenfällen&#039;&#039;&#039; häufig überschwemmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Reinecke, Wilhelm; Luntowski, Gustav; Reinhardt, Uta (2007): Die Straßennamen Lüneburgs. S. 69-70&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch hier führt also Wasser in der Straße zu dem Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese möglichen Ursprünge des Namen fällt der Straßenname zurück auf die natürliche Beschaffenheit des Ortes. Auch andere Straßennamen in Lüneburg, wie der Platz &amp;quot;[[Am Sande]]&amp;quot; oder die &amp;quot;Ilmenaustraße&amp;quot; lassen sich auf solche natürlichen Beschaffenheiten zurückführen.  &amp;lt;ref&amp;gt;[https://lueneplaner.de/alle-kategorien/strassennamen-lueneburg/ Lüneplaner: Straßennamen Lüneburg (Aufgerufen: 06.08.2021)] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Straße Auf dem Meere stehen viele denkmalgeschützte historische Wohnhäuser, weswegen die gesamte Straße als Sehenswürdigkeit gesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der historische Christmarkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Meere und rund um die St. Michaelis Kirche findet seit über 30 Jahren jedes Jahr am ersten Dezemberwochenende der &#039;&#039;&#039;[[Historischer Christmarkt|Historische Christmarkt]]&#039;&#039;&#039; statt, auf dem das 16. Jahrhundert nacherlebt werden kann. Alle Mitwirkenden tragen historische Gewänder und es gibt Buden mit Speisen, Getränken und Kunsthandwerk. Veranstaltet wird der historische Christmarkt von dem [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V.]] und alle Erlöse dienen der Restaurierung alter Baudenkmäler in der Altstadt. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historischer-christmarkt.de/ Website: Historischer Christmarkt (Aufgerufen: 06.08.2021)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Haus &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Auf dem Meere.png|mini|Das Haus &amp;quot;Auf dem Meere 21&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Das Haus &amp;quot;[[Ältestes Wohnhaus Lüneburgs|Auf dem Meere 21]]&amp;quot; wurde 1436 gebaut und ist eins der &#039;&#039;&#039;ältesten erhaltenen Wohnhäuser&#039;&#039;&#039; in der Lüneburger Altstadt. In den 1980er Jahren wurde es renoviert und ist heute wieder bewohnt. Das Haus steht unter Denkmalschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hotels und Ferienwohnungen ===&lt;br /&gt;
* Wintergarten (Auf dem Meere 25)&lt;br /&gt;
* Meeresleuchten (Auf dem Meere 27)&lt;br /&gt;
* Ferienwohnung Altstadtloft Lüneburg (Auf dem Meere 42)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstleistungen ===&lt;br /&gt;
* Ann-Kathrin Lublow - Beauty Lüneburg (Auf dem Meere 1-2)&lt;br /&gt;
* Bei Hanna (Friseursalon) (Auf dem Meere 41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arztpraxen ===&lt;br /&gt;
* Helmich-Kapp Brigitte Ärztin für Nuklearmedizin (Auf dem Meere 9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* Wahlkreisbüro: Andrea Schröder-Ehlers, SPD (Auf dem Meere 14)&lt;br /&gt;
* Sallier Bauträger GmbH &amp;amp; Co. KG (Auf dem Meere 47)&lt;br /&gt;
* Sallier Immobilien (Auf dem Meere 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16629</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16629"/>
		<updated>2023-10-24T14:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: /* Sehenswürdigkeiten */ Noch einen Link korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel Lüneburgs.&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 wurden die letzte Produktionsstätten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Lüneburg ist konfessionell in der Mehrheit evangelisch-lutherisch. Die drei verbliebenen Kirchen des Stadtgebietes Lüneburgs [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/Lüneburg#/Verkehr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof]] Lüneburg und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Verkehr/Bus-Bahn.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten. Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde. Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16628</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16628"/>
		<updated>2023-10-24T14:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: /* Sehenswürdigkeiten */ Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel Lüneburgs.&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 wurden die letzte Produktionsstätten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Lüneburg ist konfessionell in der Mehrheit evangelisch-lutherisch. Die drei verbliebenen Kirchen des Stadtgebietes Lüneburgs [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte Kran|[[ Alter Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/Lüneburg#/Verkehr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof]] Lüneburg und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Verkehr/Bus-Bahn.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten. Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde. Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=16623</id>
		<title>St. Michaelis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=16623"/>
		<updated>2023-10-22T07:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- lutherische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
|width=80% &lt;br /&gt;
|center=Lüneburg, Germany&lt;br /&gt;
|fullscreen=on &lt;br /&gt;
|scrollzoom=off &lt;br /&gt;
|zoom=13&lt;br /&gt;
|icon=green-marker.png &lt;br /&gt;
|resizable=on&lt;br /&gt;
|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I und II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Saline&amp;diff=16621</id>
		<title>Lüneburger Saline</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Saline&amp;diff=16621"/>
		<updated>2023-10-21T11:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: /* Besitzverhältnisse */ Die Beschreibung der Sülfmeister wurde in eine eigene Seite ausgelagert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=JiQ9r5bzg9Q|400|right|Minke Koch vom Salzmuseum erklärt den Herstellungsprozess}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lüneburger Saline&#039;&#039;&#039; war eine Anlage, die in [[Lüneburg]] bis 1980 der Salzgewinnung diente. Ablagerungen des 250 Millionen Jahre alten Zechsteinmeers liegen bei Lüneburg relativ oberflächennah und konnten daher schon frühzeitig mit einfachen Mitteln abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach erlegte ein Jäger eine schneeweiße Wildsau, deren Farbe durch kristallisiertes Salz zustande gekommen war. Die Sau habe sich in einer Salzquelle gesuhlt, so sei die erste Salzquelle ungefähr im Jahr 800 in Lüneburg entdeckt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Jahrhundert bestimmte die Salzgewinnung das Leben der Stadt Lüneburg. Speisesalz war zu dieser Zeit sehr wertvoll. Es wurde in der Einheit Chor (1&amp;amp;nbsp;Chor = 554,32&amp;amp;nbsp;kg) gemessen, wobei ein Chor etwa 300 Reichsmark entsprach. Die Saline, die sich zwischen [[Sülzwiesen|Sülzwiese]] und [[Kalkberg]] befand und ihr Haupttor am [[Lambertiplatz]] hatte, war von starken Mauern und hohen Türmen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Förderung des Salzhandels wurde unter anderem der [[Stecknitzkanal]] und ein [[Alter Kran|Kran]] am heutigen [[Stint]], einem ehemaligen Stint-Markt am Hafen, gebaut. Der Platz [[Am Sande]], im Mittelalter ungepflastert jedoch sandig, diente den Kaufleuten als Handelsplatz für ihre Waren, unter anderem auch für Salz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau der Saline ==&lt;br /&gt;
Das Zentrum bildete der von 54 Siedehütten umgebene Sod (= Salzbrunnen). Die je vier Siedepfannen der Siedehütten, die nach ihren ersten Besitzern benannt waren, wurden über Rinnen und Kanäle mit Sole versorgt. Die Sole wurde mit Eimern aus der Siedekammer an die Oberfläche befördert und von dort aus auf die 216 Siedepfannen verteilt. Auf dem Siedegelände befand sich außerdem eine dem Kleinverkauf dienende Salzbude, sowie eine für gerichtliche Salzangelegenheiten zuständige Zollbude.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bare saline lueneburg.jpg|mini|Pfannenschmiede der mittelalterlichen Saline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Lüneburg Siedepfanne@20150722.jpg|mini|Siedepfanne der Lüneburger Saline (um 1775?), das einzig erhaltene Exemplar von rund 340.000 gleichartigen Stücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzverhältnisse ==&lt;br /&gt;
Die Eigentümer der Pfannen wurden Sülzbegüterte genannt und waren nicht unbedingt in Lüneburg ansässig. Sie besiedeten ihre Pfannen nicht selbst, sondern verpachteten sie an in Lüneburg ansässige Siedeberechtigte. Wenn ein Siedeberechtigter mindestens vier Pfannen gepachtet hatte, wurde er [[Sülfmeister]] genannt und hatte Anspruch auf eine eigene Siedehütte. Allerdings durfte ein Siedemeister nie mehr als zwei Hütten, also acht Pfannen, besieden. Die Pacht belief sich auf die Hälfte des Siedepfannenertrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sülzhilfe ==&lt;br /&gt;
Die Sülzhilfe war eine Steuer der Prälaten an den Rat zur Verminderung der Stadtschulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei mussten die geistlichen Sülzbegüterten einen Teil ihrer Salineneinkünfte abgeben, beginnend bei dem zehnten Teil des Pfennigs, der Anteil erhöhte sich im Laufe der Zeit bis hin auf ein Viertel des Pfennigs.&lt;br /&gt;
Obwohl im Jahr 1442 schon der vierte Teil ihrer Salineeinkünfte gezahlt wurde, konnten die Stadtschulden nicht gedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund sollte ab dem Jahr 1445 die doppelte Sülzhilfe gezahlt werden, das heißt, der zweite Teil des Pfennigs musste an den Rat abgegeben werden. Vor allem die &#039;&#039;Butenländischen&#039;&#039;, wie auch der Lüneburger Propst Scharper, zeigten ihr Misstrauen gegenüber dem Rat, indem sie die Abgabe der geforderten Summe der Sülzhilfe verweigerten. Aus diesem Konflikt entwickelte sich der [[Lüneburger Prälatenkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Salzmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tobias Reimers: &#039;&#039;Der Ursprung, Güthe und Gerechtigkeiten der edlen Sültzen zu Lüneburg: mit einem gründlichen Abriß der Sültzen&#039;&#039;. Lippern, Lüneburg 1710, [http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10153845.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Karl Bachmann: &#039;&#039;Die Rentner der Lüneburger Saline (1200–1370)&#039;&#039;. Hildesheim 1983&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Francke: &#039;&#039;Der Lüneburgsche sogenannte Prälatenkrieg&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Fünfter und sechster Jahresbericht des Museumsvereins für das Fürstentum Lüneburg 1882–1883.&#039;&#039; Lüneburg 1884, S.&amp;amp;nbsp;1–3&lt;br /&gt;
* Axel Janowitz: &#039;&#039;Die Lüneburger Saline im 18. und 19. Jahrhundert&#039;&#039;. 2003, ISBN 978-3-89534-435-0&lt;br /&gt;
* Elmar Peter: &#039;&#039;Geschichte einer 1000jährigen Stadt 956–1956&#039;&#039;. Lüneburg 1999, S. 191 f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Reinecke: &#039;&#039;Geschichte der Stadt Lüneburg&#039;&#039;. 2 Bände. 2. Auflage. Lüneburg 1977 (1933)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Friedrich Volger: &#039;&#039;Die Lüneburger Sülze&#039;&#039;. 1956&lt;br /&gt;
* Manfred Balzer: &#039;&#039;Die Saline Lüneburg-Von der Industrieruine zum Industriemuseum&#039;&#039;. Lüneburg 2009&lt;br /&gt;
* Harald Witthöft: &#039;&#039;Die Lüneburger Saline. Salz in Nordeuropa und der Hanse vom 12.–19. Jahrhundert, Eine Wirtschafts- und Kulturgeschichte langer Dauer&#039;&#039;. (De Sulte, Bd, 22), Verlag Marie Leidorf, Rhaden/Westf. 2010, ISBN 978-3-89646-060-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Saline Wikipedia-Eintrag]&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=&amp;amp;ts=Lüneburg*+Salin*&amp;amp;ps=&amp;amp;tags=&amp;amp;sprache=&amp;amp;objektart=alle&amp;amp;pagesize=20&amp;amp;sortierung=d&amp;amp;ejahr= Veröffentlichungen zur Lüneburger Saline] im Opac der Regesta Imperii&lt;br /&gt;
* [http://www.salzmuseum.de/index.php Deutsches Salzmuseum Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbeg.de/extras/geologie/downloads/geotope/Kalkberg_Lueneburg.pdf Beschreibung der Geologie mit Fotos, Zeichnungen und Karte] (PDF) durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [http://www.geologie-lueneburg.de/download/01_Das%20Norddeutsche_Becken_Sirocko_2012.pdf Das Norddeutsche Becken: Geologische Grundlagen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]] [[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Salz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=S%C3%BClfmeister&amp;diff=16620</id>
		<title>Sülfmeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=S%C3%BClfmeister&amp;diff=16620"/>
		<updated>2023-10-21T11:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Sülfmeister&amp;quot; bezeichnete die Pächter von [[Siedepfanne|Siedepfannen]] zur Salzgewinnung in der Lüneburger [[Saline]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besitzverhältnisse==&lt;br /&gt;
Die Eigentümer der Pfannen waren die [[Sülzbegüterte|Sülzbegüterten]], die nicht notwendigerweise in Lüneburg wohnhaft sein mussten. Sie besiedeten ihre Pfannen nicht selbst, sondern verpachteten sie an [[Siedeberechtigte]], die in Lüneburg ansässig waren. Wenn ein Siedeberechtigter mindestens vier Pfannen gepachtet hatte, wurde er Sülfmeister genannt und hatte Anspruch auf eine eigene Produktionsstätte ([[Siedehütte]]). Allerdings durfte ein Siedemeister nie mehr als zwei Hütten, also acht Pfannen, besieden. Die Pacht, die ein Sülfmeister an den Sülzbegüterten zu zahlen hatte,  betrug in der Regel die Hälfte des Siedepfannenertrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 13. Jahrhunderts teilten sich die Sülzbegüterten in Geistliche und Adlige auf. Zwischen den Jahren 1250 und 1320 erfolgte der zunehmende Anstieg bürgerlicher Besitzanteile, der parallel zur Abnahme der adligen Sülzbegüterten verlief. Um 1370 war der Pfannenbesitz zwischen Bürgerlichen und Geistlichen annähernd gleichverteilt. Schon 100 Jahre später gehörten dann allerdings drei Viertel der Pfannen geistlichen Sülzbegüterten, die man Prälaten nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Sülzbegüterten und Siedeberechtigten gab es noch den Barmeister und den Sodmeister. Der Barmeister war der Vorsteher der Pfannenschmiede (= Bare), in der die Pfannen gegossen wurden. Er wurde von den Sülfmeistern und dem [[Stadtrat]] gewählt. Der Sodmeister sorgte für die Verteilung der Sole und wurde von den Sülfbegüterten und dem Stadtrat gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Saline Abgerufen am 21.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensherkunft==&lt;br /&gt;
Das Präfix &amp;quot;Sülf-&amp;quot; bezieht sich hierbei nicht auf das Salz, sondern auf das niederdeutsche &amp;quot;sulves-&amp;quot;, &amp;quot;sulfhere&amp;quot; (&amp;quot;Selbstherr&amp;quot; bzw. &amp;quot;Selbstmeister&amp;quot;) und erklärt das Recht, sieden zu dürfen. Im Gegensatz dazu versteht man die Sulter, die abhängig beschäftigten Salzarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1937), Bd. X,IV (1942), Sp. 1045, Z. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=S%C3%BClfmeister&amp;diff=16619</id>
		<title>Sülfmeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=S%C3%BClfmeister&amp;diff=16619"/>
		<updated>2023-10-21T10:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sievers: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Begriff &amp;quot;Sülfmeister&amp;quot; bezeichnete die Pächter von Siedepfannen zur Salzgewinnung in der Lüneburger Saline.   ==Besitzverhältnisse==…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Sülfmeister&amp;quot; bezeichnete die Pächter von [[Siedepfanne|Siedepfannen]] zur Salzgewinnung in der Lüneburger [[Saline]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besitzverhältnisse==&lt;br /&gt;
Die Eigentümer der Pfannen waren die [[Sülzbegüterte|Sülzbegüterten]], die nicht notwendigerweise in Lüneburg wohnhaft sein mussten. Sie besiedeten ihre Pfannen nicht selbst, sondern verpachteten sie an [[Siedeberechtigte]], die in Lüneburg ansässig waren. Wenn ein Siedeberechtigter mindestens vier Pfannen gepachtet hatte, wurde er Sülfmeister genannt und hatte Anspruch auf eine eigene Produktionsstätte ([[Siedehütte]]). Allerdings durfte ein Siedemeister nie mehr als zwei Hütten, also acht Pfannen, besieden. Die Pacht, die ein Sülfmeister an den Sülzbegüterten zu zahlen hatte,  betrug in der Regel die Hälfte des Siedepfannenertrages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 13. Jahrhunderts teilten sich die Sülzbegüterten in Geistliche und Adlige auf. Zwischen den Jahren 1250 und 1320 erfolgte der zunehmende Anstieg bürgerlicher Besitzanteile, der parallel zur Abnahme der adligen Sülzbegüterten verlief. Um 1370 war der Pfannenbesitz zwischen Bürgerlichen und Geistlichen annähernd gleichverteilt. Schon 100 Jahre später gehörten dann allerdings drei Viertel der Pfannen geistlichen Sülzbegüterten, die man Prälaten nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Sülzbegüterten und Siedeberechtigten gab es noch den Barmeister und den Sodmeister. Der Barmeister war der Vorsteher der Pfannenschmiede (= Bare), in der die Pfannen gegossen wurden. Er wurde von den Sülfmeistern und dem [[Stadtrat]] gewählt. Der Sodmeister sorgte für die Verteilung der Sole und wurde von den Sülfbegüterten und dem Stadtrat gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensherkunft==&lt;br /&gt;
Das Präfix &amp;quot;Sülf-&amp;quot; bezieht sich hierbei nicht auf das Salz, sondern auf das niederdeutsche &amp;quot;sulves-&amp;quot;, &amp;quot;sulfhere&amp;quot; (&amp;quot;Selbstherr&amp;quot; bzw. &amp;quot;Selbstmeister&amp;quot;) und erklärt das Recht, sieden zu dürfen. Im Gegensatz dazu versteht man die Sulter, die abhängig beschäftigten Salzarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1937), Bd. X,IV (1942), Sp. 1045, Z. 40.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sievers</name></author>
	</entry>
</feed>