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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Erbfolgekrieg&amp;diff=13515</id>
		<title>Lüneburger Erbfolgekrieg</title>
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		<updated>2022-03-15T20:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Wappen des Fürstentums Lüneburg  Bei dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lüneburger Erbfolgekrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelte es sich um einen 1370…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:DEU Fuerstentum Lueneburg COA.svg|mini|Das Wappen des Fürstentums Lüneburg ]]&lt;br /&gt;
Bei dem &#039;&#039;&#039;Lüneburger Erbfolgekrieg&#039;&#039;&#039; handelte es sich um einen 1370 ausgebrochenen Konflikt um die Erbfolge in Lüneburg. Das damalige Fürstentum befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Hand des Welfen Wilhelm II. von Lüneburg, welcher ohne männliche Nachkommen starb. Nach der welfischen Erbschaftsregelung wäre Magnus II. Torquatus, Herzog von Braunschweig und Wilhelms Neffe dritten Grades, Nachfolger geworden, was auch dem Wunsch von Wilhelm II. entsprach. Da es sich bei dem Fürstentum Lüneburg um ein Lehen des Kaisers handelte, entschied Kaiser Karl IV, dass dieses nach dem Tod von Wilhelm II. an das Reich zurückgefallen war. Stattdessen belehnte er Albrecht von Sachsen-Wittenberg und seine Onkel Wenzel und Rudolf, aus dem rivalisierenden Geschlecht der Askanier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der daraus folgende Krieg zwischen den Welfen und den Askaniern dauerte mit wenigen Unterbrechungen 18 Jahre. 1389 stiftete ein ausgehandelter Erbverbrüderungsvertrag Frieden und sicherte den Welfen endgültig das Fürstentum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lüneburger Erbfolgekrieg ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte des Fürstentums Lüneburg ===&lt;br /&gt;
1235 verlieh Kaiser Friedrich II. das neu gegründete Herzogtum Braunschweig-Lüneburg an den Welfen Otto (das Kind). 1269 schlossen seine zu dem Zeitpunkt regierenden Enkelsöhne einen Vertrag, welcher die Teilung des Herzogtums in die beiden Fürstentümer Braunschweig und Lüneburg beschloss. Trotz der Teilung gehörten beide Fürstentümer noch dem Herzogtum an, damit das Erbrecht der Welfen erhalten blieb. Dieses besagte, dass wenn eine Welfenlinie ausstirbt, eine andere Welfenlinie das Erbe antreten könne. So sollte verhindert werden, dass das Lehen ans Reich zurückfällt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fuchs, Ralf-Peter, Reitemeier, Arndt, 2018, Handbuch Landesgeschichte, Werner Freitag, Michael Kißener, Christine Reinle, Sabine Ullmann Werner Freitag, Michael Kißener, Christine Reinle, Sabine Ullmann[Hrsg.] De Gruyter, Oldenburg S.596&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte des Erbfolgekriegs ===&lt;br /&gt;
Das Fürstentum Lüneburg befand sich von 1277 bis 1330 unter der Führung des Welfen Otto II. (der Strenge), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg. 1315 beschloss er, dass nach seinem Tod das Fürstentum geteilt werden sollte, damit seine Söhne Otto III. und Wilhelm II. beide über je einen Teil herrschen könnten. Diese Regelung missachtend, teilten sich die Söhne Otto III. und Wilhelm II. die Herrschaft über das ungeteilte Fürstentum Lüneburg. Da der einzige Sohn des Otto III. bereits im Kindesalter starb, hinterließ er nur zwei Töchtern und damit keine erbberechtigten Kinder. Somit führte Wilhelm II. die Regentschaft allein fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert, Ernst Schubert, 1997, &#039;&#039;Geschichte Niedersachsens. Band 2. Teil 1. Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.&#039;&#039;, Verlag Hanschke Buchhandlung, Hannover &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Personenkonstellation zu Beginn des Lüneburger Erbfolgekriegs.png|mini|Personenkonstellation zu Beginn des Lüneburger Erbfolgekriegs (1369)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm II. zeugte zwei Töchter und damit keine erbberechtigten Nachkommen. Da die Ältere bereits verheiratet war, arrangierte er 1355 die Ehe seiner jüngeren Tochter Mathilde mit ihrem Cousin Ludwig, dem Thronfolger des Fürstentums Braunschweig. Mit der Benennung seines Nachfolgers wollte er das geteilte Herzogtum wieder vereinen und gleichzeitig einen eigenen Nachkommen an die Herrschaft bringen. Bevor es dazu kam, verstarb Ludwig im Jahr 1367. Daraufhin wählte Wilhelm II. den Bruder von Ludwig, Magnus II. Torquatus, zu seinem Mitregenten. Dieser war als sein Neffe dritten Grades letzter männlicher Erbe dieser Welfenlinie und damit ohnehin nach den welfischen Erbschaftsregelungen erbberechtigt. Kaiser Karl IV betrachtete das Reichslehen der Welfen jedoch als ans Reich zurückgefallen und sprach die Eventualbelehnung für Albrecht von Sachsen-Wittenberg und seine Onkel Wenzel und Rudolf aus. Albrecht war der Sohn von Elisabeth, Wilhelms erster Tochter, und Otto von Sachsen-Wittenberg, wodurch er dem rivalisierendem  Geschlecht der Askanier angehörte. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Pischke&amp;quot;&amp;gt;Pischke, Gudrun, 1998, „Die Welfen, Die Welfen - Vom süddeutschen Geschlecht zu norddeutschen Landesherren“, in: Landesgeschichtliche Aspekte ihrer Herrschaft, Ay, Karl-Ludwig, Maier, Lorenz, Jahn, Joachim [Hrsg.], UVK Verlag, Konstanz, S.215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Tode Wilhelm II. bis zur Ursulanacht  ===&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tod am 23. November 1369 übergab Wilhelm II. das Fürstentum Lüneburg an seinen selbst erwählten Nachfolger Magnus II. Torquatus. Jener befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der dänischen Seite im Krieg gegen die hansischen Seestädte Rostock, Lübeck, Wismar und Stralsund, zu welchen die Stadt Lüneburg aufgrund ihrer Hansemitgliedschaft ein enges Bündnis pflegte. Im Zuge des Krieges beschlagnahmte der Welfe Lüneburgs Salinenrechte, um daraus eigenen Gewinn zu ziehen. Er nahm der Stadt weitere Privilegien und verstärkte die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg auf dem Kalkberg]] sowie die Festungsanlagen. Um von diesem Stützpunkt freies Schussfeld auf die Stadt zu haben, riss er Teile der Klosterkirche St. Michaelis ein. 1370 gelang es den Bürgern Lüneburgs jedoch, die Burg mit einer List wieder einzunehmen und zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Karl IV hatte Lüneburg mehrfach aufgerufen, den Askaniern den Huldigungseid auszusprechen. Erst unter Androhung hoher Strafen und auf gerichtliche Gutachten gestützt, kam die Stadt im Januar 1371 seinen Forderungen nach. Dafür wurden umfassende Privilegien gewährt, darunter die Gerichtshoheit, Selbstverwaltungsrecht der Saline und die Münzhoheit. Ebenso durften die Bürger der Salzstadt die eigens eingenommene Burg schleifen und erhielten die Burgmannensiedlung am Fuße des Berges sowie den [[Kalkberg]] selbst. Im Zuge dessen wurde auch die Klosterkirche abgetragen und erhielt einen neuen Platz innerhalb der Stadtmauern, wo die [[St. Michaelis]] Kirche erneut aufgebaut wurde. Neben Lüneburg hatte auch die Stadt Hannover ihren Huldigungseid geleistet und zusammen mit den Herren von Mandelsloh die Wittenberger unterstützt. Dem Gegenüber stand Magnus II. Torquatus mit Unterstützung vieler Kleinstädte und einem Großteil des Lüneburger Adels. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Magnus&amp;quot;&amp;gt;Hergemöller, Bernd-Ulrich, &amp;quot;Magnus II.&amp;quot; in: Neue Deutsche Biographie 15 (1987), S. 662-663 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd132647109.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ursulanacht, der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 1371, versuchte Magnus die Stadt Lüneburg einzunehmen. Zwar gelang der 700 Mann starken Truppe des Herzogs der Einfall in die Stadt, doch verloren seine Ritter gegen die Bürgerwehr. Das Gefolge des Herzogs, durch Verhandlungen und Verzögerungstaktik hingehalten, pausierte den Angriff, bis die Bürger und Söldner Lüneburgs gerüstet, den Gegner zwischen den Häusern der Straßen bekämpfte und zur Kapitulation zwang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensverhandlungen ===&lt;br /&gt;
In dem Versuch, weitere Schlachten zu verhindern, arrangierte Kaiser Karl IV 1373 ein Treffen zur Vermittlung zwischen den Wittenbergern und den Welfen. Dieses scheiterte an Magnus Abwesenheit. Der Kaiser erneuerte die Reichsacht gegen den Welfen, doch die Angriffe wurden fortgesetzt. Noch im selben Jahr wurde Magnus nahe Hannover, bei Leveste am Deister, im Kampf getötet. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Magnus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vorfall ermöglichte die Sühne von Hannover; einen Vergleich zwischen der Witwe von Magnus II. und Albrecht mit seinem Onkel Wenzel. Ein Vertrag regelte, dass die Regierung des Fürstentums zukünftig von den Welfen und den Askaniern abwechselnd erfolgen sollte und die Stände beiden Adelsgeschlechtern gleichermaßen zu huldigen haben. Um dieses Bündnis zu festigen, heiratete Albrecht die Witwe des Magnus, Katharina. Die beiden ältesten Söhne von Magnus und Katharina, Friedrich und Bernhard, vermählten sich mit zwei Töchtern von Wenzel. Trotzdem blieben Raubrittertum und Belagerungen nicht aus. Am 16. April 1385 befand sich Albrecht von Wittenberg-Lüneburg auf der Burg Ricklingen und wurde im Zuge eines Angriffes durch das Geschoss einer Blide schwer verwundet. Ohne männliche Nachkommen erlag er am 28. Juni desselben Jahres seinen Verletzungen. Sein Onkel Wenzel setzte die Herrschaft fort und ernannte seinen Schwiegersohn Bernhard zum Mitregenten. Während Bernhards älterer Bruder Friedrich das Fürstentum Braunschweig führte, war der jüngere Bruder Heinrich an keiner Herrschaft beteiligt. Gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Bruder Friedrich von Braunschweig, ging Heinrich daraufhin weiter gegen die Askanier vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert, Ernst Schubert, 1997, &#039;&#039;Geschichte Niedersachsens. Band 2. Teil 1. Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.&#039;&#039;, Verlag Hanschke Buchhandlung, Hannover &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Schlacht von Winsen an der Aller ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlachtaufdemstrietfield1388inwinsen.jpg|mini|In der Schlacht von Winsen/Aller gewann der Welfe Heinrich I. über die Askanier und die Stadt Lüneburg]]&lt;br /&gt;
Um den Krieg endgültig zu beenden, plante Wenzel einen Angriff auf Celle, um den dort befindlichen Heinrich zu unterwerfen. Da Bernhard sich zu diesem Zeitpunkt in Gefangenschaft einer befeindeten Adelsfamilie befand, versammelte Wenzel das Heer ohne dessen Hilfe, erhielt jedoch von der Stadt Lüneburg Unterstützung. Während der Belagerung erkrankte Wenzel schwer und starb am 15. Mai 1388 mutmaßlich an einer Vergiftung. Nichtsdestotrotz setze Lüneburg die Angriffsvorbereitungen unter dem Beistand des Bischofs von Minden und dem Grafen von Schaumburg fort, bevor es am 28. Mai 1388 zur Schlacht in Winsen an der Aller kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg wurde von den Truppen der Welfen besiegt und nach dem hannoverschen Vertrag von 1374 stand das Fürstentum nach dem Tod des Askaniers Wenzel wieder den Welfen zu.  Heinrich regierte daraufhin gemeinsam mit seinem mittlerweile aus der Gefangenschaft freigekauftem Bruder Bernhard, während Friedrich im Besitz des Fürstentums Braunschweig blieb. Seitdem führen die Herzöge der Fürstentümer Lüneburg und Braunschweig den Titel &#039;&#039;Herzog zu Braunschweig-Lüneburg&#039;&#039;. &amp;lt;ref&amp;gt;Pischke, Gudrun, 1998, Die Welfen, Landesgeschichtliche Aspekte ihrer Herrschaft, Ay, Karl-Ludwig, Maier, Lorenz, Jahn, Joachim [Hrsg.], UVK Verlag, Konstanz, S.216&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der 1374 geschlossene Vertrag von Hannover wurde 1389 durch einen neuen Vertrag ersetzt, nach welchem das Fürstentum endgültig dem Welfenhaus überlassen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Persönlichkeiten des Lüneburger Erbfolgekriegs.png|mini|Personenkonstellation nach Ende des Lüneburger Erbfolgekriegs. (1388)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirkungen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erbverbrüderungsvertrag von 1389 fiel das Fürstentum Lüneburg durch den Verzicht der Askanier endgültig in den Besitz der Welfen. Der Krieg hinterließ beide Seiten jedoch hoch verschuldet und führte zur Verpfändung einer Vielzahl von Burgen und Gerichtsbarkeiten, um sich die Unterstützung des niederen Adels zu sichern. Die Stadt Lüneburg profitierte durch die umfassenden Privilegien und der Schleifung der Burg auf dem Kalkberg von neuer Unabhängigkeit. Die finanziellen Probleme der Welfen führten 1392 zum Abschluss der Lüneburger Sate, einem Herrschaftsvertrag, in denen die Landesherren den Ständen Privilegien als Pfand für einen Kredit überließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert, Ernst Schubert, 1997, &#039;&#039;Geschichte Niedersachsens. Band 2. Teil 1. Politik, Verfassung, Wirtschaft vom 9. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.&#039;&#039;, Verlag Hanschke Buchhandlung, Hannover &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://www.example.org Lüneplaner: Die Lüneburger Sagen-Tour]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Personenkonstellation vor Beginn des Lüneburger Erbfolgekriegs (1339)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<updated>2022-03-15T20:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Darstellung zur Veranschaulichung der Verwandtschaftsbeziehungen der beteiligten Personen des Lüneburger Erbfolgekriegs.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=12276</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
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		<updated>2021-11-12T09:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Es zählt zu den größten naturnahen Flusslandschaften Deutschlands und erstreckt sich über fünf Bundesländer - von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz und Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projektes „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Mit ihrem Artenreichtum ist die Flusslandschaft mit den Elbauen ein lohnendes Ziel für Naturinteressierte. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, als die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen schützten. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedlung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil einnehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Biosphärenreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Biber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Biosphärenreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen den einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:L%C3%BCneburger_Erbfolgekrieg&amp;diff=12275</id>
		<title>Diskussion:Lüneburger Erbfolgekrieg</title>
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		<updated>2021-11-12T08:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo, ich möchte diese Seite gerne bearbeiten.&lt;br /&gt;
-Satu&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:L%C3%BCneburger_Erbfolgekrieg&amp;diff=12274</id>
		<title>Diskussion:Lüneburger Erbfolgekrieg</title>
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		<updated>2021-11-12T08:54:05Z</updated>

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&lt;div&gt;Hallo, ich möchte diese Seite gerne bearbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<title>Diskussion:Erbfolgekrieg</title>
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		<updated>2021-06-30T18:38:41Z</updated>

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&lt;div&gt;Hallo, ich möchte diesen Artikel gerne bearbeiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9358</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
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		<updated>2021-05-19T12:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Es zählt zu den größten naturnahen Flusslandschaften Deutschlands und erstreckt sich über fünf Bundesländer - von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz du Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckende und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung, wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projekt „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Mit ihrem Artenreichtum ist die Flusslandschaft mit den Elbauen ein lohnendes Ziel für Naturinteressierte. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, woraufhin die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen zu schützen. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert, war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedelung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil annehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum, ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Bioreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot, sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Bieber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Bioreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen des einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch, sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9357</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
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		<updated>2021-05-19T12:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Es zählt zu den größten naturnahen Flusslandschaften Deutschlands und erstreckt sich über fünf Bundesländer - von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz du Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckende und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung, wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projekt „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Mit ihrem Artenreichtum ist die Flusslandschaft mit den Elbauen ein lohnendes Ziel für Naturinteressierte. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, woraufhin die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen zu schützen. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert, war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedelung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil annehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum, ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Bioreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot, sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Bieber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Bioreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen des einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch, sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9356</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9356"/>
		<updated>2021-05-19T12:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Es zählt zu den größten naturnahen Flusslandschaften Deutschlands und erstreckt sich über fünf Bundesländer - von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz du Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckende und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung, wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projekt „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Mit ihrem Artenreichtum ist die Flusslandschaft mit den Elbauen ein lohnendes Ziel für Naturinteressierte. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, woraufhin die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen zu schützen. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert, war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedelung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil annehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum, ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Bioreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot, sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Bieber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Bioreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen des einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch, sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9355</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9355"/>
		<updated>2021-05-19T12:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Dieses zählt zu den größten naturnahen Flusslandschaften Deutschlands und erstreckt sich über fünf Bundesländer - von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis nach Schleswig-Holstein. &lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz du Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckende und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung, wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projekt „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Mit ihrem Artenreichtum ist die Flusslandschaft mit den Elbauen ein lohnendes Ziel für Naturinteressierte. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, woraufhin die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen zu schützen. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert, war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedelung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil annehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum, ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Bioreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot, sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Bieber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Bioreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen des einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch, sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9351</id>
		<title>Niedersächsische Elbtalaue</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=9351"/>
		<updated>2021-05-19T11:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.png|mini|Lage des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe]]&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue ist eines der vier Biosphärenreservate, welches seit 1997 zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehört. Es umfasst eine Größe von 56.762 ha und reicht von Schnackenburg (Elbe-Kilometer 472,5) bis Lauenburg/Elbe (Elbe-Kilometer 569).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.svg|mini|Logo des Biosphärenreservats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erhielt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seine internationale Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat. Folgend entstand 1998 im Elbtal ein Nationalpark, dessen Einrichtung 1999 jedoch für nichtig erklärt wurde. An Stelle dessen wurde im selben Jahr, auf Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes, ein Biosphärenreservat eingerichtet. Nach Klärung der fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelte das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz ein Konzept für den inneren Aufbau und die innere Gliederung des Gebiets. 2002 wurde das Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue einstimmig verabschiedet und trat in Kraft. Der Bioreservatsplan wurde 2009 fertiggestellt und stellt eine wichtige Grundlage für Gebietsentwicklung und ansässige Behörden dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
Das 2002 erlassene „Gesetz über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue“ regelt die wichtigsten Grundlagen fürs Reservat und verfolgt dabei das Ziel, Mensch und Natur zu vereinen, wobei letzteres unterstützt und gefördert werden soll. Weiter wird sich auf das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bezogen, welches allgemeine Vorgaben zu Naturschutz du Landschaftspflege gibt. Ergänzt wird dieses durch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNaSchG). In einigen Teilen greift die EU-Vogelschutzrichtlinie, da diese zum Europäischen Vogelschutzgebiet gehören. Weitere Grundlagen sind die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-R) und das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ (MAB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbSchloss Bleckede (2814473890).jpg|mini|Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede]]&lt;br /&gt;
== Information und Bildung ==&lt;br /&gt;
Ein Biosphärenreservat soll als Schnittstelle zwischen Mensch und Natur Möglichkeiten zur Umweltbildung bieten. Das Informationszentrum Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckende und weitere Informationshäuser, -stellen und -tafeln stehen Besuchern zur Verfügung, um diesem Informations- und Bildungsauftrag nachzukommen. Neben einer Vielzahl an Angeboten für die Erwachsenenbildung, wird auch das Ziel verfolgt, Kindern nachhaltiges Denken zu vermitteln. So bietet beispielsweise die Grundschule Hitzacker die Junior-Ranger-AG an, in der die Schüler viel Zeit in der Natur verbringen, um spielerisch mehr über sie und ihren Schutz zu lernen. Auch als Besucher oder über die Website ist es möglich, als Junior-Ranger die Biosphärenreservate zu entdecken. 2010 entwickelten Schüler im Rahmen des Projekt „NaviNatur“ GPS-Bildungsrouten, welche künftigen Besuchern zur Verfügung stand. Das Projekt endete mit einem Schüleraustausch mit dem Biosphärenreservat Donaudelta in Rumänien.&lt;br /&gt;
Neben den Informationsmöglichkeiten im Biosphärenreservat selbst, steht die offizielle Internetseite zur Verfügung, welche, unter anderem durch Broschüren und Themenblätter, eine reichhaltige Quelle für Informationen rund um die Elbtalaue bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine Schnittstelle zwischen Mensch und zu schützender Natur darstellt, ist ein naturverträglicher Tourismus essenziell. Die Biosphärenreservatsverwaltung setzt dabei auf Konzepte, die Angeln, Baden, Reiten, Wandern und Schiffstouren ermöglichen, ohne die Natur stark zu belasten. Besonders gut lassen sich die Elbtalauen vom Wasser aus entdecken. Flussfahrten starten unter anderem von [[Bleckede]]. Die überwiegend flache Naturlandschaft ist auch ideal für ausgedehnte Fahrrad- oder Wandertouren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/ratgeber/reise/wendland/Elbtalaue-Tipps-fuer-Ausfluege-ins-Biosphaerenreservat,elbtalaue6.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaft ==&lt;br /&gt;
=== Früher ===&lt;br /&gt;
Erst ab dem 13. Jahrhundert wurde die Naturlandschaft kultiviert, woraufhin die Menschen ihre Siedlungen und Felder mit Deichen zu schützen. Durch die vollständige Eindeichung seit dem 16. Jahrhundert, war die Talaue vor Überschwemmungen geschützt und bot eine sichere Fläche für Ansiedelung und Landwirtschaft. Einige Merkmale dieser Nutzung sind bis heute erhalten geblieben, wie beispielsweise Marschhufendörfer wie Radegast und Brackede.&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute wird die Landschaft hauptsächlich land- und forstwirtschaftlich genutzt, wobei Acker, Grünland und Wald einen ähnlichen Flächenanteil annehmen. Für den Wasserabfluss existiert ein ausgedehntes Grabensystem, welches teilweise alten Flutrinnen und Altarmen der Elbe folgt.&lt;br /&gt;
Das Biosphärenreservat ist mit 35 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt und weist eine eher dörfliche Siedlungsstruktur auf. Trotzdem ist durch Straßen, Wirtschaftswege und Fähren eine gute Erreichbarkeit gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist wichtiger Bestandteil des Biosphärenreservats und nimmt etwa zwei Drittel der Fläche dessen in Anspruch. Die Flächen für den Ackerbau liegen großteils in den eingedeichten Marschen und werden hauptsächlich mit Wintergetreide und Winterraps bestellt. In den letzten Jahren wird zunehmend Mais angebaut, da dieser über eine hohe Biomasse verfügt und sich damit hervorragend als Energiepflanze zur Erzeugung von Biogas nutzen lässt. Da rund zehn Prozent der Flächen zum Überschwemmungsgebiet der Elbe gehören oder an grundwassernahen Standorten liegen, können diese nur als Grünland und weniger intensiv bewirtschaftet werden. In den letzten Jahren stieg der Anteil der ökologisch arbeitenden Betriebe als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft auf 6 %, womit er sich mehr als vervierfacht hat.&lt;br /&gt;
Da das Biosphärenreservat eine naturschutzgerechte Bewirtschaftung anstrebt, werden ansässigen Landwirten Ausgleichszahlungen angeboten, wenn sie die auentypische Pflanzenvielfalt erhalten oder Gastvögel dulden, die die Feldfrüchte als Nahrung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeKM515.jpg|mini|Elbe in Lüchow-Dannenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet durch ihre Vielfalt von Landschaftselementen eine artenreiche Flora. Etwa 400 der 1300 im Biosphärenreservat nachgewiesenen Pflanzenarten, stehen auf der Roten Liste Niedersachsen. Unterschiedliche Klima- und Bodenbedingungen auf kleinem Raum, ermöglichen die Besiedelung von Pflanzen mit unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen. Auch eingeschleppte Arten, wie das aus Nordamerika stammende Große Büchsenkraut, konnten dadurch Fuß fassen und sich verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
==== Vögel ====&lt;br /&gt;
Der Weißstorch, der das Wappen des Bioreservats ziert, ist nur eine von rund 150 Vogelarten, welche in der Elbtalaue beheimatet sind. Mit über 100 Storchenpaaren ist die Brutdichte wesentlich höher als im Landesdurchschnitt, sodass etwa jeder dritte Weißstorch Niedersachsens von hier stammt. Grund für die erfolgreiche Brut ist vor allem das reichhaltige Nahrungsangebot, sowie auch die Menge an künstlich geschaffenen Nistplätzen.&lt;br /&gt;
Rückläufig ist hingegen die Anzahl an Wiesenvögeln, wozu der Große Bachvogel, der Rotschenkel, die Bekassine und der Wachtelkönig gehören. Verantwortlich dafür ist vor allem der agrarstrukturelle Wandel in den letzten Jahrzehnten, welcher unter anderem zur Entwässerung der Flächen führt. Ein weiterer Grund für die schrumpfende Population ist der Verlust durch Beutegreifer. Um einen weiteren Rückgang zu verhindern, setzt sich die Verwaltung seit vielen Jahren mit Schutzprojekten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von internationaler Bedeutung ist die Elbtalaue für Zugvögel, welche im Winterhalbjahr hier rasten. Zwischen 2010 und 2020 waren bis zu 60.00 Blassgänse und 40.000 Saatgänse zeitgleich im Elbtal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Säugetiere ====&lt;br /&gt;
Die Elbtalaue bietet einer Vielzahl von Säugetieren eine Heimat, darunter fällt ein hoher Bestand von Schwarz- und Schalenwild. Auch seltenere Arten wie der Wolf sind dort zu finden, obwohl Hinweise zur Reproduktion bisher fehlen. Nutztierrisse gab es im Elbtal bisher nur vereinzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elbe-Bieber ist mittlerweile fester Bestandteil der Elbtalaue. Zwar galt er hier 1819 als ausgestorben, doch eine kleine Population überlebte an der Mittleren Elbe bei Dessau. Dank strenger Schutzmaßnahmen konnten sich die Bestände erholen und an der Elbe und ihren Nebenflüssen verbreiten. Trotz Bestandsschwankungen, beispielsweise aufgrund von Totalverlust des Nachwuchses durch Hochwasser, ist der Bestand mit aktuell ca. 400 Tieren insgesamt stabil und fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den heimischen Arten haben sich auch invasive Arten in der Elbtalaue angesiedelt. Dazu gehört der Waschbär, welcher mittlerweile stark bejagt wird, um den Bestand unter Kontrolle zu halten. Die Bioreservatsverwaltung erhofft sich dadurch eine Verringerung des Prädationsdrucks auf Wiesenvögel und Höhlenbrüter, welche die bevorzugte Beute des Waschbären darstellen. Weitere invasive Arten sind der Marderhund, die Nutria und der Amerikanische Nerz (Mink). Letzterer hat trotz aller jagdlichen Maßnahmen des einheimischen Europäischen Nerz fast vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amphibien und Reptilien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Biosphärenreservat leben 12 der 16 in Niedersachsen nachgewiesenen Amphibienarten. Dazu zählen die Erdkröte, der Grasfrosch, der Teichmolch, sowie gefährdete Arten wie die Rotbauchunke, der Laub- und der Moorfrosch und der Kammermolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.elbtalaue.niedersachsen.de/startseite/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Nieders%C3%A4chsische_Elbtalaue&amp;diff=8335</id>
		<title>Diskussion:Niedersächsische Elbtalaue</title>
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		<updated>2021-04-23T14:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: Die Seite wurde neu angelegt: „Hallo, ich möchte diesen Artikel gerne bearbeiten.--~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo, ich möchte diesen Artikel gerne bearbeiten.--[[Benutzer:Satu|Satu]] ([[Benutzer Diskussion:Satu|Diskussion]]) 16:01, 23. Apr. 2021 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Satu</name></author>
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		<title>Benutzer Diskussion:Satu</title>
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		<updated>2021-04-23T13:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
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		<author><name>Satu</name></author>
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		<title>Benutzer Diskussion:Satu</title>
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		<updated>2021-04-23T13:00:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satu: Die Seite wurde neu angelegt: „== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lünäpädya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; == dolor sit amet, &amp;#039;&amp;#039;consetetur sadipscing&amp;#039;&amp;#039;  mini === Bliblablub ===  &amp;lt;sup&amp;gt;et dolore magna&amp;lt;/…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Lünäpädya&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
dolor sit amet, &#039;&#039;consetetur sadipscing&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikipedia meme vector version.svg|mini]]&lt;br /&gt;
=== Bliblablub ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;et dolore magna&amp;lt;/sup&amp;gt;  aliquyam erat, sed diam voluptua. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# elitr,&lt;br /&gt;
# sed&lt;br /&gt;
# diam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore&lt;br /&gt;
* hi&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschnitt 2 ===&lt;br /&gt;
[[Über Lünepedia|Lünäpädya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.&lt;br /&gt;
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=== Kaltes Moor ===&lt;br /&gt;
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=== Uni ===&lt;br /&gt;
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