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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T22:02:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11903</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
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		<updated>2021-09-23T23:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich, ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese Kunstobjekte stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, indem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinder- und Jugendbücherei (&#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App) ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher sowie Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Für Nutzende der Kinder- und Jugendbücherei ist diese App kostenlos. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich, sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen oder auch Skateboards (für Kinder) kostenfrei und jeweils für drei Wochen ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, durch die Zusammenarbeit mit Schulen anderer Bildungs- und Kulturträger sowie das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11902</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11902"/>
		<updated>2021-09-23T23:16:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich, ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese Kunstobjekte stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, indem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher sowie Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Für Nutzende der Kinder- und Jugendbücherei ist diese App kostenlos. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich, sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen oder auch Skateboards (für Kinder) kostenfrei und jeweils für drei Wochen ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes sowie durch die Zusammenarbeit mit Schulen anderer Bildungs- und Kulturträger, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11901</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11901"/>
		<updated>2021-09-23T23:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
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|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich, ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese Kunstobjekte stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, indem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher sowie Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Für Nutzende der Kinder- und Jugendbücherei ist diese App kostenlos. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich, sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11900</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11900"/>
		<updated>2021-09-23T23:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich, ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese Kunstobjekte stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, indem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11899</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11899"/>
		<updated>2021-09-23T23:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich, ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese Kunstobjekte stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, indem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11898</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11898"/>
		<updated>2021-09-23T23:06:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]) sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen auf Anfrage stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11897</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11897"/>
		<updated>2021-09-23T23:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
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|geschlossen&lt;br /&gt;
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|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
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|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, 1131 Inkunabeln und 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11896</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11896"/>
		<updated>2021-09-23T23:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Leseausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11895</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11895"/>
		<updated>2021-09-23T22:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11894</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11894"/>
		<updated>2021-09-23T22:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11893</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11893"/>
		<updated>2021-09-23T22:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11892</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11892"/>
		<updated>2021-09-23T22:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haupstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11891</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11891"/>
		<updated>2021-09-23T22:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1 c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haupstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11890</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11890"/>
		<updated>2021-09-23T22:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg|mini|Der Marienplatz: links steht die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses, davor liegt der Parkplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz und ist von einer Hecke und großen Bäumen umgeben. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für Pkw gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17.09.2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Autofahrer*innen dürfen hier tagsüber maximal zwei Stunden parken, ausgenommen von dieser Regel sind Besitzer*innen des Bewohnerparkausweises B. Am nördlichen Rand des Marienplatzes befinden sich außerdem Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]], in den Nachbargebäuden sind das Sozialamt und ein Kindergarten untergebracht. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}} &lt;br /&gt;
Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz: von Nordosten die [[Reitende-Diener-Straße]], von Osten [[Am Ochsenmarkt]] und die [[Waagestraße]], von Süden die [[Neue Sülze]], von Südwesten [[Auf dem Meere]] und von Nordwesten die [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen (siehe Bild im Abschnitt [[Marienplatz#Jüngere Geschichte|Jüngere Geschichte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt heute zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als Totalschaden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche von 1854 an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;St. Marien - Katholische Kirche Lüneburg (o. J.): Lexikon-Artikel über St. Marien. URL: https://www.katholische-kirche-lueneburg.de/unsere-gemeinde/unsere-kirchorte/pfarrkirche-st-marien/lexikon-artikel-ueber-st-marien/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses.jpg|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syndikatshaus am Windberg.jpg|mini|Versteckt hinter Bäumen: das Hotel im ehemaligen Syndikatshaus am Windberg, rechts mit den Stufen beginnt der Marienplatz. Das Grundstück links unten im Bild an der Egersdorffstraße ist seit 2016 wegen der schwierigen Bodenverhältnisse unbebaut.]]&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutzte die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren musste das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden jedoch abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz - Auf dem Meere.jpg|mini|Beliebtes Fotomotiv: Blick vom Marienplatz Richtung Auf dem Meere mit St. Michaelis im Hintergrund. Rechts steht die ehemalige Kreissparkasse, links befindet sich ein umstrittener Neubau aus den 1990er Jahren.]]&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichtete der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Egersdorffstraße.jpg|mini|Blick von der Egersdorffstraße zum Marienplatz: rechts liegt die ehemalige Kreissparkasse und davor die Brache des 2016 abgerissenen Hauses Egersdorffstraße 4. Gut erkennbar sind auch die Stufen, die am linken Straßenrand den Höhenunterschied zum Marienplatz überwinden.]]&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur in der Stadt Lüneburg zur Zeit der Weimarer Republik. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Norden kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den nun geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz, links stehen die Buden der Teststation.]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagt und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorgeschlagen hatte, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt begründete das Verbot mit der öffentlichen Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klimaaktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg|mini|Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. Artikel vom 06.09.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereich B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11888</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11888"/>
		<updated>2021-09-23T22:23:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg|mini|Der Marienplatz: links steht die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses, davor liegt der Parkplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz und ist von einer Hecke und großen Bäumen umgeben. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für Pkw gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17.09.2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Autofahrer*innen dürfen hier tagsüber maximal zwei Stunden parken, ausgenommen von dieser Regel sind Besitzer*innen des Bewohnerparkausweises B. Am nördlichen Rand des Marienplatzes befinden sich außerdem Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}} &lt;br /&gt;
Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen (siehe Bild im Abschnitt [[Marienplatz#Jüngere Geschichte|Jüngere Geschichte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses.jpg|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syndikatshaus am Windberg.jpg|mini|Versteckt hinter Bäumen: das Hotel im ehemaligen Syndikatshaus am Windberg, rechts mit den Stufen beginnt der Marienplatz. Das Grundstück links unten im Bild an der Egersdorffstraße ist seit 2016 wegen der schwierigen Bodenverhältnisse unbebaut.]]&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz - Auf dem Meere.jpg|mini|Beliebtes Fotomotiv: Blick vom Marienplatz Richtung Auf dem Meere mit St. Michaelis im Hintergrund. Rechts steht die ehemalige Kreissparkasse, links befindet sich ein umstrittener Neubau aus den 1990er Jahren.]]&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Egersdorffstraße.jpg|mini|Blick von der Egersdorffstraße zum Marienplatz: rechts liegt die ehemalige Kreissparkasse und davor die Brache des 2016 abgerissenen Hauses Egersdorffstraße 4. Gut erkennbar sind auch die Stufen, die am linken Straßenrand den Höhenunterschied zum Marienplatz überwinden.]]&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg|mini|Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11887</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11887"/>
		<updated>2021-09-23T21:39:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1 c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haupstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugenbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11886</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11886"/>
		<updated>2021-09-23T21:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]].|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haupstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugenbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am Marienplatz, der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11885</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11885"/>
		<updated>2021-09-23T21:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Bilder eingefügt, Links ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg|mini|Der Marienplatz, links die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}} &lt;br /&gt;
Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen (siehe Bild im Abschnitt [[Marienplatz#Jüngere Geschichte|Jüngere Geschichte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses.jpg|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syndikatshaus am Windberg.jpg|mini|Versteckt hinter Bäumen: das Hotel im ehemaligen Syndikatshaus am Windberg, rechts mit den Stufen beginnt der Marienplatz. Das Grundstück links unten im Bild an der Egersdorffstraße ist seit 2016 wegen der schwierigen Bodenverhältnisse unbebaut.]]&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz - Auf dem Meere.jpg|mini|Beliebtes Fotomotiv: Blick vom Marienplatz Richtung Auf dem Meere mit St. Michaelis im Hintergrund. Rechts steht die ehemalige Kreissparkasse, links befindet sich ein umstrittener Neubau aus den 1990er Jahren.]]&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Egersdorffstraße.jpg|mini|Blick von der Egersdorffstraße zum Marienplatz: rechts liegt die ehemalige Kreissparkasse und davor die Brache des 2016 abgerissenen Hauses Egersdorffstraße 4. Gut erkennbar sind auch die Stufen, die am linken Straßenrand den Höhenunterschied zum Marienplatz überwinden.]]&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg|mini|Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? Artikel vom 05.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Syndikatshaus_am_Windberg.jpg&amp;diff=11884</id>
		<title>Datei:Syndikatshaus am Windberg.jpg</title>
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		<updated>2021-09-23T20:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Versteckt hinter Bäumen: das Hotel im ehemaligen Syndikatshaus am Windberg. Rechts mit den Stufen beginnt der Marienplatz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Egersdorffstra%C3%9Fe.jpg&amp;diff=11883</id>
		<title>Datei:Egersdorffstraße.jpg</title>
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		<updated>2021-09-23T20:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Blick von der Egersdorffstraße zum Marienplatz. Rechts liegt die ehemalige Kreissparkasse und davor die Brache des 2016 abgerissenen Hauses Egersdorffstraße 4. Gut erkennbar sind auch die Stufen, die am linken Straßenrand den Höhenunterschied zum Marienplatz überwinden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_-_Auf_dem_Meere.jpg&amp;diff=11882</id>
		<title>Datei:Marienplatz - Auf dem Meere.jpg</title>
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		<updated>2021-09-23T20:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Blick vom Marienplatz Richtung Auf dem Meere&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11881</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11881"/>
		<updated>2021-09-23T19:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg|mini|Der Marienplatz, links die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg|mini|Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses.jpg|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11880</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11880"/>
		<updated>2021-09-23T17:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Bilder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg|mini|Der Marienplatz, links die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg|mini|Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_zwischen_Ratsb%C3%BCcherei_und_Rathaus.jpg&amp;diff=11879</id>
		<title>Datei:Marienplatz zwischen Ratsbücherei und Rathaus.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_zwischen_Ratsb%C3%BCcherei_und_Rathaus.jpg&amp;diff=11879"/>
		<updated>2021-09-23T17:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Marienplatz, links die Ratsbücherei, rechts der Kämmereiflügel des Rathauses.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_bei_Nacht.jpg&amp;diff=11878</id>
		<title>Datei:Marienplatz bei Nacht.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_bei_Nacht.jpg&amp;diff=11878"/>
		<updated>2021-09-23T16:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Marienplatz bei Nacht, Blick über die Egersdorffstraße zum städtischen Bauamt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11877</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11877"/>
		<updated>2021-09-23T16:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Bilder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kämmereiflügel des Rathauses|mini|Fassade des Rathauses am Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg|mini|Klimacamp auf dem Marienplatz]]&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Klimacamp_auf_dem_Marienplatz.jpg&amp;diff=11876</id>
		<title>Datei:Klimacamp auf dem Marienplatz.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Klimacamp_auf_dem_Marienplatz.jpg&amp;diff=11876"/>
		<updated>2021-09-23T16:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Klimacamp auf dem Marienplatz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:K%C3%A4mmereifl%C3%BCgel_des_Rathauses.jpg&amp;diff=11875</id>
		<title>Datei:Kämmereiflügel des Rathauses.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:K%C3%A4mmereifl%C3%BCgel_des_Rathauses.jpg&amp;diff=11875"/>
		<updated>2021-09-23T16:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kämmereiflügel des Rathauses am Marienplatz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11874</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11874"/>
		<updated>2021-09-23T15:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Bilder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg|mini|Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.]]&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corona-Schnellteststation ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimacamp ===&lt;br /&gt;
Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit die Politiker*innen im Rathaus, vor allem der Oberbürgermeister, den Protest wahrnehmen würden. Außerdem wünschten sie sich einen zentralen Ort mit viel Publikumsverkehr, der dazu anrege, innerstädtische Flächen (z. B. Parkplätze) kreativ zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Stadtverwaltung das Klimacamp auf dem Marienplatz zunächst untersagte und den [[Lambertiplatz]] als Ausweichfläche vorschlug, klagten die Aktivist*innen vor dem Verwaltungsgericht. Die Stadt verwies dabei auf die öffentliche Versorgungsfunktion der Parkplätze, wobei die besonders wichtigen Behindertenparkplätze bereits durch den Aufbau der Corona-Schnellteststation entfallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwaltungsgericht Lüneburg (2021): Klima-Protest-Camp auf dem Marienplatz darf stattfinden. Artikel vom 17.06.2021. URL: https://verwaltungsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/beteiligte-einigen-sich-uber-erlauternden-begleittext-fur-denkmal-der-110-infanterie-division-in-luneburg-201554.html, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht schloss sich schließlich der Argumentation der Klima-Aktivist*innen an und betonte die Bedeutung der räumlichen Nähe zum Rathaus sowie der alternativen Nutzung des Parkplatzes als zentrales Element des Protests. Der Beschluss erlaubte schließlich das Klimacamp auf dem Marienplatz, auch weil nach Einschätzung des Verwaltungsgerichtes genügend alternative Parkplätze und Ladesäulen in der Umgebung vorhanden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Alte_Post_am_Marienplatz_als_Graffiti.jpg&amp;diff=11873</id>
		<title>Datei:Alte Post am Marienplatz als Graffiti.jpg</title>
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		<updated>2021-09-23T15:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alte Post am Marienplatz als Graffiti an einer Baustellenabgrenzung an der Egersdorffstraße.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11872</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11872"/>
		<updated>2021-09-23T15:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 erweiterte die Stadt das Rathaus Richtung Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kämmereiflügel schloss das Rathausensemble nach Westen hin ab und schmückt mit seiner Fassade noch heute die Ostseite des Marienplatzes. Besonders auffallend sind die vier goldenen Statuen, die im zweiten Obergeschoss in die Fassade eingebunden sind. Sie zeigen die Heilige Katharina, Petrus, Paulus und die [[Heilige Ursula]], welche die Schutzpatronin von Lüneburg ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weißer Zierstreifen darunter zeigt abwechselnd die Wappen des Fürstentums und der Stadt Lüneburg. Von 2017 bis 2018 ließ die Stadtverwaltung die Fassade denkmalgerecht sanieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Obergeschoss befinden sich heute die Büros des Oberbürgermeisters und seiner Mitarbeiter*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1a steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann aber wegen seiner Lage an den markanten Stufen zum Platzensemble gezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und einer großen Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen schwerwiegenden Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, nach dem Abriss der alten Post ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschützte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau auf diesem Grundstück eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit der Protest vom Rathaus und dem Oberbürgermeister wahrgenommen wird. Außerdem wollten sie einen zentralen Platz mit viel Publikumsverkehr und dazu anregen, Parkplätze anders zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11871</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11871"/>
		<updated>2021-09-23T06:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahren im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und blieb vermutlich seit 1881 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 errichtete die Stadt als Erweiterungsbau den Kämmereiflügel des Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Fassade schmückt noch heute die Ostseite des Marienplatzes und schließt das Ratshausensemble nach Westen hin ab. Von 2017 bis 2018 wurde die Fassade denkmalgerecht saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syndikatshaus am Windberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Anhöhe in der Egersdorffstraße 1 steht das ehemalige Syndikatshaus am Windberg. Von der Mitte des Marienplatzes aus kann man es nicht direkt sehen, es kann wegen seiner Nähe und der Lage an den markanten Stufen zum Platz dazugezählt werden. Der Rat der Stadt Lüneburg ließ das Gebäude in der Nähe des Rathauses 1437/1438 errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hotel Wyndberg (2020): Historie. URL: https://wyndberg.de/historie/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele Jahrhunderte diente es dann als Dienstwohnung für die Rechtsvertreter und -berater der Stadt. Zuletzt nutze die Stadt das Gebäude bis 2006 als Schulamt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 kaufte ein lokaler Unternehmer das Gebäude, sanierte es denkmalgerecht und nahm umfangreiche Arbeiten gegen alte und zukünftige Senkungsschäden vor. Seit 2020 betreibt er dort das Hotel „Wyndberg“ mit Restaurant, Destille und großer Außenterrasse zum Marienplatz hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Post ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Kreissparkasse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße 4 musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Der Besitzer wollte das Gebäude ursprünglich mit einem neuen Fundament retten. Bei den Vorarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass das denkmalgeschütztzte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der weiche Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten eines alten Kellers verhinderten den Erhalt. Diese Umstände stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit der Protest vom Rathaus und dem Oberbürgermeister wahrgenommen wird. Außerdem wollten sie einen zentralen Platz mit viel Publikumsverkehr und dazu anregen, Parkplätze anders zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11870</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11870"/>
		<updated>2021-09-22T19:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 errichtete die Stadt als Erweiterungsbau den Kämmereiflügel des Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Fassade schmückt noch heute die Ostseite des Marienplatzes und schließt das Ratshausensemble nach Westen hin ab. Von 2017 bis 2018 wurde die Fassade denkmalgerecht saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit der Protest vom Rathaus und dem Oberbürgermeister wahrgenommen wird. Außerdem wollten sie einen zentralen Platz mit viel Publikumsverkehr und dazu anregen, Parkplätze anders zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pro-Argumente - Marienplatz umgestalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befürworter*innen erhoffen sich von einer Umgestaltung mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra-Argumente - Parkplatz erhalten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradring ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll außerdem an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11869</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11869"/>
		<updated>2021-09-22T19:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Kapitel zum Kämmereiflügel eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kämmereiflügel des Rathauses ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1476 und 1482 errichtete die Stadt als Erweiterungsbau den Kämmereiflügel des Rathauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2018): Eine Fassade voller Geheimnisse. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 10.08.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/32406-eine-fassade-voller-geheimnisse/, zuletzt aufgerufen am 22.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Fassade schmückt noch heute die Ostseite des Marienplatzes und schließt das Ratshausensemble nach Westen hin ab. Von 2017 bis 2018 wurde die Fassade denkmalgerecht saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit der Protest vom Rathaus und dem Oberbürgermeister wahrgenommen wird. Außerdem wollten sie einen zentralen Platz mit viel Publikumsverkehr und dazu anregen, Parkplätze anders zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte. Sie erhoffen sich davon mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parkflächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülzwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll außerdem an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11868</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11868"/>
		<updated>2021-09-22T19:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Zukunftskapitel ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als kostenpflichtiger Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenfahrräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie in den Nachbargebäuden das Sozialamt und ein Kindergarten. Der besonders schmuckreiche Kämmereiflügel des Rathauses und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 eröffnete das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte als Hauptpostamt diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes enstand 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 errichte der Stromversorger Avacon auf dem Marienplatz eine Ladesäule mit Anschlüssen für zwei Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2016): Weitere Ladesäule für Elektroautos. Artikel vom 17.12.2016. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/40750-weitere-ladesaeule-fuer-elektroautos/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Haus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]]. Die Klimaaktivist*innen wählten den Standort dabei bewusst, damit der Protest vom Rathaus und dem Oberbürgermeister wahrgenommen wird. Außerdem wollten sie einen zentralen Platz mit viel Publikumsverkehr und dazu anregen, Parkplätze anders zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schäfer, Antje (2021): Klimacamp in Lüneburg soll verlängert werden. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 25.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/352651-klimacamp-in-lueneburg-soll-verlaengert-werden/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte. Sie erhoffen sich davon mehr Grünfläche, eine bessere Aufenthaltsqualität und weniger Parksuchverkehre in der Innenstadt. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen, Besuchen von Institutionen und Einkäufen in der Innenstadt, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parkzeit ist tagsüber auf maximal zwei Stunden begrenzt. Für Anwohner*innen wiederum sei dieser Parkplatz im oft ausgelasteten Bewohnerparkbereichs B abends und nachts wichtig. Durch die Nähe zum Rathaus, zur Ratsbücherei, zu den Gerichten und zum Markt müssten aus Sicht der Verwaltung und einiger Politiker*innen vor allem die sechs Schwerbehindertenparkplätze als Kompromiss erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansestadt Lüneburg (2014): Auszug des Sitzungsprotokolls des Verkehrsauschusses der Hansestadt Lüneburg. Bearbeitung der Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema &amp;quot;Parkplatzsuchverkehre vermeiden - Marienplatz aufwerten&amp;quot;. Sitzung am 31.03.2014. URL: https://ratsinfo.stadt.lueneburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=27078, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Behinderten- und Seniorenbeirat sprach sich ebenfalls explizit für den Erhalt des Marienplatzes als Parkplatz aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPD und CDU schlossen sich 2014 den Argumenten der Verwaltung an und lehnten die Umnutzung des Marienplatzes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatz wird wohl bleiben. Artikel vom 11.04.2014. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/54966-parkplatz-wird-wohl-bleiben/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 jedoch ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parklfächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Arikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll außerdem an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11863</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11863"/>
		<updated>2021-09-22T13:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Details zur Kirche und Zukunft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 Kurzzeitparkplätzen für PKW gehören sechs Stellplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit September 2020 acht Stellplätze für Lastenräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Uelzener Presse (2020): Rückenwind für Fahrradprojekte: Parken auf dem Marienplatz, Vorfahrt in der Wallstraße. Artikel vom 17. September 2020. URL: https://uelzener-presse.de/2020/09/17/rueckenwind-fuer-fahrradprojekte-parken-auf-dem-marienplatz-vorfahrt-in-der-wallstrasse/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie im Nachbargebäude ein Kindergarten. Die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen beliebt, um Fotos mit Blick Richtung [[Auf dem Meere]] und der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz, war aber immer wieder den Einflüssen des Senkungsgebietes ausgesetzt. Ab 1229 befand sich hier erstmals eine Kapelle. Wenige Jahre später ersetzte ein gotischer Kirchenbau diese Kapelle und Bettelmönche des Franziskanerordens gründeten hier ein Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Als sich Lüneburg 1530 der Reformation anschloss, mussten die Mönche das Kloster jedoch verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mitte des 16. Jahrhunderts nutzt die Stadt Teile des Gebäudes als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1580 musste die damalige Marienkirche wegen Senkungsschäden komplett erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Teile des Klosters sind wegen des unruhigen Bodens heute nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] und deren Vorgängerbau verwechselt werden. Diese Kirche ersetzte 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße. Abriss und Neubau erfolgten hier nur aus Kapazitätsgründen, um die gewachsene katholische Gemeinde aufnehmen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 eröffnet das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte Lüneburgs Hauptpostamt bleiben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes ensteht 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Fachwerkhaus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Lage zwischen Fußgängerzone und westlicher Altstadt sowie die historischen Fassaden rücken den Marienplatz immer wieder in das Zentrum stadtplanerischer Ideen. Seit mehreren Jahren diskutieren Politker*innen und städtische Verwaltung, ob der Parkplatz auf dem Marienplatz aufgegeben werden sollte, um mehr Grünfläche und eine bessere Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Grünen verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne. &amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeordnete von Rentnerpartei und Linke unterstützen die Grünen bei diesem Vorhaben. Michèl Pauly (Linke) unterstützte den Plan der Grünen, da autofreie Plätze den Reiz Lüneburgs ausmachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen und Einkäufen, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der langjährige Oberbürgermeister Ulrich Mägde verteidigte den Parkplatz. Die CDU schloss sich den Argumenten der Verwaltung bisher an, hier deutet sich aber ein Umdenken an. Die Oberbürgermeisterkandidatin der CDU, Monika Scherf, schlug im August 2021 ein Parkhaus auf den Sülzwiesen vor, um kleinere Parklfächen in der Innenstadt in Grünflächen für ein besseres Stadtklima umzuwandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Rath, Marc (2021): CDU für Parkhaus auf den Sülwiesen. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Arikel vom 27.08.2021. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/353622-cdu-fuer-parkhaus-auf-den-suelzwiesen/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei nannte sie explizit den Marienplatz als Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz soll auch an den zukünftigen Fahrradring um die Lüneburger Innenstadt angeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stüwe, Ulf (2020): Ring für die Radler. Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Artikel vom 07.12.2020. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/170607-ein-ring-fuer-die-radler/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11862</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-21T15:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Inhalte ergänzt, Zwischenüberschriften bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den rund 30 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen, zwei Ladeplätze für Elektroautos und seit 2021 eine Reihe Fahrradständer für Lastenräder.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie ein Kindergarten im Nachbargebäude. Die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name und Kloster St. Marien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platzes stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz. Allerdings ist der Platz schon seit Jahrhunderten vom Senkungsgebiet geprägt, weshalb die Marienkirche mehrmals ersetzt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 eröffnet das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt an der Ecke Neue Sülze / Auf dem Meere, das für viele Jahrzehnte Lüneburgs Hauptpostamt bleiben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes ensteht 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren muss das alte Postamt wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen des Senkungsgebiets ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Fachwerkhaus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marienplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Eine provisorische Holzwand umzäunt das Gelände. Die Graffiti-Künstler Jonathan Sachau und Christian Thomas sowie Kinder des benachbarten Kindergartens Stadtmitte durften diese Wand 2018 offiziell gestalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2018): Das wird eine bunte Ecke. Artikel vom 24.11.2018. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/30841-bilder-baustelle/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Graffiti zeigen unter anderem historische Ansichten der nicht mehr erhaltenen Post sowie deren Vorgängergebäude am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft und Diskussion um Neugestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren wird der Marienplatz immer wieder in Diskussion erwähnt, wenn es um die Umgestaltung der Innenstadt geht. Vor allem die Grünen fordern, den Parkplatz aufzugeben, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Parkplatzsuchverkehr einzudämmen. Sie verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall, das die parkenden Autos vom Marienplatz aufnehmen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen und Einkäufen, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11861</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-21T10:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Quellen und Informationen zum Denkmalschutz und der Historie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche dient größtenteils als Parkplatz, der von einer Hecke und großen Bäumen umgeben ist. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nördlichen Rand befinden sich Sitzbänke und ein Fußweg, der die wichtige Verbindung zwischen dem Parkhaus am Graalwall und der Innenstadt herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Backsteingebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. Im ehemaligen Kloster St. Marien an der Nordseite befindet sich die [[Ratsbücherei]] sowie ein Kindergarten im Nachbargebäude. Die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles und das städtische Bauamt an der Neuen Sülze begrenzen den Platz in Richtung Osten. Bis auf den Neubau aus den 1990er Jahre im Süden des Platzes stehen alle Gebäude am Marienplatz unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipedia (2021): Liste der Baudenkmale in Lüneburg. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Lüneburg, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Platze stammt vom ehemaligen Kloster St. Marien und der gleichnamigen Kirche. Sie stand auf dem heutigen Platz. Allerdings ist der Platz schon seit Jahrhunderten vom Senkungsgebiet geprägt, weshalb die Marienkirche mehrmals ersetzt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Marienkirche an dieser Stelle musste um 1820 als einer der frühen Totalschäden des Senkungsgebietes abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchen auf dem Marienplatz dürfen jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Baudenkmälern Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz selbst diente zu Zeiten der Kirche wohl als Friedhof und ist vermutlich seit 1881 unbebaut geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfeifer, Edith (o. J.): Das ehemalige Kloster St. Marien. Lust auf Lüneburg. URL: https://www.lustauflueneburg.de/franziskanerkloster-st-marien/#gsc.tab=0, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland für Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände jedoch weiterhin als Parkplatz genutzt und eine geplante Baumreihe als Begrenzung wurde nie verwirklicht. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nord kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Das nördliche Nachbargebäude in der Egersdorffstraße musste 2016 nach Vorbereitungen für eine Sanierung bereits abgerissen werden. Bei den Vorarbeiten stellte sich heraus, dass das denkmalgeschütztzte Fachwerkhaus kurz vor dem Einsturz stand. Der schwammige Untergrund und ein verborgener Bach in den Resten des Kellers verhinderten den Erhalt und stellen auch für den geplanten Neubau an dieser Stelle eine Herausforderung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Eggeling, Carlo (2019): Bauen auf schwierigem Grund. Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Artikel vom 08.02.2029. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/29703-bauen-auf-schwierigem-grund/, zuletzt aufgerufen am 21.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generell erfordern der hohe Grundwasserspiegel und die schwierigen Bodenverhältnisse am Marieplatz bei allen Baumaßnahmen ein behutsames und erschütterungsarmes Vorgehen, um die bestehenden Gebäude nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Immobilienunternehmen Sallier wollte 2019 mit den Bauarbeiten für den Neubau beginnen, das Gelände liegt jedoch weiterhin brach (Stand September 2021). Um das Gelände ist ein Bauzaun aus Holz gezogen, den ein Graffiti-Künstler mit historischen Motiven der Umgebung verzierte. Darunter sind auch Ansicht der nicht mehr erhaltenen Post am Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren diskutiert die Stadt, ob der Marienplatz neugestaltet werden sollte. Vor allem die Grünen fordern, den Parkplatz aufzugeben, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Parkplatzsuchverkehr einzudämmen, und verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen und Einkäufen, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11854</id>
		<title>Ratsbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Ratsb%C3%BCcherei&amp;diff=11854"/>
		<updated>2021-09-20T14:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ratsbücherei ist eine moderne Stadtbibliothek, die an drei Standorten vertreten ist. Sie bietet eine Vielfalt an Medienangeboten wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Spiele, Hörbücher, CDs und auch DVDs. Zusätzlich werden verschiedene Online-Angebote angeboten: &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;, &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; und Recherche-Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang der Ratsbücherei.jpg|mini|Eingang der Ratsbücherei am [[Marienplatz]]|alternativtext=|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg; Auf dem Klosterhof 1c, 21335 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Hauptstelle am [[Marienplatz]] und Kinder- und Jugendbücherei&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adressen und Kontaktdaten==&lt;br /&gt;
===Hauptstelle am [[Marienplatz]]===&lt;br /&gt;
Am Marienplatz 3, 21335 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer: +49 4131 309-3619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei@stadt.lueneburg.de&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugendbücherei auf dem Klosterhof===&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof 1c-e, 21335 Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information: +49 4131 309-3622&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Ausleihtheke: +49 4131 309-3620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: jugendbuecherei@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor im Schulzentrum===&lt;br /&gt;
Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße 1, 21337 Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummer der Information und Ausleihtheke: +49 4131 309-3800&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail-Adresse: ratsbuecherei-kaltenmoor@stadt.lueneburg.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Öffnungszeiten (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Montag&lt;br /&gt;
!Dienstag&lt;br /&gt;
!Mittwoch&lt;br /&gt;
!Donnerstag&lt;br /&gt;
!Freitag&lt;br /&gt;
!Samstag&lt;br /&gt;
!Sonntag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haupstelle am Marienplatz&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder- und Jugendbücherei&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|14 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|15 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|10 - 13 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zweigstelle Kaltenmoor&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|9:30 - 18 Uhr&lt;br /&gt;
|9:30 - 12 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|09:30 - 17 Uhr&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|geschlossen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://rblg.stadt.lueneburg.de/webopac/index.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmeldung==&lt;br /&gt;
Eine Anmeldung ist während der Öffnungszeiten, unter Vorlage eines gültigen Personalausweises, jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesegebühren==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Lesegebühren (Stand: September 2021)&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Gebühr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre&lt;br /&gt;
|0,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Erwachsene&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich&lt;br /&gt;
|22,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|14,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich&lt;br /&gt;
|17,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Halbjährlich, ermäßigt&lt;br /&gt;
|10,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vormerkung&lt;br /&gt;
|0,50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ersatz des Leseausweises&lt;br /&gt;
|5,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Touristenausweis für 30 Tage&lt;br /&gt;
(berechtigt zum Entleihen von fünf Medien, keine Verlängerungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und keine Vormerkungen möglich)  &lt;br /&gt;
|3,00 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fernleihe pro Titel&lt;br /&gt;
|1,50 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42025/&amp;lt;/ref&amp;gt;, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ratsbücherei ist über 600 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Stadtbibliotheken Deutschlands. Der anfängliche Bestand ist auf die Bibliothek des Rates („des rades liberie“) zurückzuführen, welche im [[Rathaus Lüneburg]] untergebracht war. 1555 wurde die Bibliothek des Rates mit der Klosterbibliothek gebündelt und im Kloster am [[Marienplatz]] aufbewahrt. Dies geschah mit der Reformation und der Auflösung des Franziskanerklosters am Marienplatz.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Musikstreamdienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Nutzende der Ratsbücherei können sich mit ihrer Lese-Ausweisnummer und ihrem Passwort beim Musikstreaming-Dienst &#039;&#039;Freegal&#039;&#039; anmelden. Dadurch können sie kostenlos und legal Musik hören sowie herunterladen. Im Angebot befinden sich ca. 15 Millionen Titel und über 40.000 Videos. Der Streamingdienst kann nicht nur in der Ratsbücherei, sondern überall über eine App genutzt werden. Nutzende können so täglich bis zu drei Stunden Musik hören und wöchentlich sogar drei Songs herunterladen. Dafür ist keine zusätzliche Software nötig.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/musik-streamen-mit-freegal.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Onleihe&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Onleihe&#039;&#039; bietet über 14.000 digitale Medien für verschiedene Endgeräte an. Es ist ein gemeinschaftliches Angebot der niedersächsischen Bibliotheken und ist jederzeit online zugänglich. Das Angebot umfasst belletristische Neuerscheinungen, Sachbücher, Hörbücher sowie Tageszeitungen und Zeitschriften. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei oder einer ihrer Zweigstellen benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-42027/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Online-Datenbanken====&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Brockhaus-Enzyklopädie&#039;&#039; ist für Nutzende der Ratsbücherei über den Online-Katalog oder über die offizielle Webseite [http://www.brockhaus.de www.brockhaus.de] zugänglich. Außerdem wird der &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; als App angeboten, welche im App-Store heruntergeladen werden kann. Für die Nutzung wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) benötigt. Es gibt unterschiedliche Versionen des &#039;&#039;Brockhaus&#039;&#039; für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Munziger-Archiv&#039;&#039; bündelt mehrere Datenbanken auf ihrer Webseite [http://www.munziger.de www.munziger.de]. Die Ratsbücherei hat davon verschiedene abonniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „&#039;&#039;Personen&#039;&#039;“ können  die Biografien von bekannten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft recherchiert werden. In „&#039;&#039;Länder&#039;&#039;“ sind die wichtigsten Informationen zu allen Staaten, internationalen Zusammenschlüssen und Organisationen zu finden. Hier gibt es Kapitel zur Politik, Wirtschaft, Bildung und Sozialem. Die „&#039;&#039;Chronik&#039;&#039;“ beinhaltet wichtige Weltgeschehnisse, wie z. B. Wahlen, Naturkatastrophen und Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung des Archivs wird ein gültiger Leseausweis (inkl. Passwort) der Ratsbücherei und eine Internetverbindung benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Online-Datenbanken-munzinger-brockhaus.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptstelle Marienplatz===&lt;br /&gt;
==== Historischer Altbestand ====&lt;br /&gt;
Der Altbestand besteht größtenteils aus Klosterhandschriften und den Beständen des Rates. Dieser beinhaltet eine Mischung aus theologischen und juristischen Texten.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek war außerdem der zentrale Sammelplatz für andere Bibliotheken Lüneburgs. Über Jahrhunderte stiegen die Bestände durch Schenkungen Lüneburger Patrizier*innen, Ärzt*innen und Apotheker*innen an. Der heutige Altbestand der Ratsbücherei beinhaltet 796 Handschriften, sowie 1131 Inkunabeln als auch 20.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
In den Musikalien sind Besonderheiten, wie zwei mittelalterliche Musikhandschriften, Manuskripte und Drucke von Werken des 16. bis 20. Jahrhunderts (wie z. B. des Lüneburger Komponisten [[Johann Abraham Peter Schulz]]),  sowie Erstausgaben von Bach als auch Mozart zu finden. &lt;br /&gt;
Eine Einsicht in den Altbestand ist während der Öffnungszeiten möglich. Hierfür wird eine Voranmeldung benötigt. Ebenso können Führungen für Gruppen, auf Anfrage, stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41957/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Artothek ====&lt;br /&gt;
In der Artothek der Ratsbücherei ist es möglich ein Bild oder eine Skulptur für ein halbes Jahr auszuleihen. Diese stammen von Künstler*innnen aus der Region. Die Sparkassenstiftung bietet Unterstützung, in dem sie jährliche Neuanschaffungen finanziert. Die Werke und Künstler*innen sind in den Artothek-Ordnern (an der Information) oder auch im Online-Katalog verzeichnet. Alle Bilder sind gerahmt und werden transportabel verpackt, damit sie einen Tag nach der Bestellung abgeholt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
In Erdgeschoss und im Treppenhaus der Ratsbücherei finden monatlich wechselnde Ausstellungen statt. Hier können Künstler*innen ihre Werke ausstellen, die je nach Absprache, von Besuchenden erworben werden können.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41958/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kinder- und Jugenbücherei===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;TigerBooks-&#039;&#039;App ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;TigerBooks&#039;&#039;-App beinhaltet ca. 4.000 interaktiven Medien. Der Bestand umfasst animierte Bilderbücher, Bücher, Hörbücher, Lern- und Lesespiele, die für Kinder von zwei bis zehn Jahren gedacht sind. Der Tiger „&#039;&#039;Tibo&#039;&#039;“ begleitet die App und hilft Kindern, sich zurechtzufinden. Zudem wird eine Vorlesefunktion angeboten. Die Nutzenden der Kinder- und Jugendbücherei können diese App kostenlos nutzen. Die Leihfrist der Medien beträgt drei Wochen. Danach werden die Nutzenden automatisch ausgeloggt. Es ist möglich sich erneut einzuloggen, wenn ein Zugang frei ist. Heruntergeladene Inhalte sind sogar jederzeit offline abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/TigerBooks-App.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweigstelle Kaltenmoor===&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;Bibliothek der Dinge&#039;&#039; können nützliche Dinge wie Beamer, Nähmaschinen, oder auch Skateboards (für Kinder), kostenfrei und je für drei Wochen, ausgeliehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Saatgutbibliothek&#039;&#039; ist ein studentisches Projekt der [[Leuphana Universität Lüneburg]], in dem sortenreine Samenkörner zur Verfügung gestellt werden und im Gegenzug neues Saatgut aus der Ernte erwartet wird. Die Nutzung ist für alle kostenfrei.&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Gesellschaft-Soziales-und-Bildung/Bildung-hansestadt-lueneburg/Ratsbuecherei-hansestadt-lueneburg/Zweigstelle-Kaltenmoor.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freundeskreis der Ratsbücherei ==&lt;br /&gt;
Der Verein fördert die Arbeit der Ratsbücherei am [[Marienplatz]], der Jugendbücherei im Klosterhof und der Zweigstelle im Schulzentrum Kaltenmoor. Dies geschieht beispielweise durch Beiträge zur Erhaltung des Altbestandes, Initiativen zur Weiterentwicklung der Ausstattung und des Medienbestandes, sowie die Zusammenarbeit mit Schulen anderen Bildungs- und Kulturträgern, als auch das Einwerben von Sponsorengeldern. Es konnten zahlreiche Projekte durch die Unterstützung realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-8599/14808_read-41959/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11853</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-20T14:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom [[Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V.]] bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte [[Ratsbücherei]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und [[Klimacamp]] auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren diskutiert die Stadt, ob der Marienplatz neugestaltet werden sollte. Vor allem die Grünen fordern, den Parkplatz aufzugeben, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Parkplatzsuchverkehr einzudämmen, und verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen und Einkäufen, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11846</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T22:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte Ratsbücherei.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und Klimacamp auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren diskutiert die Stadt, ob der Marienplatz neugestaltet werden sollte. Vor allem die Grünen fordern, den Parkplatz aufzugeben, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Parkplatzsuchverkehr einzudämmen, und verweisen dabei auf das benachbarte Parkhaus am Graalwall.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, Claudia Kalisch, erklärte zum Marienplatz: &amp;quot;Diese Oase hinter dem Rathaus möchte ich zu einem Begegnungsort umgestalten.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2021): Claudia Kalisch startet Platz-Offensive. URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/361660-claudia-kalisch-startet-platz-offensive/?l_s=1, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtverwaltung betont jedoch die Bedeutung des Marienplatzes für Kurzparker*innen bei Behördengängen und Einkäufen, insbesondere bei Markttagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11845</id>
		<title>Marienplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11845"/>
		<updated>2021-09-19T22:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes.&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini|Parkplatz und Warteschlange vor der Corona-Teststation. Links befindet sich die alte Ratsbücherei.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini|Neuer Standort der Teststation und Klimacamp auf dem Marienplatz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren diskutiert die Stadt, ob der Marienplatz neugestaltet werden sollte. Vor allem die Grünen fordern, den Parkplatz aufzugeben, um den Platz mit mehr Grün auf Aufenthaltsort zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11844</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T22:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) ist das Parken auf dem Marienplatz verboten und die Einfahrt mit einer Barke versperrt. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren gibt es eine Diskussion, ob der Parkplatz wegfallen und der Marienplatz neugestaltet werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11843</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T22:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg|Warteschlange vor der Corona-Teststation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) kann auf dem Marienplatz nicht geparkt werden. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren gibt es eine Diskussion, ob der Parkplatz wegfallen und der Marienplatz neugestaltet werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_Klimacamp.jpg&amp;diff=11842</id>
		<title>Datei:Marienplatz Klimacamp.jpg</title>
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		<updated>2021-09-19T22:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Klimacamp und versetzte Teststation auf dem Marienplatz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Marienplatz_Parkplatz%2BTeststation.jpg&amp;diff=11841</id>
		<title>Datei:Marienplatz Parkplatz+Teststation.jpg</title>
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		<updated>2021-09-19T22:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Warteschlange vor der Corona-Teststation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=GeoJson:Marienplatz&amp;diff=11840</id>
		<title>GeoJson:Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T21:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Punkte entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{&lt;br /&gt;
    &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;FeatureCollection&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;features&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
            &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Feature&amp;quot;,&lt;br /&gt;
            &amp;quot;properties&amp;quot;: {},&lt;br /&gt;
            &amp;quot;geometry&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
                &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Polygon&amp;quot;,&lt;br /&gt;
                &amp;quot;coordinates&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
                    [&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.405464,&lt;br /&gt;
                            53.250146000000001&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
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                            10.405666999999999,&lt;br /&gt;
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                        ],&lt;br /&gt;
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                            10.405481999999999,&lt;br /&gt;
                            53.250625999999997&lt;br /&gt;
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                        [&lt;br /&gt;
                            10.405177,&lt;br /&gt;
                            53.250667999999997&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404833,&lt;br /&gt;
                            53.250689000000001&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404654000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250672999999999&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404761000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250602000000001&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404873,&lt;br /&gt;
                            53.250498999999998&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.405010000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250366&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.405136000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250259&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.405233000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250196000000003&lt;br /&gt;
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    ]&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=GeoJson:Marienplatz&amp;diff=11839</id>
		<title>GeoJson:Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T21:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: Punkte hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{&lt;br /&gt;
    &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;FeatureCollection&amp;quot;,&lt;br /&gt;
    &amp;quot;features&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
        {&lt;br /&gt;
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            &amp;quot;geometry&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
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                            10.405177,&lt;br /&gt;
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                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404654000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250672999999999&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.404761000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250602000000001&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
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                            53.250498999999998&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
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                            10.405010000000001,&lt;br /&gt;
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                        ],&lt;br /&gt;
                        [&lt;br /&gt;
                            10.405136000000001,&lt;br /&gt;
                            53.250259&lt;br /&gt;
                        ],&lt;br /&gt;
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		<author><name>Neko</name></author>
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		<title>Marienplatz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen des Senkungsgebiets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) kann auf dem Marienplatz nicht geparkt werden. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Neugestaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahren gibt es eine Diskussion, ob der Parkplatz wegfallen und der Marienplatz neugestaltet werden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Marienplatz&amp;diff=11837</id>
		<title>Marienplatz</title>
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		<updated>2021-09-19T21:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neko: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatzlage|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Lage des Marienplatzes in der Lüneburger Altstadt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marienplatz befindet sich westlich hinter dem [[Rathaus Lüneburg]]. Die Fläche ist größtenteils als Parkplatz mit ein paar Bänken am nördlichen Fußweg gestaltet. Zu den 38 PKW-Stellplätzen gehören sechs Parkplätze für Menschen mit Behinderungen und zwei Ladeplätze für Elektroautos.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszeitung für die Lüneburger Heide (2014): Parkplatzfreier Marienplatz? URL: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/stadt-lueneburg/55058-parkplatzfreier-marienplatz/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere markante Gebäude prägen das Bild des Marienplatzes und bringen verschiedene Baustile und Epochen zusammen. An der Nordseite befinden sich eine Kindertagesstätte sowie die [[Ratsbücherei]] im ehemaligen Kloster St. Marien. Im Osten steht die besonders schmuckreiche Rückfassade des Rathausensembles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:GeoJson=Marienplatz|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Die Umgebung des Marienplatzes&amp;lt;/div&amp;gt;Folgende Straßen führen auf den Platz (beginnend im Norden dem Uhrzeigersinn folgend): [[Reitende-Diener-Straße]], [[Am Ochsenmarkt]], [[Waagestraße]], [[Neue Sülze]], [[Auf dem Meere]], [[Egersdorffstraße]]. Die Gebäude direkt am Platz tragen die Adresse „Am Marienplatz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südwestliche Ecke des Marienplatzes ist bei Tourist*innen als Fotostandpunkt beliebt, um den Blick Richtung Auf dem Meere mit der Kirche [[St. Michaelis]] im Hintergrund aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stand auf dem Platz die Lüneburger Marienkirche. Zusammen mit dem Kloster St. Marien gab sie dem Platz seinen Namen. Wegen Senkungsschäden musste die Kirche um 1820 als einer der ersten Totalschäden in der Stadt abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie darf jedoch nicht mit der heutigen Kirche [[St. Marien]] verwechselt werden, die 1963 die abgerissene Marienkirche an der Wallstraße ersetzte. Das ehemalige Franziskanerkloster St. Marien zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Lüneburgs. Die Stadt nutzt die Gebäude bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts als Bibliothek und hielt hier im Mittelalter auch Hansetage ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Gundermann, Heike (2001): Neueste Stadtentwicklung. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Marienplatzes eröffnete 1912 die von Karl Siebrecht entworfene Kreissparkasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Giebel greifen auf gotische Vertikalgliederungen zurück und werden mit wabenartigen Flächenornamenten geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude mit der dunklen Klinkerfassade beherbergt heute Büros, Praxen und Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg diente ein Teil des Marienplatzes als Feuerlöschteich.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtALg, BS, III-b-Am Marienplatz-10-e. Am Marienplatz, Blick auf das Löschwasserbecken. Im Hintergrund Egersdorffstraße. 1943. Stadtarchiv Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese über die ganze Stadt verteilten Teiche sollten bei Luftangriffen schnelle Löscharbeiten ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Preuß, Werner H. (2001): Stadtplanung und Architektur in Lüneburg unter dem Nationalsozialismus. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsjahren wurde der Marienplatz wie sämtliche städtische Grünanlagen auch als Grabeland zum Gemüseanbau genutzt, um die Lebensmittelknappheit zu bekämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd. Seite 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand auf dem Marienplatz der erste „freie Markt“ für Gemüse und Haushaltswaren statt. Die Nachfrage war entsprechend hoch, weil die Waren in den Jahren davor immer an vorgeschriebene Preise gebunden gewesen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dröge, Miriam; Fischer, Katrin; Offeney, Larissa (2001): Nachkriegsjahre in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Erdgeschoss des Kinderheims wurde der heutige Kindergarten für damals rund 150 Kinder eingerichtet, um auf die neue Berufstätigkeit vieler Frauen zu reagieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Bockelmann, Werner (1946): Lüneburg, die überbevölkertste Stadt der Provinz. Bericht in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 29. Januar 1946. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden an der Straße Neue Sülze stand die Lüneburger Hauptpost. 1891 als Kaiserliches Post- und Telegrafenamt vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Rümelin, Hansjörg (2001): Historismus und Heimatstil. Lüneburger Wohnbauten im Backsteinrohbau. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;, musste der Backsteinbau Anfang der 1970er Jahre wegen Senkungsschäden abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofmann, Werner-Axel (2001): Salzstock, Salzproduktion und Senkungen in Lüneburg. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich plante die städtische Verwaltung, hier im Anschluss ein Technisches Rathaus zu errichten. Der Neubau sollte die Raumnot der städtischen Ämter lindern. Wegen finanzieller Unsicherheiten setzte die Verwaltung den Plan jedoch nicht um.&amp;lt;ref&amp;gt; Stiens, Hans-Jürgen (2001): Beispiele der Stadtentwicklung in den 80er und 90er Jahren. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Gelände lange als Behördenparkplatz genutzt wurde, entstand an dieser Ecke 1995/1996 ein schlichtes Büro- und Wohngebäude, das die Randbebauung des Platzes wiederherstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Straße Auf dem Meere hin wird das Gelände weiterhin als Parkplatz genutzt. Curt Pomp vom Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e. V. bezeichnete diese Architektur an der Ecke Auf dem Meere / Neue Sülze als „peinlich“, weil sie keine Verbindung zwischen Innenstadt und westlicher Altstadt herstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Pomp, Curt. H. (2001): Rettung der westlichen Altstadt. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des fehlenden Flügelbaus zur Straße Auf dem Meere hin, sei „in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine banale Vorstadtsituation entstanden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senkungsgebiet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz besitzt keine ebene Fläche, sondern ist leicht gewölbt. Die Egersdorffstraße an der Westseite und die Neue Sülze im Süden liegen im Bereich des Marienplatzes in etwa auf der Abbruchkante des Senkungsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (2016): Karte der Stadt Lüneburg, Erdfallgefährdung. Neuabgrenzung des erdfallgefährdeten Gebietes. URL: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/bauen,_umwelt,_energie/senkung/Karte_Erdfall-_und_Senkungsgebiet_von_Lueneburg.pdf, zuletzt aufgerufen am 15.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine langgezogene Treppe am Straßenrand überwindet den Höhenunterschied zwischen der Egersdorffstraße und dem höher gelegenen Marienplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits die Marienkirche und die Hauptpost abgerissen werden mussten, zeigt inzwischen auch die ehemalige Kreissparkasse deutliche Senkungsschäden. Sie galt wegen ihres neuartigen Betonfundaments eigentlich als positives Beispiel dafür, dass auch im Senkungsgebiet eine dauerhafte Bebauung möglich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bavendamm, Jürgen (2001): Entwicklung des Standgrundrisses, Wohnungsbau und Reformarchitektur. In: Preuß, Werner H. (Hrsg.): Stadtentwicklung und Architektur. Lüneburg im 20. Jahrhundert. Seite 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtung Nordosten kippt das Gebäude merklich nach unten und die Fassade zeigt mehrere Risse. Ihr nördliches Nachbargebäude musste nach einem gescheiterten Sanierungsversuch 2016 bereits abgerissen werden. Dabei wurde ein unterirdischer Bach entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell (Stand September 2021) kann auf dem Marienplatz nicht geparkt werden. Seit dem 12. April betreibt das Deutsche Rote Kreuz auf einer Reihe Parkplätze eine Corona-Schnellteststation. Die Teststation ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;DRK Lüneburg (2021): Öffnungszeiten der Testzentren in der Hansestadt Lüneburg. URL: https://www.drk-lueneburg.de, zuletzt aufgerufen am 14.09.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restliche Platzfläche nutzt seit Juni 2021 das [[Klimacamp]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Neko</name></author>
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