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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-19T11:24:30Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7733</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T14:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Das ehemalige Militärgelände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat, 1968 in Straßburg, dem Naturschutzgebiet das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden hauptsächlich durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser Zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen Moore in Nordwestdeutschland früher viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorisches Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7732</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T14:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Die Moore */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat, 1968 in Straßburg, dem Naturschutzgebiet das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden hauptsächlich durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser Zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen Moore in Nordwestdeutschland früher viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7730</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7730"/>
		<updated>2021-03-15T14:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Entstehung und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat, 1968 in Straßburg, dem Naturschutzgebiet das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden hauptsächlich durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser Zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7729</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T14:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat, 1968 in Straßburg, dem Naturschutzgebiet das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden hauptsächlich durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7727</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7727"/>
		<updated>2021-03-15T14:22:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat, 1968 in Straßburg, dem Naturschutzgebiet das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7726</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7726"/>
		<updated>2021-03-15T14:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7725</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T14:20:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
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		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T14:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Der Wintergarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend, spielt dabei keine Rolle. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können auch Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. Von Heißgetränken bis hin zum Gebäck, ist dort alles zu finden, was das Herz begehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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		<title>Schröders Garten</title>
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend, spielt dabei keine Rolle. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können auch Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7721</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T14:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Bootsverleih */&lt;/p&gt;
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|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
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{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend, spielt dabei keine Rolle. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7720</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T14:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Der Biergarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=250px&lt;br /&gt;
|width=300px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend, spielt dabei keine Rolle. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7719</id>
		<title>Wohnheime</title>
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		<updated>2021-03-15T14:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Mondial Campus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Die Einraumwohnungen des Mondial Campus in [[Lüneburg|Lüneburg]] können seit 2017 bezogen werden. Das Wohnheim gibt es nicht nur in Lüneburg, sondern auch an sieben anderen Standorten, wie beispielsweise Dresden, Heidelberg oder Leipzig. In Lüneburg, befindet sich dieses direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] im [[Ilemanugarten|Ilmenaugarten]] und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Häuser sind die Wohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Zwei Wohnhäuser sind dreistöckig und besitzen circa 60 Wohnungen und zwei sind vierstöckig und besitzen circa 100 Wohnungen. Die Wohnungen sind rund 21 Quadratmeter groß, bestehen aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafzimmer und sind möbliert. Einige der Appartements sind rollstuhlgerecht gebaut. Das Highlight jeder Wohnung ist das bodentiefe Fenster, welches für eine natürliche Beleuchtung sorgt und die 21 Quadratmeter etwas größer erscheinen lässt. Außerdem hat jeder Mieter seinen eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon.&lt;br /&gt;
Die Lage des Mondial Campus ist vor allem für Studierende sehr vorteilhaft, da die [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität]] mit dem Rad innerhalb von 10 Minuten erreicht werden kann. Der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] liegt 5 Minuten zu Fuß entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt; Mondial Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.(o.J.). Mondial Campus, Lüneburg. Abgerufen am 05. März 2021, von https://www.mondial-campus.de/de/standorte/lueneburg/standort &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7695</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T13:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7693</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7693"/>
		<updated>2021-03-15T13:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die [[Lüneburg|Lüneburger]] Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7690</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T13:13:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1. &amp;amp; Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, (O.J.). Steckbrief Naturschutzgebiet „Lüneburger Heide“. Abgerufen am 12. März 2021, von https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-lueneburger-heide-39985.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7688</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T13:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: Bildergrößen angepasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide|alternativtext=|253x253px]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen|alternativtext=|300x300px]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7687</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7687"/>
		<updated>2021-03-15T13:07:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsen, Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, Pietzmoor bei Schneverdingen, Moor und Birkenwald, WDPA ID 102317.jpg|mini|Pietzmoor südöstlich von Schneverdingen]]&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7686</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T13:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: Größe eines Bildes verändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)|alternativtext=|267x267px]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7685</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7685"/>
		<updated>2021-03-15T13:03:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 081.jpg|mini|Lüneburger Heide bei Niederhaverbeck (&amp;quot;Heidetal&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7684</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T12:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=350px|height=250px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7682</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T12:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=400px|height=300px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Heide 005.jpg|mini|Die traditionellen Bienenkörbe in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7681</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T12:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=400px|height=300px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidschnucken.jpg|mini|Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide ]]&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7680</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T12:36:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=400px|height=300px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Wälder==&lt;br /&gt;
Wie bereits erläutert wurde der natürliche Baumwuchs durch die Optimierung und Vergrößerung der Heideflächen stark verringert. Die Heidebauernwirtschaft drängte die Wälder zurück und beanspruchte sie sehr. Dies hatte zur Folge, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Waldanteil des Naturschutzgebietes auf seinen niedrigsten Stand geschrumpft war. Zusammen mit Stühbüschen und Hofgehölzen machte der Wald nur noch 4-5 Prozent der Lüneburger Heide aus. Erst mit der Heideaufforstung wurden aus einzelnen Waldstücken wieder zusammenhängende Wälder. Die Tatsache, dass die Wälder trotz der schlechten Bedingungen überlebt und sich weiter entwickelt haben, macht sie so besonders und kostbar. Aus diesem Grund haben sie für das Naturschutzgebiet einen sehr hohen Stellenwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.113-114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidebäche==&lt;br /&gt;
Die Flussgewässer der Lüneburger Heide scheinen nicht ganz so berühmt zu sein, wie beispielsweise die Heideflächen und Moore. Dennoch sind sie ein wesentlicher und elementarer Bestandteil des Naturschutzgebietes. Besondere Eigenschaften dieser Fließgewässer unterschieden sie von anderen Gewässern außerhalb des Schutzraumes, weshalb sie auch den Namen Heidebäche tragen. Die Hauptgewässer der Lüneburger Heide sind die Bäche Wümme, Seele, Böhme und Este. Als Nebengewässer werden die Schmale Aue, Brunau, Weseler Bach und Rehmbach aufgeführt. &lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Heidebäche sind schmale Talräume und Quellzonen, welche von Erlenbruchwäldern besiedelt werden. Oftmals werden diese Zonen auch von Heidemooren, den Quellhochmooren eingenommen. Die Strukturvielfalt, welche in den Heidebächen zu finden ist, spielt für die Besiedlung der Gewässer eine große Rolle. Zur Strukturvielfalt zählen kleine Unterstände für Fische (z.B. kleine Uferunterspülungen oder Erlenwurzeln), wechselnde Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten. Das Wasser zeichnet sich durch einen sehr hohen und konstanten Sauerstoffgehalt und einen pH-Wert im schwach sauren oder sogar neutralen Bereich aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.127-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das ehemalige Militärgelände==&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide gehören einige Flächen zu einem ehemaligen Militärgelände. Die britische Besatzungsmacht nutzte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Landschaftsausschnitt, zwischen Soltau und Lüneburg, als Übungsgelände. Diese Fläche umfasste mehr als 5000 Hektar von der Schneverdinger Stadtgrenze bis hin zum Wilseder Berg, welcher im Zentrum der Lüneburger Heide liegt. Im Jahre 1959 wurden diese Übungen der britischen Besatzungsmacht mit dem Soltau-Lüneburg-Abkommen legalisiert. Der bereits erwähnte Verein Naturschutzpark e.V. klagte und forderte die Herausgabe der Flächen. Der Übungsbetrieb dauerte dennoch fast 50 Jahre lang, denn erst am 07. Januar 1994 wurde der Betrieb im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide eingestellt. &lt;br /&gt;
Der Militärbetrieb hatte fatale Auswirkungen für die genutzte Heidelandschaft. Die Vegetationsdecke wurde durch die intensive Befahrung mit Kettenfahrzeugen fast vollständig zerstört. Die im Boden enthaltende natürliche Samenbank wurde demzufolge ebenfalls vernichtet. Unter anderem wurde Bodenmaterial abgetragen, tiefe Erosionsrinnen gebildet und Bodenprofile zerfahren. Außerdem hat die militärische Nutzung viele kulturhistorische Denkmäler, wie zum Beispiel urgeschichtliche Grabhügel, vernichtet. Auch wenn das Ausmaß der Vegetationsvernichtung enorm war, muss erwähnt werden, dass einige seltene und gefährdete Arten von der Übungstätigkeit des Militärs profitiert haben. Zum Beispiel konnten Arten, wie die Quirlige Knorpelmiere und der Hirschsprung, in den feuchten Fahrspuren der Kettenfahrzeuge wachsen und sich verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.145-148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Gebiete dem Naturschutzgebiet zurück gegeben wurden, begannen die Entwicklungsmaßnahmen. Die Landschaft soll sozusagen gereinigt und gesäubert und wieder in das typische Landschaftsbild eingefügt werden. Eine Fläche von über 200 Hektar wurde  allerdings nicht verändert und soll als kulturhistorische Zeugnis, dieser Art der Landschaftsnutzung, dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.149-151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2020 wurde noch einmal daran erinnert, dass das Soltau-Lüneburg-Abkommen nun schon vor 25 Jahren endete und die Restaurierungsarbeiten bis heute anhalten. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide VNP und viele ehrenamtliche Initiativen sind immer noch tatkräftig dabei die Schädigungen der militärischen Nutzung zu beseitigen und die Gebiete neu aufleben zu lassen. Steffen Albers, der Assistent der Geschäftsführung der Stiftung, machte darauf aufmerksam, dass ohne dieses Engagement bereits viele Tier- und Pflanzenarten aus der Lüneburger Heide verschwunden wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Kurier, (o.J.). Keine Militärübungen mehr auf den „Roten Flächen“. Abgerufen am13. März 2021, von https://heide-kurier.de/schneverdingen-keine-militaeruebungen-mehr-auf-den-roten-flaechen_hDH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7679</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T12:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=400px|height=300px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidekreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Heidelandschaft== &lt;br /&gt;
Heideflächen waren bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil der nordwesteuropäischen Geest-Gebiete. Ihre Wurzeln reichen bis zur Jungsteinzeit zurück. Bis auf die Heideflächen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, sind sie heute fast vollständig verschwunden. Dort konnte ein großer Teil dieser historischen Kulturlandschaft, mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften von Tieren und Pflanzen, erhalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt; Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entstehung und Entwicklung===&lt;br /&gt;
Die Heideflächen entstanden durch intensive Rodungen und durch Weidevieh. Die Wälder wurden kleiner und lichtliebende Pflanzen, wie die Zwergstrauchheiden wurden gefördert. Außerdem wurde eine Plaggenwirtschaft betrieben, bei der die obere humusreiche Bodenschicht der Heideflächen abgetragen und in den Ställen als Streumaterial verwendet wurde. Anschließend konnte die abgetragene Bodenschicht zusammen mit den Tierausscheidungen als Dünger für den Ackerbau verwendet werden.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der historischen Kulturlandschaft steht das Dorf und der Einzelhof. Umgeben von Hainen, kleinen Wäldern aus Buchen und Eichen, waren die Häuser gar nicht mehr zu sehen. Diese Wäldchen waren von sehr großer Bedeutung, da sie Brenn- und Bauholz lieferten, das Vieh mit Nahrung (mit z.B. Eicheln und Bucheckern) versorgten und sogar zu verringerten Klimaextremen der umgebenden Offenlandschaft führten. Die Nähe zu Fluss- und Bachtälern sorgte für Trinkwasser und für die Erhaltung von Grünlandflächen. Die Bauern gewannen aus den angrenzenden Heideflächen nicht nur Streumaterial und Dünger, sondern nutzten sie unter anderem auch als Weide für die Heidschnucken.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.87-90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war die Heidschnucke nicht nur die Grundlage, sondern auch das Haupterträgnis eines jeden Heidehofs. Dabei handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige, robuste und genügsame Schafrasse, die zu den Kurzschwanzschafen gehört. Heutzutage haben die Schnuckenherden nur noch eine Aufgabe, und zwar die Instandhaltung der Heideflächen. Dies tun sie, indem sie immer wieder die Besenheide, ein Heidekrautgewächs, zerbeißen und die Heideflächen so in einer optimalen und gesunden Höhe halten. Außerdem wird gleichermaßen der natürliche Baumwuchs verringert. Man könnte also von lebenden Mähmaschinen sprechen. &amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.67-69 &amp;amp; Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V., S.51-54.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Neben den Heidschnucken war die Bienenhaltung ein wesentlicher Bestandteil der Heidehöfe. Da der nährstoffarme Boden den Bauern nicht viel zu bieten hatte, nutzten sie den Bienenhonig als Nahrungs- und Heilmittel und verkauften ihn. Außerdem machen sie sich den Bienenwachs zu Nutze. Heute ist ein Heidebauer nicht mehr auf die Bienenhaltung und die Heidschnucken angewiesen. Dennoch sind vor allem in der Heideblüte viele Bienenvölker zu finden. In dieser zeit entsteht auch der sehr begehrte Heidehonig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lux, Hans: Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Erlebenswerte Natur- Sehenswerte Geschichte, Stuttgart &amp;amp; Hamburg, 1983: Verein Naturschutzpark e. V. S.55.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit nahm die Bewirtschaftung der Heideflächen immer weiter ab. Der Verein Naturschutzpark e.V. erkannte die Gefahr und erwarb zwischen 1910 und 1930 viele Höfe, um sie mit Pächtern zu besetzen, die die Heidebauernwirtschaft weiter führen sollten. Doch Ende der 1940er Jahre wurde diese dann vollständig fallen gelassen. Zehn Jahre später ersetzte der Verein die Bewirtschaftung durch Maßnahmen der Landschaftspflege. Beispielsweise wurde die Schnuckenhaltung wiederbelebt und in den nächsten 30 Jahren über 20 neue und moderen Ställe für die Schafe gebaut. Die Schnuckenbestände wuchsen seitdem stetig. Außerdem konnten 1983 über 625 Hektar Wald wieder in Heidefläche verwandelt werden. Hinzuzufügen ist, dass diese Wälder hauptsächlich aus illegalen Aufforstungen stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.88-92.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Moore==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Heideflächen, kamen früher Moore in Nordwestdeutschland viel häufiger vor. Im Gegensatz zu der vom Mensch beeinflussten Kulturlandschaft, entzogen sich die Moore diesem Einfluss und werden deshalb als Naturlandschaft bezeichnet. Erst in der Neuzeit begann man sich Stück für Stück in die Moore hineinzuwagen und sie zunächst als Weideflächen zu nutzen. Später erfolgte eine systematische Entwässerung und eine vielfältige Torfnutzung. Dies führte zum vollständigen Abbau und zur Verwendung für landwirtschaftliche Zwecke. Doch die Gründer des Naturschutzgebietes erkannten den Wert der Moore und nahmen einen großen Teil dieser mit in das Schutzgebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Moore ist der ständige Wasserüberschuss, welcher durch Niederschläge oder auch durch austretendes Mineralbodenwasser zu Stande kommt. Aus diesem Grund werden Moore auch als Feuchtgebiete bezeichnet. Der Wasserüberschuss sorgt für einen sauerstoffarmen Boden, der wiederum verhindert, dass pflanzliche Reste vollständig abgebaut werden können. Diese lagern sich dann als Torf ab.&amp;lt;ref&amp;gt; Wikipedia, (07.03.2021). Moor. Abgerufen am 09. März 2021, von https://de.wikipedia.org/wiki/Moor&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Lüneburger Heide sind vier unterschiedliche Typen der Moore zu finden. Die Niedermoore, die Hochmoore, die Kleinsthochmoore und die Quellhochmoore, auch Heidemoore genannt. Niedermoore entwicklen sich auf sehr nährstoffreichen Standorten, in der Nähe von Bachtälern. In solchen Gebieten bildet der abgelagerte Torf den Oberboden und das Grundwasser steht sehr nah an der Oberfläche. Durch die Verbindung mit dem Mineralboden, über den Grundwasseranschluss, sind die Niedermoore sehr reich an Nährsalzen. Sie sind meist mit einer sehr hohen und dichten Vegetation bewachsen, zum Beispiel mit Erlenbruchwäldern. Wenn die Bedingungen stimmen kann es sein, dass sich Niedermoore über Zwischenmoorstadien weiter zu Hochmooren entwickeln. Diese sind häufig durch eine undurchlässige Torfschicht vom Grundwasser getrennt, weshalb sie sehr nährsalz- und basenarm sind. Außerdem haben sie ihren eigenen Wasserhaushalt, der nur vom Regen genährt wird. Aus diesen Gründen wachsen in Hochmooren nur Pflanzenarten, welche auch unter extremen Bedingungen überleben können. Beispielsweise Torfmoose, welche große Wassermengen aufsaugen und speichern können. Wenn ältere Moorpflanzen absterben bilden sie ebenfalls Torf. Kleinsthochmoore sind im Gegensatz du den vorher genannten Typen sehr klein, maximal 200 Meter im Durchmesser. Dadurch werden sie ab und zu vom Umland mit Nähstoffen und Basen versorgt. Außerdem entwickeln sie sich nur in abflusslosen Senken. Im Naturschutzgebiet sind etwa 15 Kleinsthochmoore vorhanden. (Stand 1997) Der vierte Moortyp ist das Quellhochmoor oder auch Heidemoor genannt. Diese werden neben dem Regenwasser zusätzlich vom Quellwasser genährt und sind oft an Böschungen von Bachtälern zu finden. Durch das basen- und nährsalzarme Quellwasser werden gleiche Bedingungen wie in den Hochmooren geschaffen, weshalb dort eine ähnliche Vegetation vorherrscht.&amp;lt;re&amp;gt;Cordes, Hermann, et al. (Hrsg.): Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Geschichte - Ökologie - Naturschutz, Bremen, 1997: Hauschild, S.101-110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
Durch und um die Lüneburger Heide führt das [[Heide-Shuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&amp;diff=7671</id>
		<title>Lüneburger Heide</title>
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		<updated>2021-03-15T11:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Lüneburg, Germany~[[Lüneburg|Hansestadt Lüneburg]]|geojson=Lüneburger Heide|fullscreen=on|scrollzoom=off|width=400px|height=300px}}Naturschutzgebiet Lüneburger Heide&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover, im Nordosten Niedersachsens. Im Zentrum des Gebiets liegt der Wilseder Berg. Als untere Naturschutzbehörden (UNB) sind die Landkreise Heidelkreis und Harburg für die Lüneburger Heide zuständig. &lt;br /&gt;
Außerdem gehört das Gebiet zu den bedeutsamsten Schutzgebieten Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Um die internationale Bedeutung der Lüneburger Heide zu ehren, hat der Europarat ihr, 1968 in Straßburg, das Europa-Diplom verliehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Blume-Winkler, D., Engelmann, A. &amp;amp; Rüter J.: Naturschutzgebiet Lüneburger Heide; in Bundesamt für Natuschutz, (Hrsg.): Dokumentation Natur und Landschaft, Köln, 1995: Deutscher Gemeindeverlag, S.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beautiful day in Lüneburger Heide.jpg|mini|Blühende Heidelandschaft in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Heide liegt in den Einzugsbereichen etwaiger Großstädte und ist im Zuge dessen durch diverse Verkehrsmittel erschlossen. Die Bundesautobahn 7 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Heide hindurch und bietet Anschlüsse in Richtung Hamburg und Schleswig-Holstein (nördliche Richtung) sowie Hannover und Süddeutschland (südliche Richtung). Die [[Bundesautobahn 39]] endet bislang kurz vor Lüneburg, soll jedoch zukünftig östlich der Heide entlanggeführt werden und die Lücke bis Wolfsburg schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7667</id>
		<title>Wohnheime</title>
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		<updated>2021-03-15T11:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Die Einraumwohnungen des Mondial Campus in [[Lüneburg|Lüneburg]] können seit 2017 bezogen werden. Das Wohnheim gibt es nicht nur in Lüneburg, sondern auch an sieben anderen Standorten, wie beispielsweise Dresden, Heidelberg oder Leipzig. In Lüneburg, befindet sich dieses direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Häuser sind die Wohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Zwei Wohnhäuser sind dreistöckig und besitzen circa 60 Wohnungen und zwei sind vierstöckig und besitzen circa 100 Wohnungen. Außerdem sind einige der Appartements rollstuhlgerecht gebaut. Die Wohnungen sind rund 21 Quadratmeter groß, bestehen aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafzimmer und sind möbliert. Das Highlight jeder Wohnung ist das bodentiefe Fenster, welches für eine natürliche Beleuchtung sorgt und die 21 Quadratmeter etwas größer erscheinen lässt. Außerdem hat jeder Mieter seinen eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon.&lt;br /&gt;
Die Lage des Mondial Campus ist vor allem für Studierende sehr vorteilhaft, da die [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität]] mit dem Rad innerhalb von 10 Minuten erreicht werden kann. Der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] liegt 5 Minuten zu Fuß entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt; Mondial Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.(o.J.). Mondial Campus, Lüneburg. Abgerufen am 05. März 2021, von https://www.mondial-campus.de/de/standorte/lueneburg/standort &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7666</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T11:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-6 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Schröders Garten</title>
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&lt;hr /&gt;
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|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7663</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T10:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;row&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;large-4 columns&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7661</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-15T10:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=Biergarten an der Ilmenau.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schröders Garten.jpg|mini|Eingangsbereich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.11.44.jpg|mini|Schröders Garten seit 1996]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.35.jpg|mini|Der Spielplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.54.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.16.11.jpg|mini|Der Bootsverleih]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2021-03-08 um 15.12.20.jpg|mini|Veranstaltungen im Schröders Garten]]&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Veranstaltungen im Schröders Garten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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&lt;div&gt;Der Bootsverleih&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Spielplatz Schröders Garten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schröders Garten seit 1996&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Felix_Englisch&amp;diff=7287</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Felix Englisch</title>
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		<updated>2021-03-10T16:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: Neuer Abschnitt /* Artikel Löschen  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sommertag in der Lünepedia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eugen Bracht Sommertag i d Lüneburger Heide 04.JPG|thumb|Sommerliche Grüße von Eugen Bracht]]&lt;br /&gt;
Hallo Felix, viele Grüße vom --[[Benutzer:StadtwikiDD|StadtwikiDD]] ([[Benutzer Diskussion:StadtwikiDD|Diskussion]]) 14:37, 16. Jun. 2020 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage zu Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin Felix,&lt;br /&gt;
ich habe mithilfe von GeoJson eine Karte angelegt ([[GeoJson:Radtouren]]) und habe schon versucht, die Routen in dieser Karte farblich zu markieren. Dabei bin ich bisher jedoch leider gescheitert. Gibt es dafür eine Möglichkeit, auf die ich bisher noch nicht gestoßen bin oder ist das schlichtweg aktuell nicht möglich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
-[[Benutzer:LB|LB]] ([[Benutzer Diskussion:LB|Diskussion]]) 16:30, 26. Feb. 2021 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hallo [[Benutzer:LB|LB]], ich hab das schon gesehen und bin ganz begeistert, Hut ab! Die Anpassung der Farben ist tatsächlich nicht ganz intuitiv. Ich hab jetzt einfach mal die &amp;quot;Corporate Design&amp;quot; Farben eingefügt, ohne Konzept. Im GeoJSON-Code hat jedes Element (als jeder Marker und jede Linie) das Feld &amp;lt;code&amp;gt;properties&amp;lt;/code&amp;gt;. Unter &amp;lt;code&amp;gt;stroke&amp;lt;/code&amp;gt; kannst du mittels HEX-Code eine Farbe auswählen. Die anderen Attribute, die du festlegen kannst, sollten ziemlich selbsterklärend sein. Die Farben der Marker kannst du auf die Art und Weise leider nicht ändern.&lt;br /&gt;
:Ich kann dir generell die Seite http://geojson.io empfehlen, wenn du mit GeoJson arbeitest. Da hast du links einen What-You-See-Is-What-You-Get-Editor und rechts werden die Anpassungen direkt im Code angezeigt. Und hast du gesehen, dass es auch schon den Artikel [[Fernradwege]] gibt? Jedoch bisher noch ohne Karte, das wäre eine echte Bereicherung.&lt;br /&gt;
:Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg, --[[Benutzer:Felix Englisch|Felix Englisch]] ([[Benutzer Diskussion:Felix Englisch|Diskussion]]) 20:52, 26. Feb. 2021 (CET)&lt;br /&gt;
:PS: Und weil ich das gerade sehe: Vergiss Tabellen und nutze anstatt dessen [[Lünepedia:Gitter|Gitter]]. Das ist für deinen Anwendungsfall mit den Videos viel besser, vor allem auch mobil responsiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Moin, klasse, dass das mit den Farben klappt. Die Marker sollten nicht das Problem sein. Danke auf jeden Fall für Deine Hilfe!&lt;br /&gt;
::Die Fernradwege hatte ich noch nicht gesehen, aber eine Karte wäre da echt klasse; Danke für den Hinweis!&lt;br /&gt;
::Für die Videos habe ich jetzt auf Gitter umgestellt. Die hatte ich erst nicht genutzt, da sie sich neben der größeren Karte nicht so gut verhalten hatten. Ich habe da jetzt erstmal Platzhalter gesetzt und wenn dann mehr Text vorhanden ist, sollte das auch gut passen.&lt;br /&gt;
::Liebe Grüße, -[[Benutzer:LB|LB]] ([[Benutzer Diskussion:LB|Diskussion]]) 17:25, 2. Mär. 2021 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel Löschen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Felix, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leider ist mir erst nach der Erstellung eines neuen Artikels (Naturschutzgebiet Lüneburger Heide) aufgefallen, dass ich diesen auch einfach in den Artikel Lüneburger Heide einfügen kann. Nun weiß ich nicht wie ich meinen Artikel löschen kann... Ich glaube nämlich nicht, dass es Sinn macht noch einen Artikel über die Lüneburger Heide zu haben, indem es ausschließlich um das Naturschutzgebiet geht, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LG --— 17:11, 10. Mär. 2021 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7268</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-10T13:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt, dass seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
Neben kühlen und heißen Getränken können auch Speisen und Snacks erworben werden. Diese können dann an der frischen Luft direkt am Wasser verzehrt werden. Ob an den zahlreichen Tischen, auf Bänken oder mit den Füßen im Wasser auf dem Steg sitzend. Kinder können sich auf dem Spielplatz des Gartenlokals austoben und zum Beispiel durch eine Rutsche rutschen, in der sie einen Biberbau von innen sehen können. Neben einer Netzschaukel gibt es Wasserspiele und einige andere tolle Kletter- und Spielmöglichkeiten. &amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/#biergarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
Um ein paar entspannte Stunden auf der Ilmenau verbringen zu können, gibt es im Schröders Garten die Möglichkeit sich Paddel- und Tretboote auszuleihen. Man kann dann direkt vom Anliegersteg des Gartens los paddeln oder treten. Kleine Boote bieten Platz für zwei bis vier Personen und große für fünf Personen. Die Preise liegen bei 12€ pro Stunde für ein kleines und 16€ für ein großes Boot.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/bootsverleih-lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den genannten Angeboten, gibt es im Schröders Garten auch Konzerte und andere kulturelle Darbietungen. Auf der Freilichtbühne des Gartenlokals können Künstler aus der Umgebung auftreten. Es werden Poetry Slams, musikalische Aufführungen oder auch Comedy gezeigt. Die Tickets können beispielsweise auf der Website des Gartens erworben werden. Auch in Zeiten von Corona organisiert das Team weiterhin solche Auftritte, welche durch Reservierungen und Einhaltung der Abstände auch stattfinden können.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de/open-air-konzerte-lueneburg//&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
Auch in den kälteren Monaten kann der Garten besucht werden. In dieser Zeit verwandelt er sich in eine Art Weihnachtsmarkt. So können kalte Wintertage mit einem Heißgetränk und Gebäck an der Feuerschale genossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7224</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T16:16:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt das seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend an der Feuerschale mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7223</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T16:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt das seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend an der Feuerschale mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://schroedersgarten.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7222</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T16:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt das seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. Der Garten ist nicht nur für Freunde gedacht, die einen netten Abend an der Feuerschale mit einem kühlen Getränk verbringen wollen, sondern auch für Familien, die viel Spaß auf dem Spielplatz erleben möchten. Schröders Garten ist eben mehr als nur ein Garten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7221</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T16:09:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]] und gegenüber vom [[Wohnheime|Mondial Campus]], liegt Schröders Garten. Ein Projekt das seit 1996 existiert und hinter dem die [[heiter&amp;amp;wolkig GmbH|heiter&amp;amp;wolkig GmbH]] steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T13:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7217</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T13:42:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Der Biergarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bootsverleih==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veranstaltungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wintergarten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Schr%C3%B6ders_Garten&amp;diff=7216</id>
		<title>Schröders Garten</title>
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		<updated>2021-03-09T13:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt; {{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~Schröders Garten~~Red-marker.png; |height=300px |width=400px |fullscr…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Vor dem Roten Tore 72, Lüneburg~[[#Schröders Garten|Schröders Garten]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Schröders Garten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7213</id>
		<title>Wohnheime</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7213"/>
		<updated>2021-03-09T13:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Mondial Campus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Die Einraumwohnungen des Mondial Campus in [[Lüneburg|Lüneburg]] können seit 2017 bezogen werden. Das Wohnheim gibt es nicht nur in Lüneburg, sondern auch an sieben anderen Standorten, wie beispielsweise Dresden, Heidelberg oder Leipzig. In Lüneburg, befindet sich dieses direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Häuser sind die Wohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Zwei Wohnhäuser sind dreistöckig und besitzen circa 60 Wohnungen und zwei sind vierstöckig und besitzen circa 100 Wohnungen. Außerdem sind einige der Appartements rollstuhlgerecht gebaut. Die Wohnungen sind rund 21 Quadratmeter groß, bestehen aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafzimmer und sind möbliert. Das Highlight jeder Wohnung ist das bodentiefe Fenster, welches für eine natürliche Beleuchtung sorgt und die 21 Quadratmeter etwas größer erscheinen lässt. Außerdem hat jeder Mieter seinen eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon.&lt;br /&gt;
Die Lage des Mondial Campus ist vor allem für Studenten sehr vorteilhaft, da die [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität]] mit dem Rad innerhalb von 10 Minuten erreicht werden kann. Der Bahnhof liegt 5 Minuten zu Fuß entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mondial-campus.de/de/standorte/lueneburg/standort Mondial Campus - Standort Lüneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7175</id>
		<title>Wohnheime</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7175"/>
		<updated>2021-03-07T15:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
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Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Den Mondial Campus gibt es nicht nur seit 2017 in [[Lüneburg|Lüneburg]], sondern auch an sieben anderen Standorten, wie zum Beispiel Leipzig, Heidelberg oder Dresden. In Lüneburg, befindet sich das Wohnheim direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Wohnhäuser sind die Einraumwohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Jedes Apartment besteht aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafraum. Es gibt drei Zimmertypen, wobei eines davon rollstuhlgerecht gebaut ist. Die Wohnungen sind möbliert und besitzen einen großen Kleiderschrank, eine Küchenzeile, ein Schreibtisch und ein Stuhl, sowie ein Regal und ein Bett. Das Highlight der Wohnungen sind die bodentiefen Fenster, welche für eine natürliche Beleuchtung sorgen. Außerdem hat jede Wohnung ihren eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. &lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon. Auch die Lage ist für Studenten sehr ideal. Zu Fuß kann der Bahnhof in 5 Minuten und de Innenstadt in 10 Minuten erreicht werden. Mit dem Rad sind es ebenfalls nur 10 Minuten zur [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mondial-campus.de/de/standorte/lueneburg/standort Mondial Campus - Standort Lüneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7174</id>
		<title>Wohnheime</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7174"/>
		<updated>2021-03-07T15:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: /* Mondial Campus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Den Mondial Campus gibt es nicht nur seit 2017 in [[Lüneburg|Lüneburg]], sondern auch an sieben anderen Standorten, wie zum Beispiel Leipzig, Heidelberg oder Dresden. In Lüneburg, befindet sich das Wohnheim direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Wohnhäuser sind die Einraumwohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Jedes Apartment besteht aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafraum. Es gibt drei Zimmertypen, wobei eines davon rollstuhlgerecht gebaut ist. Die Wohnungen sind möbliert und besitzen einen großen Kleiderschrank, eine Küchenzeile, ein Schreibtisch und ein Stuhl, sowie ein Regal und ein Bett. Das Highlight der Wohnungen sind die bodentiefen Fenster, welche für eine natürliche Beleuchtung sorgen. Außerdem hat jede Wohnung ihren eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. &lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon. Auch die Lage ist für Studenten sehr ideal. Zu Fuß kann der Bahnhof in 5 Minuten und de Innenstadt in 10 Minuten erreicht werden. Mit dem Rad sind es ebenfalls nur 10 Minuten zur [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7173</id>
		<title>Wohnheime</title>
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		<updated>2021-03-07T15:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
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Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Den Mondial Campus gibt es nicht nur seit 2017 in [[Lüneburg|Lüneburg]], sondern auch an sieben anderen Standorten, wie zum Beispiel Leipzig, Heidelberg oder Dresden. In Lüneburg, befindet sich das Wohnheim direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Wohnhäuser sind die Einraumwohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Jedes Apartment besteht aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafraum. Es gibt drei Zimmertypen, wobei eines davon rollstuhlgerecht gebaut ist. Die Wohnungen sind möbliert und besitzen einen großen Kleiderschrank, eine Küchenzeile, ein Schreibtisch und ein Stuhl, sowie ein Regal und ein Bett. Das Highlight der Wohnungen sind die bodentiefen Fenster, welche für eine natürliche Beleuchtung sorgen. Außerdem hat jede Wohnung ihren eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. &lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon. Auch die Lage ist für Studenten sehr ideal. Zu Fuß kann der Bahnhof in 5 Minuten und de Innenstadt in 10 Minuten erreicht werden. Mit dem Rad sind es ebenfalls nur 10 Minuten zur Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7172</id>
		<title>Wohnheime</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7172"/>
		<updated>2021-03-07T14:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
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=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
Den Mondial Campus gibt es nicht nur seit 2017 in Lüneburg, sondern auch an sieben anderen Standorten, wie zum Beispiel Leipzig, Heidelberg oder Dresden. In Lüneburg, befindet sich das Wohnheim direkt an der Ilmenau im Ilmenaugarten und erstreckt sich über vier Gebäude, welche durch Außengänge miteinander verbunden sind.&lt;br /&gt;
In jedem der vier Wohnhäuser sind die Einraumwohnungen ringförmig um ein Atrium angeordnet, sodass die Gebäude sehr hell und freundlich wirken. Jedes Apartment besteht aus einem Badezimmer und einem Wohn- und Schlafraum. Es gibt drei Zimmertypen, wobei eines davon rollstuhlgerecht gebaut ist. Die Wohnungen sind möbliert und besitzen einen großen Kleiderschrank, eine Küchenzeile, ein Schreibtisch und ein Stuhl, sowie ein Regal und ein Bett. Das Highlight der Wohnungen sind die bodentiefen Fenster, welche für eine natürliche Beleuchtung sorgen. Außerdem hat jede Wohnung ihren eigenen Zugang zu einem Highspeed WLAN. &lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Tiefgarage gibt es einen Fahrradkeller und einen Waschsalon. Auch die Lage ist für Studenten sehr ideal. Zu Fuß kann der Bahnhof in 5 Minuten und de Innenstadt in 10 Minuten erreicht werden. Mit dem Rad sind es ebenfalls nur 10 Minuten zur Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Wohnheime&amp;diff=7171</id>
		<title>Wohnheime</title>
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		<updated>2021-03-07T14:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;L. Heberlein: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:Wichernstraße 17, Lüneburg~[[#Wichernstraße und Erstsemesterhaus|Wichernstraße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
53.24432, 10.3813~[[#William-Watt-Straße und Erstsemesterhaus|William-Watt-Straße &amp;amp; Erstsemesterhaus]];&lt;br /&gt;
Lessingstraße 2, Lüneburg~[[#Lessingstraße|Lessingstraße]];&lt;br /&gt;
Munstermannskamp 3, Lüneburg~[[#Munstermannskamp|Munstermannskamp]];&lt;br /&gt;
Salzbrücker Straße 69, Lüneburg~[[#Salzbrücker Straße|Salzbrücker Straße]];&lt;br /&gt;
Scharnhorststraße 1a, Lüneburg~[[#Campus 1|Campus 1]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 5, Lüneburg~[[#Campus 2|Campus 2]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Wichernstraße 27, Lüneburg~[[#Campus 3|Campus 3]]~~Red-marker.png;&lt;br /&gt;
Uelzener Straße 112, Lüneburg~[[#Campus 4|Campus 4]], [[#Campus 5|5]] &amp;amp; [[#Campus 6|Campus 6]]~~Red-marker.png; &lt;br /&gt;
Ilmenaugarten 153, Lüneburg~[[#Mondial Campus|Mondial Campus]]~~Yellow-marker.png;&lt;br /&gt;
|height=300px&lt;br /&gt;
|width=400px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Wohnheime des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #008d8d;&amp;quot;&amp;gt;Studentenwerks&amp;lt;/span&amp;gt; , der &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #e55c55;&amp;quot;&amp;gt;Campus Management GmbH&amp;lt;/span&amp;gt; und des &amp;lt;span style=&amp;quot;color: #efa02d;&amp;quot;&amp;gt;Mondial Campus&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben &#039;&#039;&#039;Wohnheime&#039;&#039;&#039; des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bieten Studierenden die Möglichkeit des bezahlbaren [[:Kategorie:Wohnen|Wohnens]] in unmittelbarer beziehungsweise angemessener Nähe zur [[Leuphana|Universität]]. Hinzu kommen die sechs Wohnheime der privaten [[Campus Management GmbH]], welche sich direkt am Campus oder in der Nähe des Campus befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnheime sind in WG&#039;s unterteilt, welche zwischen zwei und neun Studierende beherbergen. Vereinzelt gibt es auch Einzelwohnungen. Besonders für Erstsemesterstudierende und Internationals können die Wohnheime eine attraktive Möglichkeit darstellen, eine Wohnung auf dem sonst sehr angespannten Lüneburger Wohnungsmarkt zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit für Studierende eine attraktive Wohnung zu finden, ist der Mondial Campus, direkt an der [[Ilmenau|Ilmenau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime des Studentenwerks ==&lt;br /&gt;
Das [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] bietet in Lüneburg in &#039;&#039;&#039;sieben Wohnheimen günstigen Wohnraum&#039;&#039;&#039; für Studierende an. Die Wohnheimplätze reichen von Einzelappartements bis hin zu 9er-WGs. Alle weiteren Infos zu den Wohnheimplätzen und der Bewerbung sowie Einblicke in die Zimmer gibt es auf der Website des [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Studentenwerks OstNiedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mietvertrag des Studentenwerks OstNiedersachsen sind meist alle Kosten bereits mit enthalten, wie z. B. Wasser, Strom und Gas und Internet. Versteckte Kosten gibt es hier nicht. Und auch um die Renovierung beim Auszug kümmert sich das Studentenwerk. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Wer darf hier wohnen? =====&lt;br /&gt;
Alle Studierenden aus dem Zuständigkeitsgebiet des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]] können sich auf einen Wohnheimplatz bewerben. Falls Platz zur Verfügung steht, werden auch Studierende anderer Hochschulen aufgenommen, die den Zweck ihres (vorübergehenden) Aufenthaltes nachweisen (Praktikum, Hospitation). &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wissenswertes/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wissenswertes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichernstraße  ===&lt;br /&gt;
In der Wichernstraße betreut das Studentenwerk OstNiedersachsen zwei Wohnheime für Studierende. Das &#039;&#039;&#039;Erstsemesterhaus in der Wichernstraße 11&#039;&#039;&#039; ist ausschließlich für Erstsemester. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Doppel- und Einzelapartements in der Wichernstraße 17 können sich  Studierende aus allen Semestern bewerben. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/wichernstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Wichernstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== William-Watt-Straße ===&lt;br /&gt;
Auch in der William-Watt-Straße bereut das Studentenwerk OstNiedersachsen eine Wohnanlage für Studierende. &#039;&#039;&#039;40 Wohnheimzimmer gibt es ausschließlich für Erstsemester&#039;&#039;&#039; in der Wohnanlage William-Watt-Straße 55-59. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/erstsemesterhaus-william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Erstsemesterhaus William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Studierende aus allen Semestern gibt es weitere &#039;&#039;&#039;152 Wohnheimplätze&#039;&#039;&#039; in dieser Wohnanlage, die von Apartements über 3er- bis 6er-WGs reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/william-watt-strasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/William-Watt-Straße.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lessingstraße ===&lt;br /&gt;
In der Lessingstraße teilen sich 25 Zimmer auf drei Etagen in zwei 9er-WGs und eine 7er-WG auf. &amp;lt;ref&amp;gt;[ https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/lessingstrasse/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mustermannskamp ===&lt;br /&gt;
Die Wohnanlage Munstermannskamp befindet sich in &amp;lt;u&amp;gt;unmittelbarer Nähe zum Campus&amp;lt;/u&amp;gt; der [[Leuphana Universität Lüneburg|Leuphana]]. Die Zimmer sind je zu kleinen Wohngemeinschaften zusammengefasst. Auf dem gleichen Gelände befindet sich auch das ServiceCenter  des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks]], das die Anlaufstelle für Fragen zur [https://www.stw-on.de/lueneburg/finanzen/ Studienfinanzierung] und [https://www.stw-on.de/lueneburg/beratung/ Beratungen] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachen]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzbrücker Straße ===&lt;br /&gt;
Diese Wohnanlage liegt am Rande der &#039;&#039;&#039;Altstadt&#039;&#039;&#039; und ist im typischen Backsteinstil erbaut. Vorteil ist die Lage in City-Nähe. Außerdem befindet sich eine der [https://www.stw-on.de/lueneburg/kinder/ Kindertagesstätten] des [[Studentenwerk OstNiedersachsen|Studentenwerks OstNiedersachsen]]  in unmittelbarer Nachbarschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/munstermannskamp/], Studentenwerk OstNiedersachsen - Wohnen/Lüneburg/Lessingstraße.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Preise für die Wohnheimplätze des [[Studentenwerk OstNiedersachsen]] liegen zwischen 211 € und 468 €.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnheime der Campus Management GmbH ==&lt;br /&gt;
Die Platzvergabe funktioniert in Campus-Wohnen-Wohnheimen im Gegensatz zu denen des Studentenwerks nicht über eine Warteliste, sondern in direktem individuellen Kontakt mit den WGs über die Plattform des Campus Wohnen e.V. So können die dortigen WGs neue Mitbewohner*innen vollkommen selbst auswählen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wohnheime Campus 1, Campus 2 und Campus 3 befinden sich alle auf dem Campus der [[Leuphana Universität]]. Die Wohnheime Campus 4, Campus 5 und Campus 6 liegen nahe am Campus am Südende des Roten Felds an der Uelzener Str. 112 bzw. 116. &amp;lt;ref&amp;gt; Campus Wohnen: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Campus 1 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 2 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 3 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 4 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 5 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campus 6 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhafter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondial Campus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Website des Studentenwerk OstNiedersachsen: [https://www.stw-on.de/lueneburg/wohnen/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
* Campus Wohnen e. V.: [https://www.campuswohnen-ev.de/wohnheime/ Wohnheime]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnen]] [[Kategorie:Leuphana]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>L. Heberlein</name></author>
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