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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Lunatic_Festival&amp;diff=11647</id>
		<title>Lunatic Festival</title>
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		<updated>2021-09-15T15:47:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunatic Festival Logo.box.png|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=8QbFbOtV4Lg&amp;amp;ab_channel=lunaticFestival|400|right|Aftermovie 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lunatic Festival ist ein Kunst-, Kultur- und Musikfestival, das im Rahmen eines von Studentinnen und Studenten der [[Leuphana Universität Lüneburg]] organisiert wird. Dabei ist das Festival in einem dynamischen Prozess, es wird jedes Jahr von größtenteils neuen Personen und mit neuen Ideen, Schwerpunkten und Stilrichtungen gestaltet und kann deswegen nicht allgemeingültig statuiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lunatic e. V. wurde im Herbst 2003 von Studierenden aus Lüneburg gegründet. Schon damals war das Ziel ein Musikfestivals auf dem Lüneburger Universitätscampus durchzuführen. Am 17. Juni 2004 feierte das lunatic Festival seine Premiere. Seitdem ist das Festival stetig gewachsen und im Kosmos der nationalen Festivallandschaft etabliert. Im Jahr 2014 war das Festival mit 3000 Besucher:innen pro Tag erstmals ausverkauft. Sowohl im Jahr 2019 als auch 2020 fand das Festival nicht statt. Die Corona-Pandemie sorgte für den Ausfall im Jahr 2020. Ein Jahr später schaffte es das lunatic-Team trotz Corona, das Festival vom 04.06.2021 bis zum 05.06.2021 stattfinden zu lassen. Während des Events wurden jedoch strenge Hygiene-Konzepte eingehalten. Die Hauptpunkte dieses Hygiene-Konzepts beinhalteten: 1,5 Meter Abstand zu anderen Gästen, vorweisen eines negativen Corona-Tests (auch bei geimpften und genesenen) und das Tragen einer medizinischen Maske. Außerdem wurde das Festival an 7 Orten gleichzeitig durchgeführt, um das Ansteckungsrisiko weiter zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;https://lunatic-festival.de/corona/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Über die Festivals wird teilweise von lokalen oder regionalen Radio- und Fernsehsendern berichtet (z. B. NDR).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Feiern-mit-Auflagen-Lunatic-Festival-in-Lueneburg-gestartet,lunatic242.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders das Festival 2021 sorgte für ein großes Interesse der Medien. Außerdem besitzt das lunatic-Team eigene Kanäle auf Facebook und Twitter. Außerdem werden auf dem YouTube-Kanal der Leuphana einige Beiträge zum lunatic hochgeladen. Auf den Plattformen erscheinen Teaser zu den kommenden Festivals, Einblicke hinter die Kulisse und Highlights aus den vergangenen Veranstaltungen. Nur der Kanal auf Facebook wird momentan aktiv gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/lunatic.festival&amp;lt;/ref&amp;gt; Besucher der Website des lunatic Festivals können auf einen Blog zugreifen, in dem sowohl zum Festival als auch zu allgemeinen Projekten berichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunatic Sticker.jpg|mini|Sticker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Träger des Festivals ist der gemeinnützige lunatic e.V. und daher in der Gestaltung in erster Linie autark von der Leuphana Universität. Dennoch arbeiten der Verein und die Universität eng miteinander um einen offiziellen Rahmen für das Festival zu schaffen. Dies lässt sich unter Anderem an der Tatsache erkennen, dass der Campus der Leuphana fast ausnahmslos als Veranstaltungsort des Festivals diente. &lt;br /&gt;
Der Zweck des lunatic e.V. ist es jährlich Veranstaltungen durch Mitwirkende aus dem Campusleben zu organisieren. Dabei gilt das Festival primär als ein Lernprojekt für die Studierenden. Sie bewerben sich bereits vor dem Beginn des Wintersemesters ausdrücklich mit einem initiativen Schreiben, um an dem Projekt teilzunehmen. Teilnehmen kann jeder, unabhängig von der fachlichen Disziplin des Studiums. Dazu wird ein [[Komplementärstudium|Komplementärseminar]] der Leuphana Universität aus dem Bereich der praxisorientierten Zugängen zu den Wissenschaften genutzt, um eine Plattform zu schaffen, durch welche die Studierenden nicht nur persönliche Erfahrungen sammeln können, sondern auch ein offizielles Seminar, inklusive [[Prüfungsleistungen (Leuphana)|Prüfungsleistungen]] abzulegen. Die Prüfungsleistung besteht dabei aus dem praktischen Teil der Veranstaltungsorganisation, welcher jedoch ergänzt wird durch die Notwendigkeit der Abgabe von wissenschaftlichen Studien- und Prüfungsleistungleistungen. Das Projektseminar startet zum Wintersemester und geht dann bis zum Ende des folgenden Sommersemesters. Somit ist eine Symbiose aus dem lunatic e.V. und der Leuphana Universität endstanden. Daher können bei erfolgreicher Teilnahme über zwei Semester Prüfungen, mit dem Wert pro Semester von 5 [[Credit Points|Credit Points]], also insgesamt 10 Credit Points, abgelegt werden. Die Leuphana Universität agiert als institutioneller Träger, wohingegen der Verein den Inhalt des Lernprojektes für den Wissenstransfer an die Studierenden begleitet. &lt;br /&gt;
Letzteres geschieht vornehmlich durch Personen aus dem Verein, die als Koordinator:innen die Rolle der Dozierenden eines Universitätseminars übernehmen. Dadurch bekommen bei jedem neuen lunatic Festival circa 30 Studierende die Möglichkeit an einem außergewöhnlichen Projekt teilzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werteorientierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunatic Mainstage 2021.jpg|gerahmt|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Titel des Seminars lässt sich erkennen, dass das lunatic Festival versucht einige grundlegende Werte zu vertreten und zu vermitteln: &amp;quot;lunatic Festival 2021 - Organisation eines nachhaltig orientierten Musikfestivals&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;1mystudy/ Leuphana HP&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll neben der Erstellung von qualitativ hochwertigem Programm auch bestrebt werden auf einer öffentlichen Plattform bemerkenswerte Ideen, Projekte und Initiativen darzustellen&amp;lt;ref&amp;gt;Ausschreibung2022 S.1&amp;lt;/ref&amp;gt;. Des Weiteren gestaltet die interne Beschlussfindung des Festivals ohne straffe Hierachien, denn es werden alle Entscheidungen im Konsens getroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausschreibung2022 S.1&amp;lt;/ref&amp;gt;. Somit wird versucht die gesamte Organisationsstruktur in vielerlei Hinsicht innovativ auszuleben. Jede teilnehmende Person hat die Möglichkeit sich völlig frei mit  eigenen Ideen einzubringen. Es wird wenig vorgegeben, jedes Jahr kann ein neues Team eine andere Interpretation von unterschiedlicher Veranstaltung kreieren. Dabei soll das kreative Lernen der Teilnehmenden gefördert, aber auch die daraus resultierenden Abwägung der Durchführbarkeit der Ideen abgeschätzt werden. Aber auch die Sensibilität für Werte wie Zuverlässigkeit und das Übernehmen von Verantwortung innerhalb des Teams werden den Teilnehmenden angeleitet. Neben vielen theoretischen Studienprofilen ist dieses Seminar eindeutig eines mit großem praktischen Anteil. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich lässt sich ein lunatic Festival nicht universell festlegen. Eben weil jedes Jahr neue Personen teilnehmen und neue Inhalte entwickeln, kann auch das Festival in seinem Selbstverständnis jedes Jahr komplett unterschiedlich sein. Das lunatic ist ein Festival, welches die Schwerpunkte Kunst, Kultur &amp;amp; Musik miteinander vereint. Es gibt jedoch keine Festlegung auf Grundpfeiler, wie es bei einer operativen Marke der Fall wäre, die dem lunatic endgültig zugeschrieben werden könnte. Weder in der Größe, in dem Zeitraum, noch im Musikgenre können dauerhaft allgemeingültige Aussagen belegt werden, weil sich das Festival in einer stetigen dynamischen Entwicklung befindet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsteams ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunatic Organisationsteams.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lunatic Festival wird im Arbeitsprozess durch viele Unterschiedliche Arbeitsteams gestaltet. Um den sich bewerbenden Studierenden einen Ausblick auf potentielle Aufgabenbereiche zu geben, wird schon zu Beginn die persönliche Präferenz für die Teilnahme abgefragt. So können Personen mit Vorerfahrungen ebenwürdig mit anderen motivierten Personen zu einem Team zusammengeformt werden. Innerhalb der Teams gibt es eine Person, die sich als Koordinationsperson der einzelnen Teams versteht und diese in übergreifenden Großteams vertritt. &lt;br /&gt;
Auch diese Aufteilung über die angebotenenen Organisationsteams sind nicht endgültig statuiert, sondern können sich im Laufe des Weiterentwicklung des Festivals verändern. Und weiterhin hat niemand der Teilnehmenden mehr Stimmgewicht als andere Teilnehmenden. Bisher lagen die Themenschwerpunkte immer wieder auf elementaren Teams zur Veranstaltungsorganisation gepaart mit Teams zur Erstellung von Programmpunkten auf dem Festival. Darüber hinaus stehen weitere organisatorische und konzeptionelle Aufgaben an, die in teamübergreifenden Kompetenzteams aufgeteilt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Produktion &amp;amp; Geländegestaltung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Themenbereich zur Produktion und Gestaltung eines Festivals umfasst alle grundlegenden Fragen zur Infrastruktur des Festivals. Dabei wird der gesamte Ablauf im Blick behalten, technische Fragen müssen bearbeitet werden oder es müssen bauliche Bestimmungen beachtet werden. Zusätzlich geht es um die Gestaltung des Festivalgeländeplans. Dabei geht es nicht nur um die kreative Design, sondern auch um die Machbarkeit von Installationen. Zusätzlich liegt in diesem Team die Verantwortung für die Sicherheit des Teams, aber auch der Besucher:innen und der Künstler:innen. Auch die Erstellung von Hygienekonzepten kann eine Aufgabe des Produktionsteams sein. In enger Absprache mit den Programmteams werden Möglichkeiten durchdacht, wie Kunst, Musik und Kultur am besten praktisch und technisch inszeniert werden kann. &lt;br /&gt;
Ein weiterer großer Part dieses Kompetenzbereiches ist die Koordination von Personal. Da das lunatic von vielen ehrenamtlichen Helfer:innen unterstützt wird, müssen diese vorher aqkuiriert, geschult und betreut werden. Ebenfalls muss im ersten Schritt erfasst werden, welche Teams in welchem Umfang personelle Hilfe benötigen. Konkret kann dies in Raum- und Schichtplänen erfasst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Musik &amp;amp; Booking ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Musik- und Bookingteam befasst sich in erster Linie mit dem musikalischen Programm des Festivals. Alles was auf den Bühnen geschieht liegt in der Verantwortung dieses Programmteams. Dabei gilt es ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das in sich stimmig ist und trotzdem die Werte des lunatic auf der Bühne vertreten kann. Jedoch spielen auch organisatorische Aufgaben um den Findugsprozess für Künstler:innen eine große Rolle. Von der Unterbringung, An- und Abreise über vertragliche Verhandlungen ist viel administratorische Arbeit gefordert. Eventuelle Vor- oder Nachveranstaltungen liegen ebenfalls im Aufgabenbereich des Musik- und Bookingteams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kunst ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Gestaltungen sind ein wichtiger Teil des lunatic Festivals. Für die Vermittlung ist das Kunst- Team verantwortlich. Neben der thematischen Ausgestaltung über Aufgaben der Künstler:innenaqkuise bis zur Betreuung und der Installation auf dem Gelände gibt es viele Bereiche in denen die Mitglieder des Teams arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultur &amp;amp; Vermittlung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Kultur &amp;amp; Vermittlungs- Team sollen aktuelle Fragen der Gesellschaft in die Diskusiion der Besucher:innen transportiert werden. Dabei können politische, soziale oder kulturelle Ideen weitergetragen werden. Oft können diese nicht genau klassifiziert werden, sondern liegen zwischen den Grenzen von Musik, Kunst und Kultur. Ebenfalls soll durch diesen Bereich ein erheblicher partizipativer Impuls für die Besucher:innen generiert werden. Außerdem können externe Projekte und Initiativen angeworben werden, um ein facettenreiches kulturelles Angebot darzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Presse- &amp;amp; Öffentlichkeitsarbeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernaufgabe des Presse- und Öffentlichkeitsarbeits- Team ist die externe und interne Berichterstattung. Hier fallen zum Großteil Aufgaben für die Kommunikation und der medialen Repräsentanz an. Dabei können unterschiedliche Konzepte für langfristige, aufeinander aufbauende Kommunikationsstränge entwickelt und erprobt werden. Dies kann über unterschiedliche Kanäle, wie den sozialen Medien oder im Netz mit redaktionellen Tätigkeiten geschehen. Ebenfalls fallen in dieses Team die grafischen Gestaltungen des lunatic. Dazu gehören die Kreation von verwendabaren Material für die unterschiedlichen Kanäle, sowie das Dokumentieren durch Fotos und Filmaufnahmen an den Veranstaltungstagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finanzen &amp;amp; Gastronomiemanagement ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bereich geht viel um die ökonomischen Tätigkeiten. Neben der Akquise von Sponsoren, können auch das Stellen von Anträgen auf staatliche Fördertöpfe Inhalte des Aufgabenbereiches sein. Um strategische Partnerschaften zu pflegen ist es wichtig für das lunatic in nachhaltigen und authentischen Beziehungen zu kooperieren. Im Bereich Sponsoring und Vertrieb wird der werbliche Außenausftritt des Festivals widergespiegelt. Hiezu zählen auch Aktivitäten wie Merchandising oder Vermarktungen. &lt;br /&gt;
Des weiteren ist der Kassenwart oder die Kassenwärtin Teil diese Teams. Diese Person trägt die verantwortliche Aufgabe alle Finanztransaktionen zu zu kontrollieren und zu dokumentieren. Auch die Responsibilität für den Budgetplan für das gesamte Festivalteam wird in dieser Rolle gefunden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Bestandteil ist hier das Management für die Gastronomie. Das bedeutet die Kommunikation mit Getränke- und Essen Lieferant:innen, sowie die Auswahl dieser. Alle diese Bereiche fließen ineinander und lassen sich schwer voneinander trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lineup ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[|mini]]&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunatic Logo|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2004&#039;&#039;&#039;: Beige GT, Der Fall Böse, Kid Alex &amp;amp; The Sick Boys, Lax AlexvContrax, Puppetmastaz, The Rodeo Five&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039;: Astra Kid, Carlos de Nicaragua y Familia, Clueso &amp;amp; Band Mama Boom!, Dendemann &amp;amp; DJ Mirko Machine, Madsen, Sam Ragga Band&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039;: Les Babacools, Blumentopf &amp;amp; Live Band, New Culture, Nosliw &amp;amp; Band, Ohrbooten, The Toasters&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039;: Dúné, Illicit, Northern Lite, Mellow Mark &amp;amp; The Ruffcats, RotFront, Vokale Küche&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039;: FlowinImmO &amp;amp; Les Freaqz, Friska Viljor, Irie Révoltés, MIA., Phrasenmäher, 1000 Robota,      Shout Out Louds, Sorgente&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039;: ClickClickDecker, Dan Le Sac vs. Scroobius Pip, De La Soul, Hundreds, I-Fire, Le Fly, Mighty Howard, Mono &amp;amp; Nikitaman, Supershirt, Vincent Van Go Go&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039;: Bratze, Crystal Fighters, Die Chucks, Looptroop, We Have Band, Who Knew&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039;: Aerodice, Beat! Beat! Beat!, Blumentopf, Bonaparte, Dendemann, Denmantau, dOP, Jahrome, Ladi6, Liedfett, Monight Marauders, Pupkulies &amp;amp; Rebecca, Rico Loop, Soular     Sound, Spring Leads You Home Tonight, Tonbandgerät, Ya-Ha&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2012&#039;&#039;&#039;:, Bodi Bill, 6th Borough Project, Bowrain, Dan San, The Dashwoods, Eljot Quent, The Koletzkis, Lùisa, Loulatsch und der Dodo, Marteria, Max Prosa, Mount Kimbie, Nickes &amp;amp; die Detektive, nixuntertreiben, numbe:ra, Pete Philly, TemmyTon &amp;amp; Sleepwalker, The Very First Teenager&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039;: The Cast of Cheers, Curse, De Staat, Findus, Foreign Beggars, I Heart Sharks, Mundwerk Crew, Neonschwarz, DJ Orchester, Saint Pauli, TOY, Umse, Weekend, Wilhelm Tell Me, WhoMadeWho&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039;: Antilopen Gang, BRNS, CRISH!, Der Ringer, Die Orsons, DCVDNS,  ESKEI83, Flo Bauer, FM Belfast, Le Fly, Mickey Lightfoot, Maudite, Marlon Hoffstadt, Mighty Oaks, Miu, OK Kid, Open Water Collective, Patlac, Sizarr, Sonic Mobilée,, Svmmy Jones, Tom Thaler &amp;amp; Basil, Tiger&amp;amp;Woods, Vierkanttretlager, Waves of Joy, 1122&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039;: AzudemSK, Balthazar, Benchmob, Bergfilm Berlin Syndrome, Carnival Youth, Chefket, COMA, Consolers, easyKISI, Fensterplatz, Genetikk, Goldroger, Helgen, Hemske Herrenmagazin, Intergalactic Lovers,  Jacob Korn, Krahnstøver, Kota Connection, Mark Rhein, Mis-Shapes Moglebaum, Motip White &amp;amp; Jakob Claus, Rangleklods, Retrogott und Hulk Hodn, Slowy &amp;amp;, TICE, Snavs, UPTHESHUTF**K, 12Vince&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039;: ABBY, AFRODEVINCI, Akua Naru, Animi Vox, Boreals, Chima Ede, Fatoni, Foxos, Grossstadtgeflüster, Gatwick, Hundreds, Isolation Berlin, Juju Rogers, Kafka Tamura, Leyya, Meute, Passepartout, Unumgänglich, Umse, Von Wegen Lisbeth&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039;: Afterpartees, Alex Mayr,     Ayu, Bellaroush, Berlin Boom     Orchestra, Brass Riot, Dena, Drangsal, Edgar Wasser, Eljot Quent, Fuck Art, Let’s Dance!, Golf, GURR, John Known, Lioba, Megaloh, Moglii x Novaa, Warhaus, WiztheMC, #zweiraumsilke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039;: Ahzumjot, Blond, Coely, Dreamwife, Courts, Faces on TV, Footprint Project, Emily-Mae Lewis, Haión, Havington, Gaddafi Gals, Itaca, Lazy Lizzard Gang, Humming Bee, Maloun,     Neufundland, Mädness&amp;amp;Döll, Roast Apple, Roosevelt, Rikas, the other shi, Vizediktator, Yeah But No&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039;: Allan Why &amp;amp; Band, Amt für Alle, Anais, Ascendent Vierge, Bush.ida, Cesco.blz, Goblyn, Layla, Lizki, Lyschko, Mamagei, The Mauskovic Dance Band, Sigma, Soultans Court&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11612</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-15T14:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeiststraße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Staffelgiebel Staffelgiebel] genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Volutengiebel Volutengiebel] genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14. bis 15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befindet sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit einem Staffelgiebel, der aus insgesamt sieben Staffeln besteht. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11610</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11610"/>
		<updated>2021-09-15T14:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jede selbständige Person automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11598</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11598"/>
		<updated>2021-09-15T12:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11561</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11561"/>
		<updated>2021-09-15T09:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11559</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11559"/>
		<updated>2021-09-15T09:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben, sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11557</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11557"/>
		<updated>2021-09-15T09:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben, sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vizepräsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11555</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
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		<updated>2021-09-15T09:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Lage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben, sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen, die für die nächsten vier Jahre das Präsidium bilden. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder im Präsidium und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vize Präsidenten*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der [[Lüneburg#Nachkriegszeit|Nachkriegszeit]] teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/user_cookie_prompt/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen Mitgliedsunternehmen beraten werden oder an gewissen Events teilnehmen können. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche/Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert. Ausführliche Informationen werden auf der Website veröffentlicht und nach Bedarf angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ihk-lueneburg.de/produkte/lebensphasen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11552</id>
		<title>Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11552"/>
		<updated>2021-09-15T09:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeiststraße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Staffelgiebel Staffelgiebel] genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Volutengiebel Volutengiebel] genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14. bis 15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befindet sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11551</id>
		<title>Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11551"/>
		<updated>2021-09-15T09:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeiststraße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden {{Externer Link Icon}}[https://de.wikipedia.org/wiki/Staffelgiebel Staffelgiebel] genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch {{Externer Link Icon}}[https://de.wikipedia.org/wiki/Volutengiebel Volutengiebel] genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14. bis 15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befindet sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]] [[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11386</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11386"/>
		<updated>2021-09-14T15:42:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat eine ihrer Geschäftsstellen unter der Adresse Am Sande 1 in der [[Altstadt]] Lüneburgs. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in der Stadt Wolfsburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn oder im Heidekreis sowie dem Landkreis Harburg statt, so wird man Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten und Pflichten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen. Neben Gebühren für gewisse Services verlangt die IHK auch Gebühren für die Mitgliedschaft. Die Höhe dieser Gebühren sind von der finanziellen Laage und Größe der Unternehmen abhängig. Von dieser Regel ausgenommen sind nur Unternehmen, die einen Jahresgewinn unter 5.200 € haben, sowie einzelne Existenzgründer*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten*in und seine zehn Vizepräsidenten*innen. Außerdem können sie neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident*in der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie diese als Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Ein weiterer Unterschied ist, dass jede Kammer ihre individuellen Mitglieder als Präsidenten*in, Vizepräsidenten*innen und in der Vollversammlung hat. Der Präsident*in der IHK Lüneburg-Wolfsburg kann demnach nicht über Angelegenheiten im Bereich Hannover entscheiden. Außerdem finden die Angebote der IHK teilweise ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung. Nur der Präsident*in, die Vizepräsidenten*innen und andere Festangestellte werden vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieze Präsidenten:Präsident:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschäftsstelle (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude im Westen des Platzes [[Am Sande]], das wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1/2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhauses im Jahre 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. Das Haupthaus (Am Sande 1) wurde1671 von den Nachfahren verkauft und ging zunächst an einen anderen Brauer. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche um fast das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um besser in den Räumen arbeiten zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der Nachkriegszeit teilweise bis zu 45 Personen eine Unterkunft dort erhielten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung.1966-1967 erwarb die Kammer einige umliegende Gebäude und ergänzte so dem den Hauptstandort in Lüneburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966/1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Am meisten Informationen zur IHK lassen sich auf der Internetseite finden. Jede Handelskammer hat ihre eigene Website, weshalb auch die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine unabhängige Seite besitzt. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Kammern gleich aufgebaut, sodass jeder Besucher auf der Internetseite ein ähnliches Design sieht und ähnliche Funktionen nutzen kann. Nur die Angebote an sich unterscheiden sich je nach IHK. Die vertretenen Angebote der IHK Lüneburg-Wolfsburg sind unter dem Abschnitt „[[Ihk#Gesch.C3.A4ftsbereiche|Geschäftsbereiche]]“ dieses Artikels zusammengefasst. Über die regulären Funktionen hinaus, hat man auf der Website auch die Möglichkeit mit einer künstlichen Intelligenz (KI) zu kommunizieren. Die KI wird in einem Chat als echte Person dargestellt und hilft den Nutzern über standardisierte Antworten schnell zu den gesuchten Themenbereichen zu kommen oder Probleme zu beheben, denen man auf der Seite begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist die IHK Lüneburg-Wolfsburg auf Facebook und Twitter vertreten. Auf beiden Plattformen ist die Organisation mehrmals die Woche in regelmäßigen Abständen aktiv. Die Beiträge beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Angeboten, Charity-Events und anderen Veranstaltungen, an denen die IHK teilnimmt. Ein Kanal auf YouTube existiert auch, hier werden jedoch nur wenige Videos pro Monat hochgeladen. Neben den für Twitter und Facebook genannten Informationen lassen sich auf YouTube häufig auch weitere Informationsvideos finden. Diese Videos stellen einige Unternehmen kurz vor und thematisieren ausführlich aktuelle Inhalte, die sich auch auf der Website finden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=G5g81nDDuCY|400|right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche ==&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs-/Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele, aus diesem Geschäftsbereich formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Für Gründer*innen, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Hinzu kommt, dass auch die eigentliche Gründung durch die IHK unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es weiterführende Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen-/Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Besitzer*innen von Firmen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich/geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter*innen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern*innen, in der die IHK sowohl als Informationsquelle als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch Fachkräfte langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die lokalen Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner*innen vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche:&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse-/Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.youtube.com/channel/UCeJ_IWVy8X0snfTsN0J2eGA&lt;br /&gt;
* https://www.ihk-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11385</id>
		<title>Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11385"/>
		<updated>2021-09-14T15:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden Staffelgiebel genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch Volutengiebel genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich Mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11365</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-14T11:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden Staffelgiebel genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch Volutengiebel genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich Mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11364</id>
		<title>Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11364"/>
		<updated>2021-09-14T11:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
[[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden Staffelgiebel genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch Volutengiebel genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich Mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eckhard, Michael (2004): „Portrait eines Lüneburger Bürgerhauses: Das Gebäude der IHK Am Sande 1“&lt;br /&gt;
Elmar, Peter (1999): „Lüneburg: Geschichte einer 1000jährigen Stadt“&lt;br /&gt;
Krüger, Franz (1928): „Lüneburg: aufgenommen von der Staatlichen Bildstelle“ &lt;br /&gt;
Matthaei, Joachim (2020): „Lüneburg“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11358</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-14T11:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der &lt;br /&gt;
#WEITERLEITUNG [[Altstadt]] von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Unter dieser Adresse befindet sich seit 1942 eine Geschäftsstelle der [[Ihk|Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg]]. Kurz vor der [[St._Johannis|St. Johanniskirche]] endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei [[Busverkehr|Bushaltestellen]] der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und für die Instandhaltung zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die [[Ilmenau]] mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die [[Lüneburger_Saline|Saline]] und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die [[St._Johannis|St. Johanneskirche]]. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also fast 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. &lt;br /&gt;
Am Sande 1 ist eine weitere wichtige Anschrift, unter der schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet wurde. Harmen Kloppenborch baute 1548 das Haupthaus zusammen mit dem Nebenhaus (Am Sande 2), wobei beide Gebäude bis heute nur leicht baulich angepasst wurden. Heutzutage hat die [[Ihk|Industrie- und Handelskammer]] hier ihre Geschäftsstelle.&lt;br /&gt;
Die [[Landeszeitung_für_die_Lüneburger_Heide|Landeszeitung Lüneburg]]  hat ihren Sitz auf dem Grundstück Am Sande 18. Das Gebäude wurde 1711 erbaut und die Geschichte der Zeitung reicht bis ins  Jahr 1946 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die [[Lüneburger_Saline|Saline]] in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders in der Umgebung von Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Ist dies nicht der Fall, so lassen sich meist Vorgänger der Gebäude auf diese Zeit datieren. Alle Gebäude an dem zentralen Platz, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die der Platz Am Sande aufweist, sind zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich an dem Platz befindet, fällt unter diese Kategorie. Bürgerhäuser sind auch im Rest Lüneburgs häufig anzutreffen. Durch ihren ähnlichen Aufbau lassen sie sich leicht identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und werden Staffelgiebel genannt. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt des Staffelgiebels verschnörkelte Schneckengiebel oder auch Volutengiebel genutzt wurden. Diese Arten von Giebeln haben einen barocken Einfluss und folgen einem Gestaltungstrend, der im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Deutschland schwappte. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt, denn erst ab dem 16. Jahrhundert wurden diese in Lüneburg schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser eine Breite von 8-10 Metern und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch der Charakter der [[Lüneburg#Entwicklung_vom_Dorf_zur_Handelsstadt|Hansestadt]] in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt durch 3 Meter Größe im Verhältnis kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden entweder später gebaut, beziehungsweise zu einem späteren Zeitpunkt restauriert oder gehörten wohlhabende Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus unter der Anschrift „Am Sande 3“ existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten-/Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn-/Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss, der sich im äußeren Design widerspiegelt. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Abrundung der viereckigen Fenster durch die oberen Halbkreisfenster.  Außerdem befinden sich Mittig am Gebäude Holztüren, die im Dachbereich an der gleichen Position angebracht sind. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen mit weißem Hintergrund ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11103</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
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		<updated>2021-09-12T17:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat ihren Sitz unter der Adresse Am Sande 1 in Lüneburg. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Celle, Gifhorn oder der Stadt Wolfsburg statt, so wird man also Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten und seine zehn Vizepräsidenten, können neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie genau die Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Außerdem finden die Angebote der IHK meistens ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieze Präsidenten:Präsident:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gebäude (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude, dass wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1 / 2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhaus 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. 1671 ging Am Sande 1 an andere Brauer über. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche fast um das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute ungefähr kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um die Fläche besser nutzen zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der Nachkriegszeit teilweise bis zu 45 Personen in dem Gebäude lebten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung. Die Grundstücke Heiligengeiststraße 2, Heiligengeiststraße 3 und Grapengießerstraße 52 gingen 1966-1967 in den Besitz der IHK über und ergänzen seit dem den Hauptstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966 / 1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche: ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und der Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen hauptsächlich Mitgliedsunternehmen beraten werden. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche / Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs- / Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele,  aus diesem Geschäftsbereich  formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen: &lt;br /&gt;
Für Gründer, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch  bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Auch die eigentliche Gründung wird durch die IHK unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es außerdem Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen- / Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Gründer*innen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich / geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter:&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, in der die IHK sowohl als Informationsquelle, als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch die langfristige Bindung von Fachkräften erreicht werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt: &lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationales:&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner vermittelt. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche: &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse- / Öffentlichkeitsarbeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11102</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11102"/>
		<updated>2021-09-12T17:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat ihren Sitz unter der Adresse Am Sande 1 in Lüneburg. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Celle, Gifhorn oder der Stadt Wolfsburg statt, so wird man also Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten und seine zehn Vizepräsidenten, können neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie genau die Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Außerdem finden die Angebote der IHK meistens ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium ===&lt;br /&gt;
Präsident: &lt;br /&gt;
Andreas Kirschenmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieze Präsidenten:&lt;br /&gt;
Carsten Blasche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendelin Göbel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerd-Ulrich Cohrs&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hubertus Kobernuß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rüdiger Kühl&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Volker Meyer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Otto&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruth Staudenmayer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Treude&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Jan-Henning Weilep&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gebäude (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude, dass wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1 / 2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhaus 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. 1671 ging Am Sande 1 an andere Brauer über. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche fast um das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute ungefähr kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um die Fläche besser nutzen zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der Nachkriegszeit teilweise bis zu 45 Personen in dem Gebäude lebten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung. Die Grundstücke Heiligengeiststraße 2, Heiligengeiststraße 3 und Grapengießerstraße 52 gingen 1966-1967 in den Besitz der IHK über und ergänzen seit dem den Hauptstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966 / 1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche: ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und der Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen hauptsächlich Mitgliedsunternehmen beraten werden. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche / Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs- / Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele,  aus diesem Geschäftsbereich  formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen: &lt;br /&gt;
Für Gründer, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch  bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Auch die eigentliche Gründung wird durch die IHK unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es außerdem Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen- / Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Gründer*innen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich / geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter:&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, in der die IHK sowohl als Informationsquelle, als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch die langfristige Bindung von Fachkräften erreicht werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt: &lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationales:&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner vermittelt. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche: &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse- / Öffentlichkeitsarbeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11101</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-12T17:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der Stadt Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Die beherbergt seit 1942 die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Kurz vor der St. Johanniskirche endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei Bushaltestellen der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und instand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die Ilmenau mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die Saline und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisch ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die St. Johanneskirche. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also über 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. Unter der Anschrift Am Sande 1 wurden schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet. So wie die Immobilie heute anzutreffen ist, besteht sie seit 1548. Das Haus wurde zusammen mit dem Haus auf dem Grundstück Am Sande 2 von dem Brauer Harmen Kloppenborch errichtet. Heutzutage hat die Industrie- und Handelskammer ihren Sitz hier. 1711 wurde das Gebäude auf dem Grundstück Am Sande 18 fertiggestellt. In der heutigen Zeit ist die Landeszeitung Lüneburg hier ansässig, deren Historie bis 1946 zurückreicht. [[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die Saline in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser, oder die Vorgänger der jetzigen Gebäude Am Sande vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Alle Gebäude Am Sande, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude Am Sande zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die Am Sande zu finden sind entstanden zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich Am Sande befindet, fällt unter diese Kategorie und ist auch generell in Lüneburg häufig anzutreffen und leicht zu identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und tragen den Namen: Staffelgiebel. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt dem Staffelgiebel verschnörkelte Schneckengiebel genutzt wurden. Diese Schneckengiebel haben einen barocken Einfluss und folgen einem im 17. Jahrhundert präsentem Gestaltungstrend aus den Niederlanden. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt und wurden in Lüneburg erst ab dem 16. Jahrhundert festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser Am Sande eine Breite von 8-10 Meter und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine  Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch erneut der Charakter der Hansestadt in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt mit 3 Meter kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden zum Großteil später gebaut oder wurden von wohlhabende Familien erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus am Sande 3 existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten- / Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn- / Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Halbkreisfenster und die Holztür. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=11099</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der Stadt Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Die beherbergt seit 1942 die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Kurz vor der St. Johanniskirche endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei Bushaltestellen der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und instand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die Ilmenau mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die Saline und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisch ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die St. Johanneskirche. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also über 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. Unter der Anschrift Am Sande 1 wurden schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet. So wie die Immobilie heute anzutreffen ist, besteht sie seit 1548. Das Haus wurde zusammen mit dem Haus auf dem Grundstück Am Sande 2 von dem Brauer Harmen Kloppenborch errichtet. Heutzutage hat die Industrie- und Handelskammer ihren Sitz hier. 1711 wurde das Gebäude auf dem Grundstück Am Sande 18 fertiggestellt. In der heutigen Zeit ist die Landeszeitung Lüneburg hier ansässig, deren Historie bis 1946 zurückreicht. [[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die Saline in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser, oder die Vorgänger der jetzigen Gebäude Am Sande vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Alle Gebäude Am Sande, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude Am Sande zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die Am Sande zu finden sind entstanden zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich Am Sande befindet, fällt unter diese Kategorie und ist auch generell in Lüneburg häufig anzutreffen und leicht zu identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und tragen den Namen: Staffelgiebel. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt dem Staffelgiebel verschnörkelte Schneckengiebel genutzt wurden. Diese Schneckengiebel haben einen barocken Einfluss und folgen einem im 17. Jahrhundert präsentem Gestaltungstrend aus den Niederlanden. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt und wurden in Lüneburg erst ab dem 16. Jahrhundert festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser Am Sande eine Breite von 8-10 Meter und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine  Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch erneut der Charakter der Hansestadt in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt mit 3 Meter kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden zum Großteil später gebaut oder wurden von wohlhabende Familien erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giebel ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Text der Überschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anschrift !! Beschreibung !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 3 || Das Haus am Sande 3 existiert seit dem 16. Jahrhundert. In seiner heutigen Form ist der Voluten- / Schneckengiebel durch die verschnörkelten Randverzierungen deutlich zu erkennen. Das Gebäude beherbergt vier Geschosse, bevor die Wohn- / Gewerbeflächen durch das Dach abgelöst werden. Im Erdgeschoss findet sich heutzutage ein McDonald‘s und ein Teil der restlichen Fläche wird als Wohnraum genutzt. Hervorzuheben ist bei diesem Gebäude der niederländische Einfluss. || [[Datei:Am Sande 3 .jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Sande 6 || Am Sande 6 zeigt exemplarisch den Aufbau eines Bürgerhauses. In dem unteren Stockwerk befinde sich die Bäckerei und Konditorei Hesse. Darüber befindet sich ein verkürztes Stockwerk, über dem bereits die Lucht zu sehen ist. Kenntlich macht sich diese durch die Halbkreisfenster und die Holztür. Darüber beginnt schon das Dach mit seinen insgesamt 7 Staffelgiebeln. Der Unterschied zwischen Lucht und Dachbereich ist etwas schwieriger zu erkennen. Bei der Lucht sind in diesem Fall jedoch in der vollen Breite des Hauses Fenster zu erkennen, während im Dachbereich die äußersten Fenster durch doppelte Bögen ersetzt wurden. || [[Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
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	<entry>
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		<title>Datei:Am Sande 6 Bürgerhaus mit Staffelgiebel.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frontansicht am Sande 6&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Am_Sande_3_.jpg&amp;diff=11097</id>
		<title>Datei:Am Sande 3 .jpg</title>
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		<updated>2021-09-12T17:19:39Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Sande 3 von Erdgeschoss bis Dach. Frontansicht 2021&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=11090</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
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		<updated>2021-09-12T16:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat ihren Sitz unter der Adresse Am Sande 1 in Lüneburg. Bei ihr sind über 70.000 Gewerbe und Unternehmen eingetragen (Stand 2021). Der Verwaltungsbereich erstreckt sich von den Landkreisen südlich Harburgs, bis nach Wolfsburg. Als Organisation vertritt die IHK wirtschaftliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Überschrift (optional)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Geschäftsstelle der IHK Lüneburg-Wolfsburg (Am Sande 1)&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 (2021).jpg|mini|Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen (2021).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Nach der Anmeldung eines Gewerbes beim zuständigen Gewerbeamt wird jedes Unternehmen und jeder Selbständige automatisch Mitglied der IHK. Findet die Gewerbeanmeldung in Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Celle, Gifhorn oder der Stadt Wolfsburg statt, so wird man also Mitglied der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Per Schreiben wird man nach der Gründung über alle weiteren Möglichkeiten aufgeklärt, die man als Mitglied hat. Ausgeschlossen sind handwerkliche Unternehmen, die im Aufgabenbereich der Handwerkskammern liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmer*in kann sich von den Mitgliedern der Vollversammlung in diese Versammlung einwählen lassen. Die Bedingung hierfür ist nur, dass die gewählte Person ein Unternehmen oder eine Selbständigkeit hat, die sich in dem Verwaltungsbereich der Handelskammer befindet. Die Vollversammlung fasst insgesamt 100 Mitglieder. Alle Mitglieder ernennen per Wahl den Präsidenten und seine zehn Vizepräsidenten, können neue Vorschläge in die Versammlung mit einbringen und bestimmen über die letztendlichen Vorgaben und Entschlüsse, mit denen die hiesige Wirtschaft angespornt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident der IHK finalisiert letztendlich die Ergebnisse der Vollversammlungen und entscheidet, wie genau die Beschlüsse in Kraft treten sollen. Außerdem unterstützt er den Ablauf und die Organisation der Versammlungen und dient als helfende Hand für weitere Projekte der IHK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation ist demnach mit der des Bundestags zu vergleichen, mit dem tragenden Unterschied, dass die IHK von der Wirtschaft selbst ins Leben gerufen wurde und so auch bei ihren Handlungen ein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Außerdem finden die Angebote der IHK meistens ehrenamtlich statt. Die Mitglieder der Versammlung erhalten so beispielsweise kein Geld für ihre Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gebäude (Am Sande 1) ===&lt;br /&gt;
Das bis heute bestehende Gebäude wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und erlebte im Laufe seiner Jahre mehrere Umbauten. Zunächst existierte nur ein Grundstück mit einem Hauptgebäude, dass wir heute als Am Sande 1 kennen. Um 1400 entschlossen sich die Eigentümer in der vorherigen Durchfahrt ein Nebenhaus zu errichten, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. So entstand die Struktur der zwei Gebäude, die bis heute sichtbar ist. 1539 erbte Harmen Kloppenborch das Grundstück von seinem Schwiegervater Cord Kule. Als Brauer funktionierte Harmen den Gebäudekomplex zu einem Brauhaus um. Er konnte die Renovierung jedoch erst einige Jahre später beginnen. Der Grund für die Verzögerung war, dass der Familie zum Zeitpunkt des Erbes finanzielle Mittel fehlten. 1548 endeten die Umbauten erfolgreich. Die Trennung der beiden Adressen in Am Sande 1 / 2 ist wahrscheinlich auf den Verkauf des Nebenhaus 1586 zurückzuführen, der von Harmens Schwiegersöhnen durchgeführt wurde. 1671 ging Am Sande 1 an andere Brauer über. In wirtschaftlich stabilen Zeiten lassen sich danach immer wieder Eintragungen für kleinere Umbauten finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1&amp;amp;2 1914.jpg|mini|Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Jahre 1898 wurde das Haus nicht mehr als Brauhaus genutzt, denn Carl August Meyer setzte den Schwerpunkt auf die Gastronomie. Für diesen Zweck vergrößerte Carl die Fläche fast um das Doppelte. 1902 wird die Gastwirtschaft in dem Gebäude Am Sande 1 das erste Mal mit dem Namen „Zum Schütting“ beschreiben. Dieser Name war lange Zeit auf der waagerechten Fassadenblende zu sehen, die sich zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss befindet. Noch heute ist das Haus unter diesem Namen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Gasthaus als Hotel umfunktioniert und erneut baulich erweitert. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich das Gebäude in dem Zustand, in dem wir es auch heute ungefähr kennen, da der Platz Am Sande wie auch der Rest von Lüneburg von den Folgen der beiden Weltkriege verschont blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Grundstück samt dem Gebäude Am Sande 1 von der Industrie- und Handelskammer Lüneburg erworben. Die IHK passte das Gebäude zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945) baulich leicht an, um die Fläche besser nutzen zu können. Zunächst konnte die IHK ihre Immobilie jedoch nicht nutzen, da in der Nachkriegszeit teilweise bis zu 45 Personen in dem Gebäude lebten. Der Handelskammer blieben in der direkten Nachkriegszeit daher nur wenige Räume zur eigenen Verfügung. Die Grundstücke Heiligengeiststraße 2, Heiligengeiststraße 3 und Grapengießerstraße 52 gingen 1966-1967 in den Besitz der IHK über und ergänzen seit dem den Hauptstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der IHK Lüneburg-Wolfsburg ===&lt;br /&gt;
Die Grundform der IHK Lüneburg-Wolfsburg wurde im Jahre 1866 als Kammer der Stadt Lüneburg gegründet. Die Institutionen für Harburg, Celle und Uelzen wurden zur gleichen Zeit aufgestellt und verschmolzen 1937 zu einer gemeinsamen Institution. Diese Fusion ist zum Großteil der besseren Koordination und den steigenden Arbeitsfeldern geschuldet. Aus diesem Grund wurden außerdem zusätzliche Einrichtungen erworben, so wie 1942 das Grundstück Am Sande 1. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden alle Handelskammern in Deutschland in Gauwirtschaftskammer umbenannt. Deshalb wurde die IHK Lüneburg-Wolfsburg während dem Nazi-Regime als Gauwirtschaftskammer Osthannover betitelt. Am 10.05.1945 wurde die Kammer umstrukturiert und erhielt wieder ihren Namen als Industrie- und Handelskammer. Um ihren Hauptsitz zu erweitern, kaufte die IHK in den Jahren 1966 / 1967 anliegende Grundstücke auf. Die erworbenen Adressen sind Heiligengeiststraße 2 und 3 sowie die Grapengießerstraße 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsbereiche: ==&lt;br /&gt;
Die generelle Aufgabe der Institution ist es, die Interessen der gesamten Wirtschaft und der lokalen Unternehmen abzustimmen und in den Diskurs mit der Legislative (gesetzgebende Gewalt) und der Judikative (richtende Gewalt) einfließen zu lassen. Hinzu kommen Services, bei denen hauptsächlich Mitgliedsunternehmen beraten werden. Abgesehen von dieser übergeordneten Beschreibung gliedert die IHK Lüneburg-Wolfsburg ihre Aufgaben in die folgenden detaillierten Geschäftsbereiche / Stabsstellen. Neben den Hauptaufgaben werden zusätzlich jährliche Unterziele für jeden der Bereiche formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortpolitik:&lt;br /&gt;
In diesem Bereich läuft die Branchenbetreuung für Verkehr, Handel, Politik und Tourismus zusammen. Die Leistungen sind breit gefächert, beziehen sich aber hauptsächlich auf Analysen und Beratungen in diesen Themenbereichen. Außerdem wirkt die standortpolitische Abteilung an Konzepten für Verkehr und Handel, Flächennutzungs- / Bebauungsplänen und Planungen für die Nutzung von Gewerberäumen mit. Als eines der übergeordneten Ziele,  aus diesem Geschäftsbereich  formulierte die IHK den Bürokratieabbau. Stück für Stück sollen auch alle anderen Bereiche unkomplizierter gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebenszyklus der Firmen: &lt;br /&gt;
Für Gründer, die am Anfang ihrer Existenzgründung stehen, existieren Angebote unter der Kategorie „Start Idee und Konzept“. Hierbei ist das Ziel die Gründer*innen für die Grundlagen einer Gründung zu sensibilisieren (z. B. Steuern, Gesetze, etc.). Gegebenenfalls wird auch  bei der Ideenfindung geholfen. Für die Gründung selbst können Finanzierungsmethoden erklärt und abgewogen werden. Auch die eigentliche Gründung wird durch die IHK unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Unternehmen voranzubringen, erfolgreich zu führen und Fehltritten vorzubeugen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit Beratungsgespräche zu buchen. Für etablierte Unternehmen gibt es außerdem Angebote, bei denen sich Gründer*innen untereinander austauschen oder an Expertentagungen- / Gesprächen teilnehmen können. Die Angebote für die Durchführung einer reibungslosen Nachfolge sind besonders für Gründer*innen interessant, die Ihr Unternehmen nicht länger führen wollen oder körperlich / geistig nicht mehr in der Lage dazu sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitarbeiter:&lt;br /&gt;
Ein großer Aufgabenbereich ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, in der die IHK sowohl als Informationsquelle, als auch als Prüfungsstelle fungiert. Hierbei wird besonders auf die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geachtet, wodurch die langfristige Bindung von Fachkräften erreicht werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innovation und Umwelt: &lt;br /&gt;
Im Innovationsbereich wird hauptsächlich über neue technische Mittel und deren Nutzen für Unternehmen aufgeklärt. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie Innovationen von hiesigen Firmen durch den Staat finanziert und gefördert werden können. Im Bereich „Nachhaltig wirtschaften“ werden Mitglieder über die Vor- und Nachteile von nachhaltigen Handlungen in ihrem Feld informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationales:&lt;br /&gt;
Expandierende oder exportierende Firmen informiert die IHK über die Gegebenheiten und Zollbedingungen. Dies geschieht über die Außenwirtschaftsberatung. Zusätzlich werden Geschäftskontakte und Gesprächspartner vermittelt. Es werden Informationstage, Delegationsreisen und Messegemeinschaften zu den jeweiligen Ländern organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtliches:&lt;br /&gt;
Neben der Rechtsberatung für Gründer*innen gibt die IHK auch Informationen zu aktuellen Rechtsthemen und -entwicklungen heraus. Außerdem gilt die Handelskammer als erste Instanz für Schlichtungen von Konflikten zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabsbereiche: &lt;br /&gt;
Die Stabsbereiche unterteilen sich in die Organisationsbereiche: Marketing, Zentrale Dienste, interne Kommunikation und Organisation, zentrale Dienstleistungen und Presse- / Öffentlichkeitsarbeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Am_Sande_1%262_1914.jpg&amp;diff=11087</id>
		<title>Datei:Am Sande 1&amp;2 1914.jpg</title>
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		<updated>2021-09-12T16:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Gebäude Am Sande 1 und 2 sind mit dem Schriftzug &amp;quot;Zum Schütting&amp;quot; abgelichtet. Das Foto entstand ca. 1914&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Am_Sande_1%262_(2021).jpg&amp;diff=11085</id>
		<title>Datei:Am Sande 1&amp;2 (2021).jpg</title>
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		<updated>2021-09-12T16:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Sande 1 mit dem Schriftzug der IHK. Links im Bild ist auch Am Sande 2 zu sehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=10822</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-09T08:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der Stadt Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Die beherbergt seit 1942 die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Kurz vor der St. Johanniskirche endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei Bushaltestellen der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und instand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die Ilmenau mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die Saline und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisch ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die St. Johanneskirche. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also über 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. Unter der Anschrift Am Sande 1 wurden schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet. So wie die Immobilie heute anzutreffen ist, besteht sie seit 1548. Das Haus wurde zusammen mit dem Haus auf dem Grundstück Am Sande 2 von dem Brauer Harmen Kloppenborch errichtet. Heutzutage hat die Industrie- und Handelskammer ihren Sitz hier. 1711 wurde das Gebäude auf dem Grundstück Am Sande 18 fertiggestellt. In der heutigen Zeit ist die Landeszeitung Lüneburg hier ansässig, deren Historie bis 1946 zurückreicht. [[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die Saline in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser, oder die Vorgänger der jetzigen Gebäude Am Sande vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Alle Gebäude Am Sande, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude Am Sande zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die Am Sande zu finden sind entstanden zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich Am Sande befindet, fällt unter diese Kategorie und ist auch generell in Lüneburg häufig anzutreffen und leicht zu identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und tragen den Namen: Staffelgiebel. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt dem Staffelgiebel verschnörkelte Schneckengiebel genutzt wurden. Diese Schneckengiebel haben einen barocken Einfluss und folgen einem im 17. Jahrhundert präsentem Gestaltungstrend aus den Niederlanden. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt und wurden in Lüneburg erst ab dem 16. Jahrhundert festgehalten.&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser Am Sande eine Breite von 8-10 Meter und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine  Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch erneut der Charakter der Hansestadt in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt mit 3 Meter kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden zum Großteil später gebaut oder wurden von wohlhabende Familien erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=10821</id>
		<title>Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=10821"/>
		<updated>2021-09-09T08:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der Stadt Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der gesamte Platz ist 225 Meter lang und je nach Stelle zwischen 30 und 40 Meter breit. Die Fläche bildet eine Grade, die von Südwesten nach Nordost führt. So sind auch die Hausnummern von Westen nach Osten angebracht und beginnen mit der Hausnummer „Am Sande 1“. Die beherbergt seit 1942 die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Kurz vor der St. Johanniskirche endet der Platz. Auf Höhe des Gebäudes „Am Sande 47“ befinden sich zwei Bushaltestellen der Kraftverkehr GmbH -KVG- (kurz: KVG), das Gelände kann mit allen Verkehrsmitteln erreicht und befahren werden. Einundfünfzig der insgesamt vierundfünfzig Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hierfür zuständig ist das niedersächsische Denkmalschutzgesetz, kurz NDSchG. Laut diesem Gesetz müssen schon kleine Änderungen am Haus, die das Erscheinungsbild verzerren, vom zuständigen Amt genehmigt werden. Außerdem muss jeder Eigentümer seinen Pflichten nachkommen, die Gebäude besonders zu schonen und instand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Bei seiner Erschaffung im frühen 13. Jahrhundert sollte der Platz Am Sande hauptsächlich die „Alte Brücke“ und damit den Übergang über die Ilmenau mit den wichtigsten Straßen des damaligen Lüneburgs verbinden. Aus diesem Grund wurde Am Sande nicht nur logistisch wichtig für die spätere Hansestadt, sondern mauserte sich im Laufe der Zeit auch zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Durch die direkte Verbindung mit der Heiligengeistsrtaße profitierte besonders die Saline und dadurch die gesamte Salzproduktion in Lüneburg, von dem Platz. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisch ==&lt;br /&gt;
Die wohl erste feste Bebauung im Umkreis des Platzes ist die St. Johanneskirche. Diese hat zwar die Anschrift „Bei der St. Johanneskirche 2“, bildet jedoch optisch gesehen den Abschluss des Platzes.  Der Bau der Kirche begann Ende im Jahre 1289. Fertiggestellt wurde das Gebäude im Jahre 1470, also über 200 Jahre später. Generell gilt sie als eine der ersten Kirchen Lüneburgs. Unter der Anschrift Am Sande 1 wurden schon zum Ende des 13. Jahrhundert ein Haus errichtet. So wie die Immobilie heute anzutreffen ist, besteht sie seit 1548. Das Haus wurde zusammen mit dem Haus auf dem Grundstück Am Sande 2 von dem Brauer Harmen Kloppenborch errichtet. Heutzutage hat die Industrie- und Handelskammer ihren Sitz hier. 1711 wurde das Gebäude auf dem Grundstück Am Sande 18 fertiggestellt. In der heutigen Zeit ist die Landeszeitung Lüneburg hier ansässig, deren Historie bis 1946 zurückreicht.&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert fand die Blütezeit der Baukunst in Lüneburg statt. Der Wohlstand der Stadt, dessen Wurzeln besonders im Salzhandel lagen, sorgte dafür, dass ständig neue Gebäude errichtet wurden. Zum Ende des 16. Jahrhunderts brach dieser Wohlstand jedoch ein. Die Konkurrenz wuchs besonders im Salzhandel stetig. Viele Hersteller produzierten kostengünstiges Meersalz, mit dem die Saline in Lüneburg nicht mithalten konnte. Der Rückgang des Wohlstands war besonders Am Sande zu spüren, da dieser als Marktplatz auf den florierenden Handel angewiesen war. So kommt es, dass die meisten Häuser, oder die Vorgänger der jetzigen Gebäude Am Sande vor Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurden. Alle Gebäude Am Sande, wie auch im Rest Lüneburgs, haben keinerlei Zerstörung durch den Ersten Weltkrieg (1914-1918) und die Angriffe der Alliierten im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitten. Auch im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde kein Gebäude Am Sande zerstört, da dessen Folgen eher außerhalb der Stadtmauern zu spüren waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die charakteristischen Backsteingebäude, die Am Sande zu finden sind entstanden zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit herrschte wie auch im Rest Niederdeutschlands (Norddeutschlands) die Hochkultur des Backsteinbaues. Seit dem 14. Jahrhundert befand sich die Baukunst auf ihrem Höhepunkt. Die neuen Anreize brachten so auch die Transformation des Bürgerhauses, von einem Holzfachwerkbau zu einem Fachwerkbau aus Backstein hervor. Nahezu jedes Bauwerk, welches sich Am Sande befindet, fällt unter diese Kategorie und ist auch generell in Lüneburg häufig anzutreffen und leicht zu identifizieren. Die Giebel der Bürgerhäuser sind von ihrer Struktur mit einer Treppe zu vergleichen und tragen den Namen: Staffelgiebel. Am häufigsten lassen sich 5, 7, oder 9 Unterteilungen der Staffeln finden. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die äußere Struktur dahingehend abgeändert, dass statt dem Staffelgiebel verschnörkelte Schneckengiebel genutzt wurden. Diese Schneckengiebel haben einen barocken Einfluss und folgen einem im 17. Jahrhundert präsentem Gestaltungstrend aus den Niederlanden. Die einzelnen Namen der Baumeister sind häufig nicht bekannt und wurden in Lüneburg erst ab dem 16. Jahrhundert festgehalten.&lt;br /&gt;
In der grundlegenden Struktur besitzen viele Bürgerhäuser Am Sande eine Breite von 8-10 Meter und weisen ungefähr die doppelte Länge auf. Je nach Nutzung des Hauses variiert auch seine Höhe, weshalb sich diese nur schwer pauschalisieren lässt. Das Erdgeschoss beträgt eine  Höhe von ca. 5 Metern und beinhaltet den kompletten Wohnbereich. Der Wohnbereich besteht aus der Diele (zentraler Allzweckraum, meist direkt verbunden mit dem Eingang), Küche und Stube. Diese Raumteilung wurde im Laufe der Jahre durch weitere Räume ergänzt, die durch eingebaute Zwischenwände entstanden. Im ersten Stock befand sich bei vielen Häusern die sogenannte Lucht, die als Speicher für Güter diente. Hier lässt sich auch erneut der Charakter der Hansestadt in den Bürgerhäusern finden, da diese Güter meistens einen kommerziellen Nutzen hatten. Die Lucht fällt mit 3 Meter kleiner aus, als die Wohnbereiche im Erdgeschoss des Bürgerhauses. Die Waren wurden durch Luken und Seilwinden in die Lucht transportiert. Über dem ersten Stock beginnt bei den Gebäuden aus dem 14-15. Jahrhundert häufig schon das Dach, welches ebenfalls als Lagerraum genutzt wurde. Gebäude die zusätzliche Stockwerke aufweisen, wurden zum Großteil später gebaut oder wurden von wohlhabende Familien erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Am_Sande&amp;diff=10810</id>
		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-08T18:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039; ist ein zentraler Platz in der Lüneburger Altstadt. Baulich ist er geprägt von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerhäusern und der angrenzenden [[St. Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des IHK-Gebäudes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
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		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-08T15:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039; ist ein zentraler Platz in der Lüneburger Altstadt. Baulich ist er geprägt von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerhäusern und der angrenzenden [[St. Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sande aus Blickrichtung des Gebäudes der IHK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen von Eduard Lühr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
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		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-08T15:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039; ist ein zentraler Platz in der Lüneburger Altstadt. Baulich ist er geprägt von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerhäusern und der angrenzenden [[St. Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini|Der Platz Am Sand aus Blickrichtung des Gebäudes der IHK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini|Am Sande im Jahr 1895. Aufgenommen durch Eduard Lühr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
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		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-08T15:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039; ist ein zentraler Platz in der Lüneburger Altstadt. Baulich ist er geprägt von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerhäusern und der angrenzenden [[St. Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Am Sande, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039;~An dieser Stelle befindet sich der Platz Am Sande|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Am Sande&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
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		<title>Am Sande</title>
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		<updated>2021-09-08T15:44:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{#seo:description=Einer der zentralen Plätze Lüneburgs.}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Sande&#039;&#039;&#039; ist ein zentraler Platz in der Lüneburger Altstadt. Baulich ist er geprägt von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bürgerhäusern und der angrenzenden [[St. Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sand von IHK aus.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Sande 1895.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Sande Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Am_Sande_1895.jpg&amp;diff=10794</id>
		<title>Datei:Am Sande 1895.jpg</title>
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		<updated>2021-09-08T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Photographie vom Platz Am Sande. Geschossen 1895 von Eduard Lühr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Sand_von_IHK_aus.jpg&amp;diff=10793</id>
		<title>Datei:Sand von IHK aus.jpg</title>
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		<updated>2021-09-08T15:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu sehen ist der Sand vom Gebäude der Industrie- und Handelskammer aus (entstanden August 2021).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=10264</id>
		<title>Diskussion:Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=10264"/>
		<updated>2021-08-23T12:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: Die Seite wurde neu angelegt: „Jan 23.08.2021 14:20“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Benutzer:Jan B.|Jan]] 23.08.2021 14:20&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=10263</id>
		<title>Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Industrie-_und_Handelskammer_L%C3%BCneburg-Wolfsburg&amp;diff=10263"/>
		<updated>2021-08-23T12:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: Die Seite wurde neu angelegt: „Industrie- und Handelskammer“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Industrie- und Handelskammer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Lunatic_Festival&amp;diff=10177</id>
		<title>Diskussion:Lunatic Festival</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Lunatic_Festival&amp;diff=10177"/>
		<updated>2021-08-16T15:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;wird bearbeitet von Rufus 28.04.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Jan B.|Jan]] Würde gerne weiter am Artikel arbeiten (16.08.2021 16:45).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Am_Sande&amp;diff=10176</id>
		<title>Diskussion:Am Sande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Am_Sande&amp;diff=10176"/>
		<updated>2021-08-16T14:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: Die Seite wurde neu angelegt: „Jan 16.08.2021 16:45“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Benutzer:Jan B.|Jan]] 16.08.2021 16:45&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9687</id>
		<title>Diskussion:Theater Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9687"/>
		<updated>2021-05-31T19:49:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich würde mich gerne um diesen Artikel kümmern ~ Jan Beer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, das von dir gewählte Titelbild (https://www.theater-lueneburg.de/nl_theater-von-aussen_c-dan-hannen_540x300/) ist vermutlich urheberrechtlich geschützt oder zumindest nicht gemeinfrei und kann daher vermutlich hier nicht verwendet werden, wenn du da nicht eine spezielle Erlaubnis für die Verwendung hast.--[[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]] ([[Benutzer Diskussion:Minas Anor|Diskussion]]) 22:18, 17. Mai 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feedback ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin [[Benutzer:Jan Beer|Jan]], gute Arbeit! Hier ein paar Hinweise:&lt;br /&gt;
* Im ersten Satz muss es richtig Drei&#039;&#039;&#039;sparten&#039;&#039;&#039;theater heißen.&lt;br /&gt;
* Der Link deutet an, dass er zu einem anderen Artikel auf Lünepedia führt, aber er führt zu Wikipedia, einer externen Seite. Solche Links kannst du als Einzelnachweise einfügen oder durch ein {{Externer Link Icon}} (&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Externer Link Icon}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;) hervorheben. Dasselbe gilt für Links im Abschnitt &amp;quot;Wichtige Jubiläen&amp;quot;. Einige der Links zu Wikipedia-Artikeln braucht es vermutlich gar nicht. &lt;br /&gt;
* Wie [[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]] richtig anmerkt, sind Fotos, die du von der Website des Theaters hast, aller Wahrscheinlichkeit nach urheberrechtlich geschützt. Du müsstest um die ausdrückliche Nutzungserlaubnis bitten. Viel einfacher ist es, wenn du Bilder aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia-Artikel {{Externer Link Icon}}] nutzt. Wie das geht, ist in dieser [[Formatierung und Medien (Anleitung)|Anleitung]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt: Gute Arbeit, weiter so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße, --[[Benutzer:Felix Englisch|Felix Englisch]] ([[Benutzer Diskussion:Felix Englisch|Diskussion]]) 14:58, 23. Mai 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Jan Beer|Jan]]: Vielen Dank! Jetzt passt hoffentlich soweit alles. Sollte es dennoch verbesserungswürdige Punkte geben, lasst es mich gerne wissen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9686</id>
		<title>Diskussion:Theater Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9686"/>
		<updated>2021-05-31T19:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich würde mich gerne um diesen Artikel kümmern ~ Jan Beer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, das von dir gewählte Titelbild (https://www.theater-lueneburg.de/nl_theater-von-aussen_c-dan-hannen_540x300/) ist vermutlich urheberrechtlich geschützt oder zumindest nicht gemeinfrei und kann daher vermutlich hier nicht verwendet werden, wenn du da nicht eine spezielle Erlaubnis für die Verwendung hast.--[[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]] ([[Benutzer Diskussion:Minas Anor|Diskussion]]) 22:18, 17. Mai 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feedback ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moin [[Benutzer:Jan Beer|Jan]], gute Arbeit! Hier ein paar Hinweise:&lt;br /&gt;
* Im ersten Satz muss es richtig Drei&#039;&#039;&#039;sparten&#039;&#039;&#039;theater heißen.&lt;br /&gt;
* Der Link deutet an, dass er zu einem anderen Artikel auf Lünepedia führt, aber er führt zu Wikipedia, einer externen Seite. Solche Links kannst du als Einzelnachweise einfügen oder durch ein {{Externer Link Icon}} (&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Externer Link Icon}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;) hervorheben. Dasselbe gilt für Links im Abschnitt &amp;quot;Wichtige Jubiläen&amp;quot;. Einige der Links zu Wikipedia-Artikeln braucht es vermutlich gar nicht. &lt;br /&gt;
* Wie [[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]] richtig anmerkt, sind Fotos, die du von der Website des Theaters hast, aller Wahrscheinlichkeit nach urheberrechtlich geschützt. Du müsstest um die ausdrückliche Nutzungserlaubnis bitten. Viel einfacher ist es, wenn du Bilder aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia-Artikel {{Externer Link Icon}}] nutzt. Wie das geht, ist in dieser [[Formatierung und Medien (Anleitung)|Anleitung]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt: Gute Arbeit, weiter so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße, --[[Benutzer:Felix Englisch|Felix Englisch]] ([[Benutzer Diskussion:Felix Englisch|Diskussion]]) 14:58, 23. Mai 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Jan Beer|Jan]]: Vielen Dank! Jetzt sollte soweit alles passen. Sollte es dennoch verbesserungswürdige Punkte geben, lasst es mich gerne wissen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9685</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9685"/>
		<updated>2021-05-31T19:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrspartentheater Dreispartentheater ] geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haupteingang Theater Lüneburg - self.png|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Gäste ihr Ticket gegen einen Gutschein mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die Online-Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Operette Operette] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach Jacques Offenbach] namens &amp;quot;Ritter Blaubart&amp;quot;, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961, konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z. B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke, in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den jungen Zuschauern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Student*innen der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Friedrich Schiller] und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht Bertholt Brecht] aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung) komische Oper] „Die Verkaufte Braut“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana Friedrich Smetanas] inszeniert. „Der Sturm“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare William Shakespeare] wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Leh%C3%A1r Franz Lehár] war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat Moritat] „Fisch zu viert“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kohlhaase Wolfgang Kohlhaase] aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundertfünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein feste Bühne in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Rodgers Richard Rogers] und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: {{Externer Link Icon}} [https://www.theater-lueneburg.de/mitarbeiter/hajo-fouquet/ Hajo Fouquet] &lt;br /&gt;
* 1991–2010: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Aust Jan Aust] &lt;br /&gt;
* 1985–1991: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bayer Thomas Bayer]&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bauer_(Regisseur) Hans Bauer] &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e. V. und Volksbühne Lüneburg e. V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführerin des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Haupteingang_Theater_L%C3%BCneburg_-_self.png&amp;diff=9684</id>
		<title>Datei:Haupteingang Theater Lüneburg - self.png</title>
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		<updated>2021-05-31T19:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Frontalansicht des Großen Haus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9683</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-31T19:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrspartentheater Dreispartentheater ] geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Gäste ihr Ticket gegen einen Gutschein mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die Online-Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Operette Operette] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach Jacques Offenbach] namens &amp;quot;Ritter Blaubart&amp;quot;, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961, konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z. B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke, in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den jungen Zuschauern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Student*innen der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Friedrich Schiller] und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht Bertholt Brecht] aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung) komische Oper] „Die Verkaufte Braut“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana Friedrich Smetanas] inszeniert. „Der Sturm“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare William Shakespeare] wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Leh%C3%A1r Franz Lehár] war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat Moritat] „Fisch zu viert“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kohlhaase Wolfgang Kohlhaase] aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundertfünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein feste Bühne in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Rodgers Richard Rogers] und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: {{Externer Link Icon}} [https://www.theater-lueneburg.de/mitarbeiter/hajo-fouquet/ Hajo Fouquet] &lt;br /&gt;
* 1991–2010: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Aust Jan Aust] &lt;br /&gt;
* 1985–1991: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bayer Thomas Bayer]&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: {{Externer Link Icon}} [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bauer_(Regisseur) Hans Bauer] &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e. V. und Volksbühne Lüneburg e. V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführerin des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9682</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-31T19:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem [https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrspartentheater Dreispartentheater ] geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Gäste ihr Ticket gegen einen Gutschein mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die Online-Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Operette Operette] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach Jacques Offenbach] namens &amp;quot;Ritter Blaubart&amp;quot;, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961, konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z. B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke, in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den jungen Zuschauern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Student*innen der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Friedrich Schiller] und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht Bertholt Brecht] aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung) komische Oper] „Die Verkaufte Braut“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana Friedrich Smetanas] inszeniert. „Der Sturm“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare William Shakespeare] wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Leh%C3%A1r Franz Lehár] war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die [https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat Moritat] „Fisch zu viert“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kohlhaase Wolfgang Kohlhaase] aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundertfünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein feste Bühne in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Rodgers Richard Rogers] und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: [https://www.theater-lueneburg.de/mitarbeiter/hajo-fouquet/ Hajo Fouquet] &lt;br /&gt;
* 1991–2010: [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Aust Jan Aust] &lt;br /&gt;
* 1985–1991: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bayer Thomas Bayer]&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bauer_(Regisseur) Hans Bauer] &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e. V. und Volksbühne Lüneburg e. V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführerin des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9371</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9371"/>
		<updated>2021-05-19T13:26:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem [https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrspartentheater Dreispaltenhaus] geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Gäste ihr Ticket gegen einen Gutschein mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Operette Operette] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach Jacques Offenbach] namens &amp;quot;Ritter Blaubart&amp;quot;, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 wurde  als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z.B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den jungen Zuschauern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Student*innen der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Friedrich Schiller] und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht Bertholt Brecht] aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung) komische Oper] „Die Verkaufte Braut“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana Friedrich Smetanas] inszeniert. „Der Sturm“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare William Shakespeare] wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Leh%C3%A1r Franz Lehár] war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die [https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat Moritat] „Fisch zu viert“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kohlhaase Wolfgang Kohlhaase] aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein feste Bühne in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Rodgers Richard Rogers] und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: [https://www.theater-lueneburg.de/mitarbeiter/hajo-fouquet/ Hajo Fouquet] &lt;br /&gt;
* 1991–2010: [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Aust Jan Aust] &lt;br /&gt;
* 1985–1991: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bayer Thomas Bayer]&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bauer_(Regisseur) Hans Bauer] &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e.V. und Volksbühne Lüneburg e.V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführerin des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9366</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-19T13:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem [https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrspartentheater Dreispaltenhaus] geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Gäste ihr Ticket gegen einen Gutschein mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Operette Operette] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach Jacques Offenbach] namens &amp;quot;Ritter Blaubart&amp;quot;, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 wurde  als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT (Treffpunkt Neues Theater) Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z.B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den jungen Zuschauern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Student*innen der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Friedrich Schiller] und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht Bertholt Brecht] aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Op%C3%A9ra-comique_(Werkgattung) komische Oper] „Die Verkaufte Braut“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana Friedrich Smetanas] inszeniert. „Der Sturm“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare William Shakespeare] wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Leh%C3%A1r Franz Lehár] war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die [https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat Moritat] „Fisch zu viert“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kohlhaase Wolfgang Kohlhaase] aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein feste Bühne in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Rodgers Richard Rogers] und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet &lt;br /&gt;
* 1991–2010: [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Aust Jan Aust] &lt;br /&gt;
* 1985–1991: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bayer Thomas Bayer]&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bauer_(Regisseur) Hans Bauer] &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e.V. und Volksbühne Lüneburg e.V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführerin des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9313</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-19T08:24:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispaltenhaus geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu verlangen. Zweitens durften die Besucher ihr Ticket gegen einen Gutschein im Wert mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine Operette von Jacques Offenbach namens Ritter Blaubart, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen [https://www.luenepedia.de/wiki/L%C3%BCneburg#Nachkriegszeit Nachkriegszeit]. Ab dem 01.08.1945 wurde die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 wurde  als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der [[Altstadt]] von Lüneburg eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z.B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den Teilnehmern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Studierende der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== Zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von Friedrich Schiller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertholt Brecht aufführen.&lt;br /&gt;
==== Dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die komische Oper „Die Verkaufte Braut“ von Friedrich Smetanas inszeniert. „Der Sturm“ von William Shakespeare wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die Moritat „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein Theaterleben in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von Richard Rogers und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet &lt;br /&gt;
* 1991–2010: [http://Jan%20Aust%20–%20Wikipedia Jan Aust ]  &lt;br /&gt;
* 1985–1991: [http://Thomas%20Bayer%20–%20Wikipedia Thomas Bayer ] &lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart &lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn &lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt &lt;br /&gt;
* 1948–1949: [http://Hans%20Bauer%20(Regisseur)%20–%20Wikipedia Hans Bauer ]  &lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e.V. und Volksbühne Lüneburg e.V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführung des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9266</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-18T16:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispaltenhaus geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu Verlangen. Zweitens durften die Besucher ihr Ticket gegen einen Gutschein im Wert mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/theater-lueneburg-dankbar-fuer-aufstockung-waehrend-kurzarbeit-online-format-waehrend-corona.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/user/DasTheaterLueneburg/featured&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine Operette von Jacques Offenbach namens Ritter Blaubart, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/monatsspielplan/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 wurde ab dem 01.08.1945 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich Kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3 eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z.B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den Teilnehmern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Studierende der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung der Jungen Bühne, welche sich direkt neben dem Großen Haus befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von Friedrich Schiller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertholt Brecht aufführen.&lt;br /&gt;
==== dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die komische Oper „Die Verkaufte Braut“ von Friedrich Smetanas inszeniert. „Der Sturm“ von William Shakespeare wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die Moritat „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein Theaterleben in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von Richard Rogers und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
* 1948–1949: Hans Bauer &lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart&lt;br /&gt;
* 1985–1991: Thomas Bayer &lt;br /&gt;
* 1991–2010: Jan Aust &lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Heutzutage finanziert sich die Theater Lüneburg GmbH durch Gelder der Gesellschafter, die Sparkassenstiftung, Ticketgelder und zum Teil durch Spenden. Außerdem fördern die Vereine Freundeskreis Theater Lüneburg e.V. und Volksbühne Lüneburg e.V. das Theater. Die finanziellen Mittel liegen laut eigenen Angaben bei 8 Millionen Euro, von denen 25 % durch Ticketverkäufe erwirtschaftet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.theater-lueneburg.de/fakten-hintergruende/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Geschäftsführung des Theaters ist Raphaela Weeke, die ihren Vertrag am 28.01.2021 unterschrieb und am 01.06.2021 ihre neue Stelle antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Pressearchiv-hansestadt-lueneburg/personalwechsel-im-theater-lueneburg-raphaela-weeke-uebernimmt-kaufmaennische-geschaeftsfuehrung.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Hünke von Podewils, Torsten (1990): &amp;quot;Vorhang auf : Theater in Lüneburg 1946 - 1990&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magnus, Peter Alexander von (1927): &amp;quot;Die Geschichte des Theaters in Lüneburg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts&amp;quot;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg.aspx Hansestadt Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9218</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-17T21:05:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispaltenhaus geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu Verlangen. Zweitens durften die Besucher ihr Ticket gegen einen Gutschein im Wert mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine Operette von Jacques Offenbach namens Ritter Blaubart, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
Die Albert-Fuchs-Turnhalle des MTV Treuebunds an der Neuen Sülze 9 wurde ab dem 01.08.1945 als „Metropoltheater“ genutzt. Nach Anordnung der Regierung wurde das Theater am 01.04.1946 in „Lüneburger Bühne“ umbenannt. Diese Umbenennung wurde veranlasst, da die Gastspielprogramme des Metropoltheaters durch ihren ständigen Wechsel nur schwer arbeitsrechtlich Kontrolliert werden konnten. Dies hatte außerdem zur Folge, dass das Theater fortan von der Stadt Lüneburg geführt wurde und nur gemeinnützig fungierte. Unter dem Intendanten Heinz Zimmermann wurde ein ehemaliges Kino der britischen Besatzung umgebaut. Friedrich Homann, der der leitende Architekt der Errichtung 1956 war, leitete auch den Umbau zum Theater. Am Sonntag, den 01.10.1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3 eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt.[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]  &lt;br /&gt;
Die T.NT Studiobühne, die inzwischen neben dem Haupteingang zu finden ist, wurde 1979 in der „Ritterstraße 54“ gegründet. In ihm wurden schon nach der Eröffnung gesellschaftskritische Stücke aufgeführt, wie z.B. „Mensch Meier“, eines der ersten Stücke in dem die Beeinflussung der Berufswahl der Kinder durch ihre Eltern adressiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980ern riefen Alexander de Montléart (Intendant) und Angela von Podewils (Dramaturgin) das Kinder- und Jugendtheater namens „FIPS“ ins Leben. Zum einen werden den Teilnehmern Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Zum anderen wird ihnen die Möglichkeit gegeben, die Stücke selbst zu beeinflussen, indem sie Fragebögen ausfüllen oder sich in sogenannten „Schüler-Clubs“ mit der Dramaturgie austauschen. &lt;br /&gt;
Zwischen 1985 und 1989 wurde das „Ki/Ju Theater“ von Thomas Bayer gegründet und betreut. Die Theaterstücke nahmen hier Bezug auf Themen, die die Kinder zum Nachdenken bringen sollten. Für die Inszenierung wurde eine Kooperation mit der Hochschule Lüneburg eingegangen, sodass Studierende der Arbeitsgruppe „Theaterdidaktik“ als Laiendarsteller mitwirkten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
2009 kam es zur Eröffnung des Jungen Theaters, welches sich links von dem Hauptgebäude befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von Friedrich Schiller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertholt Brecht aufführen.&lt;br /&gt;
==== dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die komische Oper „Die Verkaufte Braut“ von Friedrich Smetanas inszeniert. „Der Sturm“ von William Shakespeare wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die Moritat „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein Theaterleben in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von Richard Rogers und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
* 1948–1949: Hans Bauer &lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart&lt;br /&gt;
* 1985–1991: Thomas Bayer &lt;br /&gt;
* 1991–2010: Jan Aust &lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9208</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-17T17:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispaltenhaus geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
Seit dem 11.03.2020 ist auch die kulturelle Arbeit des Theaters eingestellt worden. Dies hatte zur Folge, dass die Tickets für gebuchte Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden konnten. Als Lösung schlug das Theater seinen Besuchern drei Möglichkeiten vor: Erstens gab es die Möglichkeit das Geld zurück zu Verlangen. Zweitens durften die Besucher ihr Ticket gegen einen Gutschein im Wert mit dreijähriger Gültigkeit einlösen. Drittens konnten die Besucher das Geld des gezahlten Tickets spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde das Kurzarbeitergeld auf 90-95 % des regulären Nettogehalts festgelegt. Hiervon nicht betroffen waren die Bereiche: Verwaltung, Theaterkasse, Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.03.2020 betreibt das Theater die online Rubrik „Studio Theater Lüneburg @home“, bei der alle am Theater beteiligten Personen ihren Alltag während des Lockdowns zeigen und künstlerische Beiträge darbieten. Die Videos sind sowohl auf der Facebook Seite, als auch auf dem YouToube Kanal zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Stand 15.05.2021 werden die geplanten Veranstaltungen per Online-Vorstellung vorgeführt. Am 26.06.2021 soll jedoch das erste Theaterstück wieder im Großen Haus stattfinden. Es handelt sich um eine Operette von Jacques Offenbach namens Ritter Blaubart, die ihre Premiere in Lüneburg hat.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von Friedrich Schiller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertholt Brecht aufführen.&lt;br /&gt;
==== dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die komische Oper „Die Verkaufte Braut“ von Friedrich Smetanas inszeniert. „Der Sturm“ von William Shakespeare wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die Moritat „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein Theaterleben in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von Richard Rogers und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
* 1948–1949: Hans Bauer &lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart&lt;br /&gt;
* 1985–1991: Thomas Bayer &lt;br /&gt;
* 1991–2010: Jan Aust &lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Theater_L%C3%BCneburg&amp;diff=9207</id>
		<title>Theater Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-17T17:17:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jan Beer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Das 1946 gegründete Lüneburger Stadttheater ist über die letzten Jahre zu einem Dreispaltenhaus geworden. So besteht das Theater heute aus dem Großen Haus mit 542 Plätzen, der Studiobühne T.NT (Treffpunkt Neues Theater) mit 120 Plätzen und der Jungen Bühne (T.3) mit 140 Plätzen. Auf allen Bühnen zusammen werden bei regulärem Betrieb ungefähr 500 Veranstaltungen pro Jahr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Große Haus (Haupteingang).jpg|mini|Das Große Haus (Haupteingang)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:An den Reeperbahnen 3, Lüneburg~&#039;&#039;&#039;Standort Stadttheater Lüneburg&#039;&#039;&#039;~Standpunkt des Stadttheaters seit 1961|fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort Stadttheater Lüneburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covid 19 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Toreingang der Lüneburger Bühne .jpg|mini|Toreingang der Lüneburger Bühne ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Studiobühne T.NT.jpg|mini|Studiobühne T.NT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Junge Bühne.jpg|mini|Junge Bühne (T3)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Jubiläen ===&lt;br /&gt;
==== zwanzigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Zum zwanzigsten Jubiläum, in der Spielzeit 1966/1967, ließ der Intendant Heinz Zimmermann „Don Carlos“ von Friedrich Schiller und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertholt Brecht aufführen.&lt;br /&gt;
==== dreißigjähriges Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Franz Göd (Intendant) startete die Spielzeit 1976/1977 aufgrund des dreißigjährigen Jubiläums mit 4 Premieren. Die Eröffnung wurde durch die komische Oper „Die Verkaufte Braut“ von Friedrich Smetanas inszeniert. „Der Sturm“ von William Shakespeare wurde drei Tage später aufgeführt. Das Stück „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár war die dritte Premiere. Als letzte Premiere wurde die Moritat „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase aufgeführt.&lt;br /&gt;
==== 150 Jahre Theater in Lüneburg  ====&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1981/1982 wurde das hundert fünfzigste Jubiläum für Theater in Lüneburg gefeiert. Die ältesten historischen Quellen von kulturellen Aufführungen in Lüneburg lassen sich bis zum Jahr 1523 zurückverfolgen. Jedoch wurde erst 1822 eine feste Bühne im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ installiert und von einem festgelegten Ensemble bespielt. Aufgrund eines Brandes im „Kaulitz’schen Gesellschaftshaus“ der das Theater vernichtete, gab es zehn Jahre kein Theaterleben in Lüneburg, was das 150-jährige Jubiläum im Jahr 1982 erklärt. Eröffnet wurde die Spielzeit des Jubiläums mit dem Musical „Der König und ich“ von Richard Rogers und Oskar Hammerstein.&lt;br /&gt;
=== Intendanten ===&lt;br /&gt;
Folgende Intendanten waren im Theater tätig:&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rolf Hübner&lt;br /&gt;
* 1948–1949: Hans Bauer &lt;br /&gt;
* 1949–1959: Willie Schmitt&lt;br /&gt;
* 1959–1970: Heinz Zimmermann&lt;br /&gt;
* 1970–1971: Hans Heinz Janka&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Hannes Houska&lt;br /&gt;
* 1975–1978: Franz Göd&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Karl Heinz Köhn&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Alexander de Montléart&lt;br /&gt;
* 1985–1991: Thomas Bayer &lt;br /&gt;
* 1991–2010: Jan Aust &lt;br /&gt;
* seit 2010: Hajo Fouquet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://www.theater-lueneburg.de/ Homepage]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Theater_L%C3%BCneburg Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jan Beer</name></author>
	</entry>
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