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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL</title>
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		<updated>2021-09-10T16:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist ein Zusammenschluss von Lüneburger Kirchen, die zwischen den Jahren 1979-1984, auf Grundlage einer guten religiösen Nachbarschaft und des gemeinsamen christlichen Glaubens, zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Die ACKL besteht aus 28 [[Kirchengemeinden]] und anderen Gruppen im [[Landkreis Lüneburg]]. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Gemeinde&amp;quot;&amp;gt;Website Kirchen Lüneburg [http://www.kirchen-lueneburg.de/gemeinden Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft beruft sich auf eine gemeinsamen Satzung, welche auf der Website frei einsehbar ist: [http://www.kirchen-lueneburg.de/satzung Aktuelle Satzung {{Externer Link Icon}}]&lt;br /&gt;
== Interessen der ACKL ==&lt;br /&gt;
Das Interesse der verschiedenen Kirchen besteht darin, Gottesdienste zu wichtigen Feiertagen in den verschiedenen Kirchen der Innenstadt gemeinsam zu feiern. Hierbei wird das gemeinsame Interesse durch die ACKL unterstützt. Ferner führt die ACKL Veranstaltungen durch, welche das ökumenische Miteinander stärken sollen, indem die ACKL ein Netzwerk zum „Networking“ zwischen den Kirchen ermöglicht. Weiterhin steht die ACKL als Initiative geschlossen für  humanistische Werte ein und möchte zusammen gegen ein nationalistisches und rassistisches Lüneburg vorgehen, sollten diese Gedanken jemals wieder präsenter werden.  &amp;lt;ref&amp;gt; Website Kirchen Lüneburg: [http://www.kirchen-lueneburg.de/wir-%C3%BCber-uns Über ACKL]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der zugehörigen Kirchgemeinden( Vollmitglieder &amp;amp; Gaststatus)&amp;lt;ref name= &amp;quot;Gemeinde&amp;quot;/&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
# Die evangelisch lutherischen Gemeinden im Kirchenkreis Lüneburg (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) in der Friedenskirche in Lüneburg (Mitglied) &lt;br /&gt;
# Die Evangelisch- reformierte Christusgemeinde in Lüneburg (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Die freie Evangelische Gemeinde in Lüneburg (Gaststatus)&lt;br /&gt;
# Pfingstgemeinde Lüneburg (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Die freikirchlich evangelische Matthäusgemeinde in Lüneburg- Kalkberg (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Die katholische Pfarrgemeinde St. Marien Lüneburg, Adendorf und Amelinghausen (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Selbstständig Evangelisch Lutherische Gemeinden  in Lüneburg und Amelinghausen: Pella Gemeinde( Gast) &amp;amp; St. Thomas (Mitglied)&lt;br /&gt;
# Adventgemeinde Lüneburg (Gast)&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden sind:&lt;br /&gt;
* Auferstehungsgemeinde Reppenstedt&lt;br /&gt;
* Emmaus-Gemeinde Adendorf&lt;br /&gt;
* Hippolitkirche Amelinghausen&lt;br /&gt;
* Kreuzkirche Bockelsberg&lt;br /&gt;
* Martin-Luther Gemeinde Zeltberg&lt;br /&gt;
* Martinus Gemeinde Deutsch-Evern&lt;br /&gt;
* Paul Gerhardt Gemeinde&lt;br /&gt;
* Paulus Kirche Kreideberg&lt;br /&gt;
* St. Bartholomäus Lüne&lt;br /&gt;
* St. Johannis&lt;br /&gt;
* St. Katharinen Embsen&lt;br /&gt;
* St. Laurentius Kirchgellersen&lt;br /&gt;
* St. Michaelis&lt;br /&gt;
* St.Peter Betzendorf&lt;br /&gt;
* St. Peter und Paul Bardowick&lt;br /&gt;
* St. Stephanus Ev. Kaltenmoor&lt;br /&gt;
=== Andere Gruppen ===&lt;br /&gt;
* Alt Katholische Gemeinde&lt;br /&gt;
* Christlicher Sängerbund&lt;br /&gt;
* Cvjm- Lüneburg&lt;br /&gt;
* Diakonie und Caritas&lt;br /&gt;
* Evangelische Allianz Lüneburg&lt;br /&gt;
* IVCG Lüneburg&lt;br /&gt;
* Nachteulen Lüneburg&lt;br /&gt;
* Ökumenische Klinikseelsorge&lt;br /&gt;
* Jährliche Passionandachten&lt;br /&gt;
* Religionspädagogische Medien&lt;br /&gt;
* Psychiatrische Klinik Lüneburg&lt;br /&gt;
* Telefonseelsorge&lt;br /&gt;
* Netzwerk für Trauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote == &lt;br /&gt;
Die ACKL bietet in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gemeinden regelmäßig verschiedene Angebote und Veranstaltungen an, die von Gottesdiensten und Andachten über Vorträge, Diskussionen und Projekten bis hin zu Konzerten, theologischen Andachten und dem Tag der Kirche reichen.  &amp;lt;ref&amp;gt; Website Kirchen Lüneburg: [http://www.kirchen-lueneburg.de/termine/gottesdienste-und-andachten Gottesdienste und Andachten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Überblick über die Themen erhalten Sie hier: [http://www.kirchen-lueneburg.de/themen Themengebiete ACKL{{Externer Link Icon}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://www.kirchen-lueneburg.de Website Kirchen Lüneburg ]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Oberschule_am_Wasserturm&amp;diff=10905</id>
		<title>Oberschule am Wasserturm</title>
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		<updated>2021-09-10T16:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Oberschule am Wasserturm&#039;&#039;&#039; ist eine traditionsreiche Lüneburger Oberschule mit UNESCO-Projektschulenstatus in unmittelbarer Entfernung zum Lüneburger [[Wasserturm]] und [[Am Sande|zum Sande]]. &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map: Haagestraße 1, Lüneburg; |fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort der Schule&amp;lt;/div&amp;gt;Sie befindet sich in der Haagestraße 1.&amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/ Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;  und wird im Jahr 2021 von ungefähr 470 Schüler*innen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Hauptgebäude, welches auch heute noch besteht, wurde 1872 fertiggestellt und bis 1978 vom Gymnasium Johanneum genutzt. Es diente in der Zeit des Zweiten Weltkriegs als Lazarett. Während der Nachkriegszeit nutze die ehemalige Wilhelm-Rabe Schule das Gebäude als Ausweichstätte. Neben dem Hauptgebäude, stehen auch der Wasserturm und das Kalandhaus in unmittelbarem Zusammenhang mit der Schule. Das Kalandhaus wurde ursprünglich von hohen Würdenträgern Lüneburgs erbaut und in den Zeiten des Nationalsozialismus für die Internierung von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Neuengamme genutzt. Die Häftlinge erhielten die Aufgabe in dem Keller des Gebäudes, in Folge der Bombardierungen und Luftangriffe auf Lüneburg, Luftschutzräume zu bauen. Ferner wurden sie außerhalb des Gebäudes zu Errichtung von Deckungsgräben eingesetzt, weswegen der Schulhof auch zwischen den Schüler*innen des  Johanneums und den Häftlingen aufgeteilt war.[[Datei:Lüneburg Wasserturm 2010.jpg|mini|links|Der Wasserturm, welcher in unmittelbarer Nähe der Schule zu finden ist ]]&lt;br /&gt;
1978 wurde der Gebäudekomplex des Hauptgebäudes erweitert und bot somit mehr Platz, um auch Schüler*innen der Hauptschule Kreideberg, den Unterricht an der Schule zu ermöglichen, da ihr ursprüngliches Schulgebäude nicht mehr ausreichend räumliche Kapazitäten bot. Daraufhin wurde diese Schule im Jahr 1981 aufgeteilt. Die Schüler*innen der Hauptschule Kalkberg, die im Gebäude des ehemaligen Johanneums ihren Unterricht erhielten, wurden nun in der neubenannten Hauptschule Stadtmitte unterrichtet, die später zur Oberschule am Wasserturm werden sollte. Diese beiden Namen gaben Aufschluss über die zentrale Lage der Schule. 1995 erreichte die Schule teilweise den Status einer offenen Ganztagsschule und 1997 wurde der  Trägerverein Wasserturm ins Leben gerufen, welcher den nahegelegenen Wasserturm noch mehr ins Schulleben der Schüler*innen einbindet und die Möglichkeit präsentiert, dass die Schüler*innen Touristen-Touren in diesem anbieten können und ihn als Ort des Lernens außerhalb des eigentlichen Schulgebäudes nutzen können.  Aufgrund der historischen Bedeutung des Wasserturms für die Schule wurde, im Jahr 2014, die nun ehemalige Hauptschule Stadtmitte, in einem Beschluss des Kollegiums zur Oberschule am Wasserturm umbenannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/die-geschichte.html Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unesco- Projektschule ==&lt;br /&gt;
Die Oberschule am Wasserturm hat seit dem Jahr 2002 den Status einer UNESCO-Projektschule und damit humanistische Grundwerte und Multikulturalität unterstützt. Ihren Status erhielt sie unter anderem dadurch, dass die Schüler*innen aufgrund ihres Bildungsprojektes im Zusammenhang mit dem naheliegenden Wasserturm, ein Verständnis für einen angemessenen Umgang mit Ressourcen und zur Nachhaltigkeit erlangen konnten. Ein weiterer Grund waren das Einrichten von „Deutsch als Zweitsprache Klassen“ die dem UNESCO-Schulnetzwerk Ziel der Weltoffenheit und dem Kennenlernen fremder Kulturen dienlich waren und sind.&amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/unesco-projektschule.html Projektschule]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schulen]] [[Kategorie: Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10904</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-10T15:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I und II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
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		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-10T15:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
|width=80% &lt;br /&gt;
|center=Lüneburg, Germany&lt;br /&gt;
|fullscreen=on &lt;br /&gt;
|scrollzoom=off &lt;br /&gt;
|zoom=13&lt;br /&gt;
|icon=green-marker.png &lt;br /&gt;
|resizable=on&lt;br /&gt;
|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor[[https://www.luenepedia.de/wiki/Kinderchor_I_und_II_St._Michaelis|Kinderchor I und II]]&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10902</id>
		<title>St. Michaelis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10902"/>
		<updated>2021-09-10T15:57:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II[[https://www.luenepedia.de/wiki/Kinderchor_I_und_II_St._Michaelis|Kinderchor I und II]]&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10901</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-10T15:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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|icon=green-marker.png &lt;br /&gt;
|resizable=on&lt;br /&gt;
|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* [[Kinderchor II]]&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10900</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-10T15:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische &#039;&#039;&#039;Kirche Sankt Michaelis Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=10899</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=10899"/>
		<updated>2021-09-10T15:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das &#039;&#039;&#039;städtische Klinikum Lüneburg&#039;&#039;&#039; ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zudem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|mini|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte Klinikum Lüneburg &amp;amp;ndash; Geschichte {{Externer Link Icon}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Tatsache, dass das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind schlussfolgernd &lt;br /&gt;
einige von diesen auch als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen zur Pflege https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt; Coronazahlen Lüneburg https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikum Lüneburg Coronastation https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikpersonal an Corona erkrankt https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt; Besuchsverbot https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=10898</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=10898"/>
		<updated>2021-09-10T15:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zudem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|mini|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe [https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte Klinikum Lüneburg &amp;amp;ndash; Geschichte {{Externer Link Icon}}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Tatsache, dass das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind schlussfolgernd &lt;br /&gt;
einige von diesen auch als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen zur Pflege https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt; Coronazahlen Lüneburg https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikum Lüneburg Coronastation https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikpersonal an Corona erkrankt https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt; Besuchsverbot https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10727</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-07T11:59:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm II gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz, auf dem Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut ist. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für St. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedensten Abschnitten aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und  beginnt die Auflistung ihrer Äbte mit dem Klostergründer  Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts.&lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna.&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung.&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren.&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu.&lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987.&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit, an Freizeitprogrammen oder generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen, um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren, um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10726</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-07T11:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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|resizable=on&lt;br /&gt;
|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz, benötigte die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eine dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418, von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde und des Kovents, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht, erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man zudem vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem  das Kloster 1532 zunächst  evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese Gebäude jedoch schlussendlich 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten, die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige, in Lüneburg stationierte, Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten, deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen beginnt mit der Auflistung des Klostergründers Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu, &lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10724</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-07T11:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
|height=250px &lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10. Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz, um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche zu beherbergen. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden, neben der ehemaligen Klosterkirche, auch die [[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Burg Lüneburg  und die]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Lüneburg und Kalkbergfestung|Kalkbergfestung]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz benötigt die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eines dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegel sich auch dadruch wieder , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden die Gebäude jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 20.0000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen beginnt mit der Auflistung des Klostergründers Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu, &lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Oberschule_am_Wasserturm&amp;diff=10720</id>
		<title>Oberschule am Wasserturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Oberschule_am_Wasserturm&amp;diff=10720"/>
		<updated>2021-09-07T11:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Oberschule am Wasserturm ist eine traditionsreiche Lüneburger Oberschule mit UNESCO-Projektschulenstatus in unmittelbarer Entfernung zum Lüneburger [[Wasserturm]] und [[Am Sande|zum Sande]]. &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map: Haagestraße 1, Lüneburg; |fullscreen=on|scrollzoom=off}}Standort der Schule&amp;lt;/div&amp;gt;Sie befindet sich in der Haagestraße 1.&amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/ Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;  und wird im Jahr 2021 von ungefähr 470 Schüler*innen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Hauptgebäude, welches auch heute noch besteht, wurde 1872 fertiggestellt und bis 1978 vom Gymnasium Johanneum genutzt. Es diente in der Zeit des Zweiten Weltkriegs als Lazarett. Während der Nachkriegszeit nutze die ehemalige Wilhelm-Rabe Schule das Gebäude als Ausweichstätte. Neben dem Hauptgebäude, stehen auch der Wasserturm und das Kalandhaus in unmittelbarem Zusammenhang mit der Schule. Das Kalandhaus wurde ursprünglich von hohen Würdenträgern Lüneburgs erbaut und in den Zeiten des Nationalsozialismus für die Internierung von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Neuengamme genutzt. Die Häftlinge erhielten die Aufgabe in dem Keller des Gebäudes, in Folge der Bombardierungen und Luftangriffe auf Lüneburg, Luftschutzräume zu bauen. Ferner wurden sie außerhalb des Gebäudes zu Errichtung von Deckungsgräben eingesetzt, weswegen der Schulhof auch zwischen den Schüler*innen des  Johanneums und den Häftlingen aufgeteilt war.[[Datei:Lüneburg Wasserturm 2010.jpg|mini|links|Der Wasserturm, welcher in unmittelbarer Nähe der Schule zu finden ist ]]&lt;br /&gt;
1978 wurde der Gebäudekomplex des Hauptgebäudes erweitert und bot somit mehr Platz, um auch Schüler*innen der Hauptschule Kreideberg, den Unterricht an der Schule zu ermöglichen, da ihr ursprüngliches Schulgebäude nicht mehr ausreichend räumliche Kapazitäten bot. Daraufhin wurde diese Schule im Jahr 1981 aufgeteilt. Die Schüler*innen der Hauptschule Kalkberg, die im Gebäude des ehemaligen Johanneums ihren Unterricht erhielten, wurden nun in der neubenannten Hauptschule Stadtmitte unterrichtet, die später zur Oberschule am Wasserturm werden sollte. Diese beiden Namen gaben Aufschluss über die zentrale Lage der Schule. 1995 erreichte die Schule teilweise den Status einer offenen Ganztagsschule und 1997 wurde der  Trägerverein Wasserturm ins Leben gerufen, welcher den nahegelegenen Wasserturm noch mehr ins Schulleben der Schüler*innen einbindet und die Möglichkeit präsentiert, dass die Schüler*innen Touristen-Touren in diesem anbieten können und ihn als Ort des Lernens außerhalb des eigentlichen Schulgebäudes nutzen können.  Aufgrund der historischen Bedeutung des Wasserturms für die Schule wurde, im Jahr 2014, die nun ehemalige Hauptschule Stadtmitte, in einem Beschluss des Kollegiums zur Oberschule am Wasserturm umbenannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/die-geschichte.html Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unesco- Projektschule ==&lt;br /&gt;
Die Oberschule am Wasserturm hat seit dem Jahr 2002 den Status einer UNESCO-Projektschule und damit humanistische Grundwerte und Multikulturalität unterstützt. Ihren Status erhielt sie unter anderem dadurch, dass die Schüler*innen aufgrund ihres Bildungsprojektes im Zusammenhang mit dem naheliegenden Wasserturm, ein Verständnis für einen angemessenen Umgang mit Ressourcen und zur Nachhaltigkeit erlangen konnten. Ein weiterer Grund waren das Einrichten von „Deutsch als Zweitsprache Klassen“ die dem UNESCO-Schulnetzwerk Ziel der Weltoffenheit und dem Kennenlernen fremder Kulturen dienlich waren und sind.&amp;lt;ref&amp;gt; Website Oberschule am Wasserturm: [https://www.saw-lueneburg.de/unesco-projektschule.html Projektschule]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schulen]] [[Kategorie: Bildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10618</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-05T18:33:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Angebote der St. Michaelis Gemeinde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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|cluster=on &lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherberge. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz benötigt die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eines dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegel sich auch dadruch wieder , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden die Gebäude jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 20.0000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen beginnt mit der Auflistung des Klostergründers Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu, &lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Chorioso_St._Michaelis|Chorioso_St._Michaelis]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10616</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-05T18:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Angebote der St. Michaelis Gemeinde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherberge. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz benötigt die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eines dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegel sich auch dadruch wieder , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden die Gebäude jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 20.0000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen beginnt mit der Auflistung des Klostergründers Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu, &lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Choriso]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10615</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-05T18:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Angebote der St. Michaelis Gemeinde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367, im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche und Sitz der gleichnamigen Gemeinde. Diese Gemeinde bildet ferner auch die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Startseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz im Westen der [[Altstadt|Lüneburger Altstadt]] und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger [[Kalkberg]]. Die St. Michaelis Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden|Lüneburger Kirchengemeinden]].&lt;br /&gt;
{{#display_map: Johann-Sebastian-Bach-Platz, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michaelis Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Panoramabild 1.JPG|mini|rechts|Außenaufnahme der St. Michaelis Kirche]]Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherberge. Dieses Kloster diente, unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen, bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege. Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg wurden neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört wurde, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen. Aufgrund des auch heute noch existierenden Hanges am Johann- Sebastian Platz benötigt die Kirche einige Hilfsbauten, um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können. Eines dieser Hilfsbauten ist die Unterkirche aus dem Jahr 1379.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Unterkirche 04.JPG|mini|links|Die Unterkirche]]&lt;br /&gt;
Diese wurde, bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von den in den Klosteranlagen lebenden Mitgliedern der Gemeinde, für die Gottesdienste genutzt . Wenn man von diesem Standpunkt einige Schritte Richtung Nordosten geht erreicht man die geschichtsträchtige Straße [[auf dem Meere]], die man vom 1434 fertiggestellten Kirchturm, mit seiner 1767 erstellten welschen Haube, erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde, erlebte ihre Fassade 1750 durch den Umbau von drei Satteldächern zu einem Satteldach, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876 durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil, ihre größten Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie von St. Michaelis ==&lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft als wichtigster Geistlicher angesehen. Dadurch wurde deutlich, dass die Gemeinde St. Michaelis in früheren Zeiten eine Position von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte. Dies spiegel sich auch dadruch wieder , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach zwei Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule, weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis&amp;quot; bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Wikipediaartikel zu St. Michaelis [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg St. Michaelis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents in den noch heute existierienden Klostergebäuden die Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden die Gebäude jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten. Die  Kirche hingegen blieb weitestgehend in Hand der Klosterkammer. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. &amp;lt;ref&amp;gt; Klosterkammer [https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/ Kulturelles Erbe]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen der Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe aufnahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen. Damit einher ging, dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirche in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen. Die Gedenktafeln, welche zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt standen, sollen heute generell ein Mahnmal für alle sein und sämtlichen Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken, egal welcher Seite diese angehört haben. &amp;lt;ref name= &amp;quot;Geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung der St. Michaelis Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen. Ferner sollen diese Tafeln heue noch ausdrücken, dass jeder Verstorbene, egal welcher Seiter er angehörte, ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 20.0000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt den, im Aufstand 1904/1905, 80.000 verstorbenen Herrero und Nama, welche im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von, der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
=== Hochchor ===&lt;br /&gt;
Der Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist, sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte dieser Fenster, welche von Kaiser Wilhelm gestiftet wurden, befindet sich eine prägnante Darstellung Christi. Diese Darstellung wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und andererseits das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Michaelis Lüneburg Langhaus und Altar 02.JPG|mini|rechts|Mittelschiff der Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund,  die von dessen Ateliermeister Eduard Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde.&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872, ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert, teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel gehend. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt, dessen Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war. Spätere Mängelprobleme der Orgel wurden 1998 behoben wurde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltex Unterkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut, jedoch verschwand diese um 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg St. Michaeliskirche Kanzel@20160422.JPG|mini|links|Die Kanzel]]&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein, aus welchem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten, die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhunderte vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
=== Goldene Tafel ===&lt;br /&gt;
Dieser, zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellungen aus dem Leben von Jesus und Maria zu sehen waren und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde der Hochaltar in dessen Mitte sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
=== Das Epitaph von Herbord von Holle ===&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand zeigt, nachdem 1532 das erste mal in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses Denkmal nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
=== Die Abtswappentafel ===&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit ebenfalls bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde 1562 von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen beginnt mit der Auflistung des Klostergründers Hermann Billung, welcher zudem auch als Figur abgebildet ist.&lt;br /&gt;
=== Medaillons und Gegenstände im Nordschiff ===&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
* Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
* Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
* Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
* Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
* Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu, &lt;br /&gt;
* Bronzebecken aus dem Jahr 1987&lt;br /&gt;
* eine Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebote der St. Michaelis Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
* Taufen&lt;br /&gt;
* Trauerfeiern&lt;br /&gt;
* Konfirmationen&lt;br /&gt;
* Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Faktoren, bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Aktionen an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern-Kind Gruppen, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
* [[Kantorei St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerchor St. Michaelis]]&lt;br /&gt;
*  [[Choriso]]&lt;br /&gt;
* Motettenchor&lt;br /&gt;
* Kinderchor I&lt;br /&gt;
* Kinderchor II&lt;br /&gt;
* Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Ferner finden für alle Interessenten regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner ==&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Michaelis Lüneburg: [https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna (Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.)&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	[[Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL|Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sankt-michaelis.de Website St. Michaelis Lüneburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(Lüneburg) Wikipediaartikel zu St.Michaelis]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kirchengemeinden]] [[Kategorie: Kirche]] [[Kategorie: Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Synagoge&amp;diff=10612</id>
		<title>Synagoge</title>
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		<updated>2021-09-05T18:25:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Synagoge Lüneburg &lt;br /&gt;
Die Synagoge von Lüneburg ist  eine ehemalige  zwischen den Jahren 1892 und 1894 erbaute und in der Reichskritallsnacht während der  Novemberprogrome 1938 zerstörte  Synagoge der jüdischen Lüneburger Gemeinde. ( Heimat Heide, hakenkreuz-  Lüneburg Wegs ins dritte Reich S.208,  Geschichtswerkstatt )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte &lt;br /&gt;
Nach 2 Jahren Bauzeit wurde die ehemalige Synagoge 1884 am heutigen Schifferwall 5 am nordöstlichen Ende der Altstadt in der Nähe des Stintes vom damaligen Vorsteher der jüdischen Gemeinde eingeweiht ( Lüneburg unter dem Hakenkreuz – Ein antifaschistischer Stadtrundgang, S.29) Die Lüneburger Synagoge war ein Sammelpunkt der um die Jahrhundertwende  ca. 180 Menschen umfassenden jüdischen Gemeinde  (https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Geschichte/synagogen-gedenkstaette.aspx ). &lt;br /&gt;
 Schon ab 1918 nahm in Lüneburg der ständig schwelende Antisemitismus zu , was sich daran erkennen ließ, dass die Synagoge Opfer von Vandalismus und Schmierereien war ( https://pogrome1938-niedersachsen.de/lueneburg/ ). Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 nahm dies aber noch wesentlich zu , trotz der Tatsache, dass die jüdische Gemeinschaft auch ihren Anteil zum wirtschaftlichen Aufschwung  in Deutschland, speziell aber auch in Lüneburg beigetragen hatte ( Lüneburg unter dem Hakenkreuz , ein Antifaschistischer Stadtrundgang S.30).  1933 begannen die Entrechtungen und das wirtschaftliche Ausnutzen, sodass vorallem die jungen Menschen jüdischer Abstammung die Stadt verließen  und eine „Entjudung des wirtschaftlichen Lebens in Lüneburg stattfand https://pogrome1938-niedersachsen.de/lueneburg/ . So kam es , dass es 1935 nur noch 20 jüdische Familien in Lüneburg , deren Anzahl bis 1938  auf 5 schrumpfte (  Lüneburg unter dem Hakenkreuz s.30) .  Ihren letzten Gottesdienst feierte die Gemeinde am 23.10.1939 ( https://pogrome1938-niedersachsen.de/lueneburg/jüdische Gemeinde  ) , Im Anschluss daran mussten  die Synagoge und das Grundstück  verkauft werden. Das Grundstück wurde darauf von der Industrie und Handelskammer gekauft und dann  anschließend in der Reichskristallnacht zerstört und wenig später vollständig abgerissen.( Heimat Heide Hakenkreuz . S.206).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bauwerk &lt;br /&gt;
Die ehemalige Synagoge wurde als ein dreikuppliger Bau aus Backstein erbaut und bot trotz der eher geringen Größe der damaligen Gemeinde Platz für über 200 Personen  http://www.vvn-bda-lg.de/userfiles/downloads/broschueren/Gedenkkultur.pdf . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkstätte &lt;br /&gt;
1955 wurde zunächst nur ein einfacher Gedenkstein an den Standort der ehemaligen Synagoge gesetzt ,  mit den Jahren bahnte sich jedoch ein stetiges Interesse an dieses Zeichen des Gedenkens zu überarbeiten, sodass schließlich im November 2018 zum 80 Jahrestag der Reichspogromnacht die neue Gedenkstätte eingeweiht wurde. Finanziert wurde die 240000 Euro teure  Gedenkstätte , die viele Gedenktafeln  in der Mitte, zerbrochene Eisenstäbe  rundherum und die Symbole des jüdischen Glaubens , Davidsstern und siebenarmigen Leuchter umfasst, mithilfe finanzieller Spenden der Hansestadt Lüneburg,  der Lüneburger Sparkassenstiftung, der Industrie und Handelskammer Lüneburg und des Landkreises Lüneburg.  https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Geschichte/synagogen-gedenkstaette.aspx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Synagoge.jpg|mini|Denkmal für die zerstörte Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Synagoge.jpg|mini|Gedenkstein der 1938 zerstörten Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_(L%C3%BCneburg) Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Synagoge</title>
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		<updated>2021-09-05T18:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Synagoge.jpg|mini|Denkmal für die zerstörte Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Synagoge.jpg|mini|Gedenkstein der 1938 zerstörten Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_(L%C3%BCneburg) Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
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		<title>Synagoge</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{#seo:&lt;br /&gt;
|title=Synagoge Lüneburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Synagoge.jpg|mini|Denkmal für die zerstörte Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Synagoge.jpg|mini|Gedenkstein der 1938 zerstörten Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_(L%C3%BCneburg) Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Denkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg - ACKL</title>
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		<updated>2021-09-05T15:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: Die Seite wurde neu angelegt: „ Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg- ACKL Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg ist ein Zusammenschluss von Lüneburger…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg- ACKL&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg ist ein Zusammenschluss von Lüneburger  Kirchen die  zwischen den Jahren 1979-1984  auf Grundlage einer guten religiösen Nachbarschaft und ihres christlichen Glaubens  zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sind die aus 28 Kirchengemeinden und anderen Gruppen im Kirchengemeinden in Stadt und Landkreis  Lüneburg besteht http://www.kirchen-lueneburg.de/gemeinden  und deren Grundlage auf einer gemeinsamen Satzung besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satzung der ACKL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.kirchen-lueneburg.de/satzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessen der ACKL&lt;br /&gt;
Das Interesse der verschiedenen Kirchen besteht darin Gottesdienste zu wichtigen Feiertagen in den verschiedenen Kirchen der Innenstadt gemeinsam zu feiern. Hierbei wird ihr gemeinsames Interesse durch die ACKL unterstützt. Zudem führt die ACKL Veranstaltungen durch die, das ökumenische Miteinander stärken sollen, indem die ACKL ein Netzwerk zum „Networking“ zwischen den Kirchen ermöglicht. Weiterhin steht die AcKL für geschlossen für humanistische Werte ein und möchte geschlossen  gegen ein nationalistisches und rassistisches Lüneburg vorgehen , sollten diese Gedanken jemals wieder präsenter werden.  http://www.kirchen-lueneburg.de/wir-%C3%BCber-uns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der zugehörigen Kirchgemeinden( Vollmitglieder &amp;amp; Gaststatus)&lt;br /&gt;
1.	Die evangelisch lutherischen Gemeinden im Kirchenkreis Lüneburg (Mitglied)&lt;br /&gt;
Auferstehungsgemeinde Reppenstedt&lt;br /&gt;
Emmaus-Gemeinde Adendorf&lt;br /&gt;
Hippolitkirche Amelinghausen&lt;br /&gt;
Kreuzkirche Bockelsberg&lt;br /&gt;
Martin-Luther Gemeinde Zeltberg&lt;br /&gt;
Martinus Gemeinde Deutsch-Evern&lt;br /&gt;
Paul Gerhardt Gemeinde&lt;br /&gt;
Paulus Kirche Kreideberg&lt;br /&gt;
St. Bartholomäus Lüne&lt;br /&gt;
St. Johannis&lt;br /&gt;
St. Katharinen Embsen&lt;br /&gt;
St. Laurentius Kirchgellersen&lt;br /&gt;
St. Michaelis&lt;br /&gt;
St.Peter Betzendorf&lt;br /&gt;
St. Peter und Paul Bardowick&lt;br /&gt;
St. Stephanus Ev. Kaltenmoor&lt;br /&gt;
2.	Die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) in der Friedenskirche in Lüneburg&lt;br /&gt;
 ( Mitglied) &lt;br /&gt;
3.	Die Evangelisch- reformierte Christusgemeinde in Lüneburg ( Mitglied)&lt;br /&gt;
4.	Die freie Evangelische Gemeinde in Lüneburg (Gaststatus)&lt;br /&gt;
5.	Pfingstgemeinde Lüneburg (Mitglied)&lt;br /&gt;
6.	Die freikirchlich evangelische Matthäusgemeinde in Lüneburg- Kalkberg ( Mitglied)&lt;br /&gt;
7.	Die katholische Pfarrgemeinde St. Marien Lüneburg, Adendorf und Amelinghausen ( Mitglied)&lt;br /&gt;
8.	Selbstständig Evangelisch Lutherische Gemeinden  in Lüneburg und Amelinghausen: &lt;br /&gt;
Pella Gemeinde( Gast) &amp;amp; St. Thomas ( Mitglied)&lt;br /&gt;
9.	Adventgemeinde Lüneburg (Gast)&lt;br /&gt;
http://www.kirchen-lueneburg.de/gemeinden&lt;br /&gt;
Andere Gruppen&lt;br /&gt;
-	Alt Katholische Gemeinde&lt;br /&gt;
-	Christlicher Sängerbund&lt;br /&gt;
-	Cvjm- Lüneburg&lt;br /&gt;
-	Diakonie und Caritas&lt;br /&gt;
-	Evangelische Allianz Lüneburg&lt;br /&gt;
-	IVCG Lüneburg&lt;br /&gt;
-	Nachteulen Lüneburg&lt;br /&gt;
-	Ökumenische Klinikseelsorge&lt;br /&gt;
-	Jährliche Passionandachten&lt;br /&gt;
-	Religionspädagogische Medien&lt;br /&gt;
-	Psychiatrische Klinik Lüneburg&lt;br /&gt;
-	Telefonseelsorge&lt;br /&gt;
-	Netzwerk für Trauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebote &lt;br /&gt;
Die Ackl bietet in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gemeinden regelmäßig verschiedene  Angebote  zu Veranstaltungen an , die von Gottesdiensten und Andachten über Vorträge, Diskussionen und Projekten bis hin zu Konzerten, theologischen Andachten und dem Tag der Kirche reichen.  ( http://www.kirchen-lueneburg.de/termine/gottesdienste-und-andachten) . Die Themen sind hierbei so breit gefächert, dass man sie am besten unter (http://www.kirchen-lueneburg.de/themen) finden kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Nicolai&amp;diff=10585</id>
		<title>St. Nicolai</title>
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		<updated>2021-09-05T15:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Corona Abweichungen}} &amp;lt;!-- Hinweis darauf, dass es wegen Corona zu Abweichungen vom Normalbetrieb kommt. Ganz oben einfügen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die St. Nicolai Kirche ist eine der [[Kirchengemeinden]] im  [[Landkreis Lüneburg]] und befindet sich westlich vom Marktplatz, in der Nähe des [[Liebesgrund|Liebesgrunds]] und des [[Stintmarkt|Stintmarkts]]. Die St. Nicolai-Gemeinde hat zurzeit etwa 2850 Mitglieder. Zehn Prozent der Mitglieder wohnen nicht im Gebiet der Nicolai-Kirche, zählen aber trotzdem zu der Gemeinde dazu. Seit 2007 ist Eckard Oldenburg Pastor der evangelisch-lutherischen St.Nicolai Kirchengemeinde. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Nicolai Lüneburg: [https://st-nicolai.eu/index.php/wissenswertes/nicolai-von-a-bis-z Nicolai von a bis z]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map: Lüner Straße 15, Lüneburg, Germany~&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Nicolai Kirche&#039;&#039;&#039;~&lt;br /&gt;
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}} &lt;br /&gt;
== Baugeschichte und Interieur==&lt;br /&gt;
Die St. Nicolai Kirche in Lüneburg besteht aus drei Teilen, welche auch Schiffe genannt werden. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 28,5 Meter und die zwei Seitenschiffe jeweils eine Höhe von 13,5 Meter. 1406/ 1407 begann der Bau der St. Nicolai. Vorerst sollte an dem Standort eine Kapelle errichtet werden, da diese jedoch schnell zu klein wurde, beschloss man eine Kirche zu erbauen. &lt;br /&gt;
[[Datei:2010-06-06-lueneburg-by-RalfR-13.jpg|mini|rechts|St. Nicolai Kirche]]&lt;br /&gt;
1460 begann der Bau eines Westturms, welcher aufgrund fehlender finanzieller Mittel erst im Jahr 1587 fertiggestellt werden konnte. 1811 wurde die Turmspitze durch einen Blitzeinschlag zerstört und der Turm, welcher bereits vorher durch eine Neigung der Pfeiler in die Kritik geriet, wurde zwischen 1830 und 1832 abgerissen. „Rettet St. Nicolai“ heißt der Kirchenbauverein, der unter der Leitung des Chorleiters Klingemann gegründet wurde, um die Kirche zu erhalten und zu restaurieren. Conrad Wilhelm Hase leitete ab 1864 die Restaurierungsarbeiten an der Kirche. Unter der Leitung des Hannoveraners, welcher zudem ein bekannter Architekt der Neugotik war, wurde 1898 der Bau des Turms fertiggestellt. Die Restaurierung wird 1899 abgeschlossen. In diesem Jahr wird auch die Orgel der Firma Furtwängler &amp;amp; Hammer eingebaut. Zwischen 2001 und 2003, nachdem die Orgel mehrfach umgebaut wurde, setzt man diese auf den Originalzustand, die Beschaffenheit und Technik betreffend, zurück. 2009 weiht man, am 600. Geburtstag der St. Nicolai Kirche, die dritte Glocke ein.&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Bauart ist die St. Nicolai Kirche eine Basilika Kirche, während die [[St. Johannis]] und die [[St. Michaelis]] zu den Hallenkirchen zählen. Das Backstein-Mauerwerk schließt mit einem Sterngewölbe ab. Des Weiteren ist in der Kirche der matt goldene Hauptaltar zu finden. Dieser stand bis in das Jahr 1861 in der [[St. Lamberti|St. Lamberti-Kirche]]. Der Heiligenthaler Altar war der ehemalige Hauptaltar der Kirche. [[Datei:Lüneburg - Sankt Nicolai in 13 ies.jpg|mini|links|Der Chorumgang der Kirche]]In dem Chorumgang der Kirche finden sich eine der ältesten Stadtansichten Lüneburgs, welche um 1445 datiert wird und weiter Reliefs. Das Taufbecken der Kirche gehörte vorher zu der Cyriakus-Kirche und stammt aus der Zeit um 1325. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Chorfenster hängt ein kunstvoller Sockel eines Altars aus dem Jahr 1577. Dieser Sockel zeigt Darstellungen aus dem Alten Testament.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Nicolai Lüneburg: [https://www.st-nicolai.eu/index.php/wissenswertes/geschichte Geschichte] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Das Uhrwerk ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1895 wurde dem Turm ein Betglockenwerk der Firma Weule hinzugefügt. Bis in das Jahr 1967 lief das Uhrenwerk mechanisch. Der Kirchenvorstand beschloss danach auf einen elektrischen Betrieb umzusteigen. Ähnlich wie mit der Orgel der Kirche wurde 1995 das alte Uhrwerk wieder zurück in Betrieb genommen. Ursprünglich mussten die Gewichte des Uhrwerks mir der Hand aufgezogen werden. Diese Aufgabe übernehmen mittlerweile Motoren, was die Funktionen jedoch nicht beeinträchtigt. Besuchern der Kirche ist es möglich das Uhrwerk von Nahem zu betrachten. &lt;br /&gt;
[[Datei:St. Nicolai Lüneburg@20150722.JPG|mini|rechts|Mittelschiff und Altar]]&lt;br /&gt;
=== Die Glocken ===&lt;br /&gt;
Als der Turm der Kirche um 1830 abgerissen wurde verkaufte man drei Läute- und zwei Uhrenglocken. Mit dem Abriss der St. Lambertikirche 1860/61, erhielt die St. Nicolai Kirche fünf neue Läuteglocken, welche aufgrund des ersten Weltkriegs zum Teil eingeschmolzen wurden. Die Marienglocke überstand den Krieg hingegen unbeschadet. Als Entschädigung erhielt die Kirche eine Glocke aus Ostpreußen. Heute gibt es neben den Läuteglocken noch die beiden Zeitglocken, die Katharinenschelle (1445) aus St. Lamberti, welche den Stundenschlag angibt und die Franziskusschelle (1516) aus St. Marien, die den Viertelstundenschlag angibt. Eine der 1830 verkauften Uhrenglocken ist heute im Dachreiter des Martin-Luther-Gemeindehauses in Lüneburg zu finden.&lt;br /&gt;
Die Marienglocke (1491) hat ein Gewicht von 4.200 Kg und einen Durchmesser von 1,90 Meter. Diese Glocke gilt als Attraktion der Kirche. Sie wurde von Gerhard van Wou gegossen, welcher auch die Gloriosa im Erfurter Dom herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Nicolai Lüneburg: [https://www.st-nicolai.eu/index.php/wissenswertes/turm-und-glocken Turm und Glocken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Angebote der Kirche ==&lt;br /&gt;
Neben Gottesdiensten veröffentlicht die St. Nicolai Kirche Predigten auf ihrer Website. Außerdem gibt es für Kinder einen wöchentlichen Kinder-Gospelchor und für Konfirmanden monatliche Treffen. Da sich die Kirche für Menschen mit Behinderungen einsetzt gibt es auch diesbezüglich Angebote für Jugendliche und Erwachsene. Für Senioren bietet die Kirche einmal monatlich eine Andacht in dem Seniorenwohnheim Lüner Hof und der Seniorenresidenz Neue Sülze an. Ferner nutzt Amnesty International Lüneburg den Gemeinderaum der Kirche einmal monatlich für Treffen. Nach Vereinbarung bietet die St. Nicolai Kirche zudem Führungen durch die Kirche und den zugehörigen Turm an. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Nicolai Lüneburg: [https://st-nicolai.eu/index.php/angebote Angebote] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Covid-19-Pandemie ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[COVID-19-Pandemie|Covid-19-Pandemie]] bietet die Kirche noch eine Kapazität von 95 Plätzen. Diese Plätze sind in der Kirche markiert und können genutzt werden. Von einer persönlichen Begrüßung und Verabschiedung wird derzeit ebenfalls abgesehen. Besucher*innen werden zudem gebeten einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, bis sie sich an ihrem Platz hingesetzt haben. &amp;lt;ref&amp;gt; Website St. Nicolai Lüneburg: [https://st-nicolai.eu/index.php/angebote/gottesdienste Gottesdienste]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.st-nicolai.eu Website St. Nicolai Lüneburg]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St._Michaelis&amp;diff=10566</id>
		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-05T14:04:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sankt Michaelis Lüneburg&lt;br /&gt;
Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367 im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche  und Sitz der gleichnamigen Gemeinde, die zugleich die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg darstellt( https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start) . Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz  im Westen der Lüneburger Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger Kalkberg und gehört zu den Lüneburger Kirchengemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche)&lt;br /&gt;
Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche  benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherbergen, welches unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege diente.( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg  wurde neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baugeschichte ( Kirche St. Michaelis)&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört worden war, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen, die aufgrund des auch  heute noch existierenden Hanges am heutigen Johann- Sebastian Platz einige Hilfsbauten benötigte um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können, unter anderem die Unterkirche im Jahr 1379.  Diese wurde bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von dem in den errichteten Klosteranlagen lebenden Konvent der Gemeinde für die Gottesdienste genutzt . https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Wenn man von diesem Standpunkt kurz Richtung Nordosten geht erreicht man  die geschichtsträchtige Straße auf dem Meere, die man auch sehr gut vom 1434 fertiggestellten Kirchturm mit seiner 1767 erstellten welschen Haube( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte) erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde , erlebte ihr Antlitz 1750 durch die Veränderung von drei Satteldächern zu einem einzigen, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876  durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil ihre größten Veränderungen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historie von St. Michaelis &lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft , als wichtigster Geistlicher angesehen, wodurch deutlich wurde das die Gemeinde St. Michaelis  in früheren Zeiten eine Position  von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte, was sich auch darin widerspiegelte , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach 2 Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule , weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist ( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte) und die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis bezeichnet wird. https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg)  uNachdem das  Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents  in den noch heute existierienden Klostergebäuden die  Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten, wohingegen zumindestens die  Kirche in Hand der Klosterkammer blieb. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. (https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/). Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe nahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen , was auch damit einherging dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirch in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren  Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen, die zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt  standen, heute allerdings generell ein Mahnmal für alle sein sollen  und sämtlicher Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken , egal welcher Seite diese angehört haben (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenausstattung von Sankt Michaelis.&lt;br /&gt;
Gedenktafeln&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen  https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung sollen aber auch  heutzutage ausdrücken, dass jeder Verstorbene , egal welcher Seiter er angehörte , ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt der  im Aufstand 1904/1905  80000 verstorbenen Herrero und Nama, die im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg  zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
Hochchor&lt;br /&gt;
Dier Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Das Fenster im Hochchor &lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist , sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe  die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte diese Fenster befindet sich eine prägnante  Darstellung Christi, die von Kaiser Wilhelm gestiftet wurde. Die Darstellung Jesu wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der  einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
Hochaltar&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals  der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund ,  die von dessen Ateliermeister Eduard  Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde&lt;br /&gt;
Taufstein&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872 und  ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
Orgeln&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut  und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert  teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel geht. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt , deren Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war, aber später Mängelproblem aufwies ersetzt, welches 1998 behoben wurde.  ( https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltext ). Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut , jedoch verschwand diese ab 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
Kanzel&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein , aus dem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben  verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhundert vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
Goldene Tafel&lt;br /&gt;
Dieser zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner  Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellung aus dem Leben von Jesu und Maria zu sehen war und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde auch der Hochaltar in dessen Mitte  sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Das Epitaph von Herbord von Holle&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand, zeigt nachdem 1532  das erste mal auch in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses  Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Daten sowie Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit für bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen 1562 und nimmt ihren Beginn beim Klostergründer Hermann Billung der auch als Figur zu Beginn abgebildet ist.&lt;br /&gt;
Medaillons und Gegenstände im Nordschiff&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
-	 Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
-	Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
-	Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
-	Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
-	Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu , Bronzebecken aus dem Jahr 1987, Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt . (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
-	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglichkeiten in St. Michaelis&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
-	Taufen&lt;br /&gt;
-	Trauerfeiern&lt;br /&gt;
-	Konfirmationen&lt;br /&gt;
-	Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen Hauptpunkten,  bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Punkte an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern Kind Gruppen wo Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre  von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
-	Kantorei St. Michaelis&lt;br /&gt;
-	Kammerchor St. Michaelis&lt;br /&gt;
-	Choriso&lt;br /&gt;
-	Motettenchor&lt;br /&gt;
-	Kinderchor I&lt;br /&gt;
-	Kinderchor II&lt;br /&gt;
-	Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Zudem finden für alle Interrsierten auch regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partner&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Sankt Michaelis besitzt zudem eine Vielzahl von Partnerorganisationen, deren Parnterschaft vor allem durch das Miteinander im  Glauben geprägt ist:&lt;br /&gt;
-	Klosterkammer Hannover&lt;br /&gt;
-	MaDonna ( Fachdienst des Lebsnraum Diakonie e.V.&lt;br /&gt;
-	Herman- Löns Schule &lt;br /&gt;
-	Kirchenkreis&lt;br /&gt;
-	Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Lüneburg  https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/partner&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
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		<title>St. Michaelis</title>
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		<updated>2021-09-05T14:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sankt Michaelis Lüneburg&lt;br /&gt;
Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367 im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche  und Sitz der gleichnamigen Gemeinde, die zugleich die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg darstellt( https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start) . Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz  im Westen der Lüneburger Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger Kalkberg und gehört zu den Lüneburger Kirchengemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche)&lt;br /&gt;
Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche  benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherbergen, welches unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege diente.( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg  wurde neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baugeschichte ( Kirche St. Michaelis)&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört worden war, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen, die aufgrund des auch  heute noch existierenden Hanges am heutigen Johann- Sebastian Platz einige Hilfsbauten benötigte um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können, unter anderem die Unterkirche im Jahr 1379.  Diese wurde bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von dem in den errichteten Klosteranlagen lebenden Konvent der Gemeinde für die Gottesdienste genutzt . https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Wenn man von diesem Standpunkt kurz Richtung Nordosten geht erreicht man  die geschichtsträchtige Straße auf dem Meere, die man auch sehr gut vom 1434 fertiggestellten Kirchturm mit seiner 1767 erstellten welschen Haube( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte) erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde , erlebte ihr Antlitz 1750 durch die Veränderung von drei Satteldächern zu einem einzigen, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876  durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil ihre größten Veränderungen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historie von St. Michaelis &lt;br /&gt;
Der Abt des Konventes von St. Michaelis war in früheren Zeiten in der Ständeversammlung der Lüneburger Landschaft , als wichtigster Geistlicher angesehen, wodurch deutlich wurde das die Gemeinde St. Michaelis  in früheren Zeiten eine Position  von hoher Relevanz im Raum Lüneburg innehatte, was sich auch darin widerspiegelte , dass die Kloster und Partikularschule von St. Michaelis im ganzen Raum Lüneburg bekannt waren. Zudem sang Johann Sebastian Bach 2 Jahre im Knabenchor der Kirche und machte seinen Abschluss an der Michaelisschule , weswegen der heutige Standort der Kirche auch als Johann- Sebastian Bach Platz bekannt ist ( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte) und die Kirche auch als „Bachkirche St. Michaelis bezeichnet wird. https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michaelis_(L%C3%BCneburg)  uNachdem das  Kloster 1532 evangelisch wurde und 1655 nach Auflösung des Klosterkonvents  in den noch heute existierienden Klostergebäuden die  Ritterakademie für die Erziehung junger Adeliger gegründet wurde, wurden diese jedoch 1850 an städtische Instituitionen abgetreten, wohingegen zumindestens die  Kirche in Hand der Klosterkammer blieb. Diese Landesbehörde mit Sitz in Hannover betreibt sie bis heute. (https://www.klosterkammer.de/kloester-stifte/kulturelles-erbe/). Desweiteren war St. Michaelis von den Jahren 1795-1945 die Garnisionskirche der Stadt Lüneburg, was vertraglich zwischen Stadt und St. Michaelis geregelt wurde und die Gemeinde/ Kirche in die Aufgabe nahm , für die Seelsorge aller in Lüneburg stationierten Soldaten zu sorgen , was auch damit einherging dass in diesen Jahren Emporen für Soldatenangehörige in die Kirche gebaut wurden und die Ausstattung der Kirch in den folgenden Jahren durch Gedenktafeln ergänzt wurden, die in einem unmittelbaren  Zusammenhang mit vielen kriegerischen Konflikten der folgenden Jahrzehnte standen, die zunächst im patriotischen Sinne für gestorbene Soldaten der eigenen Stadt  standen, heute allerdings generell ein Mahnmal für alle sein sollen  und sämtlicher Opfer dieser kriegerischen Konflikte gedenken , egal welcher Seite diese angehört haben (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenausstattung von Sankt Michaelis.&lt;br /&gt;
Gedenktafeln&lt;br /&gt;
Die Gedenktafeln in St. Michaelis befinden in sich der Turmhalle und gedenken Soldaten die drei verschiedenen militärischen Konflikten zum Opfer fielen  https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung sollen aber auch  heutzutage ausdrücken, dass jeder Verstorbene , egal welcher Seiter er angehörte , ein Verstorbener zu viel war.&lt;br /&gt;
Die erste Gedenktafel gedenkt den ca. 200000 Toten des Deutsch-französischen Krieges 1870/71 unter denen sich auch einige in Lüneburg stationierte Soldaten befanden.&lt;br /&gt;
Die zweite Gedenktafel gedenkt der  im Aufstand 1904/1905  80000 verstorbenen Herrero und Nama, die im Kampf um ihre Freiheit und ihre Weideflächen von der in ihrem Land stationierten deutschen „Schutztruppe“  in großem Maße vernichtet wurden.&lt;br /&gt;
Die dritte Gedenktafel gedenkt aller Opfer des bis dato größten Krieges, dem ersten Weltkrieg  zwischen den Jahren 1914 und 1918 und ruft dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
Hochchor&lt;br /&gt;
Dier Hochchor stammt aus dem 15 Jahrhundert und war lange nur dem Konvent von St. Michaelis vorbehalten.&lt;br /&gt;
Das Fenster im Hochchor &lt;br /&gt;
Die aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Fenster besitzen zwar kein Bildprogramm, welches einheitlich ist , sollen jedoch zusammen mit dem Deckengewölbe  die biblische Stadt Jerusalem und den Garten Eden symbolisieren. In der Mitte diese Fenster befindet sich eine prägnante  Darstellung Christi, die von Kaiser Wilhelm gestiftet wurde. Die Darstellung Jesu wird mit einem Jaghund über ihm ergänzt, der  einerseits zum Wappen der Familie Hohenzollern gehört und das Jagdrecht des aus dieser Adelsfamilie stammenden Kaisers Wilhem II symbolisiert.&lt;br /&gt;
Hochaltar&lt;br /&gt;
Bei dem Bild auf dem Hochaltar handelt es sich um eine Nachbildung des Originals  der Beweinung Jesu Christi von Julius Wilhelm Rotermund ,  die von dessen Ateliermeister Eduard  Bendemann nach dem frühen Tod Rotermunds vollendet wurde&lt;br /&gt;
Taufstein&lt;br /&gt;
Der Taufstein Stammt aus dem Jahr 1872 und  ist aus Sandstein gefertigt und besitzt einen Deckel aus Holz auf der Johannes der Täufer als Figur mit einem Gewand aus Kamelhaar steht. Der Sockel des Taufsteins wird von Delfinen gesäumt und die Taufbeckenfelder beinhalten die vier Evangelisten mit ihren Symboltieren.&lt;br /&gt;
Orgeln&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Michaelis besitzt 4 Orgeln: Die Chororgel, die Truhenorgel, die Orgel in der Unterkirche und die große Orgel. Die große Orgel wurde 1708 gebaut  und besitzt einen Hamburger Prospekt. Diese Hauptorgel von Sankt. Michaelis wurde im Laufe der Jahre immer wieder in ihrer Klangfarbe den jeweiligen zeitlichen Gegebenheiten angepasst. Heutzutage ist sie mit ihren 51 Registern eher an einer barocken Klangfarbe orientiert  teilweise aber auch in Richtung des Klanges einer romantischen Orgel geht. Die Orgel in der Unterkirche wurde 1899 erstmals eingebaut und 1942 durch ein neueres Modell ersetzt , deren Gehäuse ebenfalls im neogotischen Stil gebaut war, aber später Mängelproblem aufwies ersetzt, welches 1998 behoben wurde.  ( https://www.sankt-michaelis.de/musik/orgeln/item/191-unterkirche#fulltext ). Die Truhenorgel wurde 2012 als Begleitorgel für Konzerte angefertigt und kann bei Bedarf an andere Kirchen verliehen werden. Die Chororgel wurde ursprünglich 1701 erbaut , jedoch verschwand diese ab 1800, sodass im Jahr 2000 eine neue Chororgel für st. Michaelis in Auftrag gegeben wurde.&lt;br /&gt;
Kanzel&lt;br /&gt;
Die Kanzel der Kirche St. Michaelis stammt aus dem Jahr 1602/1603 und besteht zu großen Teilen aus Sandstein , aus dem die Figur des Apostels Paulus als Kanzelbasis hergestellt wurde. In Nischen der Kanzel sind neben  verschiedenste Abschnitte aus dem Leben Jesu, auch Evangelisten die 12 Apostel und die Propheten des alten Testaments zu sehen. Die Kanzel wurde allgemein im Laufe der Jahrhundert vergrößert und mit zwei Figuren und einigen Amtswappen ausgestattet.&lt;br /&gt;
Goldene Tafel&lt;br /&gt;
Dieser zu den wichtigsten Sakralen Schätzen des deutschen Mittelalters gehörende Wanderaltar, hatte in seiner  Mitte eine mit Edelsteinen umfasste Goldplatte in der Darstellung aus dem Leben von Jesu und Maria zu sehen war und wurde aufgrund dessen 1698 gestohlen. 1790 wurde auch der Hochaltar in dessen Mitte  sich die Golden Tafel ursprünglich befand abgebaut und teilweise im Landesmuseum Hannover wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Das Epitaph von Herbord von Holle&lt;br /&gt;
Dieses Grabdenkmal an einer Kirchenwand, zeigt nachdem 1532  das erste mal auch in St. Michaelis das Abendmahl auf die lutherische Weise gefeiert wurde und sich damit der Reformation angeschlossen wurde, den ersten evangelischen Abt des Hauses  Herbord von Holle. Sein Neffe und Nachfolger Eberhard von Holle gab dieses nach seinem Tod in Auftrag.&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel&lt;br /&gt;
Die Abtswappentafel	zeigt die einzelnen Wappen und Daten sowie Sterbedaten der Äbte des Klosters und ist damit für bedeutsam für die Historie des Klosters. Sie wurde von Eberhard von Holle in Auftrag gegeben und gegen 1562 und nimmt ihren Beginn beim Klostergründer Hermann Billung der auch als Figur zu Beginn abgebildet ist.&lt;br /&gt;
Medaillons und Gegenstände im Nordschiff&lt;br /&gt;
Im Nordschiff gibt es unter anderem:&lt;br /&gt;
-	 Darstellung von Martin Luther und Phillip Melanchthon als Porträts &lt;br /&gt;
-	Relief des Erzengels Michaels des Namensgebers der Kirche und ein Medaillion mit Rosenkranz Mardonna&lt;br /&gt;
-	Eine Kreuzigungsdarstellung&lt;br /&gt;
-	Bildnisse von Landschaftsdirektoren&lt;br /&gt;
-	Nischen mit Tafelbild der Fußwaschung Jesu , Bronzebecken aus dem Jahr 1987, Pieta aus dem 15 Jahrhundert, die die leidene Mutter Gottes mit ihrem Sohn in den Armen darstellt . (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/ausstattung)&lt;br /&gt;
-	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglichkeiten in St. Michaelis&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Michaelis bietet Gläubigen eine Vielzahl an Ereignissen und Möglichkeiten die in enger Verbindung mit dem Glauben stehen:&lt;br /&gt;
-	Taufen&lt;br /&gt;
-	Trauerfeiern&lt;br /&gt;
-	Konfirmationen&lt;br /&gt;
-	Kircheneintritte&lt;br /&gt;
Neben diesen Hauptpunkten,  bietet die Sankt Michaelis Gemeinde mitsamt ihrer Kirche Sankt Michaelis heutzutage aber noch weitere Punkte an. Zunächst sind dies einmal verschiedenste Gruppen, wie Kindergruppen für die eine Kinderkirche und ein Krabbelgottesdienst angeboten werden, Eltern Kind Gruppen wo Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Gemeindeleben teilnehmen können, aber auch Jugendgruppen indenen man sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Pastor*innen austauschen kann und Seniorengruppen, wo die älteren Mitglieder der St. Michaelis Gemeinde sich bei Andacht und Kaffee über das Leben austauschen können. Neben diesen Dingen gibt es zudem die Möglichkeit an Freizeitprogrammen oder Generationsübergreifenden Projekten teilzunehmen, sowie sich an einem der folgenden Einzelchöre  von St. Michaelis zu beteiligen:&lt;br /&gt;
-	Kantorei St. Michaelis&lt;br /&gt;
-	Kammerchor St. Michaelis&lt;br /&gt;
-	Choriso&lt;br /&gt;
-	Motettenchor&lt;br /&gt;
-	Kinderchor I&lt;br /&gt;
-	Kinderchor II&lt;br /&gt;
-	Jugendchor&lt;br /&gt;
Zudem gibt es die Möglichkeit sich in der St. Michaelis Kirche einer der zahlreichen Touren anzuschließen um die Geschichte der Kirche noch besser kennenzulernen oder sich als Kirchenwache zu engagieren um anderen Menschen die Geschichte der Kirche näher zu bringen. Zudem finden für alle Interrsierten auch regelmäßig verschiedenste Konzerte im Innenraum von St. Michaelis statt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
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		<updated>2021-09-05T14:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sankt Michaelis Lüneburg&lt;br /&gt;
Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367 im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche  und Sitz der gleichnamigen Gemeinde, die zugleich die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg darstellt( https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start) . Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz  im Westen der Lüneburger Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger Kalkberg und gehört zu den Lüneburger Kirchengemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte (Ursprüngliche Klosterkirche)&lt;br /&gt;
Da der Lüneburger Kalkberg ursprünglich viel größer war, als zum jetzigen Zeitpunkt , bot dieser zwischen dem 10 Jahrhundert und den frühen 1370er Jahren genug Platz um das ursprüngliche  benediktinische Michaeliskloster mitsamt seiner Klosterkirche, zu beherbergen, welches unteranderem den Adelsgeschlechtern der Bilungern und Welfen bis zu seiner Zerstörung 1371 durch die Lüneburger Bürger, als Grablege diente.( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Bei Dieser Zerstörung im Lüneburger Erbfolgekrieg  wurde neben der ehemaligen Klosterkirche auch die Burg Lüneburg und die Kalkbergfestung zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baugeschichte ( Kirche St. Michaelis)&lt;br /&gt;
Nachdem das ursprüngliche Kloster zerstört worden war, begann man 1376 innerhalb der damals existierenden Stadtmauern , an ihrem jetzigen Standort, die Sankt. Michaelis Kirche zu bauen, die aufgrund des auch  heute noch existierenden Hanges am heutigen Johann- Sebastian Platz einige Hilfsbauten benötigte um an diesem abfälligen Gelände stehen zu können, unter anderem die Unterkirche im Jahr 1379.  Diese wurde bis zur Fertigstellung des Langeschiffes der Oberkirche 1418 von dem in den errichteten Klosteranlagen lebenden Konvent der Gemeinde für die Gottesdienste genutzt . https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte). Wenn man von diesem Standpunkt kurz Richtung Nordosten geht erreicht man  die geschichtsträchtige Straße auf dem Meere, die man auch sehr gut vom 1434 fertiggestellten Kirchturm mit seiner 1767 erstellten welschen Haube( https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte) erblicken kann. Bevor die Kirche im Jahr 1968 das letzte mal  Grundrestauriert wurde , erlebte ihr Antlitz 1750 durch die Veränderung von drei Satteldächern zu einem einzigen, 1794/95 durch die völlige Umgestaltung des Innenraums zu Zeiten der Aufklärung und 1864-1876  durch die Rückgängigmachung dieser Innenraumgestaltung zurück zum gotischen Stil ihre größten Veränderungen (https://www.sankt-michaelis.de/kirche/geschichte)&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: Die Seite wurde neu angelegt: „Sankt Michaelis Lüneburg Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367 im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenk…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sankt Michaelis Lüneburg&lt;br /&gt;
Die  evangelisch- luterische Kirche Sankt Michaelis Lüneburg ist eine im Jahr 1367 im gotischen Backsteinstil neu errichtete Hallenkirche  und Sitz der gleichnamigen Gemeinde, die zugleich die größte Gemeinde im Kirchenkreis Lüneburg darstellt( https://www.sankt-michaelis.de/gemeinde/start) . Sie befindet sich am Johann- Sebastian Bachplatz  im Westen der Lüneburger Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Lüneburger Kalkberg und gehört zu den Lüneburger Kirchengemeinden.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nationalsozialismus in Lüneburg</title>
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&lt;div&gt;Nationalsozialismus in Lüneburg&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zudem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Tatsache, dass das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind schlussfolgernd &lt;br /&gt;
einige von diesen auch als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen zur Pflege https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt; Coronazahlen Lüneburg https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikum Lüneburg Coronastation https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikpersonal an Corona erkrankt https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt; Besuchsverbot https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8817</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-09T10:20:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Coronapandemie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen zur Pflege https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt; Coronazahlen Lüneburg https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikum Lüneburg Coronastation https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt; Klinikpersonal an Corona erkrankt https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt; Besuchsverbot https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8816</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8816"/>
		<updated>2021-05-09T10:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Pflege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen zur Pflege https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8815</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8815"/>
		<updated>2021-05-09T10:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Kompetenzzentren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Kompetenzzentren  https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8814</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8814"/>
		<updated>2021-05-09T10:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Kliniken und Institute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt; Kliniken und Institute https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8813</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8813"/>
		<updated>2021-05-09T10:12:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt; Geschichte Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8812</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8812"/>
		<updated>2021-05-09T10:11:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt; Informationen Klinikum Lüneburg https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
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|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8811</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8811"/>
		<updated>2021-05-09T09:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Coronapandemie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen kann &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 drei Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch  dürfen bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die zuvor, trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften,  diese  seit dem 07.04.2021 aber  nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Schnelltests treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8810</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-09T09:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Kliniken und Institute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind die folgenden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzt werden können &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch war es bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, nur noch möglich , diese  seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8770</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8770"/>
		<updated>2021-05-07T16:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Städtisches Klinikum.jpg|gerahmt|links|Städtisches Klinikum Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzt werden können &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch war es bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, nur noch möglich , diese  seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:St%C3%A4dtisches_Klinikum.jpg&amp;diff=8769</id>
		<title>Datei:Städtisches Klinikum.jpg</title>
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		<updated>2021-05-07T16:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Städtisches Klinikum&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8737</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8737"/>
		<updated>2021-05-07T13:34:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen. &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzt werden können &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch war es bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, nur noch möglich , diese  seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8736</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8736"/>
		<updated>2021-05-07T13:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Coronapandemie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
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|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
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|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
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|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzt werden können &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch war es bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, nur noch möglich , diese  seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8735</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8735"/>
		<updated>2021-05-07T13:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Coronapandemie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um fünf Intensivbetten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzt werden können &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8734</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8734"/>
		<updated>2021-05-07T13:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Pflege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege, mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse, ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorgung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8733</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-07T13:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8732</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-07T13:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen, wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8731</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8731"/>
		<updated>2021-05-07T13:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen wie Krankheiten und Unfällen &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8730</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8730"/>
		<updated>2021-05-07T13:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen wieKrankheiten und Unfällen&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8729</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8729"/>
		<updated>2021-05-07T13:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Kliniken und Institute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen&lt;br /&gt;
 ( Krankheiten&amp;amp; Unfällen)&amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärzte, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8728</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8728"/>
		<updated>2021-05-07T13:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akutkrankenhauses, unter ständiger ärztlicher Leitung, Patient*innen mit akuten Zuständen&lt;br /&gt;
 ( Krankheiten&amp;amp; Unfällen)&amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärtze, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
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|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8727</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-07T12:58:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: /* Kliniken und Institute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des großen Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akkutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akkutkrankenhauses unter ständiger ärztlicher Leitung Patient*innen mit akuten Zuständen&lt;br /&gt;
 ( Krankheiten&amp;amp;Unfällen)&amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Da das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten, sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, niedergelassene Ärtze, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8726</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8726"/>
		<updated>2021-05-07T12:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des großen Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akkutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akkutkrankenhauses unter ständiger ärztlicher Leitung Patient*innen mit akuten Zuständen&lt;br /&gt;
 ( Krankheiten&amp;amp;Unfällen)&amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Trägerschaft &lt;br /&gt;
| a1 = Stadt Lüneburg&lt;br /&gt;
| p2 = Ort&lt;br /&gt;
| a2 = Lüneburg&lt;br /&gt;
| p3 = Bundesland &lt;br /&gt;
| a3 = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| p4 = Geschäftsführer&lt;br /&gt;
| a4 = Micheal Moormann&lt;br /&gt;
| p5 = Betten&lt;br /&gt;
| a5 = 527&lt;br /&gt;
| p6 = Mitarbeiter*innen&lt;br /&gt;
| a6 = 1300&lt;br /&gt;
| p7 = davon Ärtzt*innen&lt;br /&gt;
| a7 = 197&lt;br /&gt;
| p8 = Gründung &lt;br /&gt;
| a8 = 1.10.1900&lt;br /&gt;
| p9 = Website&lt;br /&gt;
| a9 = https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kliniken und Institute==&lt;br /&gt;
Das das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akkutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, sowie niedergelassene Ärtze, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
!Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
|Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pankreaskarzinomzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflege==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Coronapandemie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=St%C3%A4dtisches_Klinikum_L%C3%BCneburg&amp;diff=8721</id>
		<title>Städtisches Klinikum Lüneburg</title>
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		<updated>2021-05-07T12:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Henning T: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
 Das städtische Klinikum Lüneburg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf(UKE)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 unter Leitung von Dr. Michael Moormann, Prof.Dr.med Torsten Kucharzik und Michael Kossel und befindet sich im Lüneburger Stadtteil [[Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
 in der Börgelstraße 1 in der Nähe des großen Gebäudekomplexes des Semaris Hotels. Das 527 Planbetten umfassende Akkutkrankenhaus &lt;br /&gt;
 gehört zu dem zum Verbund der [[ Gesundheitsholding GmbH]] Lüneburg und behandelt und versorgt gemäß&lt;br /&gt;
 der Defintion eines Akkutkrankenhauses unter ständiger ärztlicher Leitung Patient*innen mit akuten Zuständen&lt;br /&gt;
 ( Krankheiten&amp;amp;Unfällen)&amp;lt;ref&amp;gt; Definition Akutkrankenhaus http://www.wirtschaftslexikon.co/d/akutkrankenhaus/akutkrankenhaus.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinikum Lüneburg .jpg|gerahmt|links|Klinikum Lüneburg &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/kliniken-institute/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg wurde am 1. Oktober 1900 an seinem momentanen Standort in Lüneburg [[Mittelfeld]] in Betrieb genommen und kostete &lt;br /&gt;
603.500 damalige Reichsmark und war in der Lage 60 Patient*innen in den Bereichen innere Medizin und Chirugie aufzunehmen.&lt;br /&gt;
1907 und 1934/35 wurde das Krankenhaus mit neuen Bettenhäusern erweitert. Die Kinderklinik wurde 1972 als Ersatz für das Kinderhospital Barckhausenstraße an ihrem heutigen Standort errichtet. Der moderne und weithin sichtbare Behandlungstrakt wurde am 1. August 1975 in Betrieb genommen. Das terrassenförmig angeordnete Gebäude enthält in insgesamt neun Geschossen sämtliche medizinischen und technischen Zentralein­richtungen, den Eingangsbereich für die Patienten und Besucher sowie eine überdachte Zufahrt für Krankentransporte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Bögelstrasse 1, Lüneburg~&#039;&#039;&#039; (Klinikum)&#039;&#039;&#039;~Kurze Beschreibung (optional); ggf. zweiter Marker evt. mit Koordinaten wie z. B. 53.23697, 10.40292|fullscreen=on|scrollzoom=off}} Lage des Städtischen Klinikums&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde die neue Strahlentherapieanlage in Betrieb genommen und die Chirurgische Ambulanz aus dem Zentral-OP ausgelagert. Die Pflegebereiche wurden nach und nach durch Ersatzbauten bzw. Sanierung von Altbauten erneuert. Das Bettenhaus 2 wurde im Frühjahr 1990 in Betrieb genommen, das Bettenhaus 1 wurde vom Grund auf saniert und im Sommer 1992 mit den modernen Intensivstationen fertig gestellt. Im Herbst 1997 wurde das neu errichtete Bettenhaus 3 seiner Bestimmung übergeben. Die Integration der Neurologie aus dem ehemaligen Niedersächsischen Landeskrankenhaus (heute [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]]) in das Klinikum Lüneburg erfolgte im Jahr 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgejahre waren durch die Renovierung und Modernisierung des zentralen Operationstrakts, den Neubau eines Funktionstrakts mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, Ambulanzen, Zentrum für Ambulantes Operieren, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2003. Im Juli 2004 wurde mit der Reorganisation der Allgemeinen Chirurgie und der damit verbundenen Teilung in eine Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie in eine Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie unter dem Dach des Chirurgischen Zentrums dem zunehmenden Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen. Diese Entwicklung wurde im Jahr 2005 mit der Teilung der Medizinischen Klinik in eine Klinik für Magen-Darm-Erkrankungen und allgemeine internistische Erkrankungen sowie eine Klinik für Kardiologie (Herzerkrankungen) fortgesetzt. Im Jahr 2005 wurde weiterhin ein Zentrum für Neu- und Frühgeborene etabliert, welches mit Investitionen für weitere „Brutkästen&amp;quot; mit Beatmungsmaschinen und die personelle Ausstattung einherging. Durch die Eröffnung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 2005 erhielten Apotheke, Küche mit Mitarbeiterrestaurant, Lager und Technik neue optimierte Räumlichkeiten. Ein Raum der Stille wurde im Jahr 2005 eingeweiht. Im Jahr 2007 wurden Umbauten und Renovierungen im Kreißsaal mit Kreißsaaloperationssaal einschließlich Etablierung einer gynäkologischen Ambulanz, die Modernisierung der Endoskopie und eine Erweiterung des EDV-Sicherheitskonzepts (IT-Sicherheitszelle) durchgeführt. Zugleich wurden die Funktionsräume der Urologie einschließlich Etablierung einer urologischen Ambulanz modernisiert und deutlich ausgebaut. 2008 war weiterhin geprägt von der Gründung der Städtischen [[Gesundheitsholding GmbH]], die neben dem Klinikum Lüneburg andere Gesundheitseinrichtungen und die [[Psychiatrische Klinik Lüneburg]] integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kliniken und Institute ==&lt;br /&gt;
Das das  städtische Klinikum Lüneburg  ein Akkutkrankenhaus mit Schwerpunktversorgung ist, bietet es eine Zahl von 13 Kliniken und Instituten sowie fünf Planabteilungen mit 527 Betten, sowie niedergelassene Ärtze, einen umfangreichen Pflegedienst,  das Entlassungsmanagement, den technischen Dienst und die Verwaltung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/ueberblick/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kliniken und Institute sind :&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Liste der Kliniken und Institute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klinik für Allgemein-, Viszeral- &amp;amp; Thoraxchirurgie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Unfallchirurgie &amp;amp; Orthopädie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Allgemeine Innere Medizin &amp;amp; Gastroenterologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Kardiologie und Internistische Intensiv- medizin, Zentrum für Herzrhythmusstörungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Geriatrie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Anästhesiologie, Notfall-, Palliativ- und Operative Intensivmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Urologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frauenklinik mit Brustkrebszentrum und Gynäkologischem Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Kinder- und Jugendmedizin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klinik für Strahlentherapie &amp;amp; Radioonkologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Institut für Pathologie&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Kompetenzzentren==&lt;br /&gt;
Da das städtische Klinikum Lüneburg über eine Vielzahl von Kliniken und Instituten verfügt, sind einige von ihnen&lt;br /&gt;
als  zertifizierte Kompetenzzentren eingeordnet.Dies bedeutet, dass das städtische Klinikum Lüneburg die bestmögliche &lt;br /&gt;
Behandlung und Versorung der Patient*innen nach nationalen und internationalen Leitlinien und Standards mit hoher Qualität &lt;br /&gt;
und großen Fallzahlen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; https://www.klinikum-lueneburg.de/kompetenzzentren/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Logo des des Kompetenzzentrums für Adipositas.jpg|gerahmt|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Adipositas &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/adipositaszentrum-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Chest Pain Unit.jpg|gerahmt|rechts|Logo der Chest Pain Unit &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/chest-pain-unit-cpu/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmkrebszentrum Logo.jpg|mini|rechts| Logo des Kompetenzzentrums für Darmkrebs &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/allgemein-viszeral-thoraxchirurgie-darmkrebszentrum/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
                                         {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;     &lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-                      &lt;br /&gt;
! Kompetenzzentren des städtischen Klinikums&lt;br /&gt;
|-                                                         &lt;br /&gt;
| Brustkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gynäkologisches Krebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Darmkrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pankreaskarzinomzentrum                                             &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prostatakrebszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Psychoonkologischer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adipositaszentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chest Pain Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Endoprothetikzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Perinatalzentrum Level 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stroke Unit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traumazentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ambulanzzentrum Lüneburg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
Das städtische Klinikum Lüneburg beschäftigt im Pflege und Funktionsdienst ungefähr  750 Mitarbeiter*innen, die &lt;br /&gt;
auf Grundlage der neusten Erkentnisse und Klinikstandards der Pflege mit Einbezugnahme der individuellen Bedürfnisse ihre&lt;br /&gt;
Patient*innen betreuen. Das Klinikum Lüneburg ist weiterhin auch eine eigenständige Pflegeschule, die rund 135 Ausbildungsplätze zur &lt;br /&gt;
Pflegefachkraft, mit den Schwerpunkten pädiatrische Versorung und stationäre Pflege, bietet. Weiterhin bietet das Klinikum &lt;br /&gt;
Ausbildungsplätze zur/zum operationstechnischen Assistent*in an und ermöglicht die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres.&lt;br /&gt;
Dieses Angebot wird durch eine Vielzahl von speziell ausgebildeten Praxisanleiter*innen durchgeführt und durch viele &lt;br /&gt;
Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pflege-2/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coronapandemie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das städtische Klinikum Lüneburg ist unmittelbar von der 2019 ausgebrochenen  [[COVID-19-Pandemie]] betroffen. Zum aktuellen Stand, vom 03.05.2021,&lt;br /&gt;
18:35 Uhr sind in Stadt und  Landkreis Lüneburg 375 Personen an Corona erkrankt und 55 Personen gestorben. Momentan sind 189 Personen in der Stadt Lüneburg an Corona erkrankt, von diesen befinden sich 13 in stationärer Behandlung und vier werden beatmet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://corona.landkreis-lueneburg.de/aktuelle-situation/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Beatmung findet unter anderem im städtischen Klinikum Lüneburg statt , dass schon am 27.10.2020 seine Corona Station um 5 Intensiv Betten erweiterte und diese noch einmal durch 14 weitere Betten ergänzen könnte&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landeszeitung.de/lokales/140027-lueneburger-klinikum-erweitert-corona-station/&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollten die Corona Fallzahlen in Lüneburg wieder weiter ansteigen. Weiterhin waren auch das Klinikpersonal und nicht an Corona erkrankte Patient*innen unmittelbar von der Pandemie betroffen. So waren im November 2020 3 Ärzte des Klinikums und ein weiterer Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Corona-Drei-Aerzte-am-Lueneburger-Klinikum-positiv-getestet,aktuelllueneburg4662.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und bestimmte Patient*innen des Klinikums, wie z.B. Palliativpatient*innen, die vorher trotz des seit 24.03.2021 geltenden Besuchsverbot noch Besucher*innen empfangen durften, diese jetzt seit dem 07.04.2021 nur noch unter Vorlage eines negativen Corona Tests empfangen dürfen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klinikum-lueneburg.de/pressemitteilungen/show/ausnahmen-vom-besuchsverbot-nur-bei-negativem-corona-test-3953/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
https://www.klinikum-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://corona.landkreis-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landeszeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ndr.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Henning T</name></author>
	</entry>
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