<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.luenepedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Gustav+moenus</id>
	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.luenepedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Gustav+moenus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Gustav_moenus"/>
	<updated>2026-04-17T22:32:02Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.5</generator>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16813</id>
		<title>Lüneburger Landwehr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16813"/>
		<updated>2023-12-23T14:07:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: 3x Ext. Icon ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lüneburger Landwehr 02.JPG|miniatur|Gräben der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; zwischen Bardowick und Vögelsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehr Straßenschild.jpg|mini|Ein ergänzender Wegweiser weist auf das Gewerbegebiet &#039;&#039;Landwehr&#039;&#039; hin]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lüneburger Landwehr&#039;&#039;&#039; ist ein System von Landwehrgräben, mit dem die Stadt [[Lüneburg]] im Mittelalter vor allem ihr [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht {{Externer Link Icon}}] durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck der Landwehr ==&lt;br /&gt;
Die Salzstadt Lüneburg besaß seit dem Jahre 1392 das Stapelrecht. Dies bedeutete, dass in einem weiten Umkreis um Lüneburg herum alle reisenden Kaufleute ihre Waren zunächst nach Lüneburg bringen mussten, um sie dort zu „stapeln“, d.&amp;amp;nbsp;h. zum Verkauf anzubieten hatten, bevor sie sie weiterbefördern durften. Natürlich wollten sich die Kaufleute dem entziehen, und sie verließen mit ihren Fuhrwerken die Hauptstraßen und versuchten, auf Seitenwegen die Stadt zu umfahren. Um die Kaufleute an der Umfahrt von Lüneburg zu hindern, wurden deshalb westlich und östlich der Stadt Landwehren angelegt. Die Lüneburger Landwehren spielten somit eine wichtige Rolle in der Lenkung des Handelsverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Bei den Lüneburger Landwehren handelte es sich um dicht bepflanzte, unpassierbare Erdwälle, die durch Wassergräben getrennt waren. Wenn möglich, wurden natürliche Wasserläufe aufgestaut und in die Anlagen eingegliedert. Es existierten nur wenige, leicht zu kontrollierende Durchlässe, von denen einige mit Wachttürmen gesichert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Landwehr ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Alte Landwehr&#039;&#039; wurde von 1397 bis 1406 etwa 4 Kilometer westlich der Lüneburger Stadttore errichtet. Die Landwehr bestand aus bis zu fünf Erdwällen, die durch bis zu zwei Meter tiefe Wassergräben getrennt waren. An der [[Ilmenau]] bei der Goseburg in Lüneburg beginnend, führte die Landwehr zunächst südlich von [[Bardowick]] westwärts bis in die Gegend von [[Vögelsen]]. Hier knickte sie nach Süden ab und führte westlich an [[Reppenstedt]] vorbei bis zum Hasenburger Bach. Von da an verlief sie an dem aufgestauten Wasser entlang bis zur Roten Schleuse an der Ilmenau. Bei den Kontrollposten südlich von Bardowick und bei Reppenstedt wurden Wachttürme installiert, ein weiterer noch heute erhaltener Wachtturm am Hasenburger Bach wurde zwischen 1450 und 1480 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr (1397).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; bei Reppenstedt, westlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 erstellte Wegebeschreibungen belegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hessing&amp;quot;&amp;gt;Erich Hessing: &#039;&#039;Denkmäler, Menschen und Geschichte im Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Stern, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass die Landwehr beim Kontrollposten am Hasenburger Bach von der über [[Häcklingen]], [[Melbeck]] und [[Ebstorf]] nach Celle führenden Straße passiert wurde. Eine weitere Straße nach Celle führte über [[Embsen]], [[Betzendorf]] und Wulfsode. Auch die Post nach Ebstorf nahm ihren Weg über den Hasenburger Kontrollposten, und ebenso verlief hier der Frachtwagenweg nach Braunschweig. Ein Schlagbaum zwang die Reisenden zum Halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind die Erdwälle und Gräben der Alten Landwehr gut erhalten. Einen besonderen Eindruck über den Aufbau und die Größe der Anlage bietet der bewaldete Abschnitt zwischen Reppenstedt und Vögelsen. Ein unbefestigter Waldweg ermöglicht es, die gesamte Strecke zu bewandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Landwehr ===&lt;br /&gt;
Etwa 70 Jahre nach der Fertigstellung der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; entschied der Lüneburger Rat, eine weitere Landwehr anzulegen. Die sogenannte &#039;&#039;Neue Landwehr&#039;&#039; wurde von 1479 bis 1484 etwa 5 Kilometer östlich von Lüneburg errichtet und bestand aus einem 2 Meter hohen und 6 Meter breiten Erdwall, der auf beiden Seiten von etwa 1,5 Meter hohen Wällen begleitet wurde. Die Landwehr reichte ursprünglich von [[Rullstorf]] in südlicher Richtung über Neu Wendhausen bis zum sumpfigen Gelände am Dieksbach bei [[Deutsch Evern]]. Bei Neu Wendhausen und östlich von Deutsch Evern am Dieksbach wurden Wachttürme errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Neue Landwehr (1479).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Neuen Landwehr&#039;&#039; bei Neu Wendhausen, östlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau der Erdwälle bestand großer Bedarf an Bodenaushub. Das Erdreich wurde natürlich nicht über weite Strecken transportiert, sondern vor Ort entnommen. So entstand beim Anlegen der Erdwälle in der Nähe von Rullstorf der große Osterteich, der aufgestaut mit in die Landwehr eingegliedert wurde. Der Osterteich verlandete jedoch innerhalb von 300 Jahren und es entwickelte sich ein Wald an dessen Stelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirleis&amp;quot;&amp;gt;Wiebke Kirleis: &#039;&#039;Vegetationsgeschichtliche und archäobotanische Untersuchungen zur Landwirtschaft und Umwelt im Bereich der prähistorischen Siedlungen bei Rullstorf, Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Dissertation an der Georg-August-Universität zu Göttingen, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Erdwälle der Neuen Landwehr sind bis heute auf großen Strecken gut erhalten. Sie verlaufen größtenteils durch [[Waldgebiete]] und sind stellenweise dicht bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr Tower (1450).jpg|mini|Der Wachtturm der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; am Hasenburger Bach südlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Landwehren wurden von Daniel Freese kartiert:&lt;br /&gt;
* 1580 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den neuen Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/1pm)&lt;br /&gt;
* 1576 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den beanspruchten Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/37pk; Papier, Bleistift und Federzeichnung, aquarelliert, 41&amp;amp;nbsp;x 30,5&amp;amp;nbsp;cm, Maßstab etwa 1:65000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand zum Schutz der Stadt Hannover die Hannoversche Landwehr als vorgeschobenes Befestigungssystem. Das erste, etwa 8&amp;amp;nbsp;km lange Teilstück wurde um 1341 errichtet und ebenfalls als „Lüneburger Landwehr“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr&#039;&#039;. In: Zur Kulturgeographie und Industriearchäologie in Norddeutschland. Versorgung – Verteidigung – Verkehr. Verlag Beier &amp;amp; Beran, 1999, ISBN 3-00-004059-5&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr aus kulturgeographischer Perspektive&#039;&#039; in: &#039;&#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;78, 2006, S.&amp;amp;nbsp;2–16 ([http://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77563 Online], 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Joost Assendorp: &#039;&#039;Die Landwehren der Stadt Lüneburg&#039;&#039; in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 2/1982, S.&amp;amp;nbsp;45–48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Landwehr Lüneburger Landwehr {{Externer Link Icon}}] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht {{Externer Link Icon}}] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]] [[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16812</id>
		<title>Lüneburger Landwehr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16812"/>
		<updated>2023-12-23T13:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lüneburger Landwehr 02.JPG|miniatur|Gräben der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; zwischen Bardowick und Vögelsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehr Straßenschild.jpg|mini|Ein ergänzender Wegweiser weist auf das Gewerbegebiet &#039;&#039;Landwehr&#039;&#039; hin]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lüneburger Landwehr&#039;&#039;&#039; ist ein System von Landwehrgräben, mit dem die Stadt [[Lüneburg]] im Mittelalter vor allem ihr [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht] durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck der Landwehr ==&lt;br /&gt;
Die Salzstadt Lüneburg besaß seit dem Jahre 1392 das Stapelrecht. Dies bedeutete, dass in einem weiten Umkreis um Lüneburg herum alle reisenden Kaufleute ihre Waren zunächst nach Lüneburg bringen mussten, um sie dort zu „stapeln“, d.&amp;amp;nbsp;h. zum Verkauf anzubieten hatten, bevor sie sie weiterbefördern durften. Natürlich wollten sich die Kaufleute dem entziehen, und sie verließen mit ihren Fuhrwerken die Hauptstraßen und versuchten, auf Seitenwegen die Stadt zu umfahren. Um die Kaufleute an der Umfahrt von Lüneburg zu hindern, wurden deshalb westlich und östlich der Stadt Landwehren angelegt. Die Lüneburger Landwehren spielten somit eine wichtige Rolle in der Lenkung des Handelsverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Bei den Lüneburger Landwehren handelte es sich um dicht bepflanzte, unpassierbare Erdwälle, die durch Wassergräben getrennt waren. Wenn möglich, wurden natürliche Wasserläufe aufgestaut und in die Anlagen eingegliedert. Es existierten nur wenige, leicht zu kontrollierende Durchlässe, von denen einige mit Wachttürmen gesichert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Landwehr ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Alte Landwehr&#039;&#039; wurde von 1397 bis 1406 etwa 4 Kilometer westlich der Lüneburger Stadttore errichtet. Die Landwehr bestand aus bis zu fünf Erdwällen, die durch bis zu zwei Meter tiefe Wassergräben getrennt waren. An der [[Ilmenau]] bei der Goseburg in Lüneburg beginnend, führte die Landwehr zunächst südlich von [[Bardowick]] westwärts bis in die Gegend von [[Vögelsen]]. Hier knickte sie nach Süden ab und führte westlich an [[Reppenstedt]] vorbei bis zum Hasenburger Bach. Von da an verlief sie an dem aufgestauten Wasser entlang bis zur Roten Schleuse an der Ilmenau. Bei den Kontrollposten südlich von Bardowick und bei Reppenstedt wurden Wachttürme installiert, ein weiterer noch heute erhaltener Wachtturm am Hasenburger Bach wurde zwischen 1450 und 1480 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr (1397).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; bei Reppenstedt, westlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 erstellte Wegebeschreibungen belegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hessing&amp;quot;&amp;gt;Erich Hessing: &#039;&#039;Denkmäler, Menschen und Geschichte im Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Stern, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass die Landwehr beim Kontrollposten am Hasenburger Bach von der über [[Häcklingen]], [[Melbeck]] und [[Ebstorf]] nach Celle führenden Straße passiert wurde. Eine weitere Straße nach Celle führte über [[Embsen]], [[Betzendorf]] und Wulfsode. Auch die Post nach Ebstorf nahm ihren Weg über den Hasenburger Kontrollposten, und ebenso verlief hier der Frachtwagenweg nach Braunschweig. Ein Schlagbaum zwang die Reisenden zum Halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind die Erdwälle und Gräben der Alten Landwehr gut erhalten. Einen besonderen Eindruck über den Aufbau und die Größe der Anlage bietet der bewaldete Abschnitt zwischen Reppenstedt und Vögelsen. Ein unbefestigter Waldweg ermöglicht es, die gesamte Strecke zu bewandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Landwehr ===&lt;br /&gt;
Etwa 70 Jahre nach der Fertigstellung der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; entschied der Lüneburger Rat, eine weitere Landwehr anzulegen. Die sogenannte &#039;&#039;Neue Landwehr&#039;&#039; wurde von 1479 bis 1484 etwa 5 Kilometer östlich von Lüneburg errichtet und bestand aus einem 2 Meter hohen und 6 Meter breiten Erdwall, der auf beiden Seiten von etwa 1,5 Meter hohen Wällen begleitet wurde. Die Landwehr reichte ursprünglich von [[Rullstorf]] in südlicher Richtung über Neu Wendhausen bis zum sumpfigen Gelände am Dieksbach bei [[Deutsch Evern]]. Bei Neu Wendhausen und östlich von Deutsch Evern am Dieksbach wurden Wachttürme errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Neue Landwehr (1479).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Neuen Landwehr&#039;&#039; bei Neu Wendhausen, östlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau der Erdwälle bestand großer Bedarf an Bodenaushub. Das Erdreich wurde natürlich nicht über weite Strecken transportiert, sondern vor Ort entnommen. So entstand beim Anlegen der Erdwälle in der Nähe von Rullstorf der große Osterteich, der aufgestaut mit in die Landwehr eingegliedert wurde. Der Osterteich verlandete jedoch innerhalb von 300 Jahren und es entwickelte sich ein Wald an dessen Stelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirleis&amp;quot;&amp;gt;Wiebke Kirleis: &#039;&#039;Vegetationsgeschichtliche und archäobotanische Untersuchungen zur Landwirtschaft und Umwelt im Bereich der prähistorischen Siedlungen bei Rullstorf, Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Dissertation an der Georg-August-Universität zu Göttingen, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Erdwälle der Neuen Landwehr sind bis heute auf großen Strecken gut erhalten. Sie verlaufen größtenteils durch [[Waldgebiete]] und sind stellenweise dicht bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr Tower (1450).jpg|mini|Der Wachtturm der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; am Hasenburger Bach südlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Landwehren wurden von Daniel Freese kartiert:&lt;br /&gt;
* 1580 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den neuen Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/1pm)&lt;br /&gt;
* 1576 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den beanspruchten Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/37pk; Papier, Bleistift und Federzeichnung, aquarelliert, 41&amp;amp;nbsp;x 30,5&amp;amp;nbsp;cm, Maßstab etwa 1:65000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand zum Schutz der Stadt Hannover die Hannoversche Landwehr als vorgeschobenes Befestigungssystem. Das erste, etwa 8&amp;amp;nbsp;km lange Teilstück wurde um 1341 errichtet und ebenfalls als „Lüneburger Landwehr“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr&#039;&#039;. In: Zur Kulturgeographie und Industriearchäologie in Norddeutschland. Versorgung – Verteidigung – Verkehr. Verlag Beier &amp;amp; Beran, 1999, ISBN 3-00-004059-5&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr aus kulturgeographischer Perspektive&#039;&#039; in: &#039;&#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;78, 2006, S.&amp;amp;nbsp;2–16 ([http://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77563 Online], 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Joost Assendorp: &#039;&#039;Die Landwehren der Stadt Lüneburg&#039;&#039; in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 2/1982, S.&amp;amp;nbsp;45–48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Landwehr Lüneburger Landwehr] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]] [[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16811</id>
		<title>Lüneburger Landwehr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Landwehr&amp;diff=16811"/>
		<updated>2023-12-23T13:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen &amp;amp; Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lüneburger Landwehr 02.JPG|miniatur|Gräben der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; zwischen Bardowick und Vögelsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehr Straßenschild.jpg|mini|Ein Wegweiser weist auf das Gewerbegebiet &#039;&#039;Landwehr&#039;&#039; hin]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lüneburger Landwehr&#039;&#039;&#039; ist ein System von Landwehrgräben, mit dem die Stadt [[Lüneburg]] im Mittelalter vor allem ihr [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht] durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck der Landwehr ==&lt;br /&gt;
Die Salzstadt Lüneburg besaß seit dem Jahre 1392 das Stapelrecht. Dies bedeutete, dass in einem weiten Umkreis um Lüneburg herum alle reisenden Kaufleute ihre Waren zunächst nach Lüneburg bringen mussten, um sie dort zu „stapeln“, d.&amp;amp;nbsp;h. zum Verkauf anzubieten hatten, bevor sie sie weiterbefördern durften. Natürlich wollten sich die Kaufleute dem entziehen, und sie verließen mit ihren Fuhrwerken die Hauptstraßen und versuchten, auf Seitenwegen die Stadt zu umfahren. Um die Kaufleute an der Umfahrt von Lüneburg zu hindern, wurden deshalb westlich und östlich der Stadt Landwehren angelegt. Die Lüneburger Landwehren spielten somit eine wichtige Rolle in der Lenkung des Handelsverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Bei den Lüneburger Landwehren handelte es sich um dicht bepflanzte, unpassierbare Erdwälle, die durch Wassergräben getrennt waren. Wenn möglich, wurden natürliche Wasserläufe aufgestaut und in die Anlagen eingegliedert. Es existierten nur wenige, leicht zu kontrollierende Durchlässe, von denen einige mit Wachttürmen gesichert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Landwehr ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Alte Landwehr&#039;&#039; wurde von 1397 bis 1406 etwa 4 Kilometer westlich der Lüneburger Stadttore errichtet. Die Landwehr bestand aus bis zu fünf Erdwällen, die durch bis zu zwei Meter tiefe Wassergräben getrennt waren. An der [[Ilmenau]] bei der Goseburg in Lüneburg beginnend, führte die Landwehr zunächst südlich von [[Bardowick]] westwärts bis in die Gegend von [[Vögelsen]]. Hier knickte sie nach Süden ab und führte westlich an [[Reppenstedt]] vorbei bis zum Hasenburger Bach. Von da an verlief sie an dem aufgestauten Wasser entlang bis zur Roten Schleuse an der Ilmenau. Bei den Kontrollposten südlich von Bardowick und bei Reppenstedt wurden Wachttürme installiert, ein weiterer noch heute erhaltener Wachtturm am Hasenburger Bach wurde zwischen 1450 und 1480 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr (1397).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; bei Reppenstedt, westlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 erstellte Wegebeschreibungen belegen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hessing&amp;quot;&amp;gt;Erich Hessing: &#039;&#039;Denkmäler, Menschen und Geschichte im Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Stern, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass die Landwehr beim Kontrollposten am Hasenburger Bach von der über [[Häcklingen]], [[Melbeck]] und [[Ebstorf]] nach Celle führenden Straße passiert wurde. Eine weitere Straße nach Celle führte über [[Embsen]], [[Betzendorf]] und Wulfsode. Auch die Post nach Ebstorf nahm ihren Weg über den Hasenburger Kontrollposten, und ebenso verlief hier der Frachtwagenweg nach Braunschweig. Ein Schlagbaum zwang die Reisenden zum Halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute sind die Erdwälle und Gräben der Alten Landwehr gut erhalten. Einen besonderen Eindruck über den Aufbau und die Größe der Anlage bietet der bewaldete Abschnitt zwischen Reppenstedt und Vögelsen. Ein unbefestigter Waldweg ermöglicht es, die gesamte Strecke zu bewandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Landwehr ===&lt;br /&gt;
Etwa 70 Jahre nach der Fertigstellung der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; entschied der Lüneburger Rat, eine weitere Landwehr anzulegen. Die sogenannte &#039;&#039;Neue Landwehr&#039;&#039; wurde von 1479 bis 1484 etwa 5 Kilometer östlich von Lüneburg errichtet und bestand aus einem 2 Meter hohen und 6 Meter breiten Erdwall, der auf beiden Seiten von etwa 1,5 Meter hohen Wällen begleitet wurde. Die Landwehr reichte ursprünglich von [[Rullstorf]] in südlicher Richtung über Neu Wendhausen bis zum sumpfigen Gelände am Dieksbach bei [[Deutsch Evern]]. Bei Neu Wendhausen und östlich von Deutsch Evern am Dieksbach wurden Wachttürme errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Neue Landwehr (1479).jpg|mini|zentriert|600px|Ein Abschnitt der &#039;&#039;Neuen Landwehr&#039;&#039; bei Neu Wendhausen, östlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau der Erdwälle bestand großer Bedarf an Bodenaushub. Das Erdreich wurde natürlich nicht über weite Strecken transportiert, sondern vor Ort entnommen. So entstand beim Anlegen der Erdwälle in der Nähe von Rullstorf der große Osterteich, der aufgestaut mit in die Landwehr eingegliedert wurde. Der Osterteich verlandete jedoch innerhalb von 300 Jahren und es entwickelte sich ein Wald an dessen Stelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirleis&amp;quot;&amp;gt;Wiebke Kirleis: &#039;&#039;Vegetationsgeschichtliche und archäobotanische Untersuchungen zur Landwirtschaft und Umwelt im Bereich der prähistorischen Siedlungen bei Rullstorf, Landkreis Lüneburg&#039;&#039;. Dissertation an der Georg-August-Universität zu Göttingen, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Erdwälle der Neuen Landwehr sind bis heute auf großen Strecken gut erhalten. Sie verlaufen größtenteils durch [[Waldgebiete]] und sind stellenweise dicht bewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lueneburg Alte Landwehr Tower (1450).jpg|mini|Der Wachtturm der &#039;&#039;Alten Landwehr&#039;&#039; am Hasenburger Bach südlich von Lüneburg]]&lt;br /&gt;
Die Lüneburger Landwehren wurden von Daniel Freese kartiert:&lt;br /&gt;
* 1580 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den neuen Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/1pm)&lt;br /&gt;
* 1576 Abriss der Lüneburger Landwehr mit den beanspruchten Grenzen der Lüneburger Gerichtshoheit. (Hauptstaatsarchiv Hannover, Kartenabteilung 31 k/37pk; Papier, Bleistift und Federzeichnung, aquarelliert, 41&amp;amp;nbsp;x 30,5&amp;amp;nbsp;cm, Maßstab etwa 1:65000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand zum Schutz der Stadt Hannover die Hannoversche Landwehr als vorgeschobenes Befestigungssystem. Das erste, etwa 8&amp;amp;nbsp;km lange Teilstück wurde um 1341 errichtet und ebenfalls als „Lüneburger Landwehr“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr&#039;&#039;. In: Zur Kulturgeographie und Industriearchäologie in Norddeutschland. Versorgung – Verteidigung – Verkehr. Verlag Beier &amp;amp; Beran, 1999, ISBN 3-00-004059-5&lt;br /&gt;
* Martin Pries: &#039;&#039;Die Lüneburger Landwehr aus kulturgeographischer Perspektive&#039;&#039; in: &#039;&#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;78, 2006, S.&amp;amp;nbsp;2–16 ([http://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77563 Online], 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Joost Assendorp: &#039;&#039;Die Landwehren der Stadt Lüneburg&#039;&#039; in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, 2/1982, S.&amp;amp;nbsp;45–48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Landwehr Lüneburger Landwehr] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht Stapelrecht] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk]] [[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16803</id>
		<title>Lüneburger Schweiz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16803"/>
		<updated>2023-12-23T10:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Ein Waldgebiet in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lüneburger Schweiz&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;Hasenburger Schweiz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenburger_M%C3%BChlenbach Hasenburger Mühlenbach] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Waldgebiete|Waldgebiet]] zwischen [[Häcklingen]] und [[Bockelsberg]]. Sie ist für Lüneburger Verhältnisse recht hügelig und wird von dem viele Serpentinen aufweisenden [[Hasenburger Mühlenbach]] durchflossen. Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenburger_Bachtal Hasenburger Bachtal] ist ein Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz (Weg Hasenburg).jpg|mini|Weg Hasenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenburger_Bachtal Hasenburger Bachtal], Naturschutzgebiet &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/relation/457101 Karte des Hasenburger Mühlenbachs], auf openstreetmap.org&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16802</id>
		<title>Lüneburger Schweiz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16802"/>
		<updated>2023-12-23T09:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Ein Waldgebiet in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hasenburger Schweiz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenburger_M%C3%BChlenbach Hasenburger Mühlenbach] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Waldgebiete|Waldgebiet]] zwischen [[Häcklingen]] und [[Bockelsberg]]. Sie ist für Lüneburger Verhältnisse recht hügelig und wird von dem viele Serpentinen aufweisenden [[Hasenburger Mühlenbach]] durchflossen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz (Weg Hasenburg).jpg|mini|Weg Hasenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/relation/457101 Karte des Hasenburger Mühlenbachs], auf openstreetmap.org&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16801</id>
		<title>Lüneburger Schweiz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=L%C3%BCneburger_Schweiz&amp;diff=16801"/>
		<updated>2023-12-23T09:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:description=Ein Waldgebiet in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hasenburger Schweiz&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Hasenburger_M%C3%BChlenbach Hasenburger Mühlenbach] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Waldgebiete|Waldgebiet]] zwischen [[Häcklingen]] und [[Bockelsberg]]. Sie ist für Lüneburger Verhältnisse recht hügelig und wird von dem viele Serpentinen aufweisenden [[Hasenburger Mühlenbach]] durchflossen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz (Weg Hasenburg).jpg|mini|Weg Hasenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter.jpg|mini|Lüneburger Schweiz mit Hasenburger Mühlenbach im Winter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Bockelsberg&amp;diff=16800</id>
		<title>Diskussion:Bockelsberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Bockelsberg&amp;diff=16800"/>
		<updated>2023-12-23T09:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Toter Stadtteillink&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Toter Link der Hansestadt Lüneburg==&lt;br /&gt;
Folgender Link unter &amp;quot;Weblinks&amp;quot; ist tot:&lt;br /&gt;
* [http://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Stadtteile/Bockelsberg.aspx Seite der Stadt Lüneburg über Bockelsberg]&lt;br /&gt;
Ich habe versucht herauszufinden, ob dieser Stadtteil-Link &amp;quot;nur umgezogen&amp;quot; ist, d.h. eine neue Adresse erhalten hat - bin aber überhaupt nicht fündig geworden! Hat die Stadtverwaltung diese Stadtteilseiten ganz gestrichen?&lt;br /&gt;
Grüße --[[Benutzer:Gustav moenus|Gustav moenus]] ([[Benutzer Diskussion:Gustav moenus|Diskussion]]) 10:42, 23. Dez. 2023 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Bockelsberg&amp;diff=16799</id>
		<title>Bockelsberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Bockelsberg&amp;diff=16799"/>
		<updated>2023-12-23T09:33:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Korrektur Verweis&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
|Titel=Bockelsberg&lt;br /&gt;
|p1=Höhe&lt;br /&gt;
|a1=34&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|p2=Einwohner*innen&lt;br /&gt;
|a2=1823 &amp;lt;small&amp;gt;(2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|p3=Postleitzahl&lt;br /&gt;
|a3=21335}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bockelsberg&#039;&#039;&#039; ist ein Stadtteil von [[Lüneburg]] in Niedersachsen. Der Stadtteil liegt südlich des Zentrums und des Stadtteils [[Rotes Feld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Bockelsberg|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil hat seinem Namen von den buckligen Bergen, welche in die [[Lüneburger Schweiz]] ausliefen. Auf Grund dieses geologischen Aussehens, wovon nach diversen Begradigungen nichts mehr zu sehen ist, wurde hier wenig Landwirtschaft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts begann der Lüneburger Verschönerungsverein mit dem Aufforsten und dem Einrichten einer Fischteichanlage zu Naherholungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er- und 1930er-Jahren war ursprünglich geplant, die im Roten Feld begonnene Villenbebauung bis zum Bockelsberg fortzusetzen. Durch Strukturänderungen wurde jedoch 1935 mit dem Bau der [[Scharnhorst-Kaserne]] im [https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatschutzarchitektur Heimatschutzstil] begonnen, welche ein Jahr später durch Teile der [[22. Infanterie-Division (Wehrmacht)]] bezogen wurde.&lt;br /&gt;
Die Masse der Wohnbebauung, vor allem südlich der Kaserne, stammt aus der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil wird vor allem aus dem heutigen Gelände der [[Leuphana Universität Lüneburg]], der ehemaligen Scharnhorst-Kaserne geprägt. Darüber hinaus finden sich im südlichen Stadtteil zahlreiche Mehrfamilienhäuser, die zum Teil als [[Wohnheime|Student*innenwohnheime]] ausgewiesen sind, während im Osten Bebauung mit Einfamilienhäusern vorherrscht.&lt;br /&gt;
Aber auch der Naherholungsfaktor wird noch großgeschrieben. So wird der Stadtteil im Osten begrenzt durch die Ilmenauauen und im Süden und Westen durch die Lüneburger Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Stadtteile/Bockelsberg.aspx Seite der Stadt Lüneburg über Bockelsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Lueneburg307/Portraet Internetauftritt der Jugendherberge Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] [[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Bockelsberg&amp;diff=16798</id>
		<title>Bockelsberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Bockelsberg&amp;diff=16798"/>
		<updated>2023-12-23T09:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
{{Fotos}}&lt;br /&gt;
{{Infobox&lt;br /&gt;
|Titel=Bockelsberg&lt;br /&gt;
|p1=Höhe&lt;br /&gt;
|a1=34&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|p2=Einwohner*innen&lt;br /&gt;
|a2=1823 &amp;lt;small&amp;gt;(2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|p3=Postleitzahl&lt;br /&gt;
|a3=21335}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bockelsberg&#039;&#039;&#039; ist ein Stadtteil von [[Lüneburg]] in Niedersachsen. Der Stadtteil liegt südlich des Zentrums und des Stadtteils [[Rotes Feld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Bockelsberg|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil hat seinem Namen von den buckligen Bergen, welche in die [[Lüneburger Schweiz]] ausliefen. Auf Grund dieses geologischen Aussehens, wovon nach diversen Begradigungen nichts mehr zu sehen ist, wurde hier wenig Landwirtschaft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts begann der Lüneburger Verschönerungsverein mit dem Aufforsten und dem Einrichten einer Fischteichanlage zu Naherholungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er- und 1930er-Jahren war ursprünglich geplant, die im Roten Feld begonnene Villenbebauung bis zum Bockelsberg fortzusetzen. Durch Strukturänderungen wurde jedoch 1935 mit dem Bau der [[Scharnhorst-Kaserne]] im [[https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatschutzarchitektur|Heimatschutzstil]] begonnen, welche ein Jahr später durch Teile der [[22. Infanterie-Division (Wehrmacht)]] bezogen wurde.&lt;br /&gt;
Die Masse der Wohnbebauung, vor allem südlich der Kaserne, stammt aus der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil wird vor allem aus dem heutigen Gelände der [[Leuphana Universität Lüneburg]], der ehemaligen Scharnhorst-Kaserne geprägt. Darüber hinaus finden sich im südlichen Stadtteil zahlreiche Mehrfamilienhäuser, die zum Teil als [[Wohnheime|Student*innenwohnheime]] ausgewiesen sind, während im Osten Bebauung mit Einfamilienhäusern vorherrscht.&lt;br /&gt;
Aber auch der Naherholungsfaktor wird noch großgeschrieben. So wird der Stadtteil im Osten begrenzt durch die Ilmenauauen und im Süden und Westen durch die Lüneburger Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Stadtteile/Bockelsberg.aspx Seite der Stadt Lüneburg über Bockelsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Lueneburg307/Portraet Internetauftritt der Jugendherberge Lüneburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] [[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16795</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16795"/>
		<updated>2023-12-23T09:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: /* Sehenswürdigkeiten */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel der Hansestadt Lüneburg und ihre historische Keimzelle, aus der sich die Stadt über die Jahrhunderte entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 endete der Salzabbau in Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/ Lüneburg. Idyllische Stadt an der Ilmenau], Stadtportal hamburg.de, Betreibergesellschaft hamburg.de GmbH &amp;amp; Co. KG, aufgerufen am 23. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Saline Lüneburger Saline] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzmuseum.de/index.php/kontaktneu/geschichte Über uns. Vom Industriebetrieb zum Industriedenkmal], Deutsches Salzmuseum, Museumsstiftung Lüneburg - Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, Lüneburg, aufgerufen am 23. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Gemäß dem Zensus 2011 waren 45,6 % der Einwohner*innen der Hansestadt Lüneburg evangelisch, 9,1 % römisch-katholisch und 45,3 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion Lüneburg. Religion] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei verbliebenen Kirchen der Altstadt [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind seit der Reformation evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Stadtkern Lüneburgs hat den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Meissener_Porzellan Meißner Porzellan]. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der [https://de.wikipedia.org/wiki/Luna Mondgöttin] mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bauwerke Lüneburg. Bauwerke] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html Lüneburgs jüngste Geschichte]. Frisches Leben zwischen historischen Giebeln. Internetpräsenz der Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg. Aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Busverkehr Lüneburg. Busverkehr] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hansestadt-lueneburg.de/bauen-und-mobilitaet/mobilitaet.html Mobilität], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://carsharing.de/sites/default/files/uploads/uebersichtstabelle_staedteranking_2015_lang.pdf „CarSharing Städteranking“] Bundesverband CarSharing&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bike-_und_Carsharing Lüneburg. Bike- und Carsharing] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus Lüneburg|Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei. Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx Bäckerstraße - Die Fußgängerzone], Internetpräsenz &#039;&#039;Kaufhaus Lüneburg&#039;&#039;, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/keine-autos-mehr-baeckerstrasse-9552923.html Keine Autos mehr in der Bäckerstraße], Autor: Gerhard Sternitzke, vom 24. Januar 2018, az-online.de, C. Beckers Buchdruckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Uelzen, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html Lüneburg: Wochenmarkt auf dem Marktplatz], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16794</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16794"/>
		<updated>2023-12-23T08:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel der Hansestadt Lüneburg und ihre historische Keimzelle, aus der sich die Stadt über die Jahrhunderte entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 endete der Salzabbau in Lüneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/ Lüneburg. Idyllische Stadt an der Ilmenau], Stadtportal hamburg.de, Betreibergesellschaft hamburg.de GmbH &amp;amp; Co. KG, aufgerufen am 23. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Saline Lüneburger Saline] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzmuseum.de/index.php/kontaktneu/geschichte Über uns. Vom Industriebetrieb zum Industriedenkmal], Deutsches Salzmuseum, Museumsstiftung Lüneburg - Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, Lüneburg, aufgerufen am 23. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Gemäß dem Zensus 2011 waren 45,6 % der Einwohner*innen der Hansestadt Lüneburg evangelisch, 9,1 % römisch-katholisch und 45,3 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion Lüneburg. Religion] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei verbliebenen Kirchen der Altstadt [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind seit der Reformation evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bauwerke Lüneburg. Bauwerke] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html Lüneburgs jüngste Geschichte]. Frisches Leben zwischen historischen Giebeln. Internetpräsenz der Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg. Aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Busverkehr Lüneburg. Busverkehr] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hansestadt-lueneburg.de/bauen-und-mobilitaet/mobilitaet.html Mobilität], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://carsharing.de/sites/default/files/uploads/uebersichtstabelle_staedteranking_2015_lang.pdf „CarSharing Städteranking“] Bundesverband CarSharing&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bike-_und_Carsharing Lüneburg. Bike- und Carsharing] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus Lüneburg|Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei. Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx Bäckerstraße - Die Fußgängerzone], Internetpräsenz &#039;&#039;Kaufhaus Lüneburg&#039;&#039;, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/keine-autos-mehr-baeckerstrasse-9552923.html Keine Autos mehr in der Bäckerstraße], Autor: Gerhard Sternitzke, vom 24. Januar 2018, az-online.de, C. Beckers Buchdruckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Uelzen, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html Lüneburg: Wochenmarkt auf dem Marktplatz], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Benutzer:Gustav_moenus&amp;diff=16793</id>
		<title>Benutzer:Gustav moenus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Benutzer:Gustav_moenus&amp;diff=16793"/>
		<updated>2023-12-23T08:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Leute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit einem Faible für Geschichte bin ich zufälligerweise durch Google auf den interessanten Lünepedia-Seiten gelandet. (Das war am 22. Dezember 2023 abends.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten bin ich seit 2008 bei der großen Wikipedia aktiv als [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Gustav_moenus Benutzer:Gustav moenus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Moenus&#039;&#039; ist der lateinische Name für den Fluss Main, denn ich lebe in [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCsselsheim_am_Main Rüsselsheim am Main] zwischen Frankfurt am Main und Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße in den Norden!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Benutzer:Gustav_moenus&amp;diff=16792</id>
		<title>Benutzer:Gustav moenus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Benutzer:Gustav_moenus&amp;diff=16792"/>
		<updated>2023-12-23T08:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Neueinstieg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Leute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit einem Faible für Geschichte bin ich zufälligerweise durch Google auf den interessanten Lünepedia-Seiten gelandet. (Das war am 22. Dezember 2023 abends.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten bin ich seit 2008 bei der großen Wikipedia aktiv als [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Gustav_moenus Benutzer:Gustav moenus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Moenus&#039;&#039; ist der lateinische Name für den Fluss Main, denn ich lebe in [[https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCsselsheim_am_Main Rüsselsheim am Main]] zwischen Frankfurt am Main und Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße in den Norden!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Altstadt&amp;diff=16791</id>
		<title>Diskussion:Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Altstadt&amp;diff=16791"/>
		<updated>2023-12-23T08:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Neuer Abschnitt /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--[[Benutzer:Alinam|Alinam]] ([[Benutzer Diskussion:Alinam|Diskussion]]) 15:51, 23. Apr. 2021 (CEST)Ich möchte diesen Artikel gerne vervollständigen.--[[Benutzer:Alinam|Alinam]] ([[Benutzer Diskussion:Alinam|Diskussion]]) 15:51, 23. Apr. 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feedback ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey [[Benutzer:Alinam|Alinam]], gute Arbeit! Hier meine Hinweise:&lt;br /&gt;
* Du kannst den Hinweis auf Lückenhaftigkeit entfernen.&lt;br /&gt;
* Die Einleitung (der Teil vor der ersten Überschrift, ergo über dem Inhaltsverzeichnis) ist sehr kurz und nichtssagend. Hier kannst du weitere zentrale Informationen einfügen, die Leser*innen dann auf einen Blick erfassen können, auch in der Linkvorschau (wenn du mit deiner Maus über [[Altstadt]] fährst).&lt;br /&gt;
* Die Informationen im Abschnitt &amp;quot;Geschichte&amp;quot; sind allgemeiner Natur und beziehen sich auf Lüneburg insgesamt. Hier fehlt der konkrete Bezug zur Altstadt. Ähnlich verhält es sich mit dem Abschnitt &amp;quot;Religion&amp;quot;. Im Abschnitt &amp;quot;Sehenswürdigkeiten&amp;quot; ist dir das besser gelungen.&lt;br /&gt;
* Die Verwendung vieler Wikilinks, auch roter Links, ist gut. Zum [[Rathaus Lüneburg]] und zum [[Alter Kran|Alten Kran]] gibt es jedoch schon Artikel. Wenn du ein Wort deklinierst und es dadurch eine andere Endung hat als im Titel des Artikels, kannst du Folgendes machen: &amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Alter Kran|Alten Kran]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sehr schöne Fotos, die du eingebaut hast. Die Darstellung in einer Tabelle ist eine Variante, aber nicht die Empfohlene. Zwischen Titel und Bild ist relativ viel Abstand und der Titel steht unter dem Bild, was nicht ganz intuitiv ist. Sinnvoller ist die Darstellung in einer Galerie. Ein Beispiel, dass du mehr oder weniger kopieren und anpassen kannst, findest du hier: [[Schenkorte#Schenkregale]]. Du kannst auch mehrere Galerien untereinander erstellen, wenn eine Reihe wie aktuell vier Bilder enthalten soll.&lt;br /&gt;
* Im Abschnitt &amp;quot;Verkehr&amp;quot; habe ich noch mehr den Eindruck, dass diese Informationen allgemein für Lüneburg gültig sind und nicht spezifisch für die Altstadt (zumal der [[Bahnhof Lüneburg]] auch nicht in der Altstadt liegt). Inhaltlich ist das gut, aber passt hier nicht hin. Dafür sollte es eine neue Kategorie geben, z. B. [[Öffentlicher Personennahverkehr]], oder die [[:Kategorie:Mobilität]] könnte erstellt werden. Im letzten Semester hat ein Student auch den Artikel [[Busverkehr]] erstellt, den du gerne ergänzen kannst. Für [[Carsharing]] könnte es auch einen eigenen Artikel geben, für [[StadtRAD]] gibt es schon einen.&lt;br /&gt;
* Gute Idee mit der Karte und schön, dass du dir dafür so viel Mühe gegeben hast! &lt;br /&gt;
* Wir versuchen auf Lünepedia, Karten aus OpenStreetMap einzubetten und mit Markern oder Linien, Flächen oder Sonstigem zu gestalten (so wie die Karte mit den Verwaltungsgrenzen). Das hat den Vorteil, dass das gut leserlich ist, Nutzer*innen rein- und rauszoomen können und dass sich die Karten pflegen lassen, bspw. um sie zu aktualisieren. Das ist jedoch alles andere als trivial und wir haben dafür noch keine Anleitung geschrieben, weshalb wir auch auf keinen Fall voraussetzen können, dass ihr das könnt. Ich habe mir vorgenommen, eine Anleitung dafür zu erstellen, und wenn du Lust hast, kannst du die Karte mit den Straßen dann in das neue Format überführen.&lt;br /&gt;
* Bei den Überschriften machst du Sprünge, was die Formatierung betrifft. Die Überschrift &amp;quot;Wirtschaft und Infrastruktur&amp;quot; ist richtigerweise eine Überschrift 2. Grades (zwei Ist-Gleich-Zeichen), darunter passt &amp;quot;Verkehr&amp;quot; auch als Überschrift 3. Grades. Dann folgen aber Unter-Überschriften 5. Grades mit fünf Ist-Gleich-Zeichen. Richtig wären Überschriften 4. Grades. Entsprechend müssen &amp;quot;Wochenmarkt&amp;quot; und &amp;quot;Gaststätten&amp;quot; Überschriften 3. Grades sein.&lt;br /&gt;
* Richtig gut, dass du verschiedene Quellen verwendest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hast du vieles gut gemacht und gezeigt, dass du Wikitext gut bearbeiten kannst. Bei der Texterstellung ist es zusätzlich wichtig, dass die Inhalte in die Logik des Wikis und der bereits vorhandenen Artikel passen. Hier kannst du dich gerne mit mir absprechen, wenn du unsicher bist. Zusätzlich kannst du dich auch an einem oder mehreren der 16 vorhandenen Artikel über Lüneburger [[Stadtteile]] orientieren, wie diese aufgebaut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße, --[[Benutzer:Felix Englisch|Felix Englisch]] ([[Benutzer Diskussion:Felix Englisch|Diskussion]]) 14:56, 24. Mai 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Hansestadt Lüneburg laut Zensus 2011 bei weitem nicht mehr &amp;quot;überwiegend evangelisch&amp;quot; ist, sondern der Anteil der &amp;quot;konfessionslosen&amp;quot; respektive &amp;quot;konfessionsfreien&amp;quot; Menschen fast auf gleich liegt, habe ich das mal aktualisiert und die genauen Angaben mit Quellenangabe aus der großen Wikipedia übernommen. Auf der Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg habe ich dazu nichts adäquates finden können.&lt;br /&gt;
Grüße --[[Benutzer:Gustav moenus|Gustav moenus]] ([[Benutzer Diskussion:Gustav moenus|Diskussion]]) 09:00, 23. Dez. 2023 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16790</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16790"/>
		<updated>2023-12-23T07:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: /* Religion */ Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel Lüneburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 wurden die letzte Produktionsstätten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Gemäß dem Zensus 2011 waren 45,6 % der Einwohner*innen der Hansestadt Lüneburg evangelisch, 9,1 % römisch-katholisch und 45,3 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion Lüneburg. Religion] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei verbliebenen Kirchen der Altstadt [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind seit der Reformation evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bauwerke Bauwerke in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html Lüneburgs jüngste Geschichte]. Frisches Leben zwischen historischen Giebeln. Internetpräsenz der Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg. Aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Busverkehr Busverkehr in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hansestadt-lueneburg.de/bauen-und-mobilitaet/mobilitaet.html Mobilität], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://carsharing.de/sites/default/files/uploads/uebersichtstabelle_staedteranking_2015_lang.pdf „CarSharing Städteranking“] Bundesverband CarSharing&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bike-_und_Carsharing Bike- und Carsharing in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus Lüneburg|Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei. Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx Bäckerstraße - Die Fußgängerzone], Internetpräsenz &#039;&#039;Kaufhaus Lüneburg&#039;&#039;, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/keine-autos-mehr-baeckerstrasse-9552923.html Keine Autos mehr in der Bäckerstraße], Autor: Gerhard Sternitzke, vom 24. Januar 2018, az-online.de, C. Beckers Buchdruckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Uelzen, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html Lüneburg: Wochenmarkt auf dem Marktplatz], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16787</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16787"/>
		<updated>2023-12-22T20:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel Lüneburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 wurden die letzte Produktionsstätten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Lüneburg ist konfessionell in der Mehrheit evangelisch-lutherisch. Die drei verbliebenen Kirchen des Stadtgebietes Lüneburgs [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bauwerke Bauwerke in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html Lüneburgs jüngste Geschichte]. Frisches Leben zwischen historischen Giebeln. Internetpräsenz der Lüneburger Heide GmbH, Lüneburg. Aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Busverkehr Busverkehr in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]] und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hansestadt-lueneburg.de/bauen-und-mobilitaet/mobilitaet.html Mobilität, Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://carsharing.de/sites/default/files/uploads/uebersichtstabelle_staedteranking_2015_lang.pdf „CarSharing Städteranking“] Bundesverband CarSharing&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburg#Bike-_und_Carsharing Bike- und Carsharing in Lüneburg] &#039;&#039;(Wikipedia)&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus Lüneburg|Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei. Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx Bäckerstraße - Die Fußgängerzone], Internetpräsenz &#039;&#039;Kaufhaus Lüneburg&#039;&#039;, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/keine-autos-mehr-baeckerstrasse-9552923.html Keine Autos mehr in der Bäckerstraße], Autor: Gerhard Sternitzke, vom 24. Januar 2018, az-online.de, C. Beckers Buchdruckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Uelzen, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html Lüneburg: Wochenmarkt auf dem Marktplatz], Internetpräsenz der Hansestadt Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16785</id>
		<title>Altstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Altstadt&amp;diff=16785"/>
		<updated>2023-12-22T18:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox&lt;br /&gt;
| p1 = Höhe&lt;br /&gt;
| a1 = 17m&lt;br /&gt;
| p2 = Breitengrad&lt;br /&gt;
| a2 = 53° 14&#039; 59.95&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p3 = Längengrad&lt;br /&gt;
| a3 = 10° 24&#039; 29.977&amp;quot;&lt;br /&gt;
| p4 = Einwohner*innen&lt;br /&gt;
| a4 = 6027 (Stand 2019)&lt;br /&gt;
| p6 = Postleitzahl&lt;br /&gt;
| a6 = 21335&lt;br /&gt;
}}Die Altstadt ist das zentrale Stadtviertel Lüneburgs.&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:geojson=Altstadt|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
Verwaltungsgrenzen des Stadtteils&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Altstadt ist Lüneburgs zentraler Stadtteil. Sternförmig grenzen acht Stadtteile an: [[Goseburg-Zeltberg]], [[Lüne-Moorfeld]], [[Schützenplatz]], [[Kaltenmoor]], [[Rotes Feld]], [[Mittelfeld]], [[Weststadt]] und [[Kreideberg]]. Im östlichen Teil wird der Stadtteil von der [[Ilmenau]] durchflossen; im Westen liegt der [[Kalkberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die westliche Altstadt von Lüneburg entstand oberhalb eines Salzstockes. Über den Abbau von Salz kam die Stadt zu Reichtum und Wohlstand, was die Architektur der Stadt bis heute repräsentiert. Das Salz, auch „weißes Gold“ genannt, wurde über den Schiffsweg vom alten Lüneburger Hafen bis nach Lübeck transportiert. Von dort aus wurde es in die ganze Welt verschifft. Erst 1980 wurden die letzte Produktionsstätten geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hamburg.de/highlights-der-metropolregion-hamburg/7454244/lueneburg/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Senkungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Häuser zwischen der Lüneburger Saline und dem Kalkberg stehen über dem Salzstock, der vom Grundwasser abgelaugt wird. Dadurch senkt sich die Erdoberfläche allmählich. Durch erhöhtes Soleabpumpen für die Salzgewinnung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, erreichte die Senkung an wechselnden Stellen drei bis fünf Zentimeter pro Jahr. Dadurch entstand das „Senkungsgebiet“. Die Häuser und Kirchen am Rande des Gebietes mussten abgerissen werden, da sie ihre Stabilität verloren (die Marienkirche 1818 und die Lambertikirche 1861). 1980 wurde die Saline, aufgrund der Senkung und der Unrentabilität der Salzgewinnung, geschlossen. Die Senkungen werden seit 1946, an 240 Messpunkten, alle zwei Jahre geprüft. Die Senkungen sind bis heute noch nicht zum Stillstand gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unser-stadtplan.de/stadtplan/lueneburg/kartenstartpunkt/plan-lueneburg.map&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Lüneburg ist konfessionell in der Mehrheit evangelisch-lutherisch. Die drei verbliebenen Kirchen des Stadtgebietes Lüneburgs [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]] sind evangelisch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Lüneburg#Religion&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der historische Kern der Altstadt konnte durch den Zweiten Weltkrieg unzerstört gerettet werden. Dadurch ist die Altstadt von historischen Plätzen, Backsteinkirchen und -häusern sowie von Patrizierhäusern mit Treppengiebeln geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg verfügt über 1000 Baudenkmäler. Viele der Attraktionen sind im Stadtzentrum nah beieinander und fußläufg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt stehen die drei verbliebenen Stadtkirchen, [[St. Johannis]], [[St. Michaelis]] und [[St. Nikolai]]. Die [[Lambertikirche]] musste 1861 wegen Baufälligkeit abgerissen werden, da sie am Rande des Senkungsgebietes stand. Ihr Uhrwerk und ihre Sonntagsglocke von 1712 findet man heute im Dachreiter der [[Heiligengeistschule]], dem alten „Spital zum Heiligen Geist“, welches als Seniorenstift und Grundschule dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus Lüneburg|Lüneburger Rathaus]] steht ebenfalls in der Altstadt. Ein unbekannter Meister hat die berühmte Gerichtslaube, den ehemaligen Ratssaal, gestaltet. Im Rathausturm befindet sich ein Porzellanglockenspiel. Dieses besteht aus 42 Glocken aus Meißner Porzellan. Seit seinem Baubeginn 1230, wurde es über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt heutzutage als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Lunabrunnen]], welcher vor dem Rathaus steht, ziert eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen. Das Original von 1532 wurde 1970 gestohlen und eingeschmolzen. Die heutige Büste ist eine Nachbildung von 1972. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]] befindet sich ebenfalls am Markt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind [[Das Glockenhaus]] (altes Zeughaus) am Glockenhof sowie die [[Alte Ratsapotheke]] von 1958 in der Großen Bäckerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des alten Hafens steht noch die Barockfassade des [[Alten Kaufhaus]]es. Dieses ist in seinen übrigen Teilen abgebrannt und wurde durch einen Neubau, für die Feuerwehr, ersetzt. Heutzutage wird es modernisiert als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Kran|Alte Kran]] ist eine bis heute funktionsfähige mittelalterliche Holzkonstruktion. In seinem Inneren befinden sich zwei große Laufräder, die das Heben und Senken des Kranseils ermöglichen. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Kaufhaus.jpg|Altes Kaufhaus&lt;br /&gt;
Datei:St. Nikolai.jpg|St. Nikolai&lt;br /&gt;
Datei:Stadtschloss.jpg|Stadtschloss&lt;br /&gt;
Datei:St michaelis.jpg|St. Michaelis&lt;br /&gt;
Datei:St. Johannis.jpg|St. Johannis&lt;br /&gt;
Datei:Alte Ratsapotheke.jpg|Alte Rats-Apotheke&lt;br /&gt;
Datei:Alter Kran.jpg|Alter Kran&lt;br /&gt;
Datei:Am Sande.jpg|Am Sande&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus1.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserviertel.jpg|Wasserviertel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft und Infrastruktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert basierte die Wirtschaft Lüneburgs insbesondere auf der Produktion und dem Handel von Salz. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch das Speditions- und Brauereiwesen belebt. 1847 erhielt Lüneburg einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover. Dadurch siedelten sich zahlreiche Industrieunternehmen in der Stadt an und die Bedeutung als Verwaltungszentrum wuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/artikel/107/lueneburg-geschichte.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren hat sich der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Lüneburgs entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Liniennetzverkehr Lüneburg Altstadt.jpg|mini|352x352px|Eine Abbildung der Stadtbuslinien, die in der Altstadt Lüneburgs verkehren.|alternativtext=]]Der öffentliche Nahverkehr wird von der Kraftverkehr GmbH (KVG) Stade betrieben. Von 1926 bis 1934 bestand ein Stadtbusverkehr. Ab 1935 betrieb die Firma Röhlsberger die Haupt- und Nebenlinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein umfangreicheres Liniennetz. 1955 existierten fünf Buslinien. Im Jahre 1982 wurde die Firma Röhlsberger verkauft und zum Tochterunternehmen KVG Lüneburg der KVG Stade umfirmiert. Seit 2004 gehören der Stadtverkehr und der regionale Busverkehr Lüneburgs zum Hamburger Verkehrsbund (HVV). Daraus folgte eine neue Linienkennzeichnung nach Richtungssektoren, durch Zahlen mit dem Präfix 5xxx. Die Stadtbuslinien tragen seitdem die Nummern 5001 bis 5015. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/Lüneburg#/Verkehr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet Lüneburgs besteht ein Busliniennetz mit 13 Linien. Diese fahren im Taktfahrplan, zwischen 5:20 und 21:00. Werktags fahren die meisten Busse im 20 Minuten-, samstags im 30 Minutentakt. Einige Linien fahren stündlich. Sonntags vergrößert sich der Takt auf eine Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Linien fahren über den [[Bahnhof]] Lüneburg und bis auf zwei Ausnahmen fahren diese auch den zentralen Stadtplatz, [[Am Sande]] an. Alle Stadtteile, bis auf [[Wilschenbruch]] und [[Hagen]], werden bedient. Diese sind nicht an das Verkehrsnetz der KVG angebunden. Außerhalb der Zeiten des Stadtbusverkehrs stehen Fahrten des Anruf-Sammel-Mobils (ASM) zur Verfügung. Diese müssen vorab telefonisch angefordert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Verkehr/Bus-Bahn.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mobilitätsverbund ====&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zum Busverkehr gibt es ein dichtes Netz für Fahrradverleih und Carsharing. Lüneburg ist als kleinste Stadt im deutschlandweiten „Car-Sharing-Städte-Ranking“ vertreten. Das Fahrradverleihsystem besteht im Bund mit StadtRAD Hamburg. Diese wird von der Hansestadt und der Leuphana-Universität finanziert. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wikiwand.com/de/L%C3%BCneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 17. März 2020 erfolgt das Entleihen von Fahrrädern über die „Call a Bike-App“. In der Altstadt Lüneburgs befinden sich Stationen zum Entleihen an der Kreuzung Rote Straße/Am Sande, weitere am [[Ochsenmarkt]] und am [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]].        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Östlich der Lüneburger Innenstadt befindet sich der [[Bahnhof Lüneburg|Bahnhof]]. Bis zum [[Rathaus Lüneburg|Rathaus]] benötigt man zu Fuß ca. 10-15 Minuten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/rathaus/anfahrt_stadt.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fußgängerzonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone.jpg|mini|295x295px|Eine typische Fußgängerzone, die Grapengießerstraße.]]&lt;br /&gt;
Lüneburgs Stadtgebiet besteht größtenteils aus Fußgängerzonen. Seit 1994 ist Lüneburgs Innenstadt, abgesehen von Taxis und Linienbussen, autofrei. Die erste Fußgängerzone und die bis heute noch wichtigste ist die [[Große Bäckerstraße]], welche im August 1968 umgewidmet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kaufhaus-lueneburg.de/Home/Lueneburg-entdecken/Sehenswuerdigkeiten/Baeckerstrasse-Die-Fussgaengerzone.aspx Bäckerstraße - Die Fußgängerzone], Internetpräsenz &#039;&#039;Kaufhaus Lüneburg&#039;&#039;, Medienhaus Lüneburg GmbH, Lüneburg, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/keine-autos-mehr-baeckerstrasse-9552923.html], Keine Autos mehr in der Bäckerstraße, Autor: Gerhard Sternitzke, vom 24. Januar 2018, az-online.de, C. Beckers Buchdruckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Uelzen, aufgerufen am 22. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verläuft zwischen dem Platz [[Am Sande]] und dem [[Rathausmarkt]] und ist ca. 300 Meter lang. In der Vergangenheit wohnten in der Bäckerstraße zahlreiche Lüneburger Patrizier. Große Backsteinhäuser der Straße zeugen vom Reichtum der Sülfmeister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern der Lüneburger Fußgängerzonen und gleichzeitig der Flaniermeile liegt heute zwischen der Heiligengeiststraße und dem Marktplatz sowie zwischen Wasserviertel/Am Berge und Schröderstraße/An der Münze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fußgängerzone Lüneburg.jpg|links|mini|335x335px|Eine Karte der Fußgängerzonen der Altstadt Lüneburgs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Aktivitäten und Angebote ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wochenmarkt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wochenmarkt1.jpg|mini|257x257px|Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz.]]&lt;br /&gt;
Der Wochenmarkt der Stadt Lüneburg befindet sich auf dem Rathausplatz. Er findet zweimal in der Woche statt, mittwochs und samstags von 07 Uhr bis 13 Uhr. Dabei werden frisches Obst und Gemüse, Blumen, Käse, Fisch und Wurst sowie weitere regionale und saisonale Produkte angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/88/lueneburg-markt.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gaststätten =====&lt;br /&gt;
Es befinden sich ca. 300 Gaststätten in Lüneburg. Viele davon befinden sich in der Altstadt, in historischen Gebäuden. Diese befinden sich am [[Stintmarkt]], dem [[Rathausmarkt]] und um den Platz [[Am Sande]]. Manche Gaststätten befinden sich jedoch auch in der Heiligengeiststraße oder in der Schröderstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Alter_Kran&amp;diff=16784</id>
		<title>Alter Kran</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Alter_Kran&amp;diff=16784"/>
		<updated>2023-12-22T17:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gustav moenus: Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2010-06-04-lueneburg-by-RalfR-03.jpg|miniatur|Gesamtsituation Kran im Hafen]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Alte Kran&#039;&#039;&#039; (Schreibweise früher auch &#039;&#039;Krahn&#039;&#039;) ist ein historischer Hafenkran am ehemaligen [[Ilmenau]]-Hafen in [[Lüneburg]]. Der 1797 erbaute Kran, der damals zu den leistungsfähigsten in ganz Norddeutschland gehörte, prägt bis heute das Bild des &#039;&#039;[[Wasserviertel]]s&#039;&#039; und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;gt;[http://www.lueneburger-geschichte.de/baugeschichte/kran/kran1.html Edgar Ring: &#039;&#039;Der Alte Kran&#039;&#039; auf lueneburger-geschichte.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Alter Kran, Lüneburg, Germany&lt;br /&gt;
|height=200px&lt;br /&gt;
|width=300px&lt;br /&gt;
|fullscreen=on|scrollzoom=off}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg 106 Kran.jpg|miniatur|hochkant|Konstruktionsplan]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Lüneburg (DerHexer) 58.jpg|miniatur|hochkant|ohne|Mechanik im Inneren]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kran ist aus tragendem Holzfachwerk gebaut, das als Wetterschutz mit einer Bretterverkleidung versehen wurde; die Dachflächen sind mit Kupferplatten gedeckt. Der Unterteil mit kreisförmigem Grundriss (Durchmesser: acht Meter) ist feststehend. Der Oberteil mit dem Kranausleger ist drehbar gelagert (ähnlich einer Holländerwindmühle). Vier Sandsteinblöcke von je etwa 200&amp;amp;nbsp;kg dienen als Gegengewicht zur Last. Die Kettenwinde im Oberteil wird angetrieben über eine 9&amp;amp;nbsp;m hohe Königswelle, diese wiederum durch ein doppeltes Tretrad mit 5&amp;amp;nbsp;m Durchmesser im Unterteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stade wurde 1977 ein Nachbau am Hansehafen errichtet, der heute als Informationszentrum für Stader Stadtgeschichte dient; ein zweiter, funktionstüchtiger Nachbau befindet sich im Hebezeug-Museum in Witten in Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Kran am Standort des heutigen Kranes am Lüneburger Hafen wird erstmals 1330 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luene-info.de/geschichte/wasserviertel/kaufhauskran/wasser2.html &#039;&#039;Kaufhaus und Kran&#039;&#039; auf www.luene-info.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diente neben dem Heben anderer Waren vor allem dem Betrieb der [[Lüneburger Saline]], nämlich einerseits zum Verschiffen des dort produzierten Salzes (insbesondere über den Stecknitzkanal nach Lübeck, aber auch in andere Städte) und andererseits zum Anlanden des Brennholzes, das für den Betrieb der Sudhäuser benötigt wurde. Der Kran teilte sich die Arbeit mit den kleineren Winden des benachbarten Lagerhauses (damals &#039;&#039;Heringshaus&#039;&#039;, heute &#039;&#039;Altes Kaufhaus&#039;&#039; genannt). In einer Verordnung des Lüneburger [[Stadtrat]]es war festgelegt, welche Waren von welchem Kran zu heben waren und welche Gebühren &#039;&#039;(„Krangeld“)&#039;&#039; dafür zu entrichten waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüneburg Kaufhaus und Kran um 1900.jpg|miniatur|links|Historische Aufnahme (um 1900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Kran wurde über die Jahrhunderte immer wieder um- und ausgebaut. In seiner heutigen Form besteht der Kran fast unverändert seit 1797. Im Winter 1795 wurden viele Bauwerke im Hafen durch ein Hochwasser mit Eisgang stark beschädigt, darunter auch der Kran und die benachbarte Brücke. Der Kran wurde im Sommer 1797 vom Zimmermann G. P. Hintze unter der Leitung des Landbauverwalters Kruse in neuer Form wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1840 hob der Kran seine schwerste Last an Land: eine Dampflokomotive] für die Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn, die in England von &#039;&#039;George Forrester &amp;amp; Company&#039;&#039; gebaut und auf dem Wasserweg nach Deutschland transportiert worden war. Das Gewicht der Lok wurde auf bis zu 60 Schiffspfund (ca. 9,3 Tonnen) geschätzt. Zum Drehen des Tretrades wurde dabei die Kraft von 38 Menschen benötigt. Als Belastungstest wurde vorher ein Paket mit 80 Eisenbahnschienen mit etwa 20.000 Pfund Gewicht angehoben. Zwei Jahre zuvor hatte der Kran bereits eine leichtere Lok mit etwa 14.000 Pfund gehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Hamburg-Hannover, die 1847 Lüneburg erreichte, verlagerte sich der Warentransport von und nach Lüneburg binnen kurzer Zeit vom Binnenwasserweg auf die Schiene. In der Folge verlor der Hafen und somit auch der Kran rapide an Bedeutung. Im Jahre 1860 stellte der Kran aus wirtschaftlichen Gründen seinen Betrieb ein (obwohl er technisch weiterhin intakt war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Kran_(L%C3%BCneburg) Wikipedia-Eintrag]&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:L%C3%BCneburger_Hafenkran?uselang=de Bildersammlung] auf Wikimedia Commons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sehenswürdigkeit]] [[Kategorie:Bauwerk]] [[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gustav moenus</name></author>
	</entry>
</feed>