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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Pilzliebe.&amp;diff=7745</id>
		<title>Pilzliebe.</title>
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		<updated>2021-03-15T15:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: /* Bildungsarbeit bei pilzliebe. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=&amp;quot;upcycling&amp;quot; von Kaffeesatz zur Pilzzucht.}}&lt;br /&gt;
Das Projekt &#039;&#039;pilzliebe.&#039;&#039; war ein studentisches Start-Up, das einen Beitrag zur regionalen, klimapositven, urbanen Landwirtschaft geleistet hat und sich am Cradle to Cradle Prinzip orientierte. In Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés wurde im Museum Zukunft Kaffeesatz upgecycelt, indem er als Substrat für die Zucht von Speisepilzen verwendet wird. Anschließend wurden die Pilze an die lokale Gastronomie verkauft.  Neben der Pilzzucht wurde Bildungsarbeit geleistet, um das Potential von Pilzen und Myzel Biomaterial zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung aufzuzeigen. 2019 ist das Projekt aus der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|Lüneburger Cradle to Cradle Regionalgruppe]] heraus von Johanna Liebmann und Caroline Gebert entwickelt worden, die dort ehrenamtlich aktiv sind. Im Frühjahr 2020 folgte eine GbR Gründung und eine [https://www.startnext.com/pilzliebe Crowdfunding Kampagne] auf der Plattform Startnext, die den Projektstart ermöglichte. Das Projekt ist abgeschlossen und wurde im März 2021 an eine nachfolgende Gruppe abgegeben, die das Projekt unter neuem Namen weiterführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo pilzliebe..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urbane Pilzzucht: Das Konzept == &lt;br /&gt;
Einige Pilzarten sind in der Lage, Kaffeesatz zu verstoffwechseln und auf dessen Grundlage Fruchtkörper zu bilden. Liebmann und Gebert schlossen lose Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés, bspw. dem Bell &amp;amp; Beans, dem Chandlers, dem Zeitgeist und vielen weiteren, bei dem der frische Kaffeesatz des jeweiligen Tages abgeholt wurde. Der vermeintliche Abfallstoff wird als Basis bzw. Rohstoff für die Pilzzucht im Museum Zukunft verwendet: der Kaffeesatz wird mit &#039;&#039;&#039;Myzel&#039;&#039;&#039; versetzt, das von [https://pilzwald.de/ PilzWald] bezogen wurde. Das Myzel ist der eigentliche Pilz: den Fruchtkörper, der bei vielen Arten zum Verzehr geeignet ist, ist &amp;quot;nur&amp;quot; das Reproduktionsorgan, in dem sich die Sporen bilden. Der Fruchtkörper verhält sich zum Myzel vergleichsweise wie ein Apfel zum Apfelbaum. Das Myzel ist ein unterirdisches Geflecht, das weiterhin den Informations- und Stoffaustausch in Ökosystemen ermöglicht. Die Pilzzucht lässt sich in zwei Phasen unterteilen: in der ersten Myzelphase, die circa 2-3 Wochen dauert, durchwächst der Pilz das Substrat, in diesem Fall den Kaffeesatz. Darauf folgt die Fruchtungsphase, in der sich die Fruchtkörper bilden. &lt;br /&gt;
Da Pilze als Reich für sich nicht wie Pflanzen Photosynthese, sondern Zellatmung betreiben, sind sie nicht auf Sonnenlicht angewiesen. Das ermöglicht die Bereitstellung von Lebensmitteln in der Stadt. Indoor bzw. in Kellern kann ungenutzte Fläche verwendet werden, vertikal, ohne landwirtschaftliche Nutzungsfläche zu verbrauchen. &lt;br /&gt;
Weiterhin experimentierte pilzliebe. mit Biertreber von der Sommerbecker Dachsbrauerei als Substrat.&lt;br /&gt;
Die Pilzarten, die gezüchtet wurden, sind Rosenseitlinge, Zitronenseitlinge und Austernpilze. Diese wurden verkauft an die lokale Gastronomie, bspw. dem FRIEDAs am Wasserturm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsarbeit bei pilzliebe. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pilzzucht leistete pilzliebe. Bildungsarbeit, indem das &#039;&#039;&#039;vielfältige Potential von Pilzen&#039;&#039;&#039; in Workshops und Bildungsveranstaltungen allen Interessierten nähergebracht wird. Motivation hinter der Bildungsarbeit ist das Teilen von lösungsorientiertem Wissen. Nicht nur nachhaltigkeitsbezogene Probleme wurden kommuniziert, sondern konkrete Lösungen werden am Beispiel von Pilzen und Myzel aufgezeigt.&lt;br /&gt;
2020 präsentierten Liebmann und Gebert Wissenswertes zur Thematik beim JANUN Food Science Slam an der Leuphana Universität Lüneburg, waren Programmpunkt bei der Konferenz zur urbanen Landwirtschaft an der Leuphana und besuchten Schulen in der Region. Weiterhin engagierten sie sich auf dem Cradle to Cradle Kongress 2020 in Berlin und wurden zu Interviews, Radio- und Podcastaufnahemn eingeladen. Eigenorganisierte Workshops zur DIY-Pilzzucht oder zum Kombucha-Brauen stießen auf reges Interesse. Die Bildungsarbeit wurde durch die Corona-Pandemie eingeschränkt, jedoch auf digitalem Wege fortgeführt. So wird regelmäßig auf Instagram im sogenannten Mushroom Monday Quiz Wissen und Fakten aus dem Reich der Pilze präsentiert. Auch wurden Workshop Formate so angepasst, dass sie mit Hygiene Maßnahmen vereinbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=HdUtA1Mtbhk&amp;amp;feature=emb_title|400|right|pilzliebe beim JANUN Science Slam.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Biomaterial&#039;&#039;&#039; ist Myzel nämlich in diversen Anwendungsbereichen einsetzbar. Beispiele für die Nutzung von Myzel ist als Dämmmaterial, Styropor, Leder oder Schuhsohlen. Es zeigt eine Reihe an ökologischen Vorteilen gegenüber üblichen Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dämmmaterial&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Baubranche fallen generell viele schädliche Abfälle an, so auch Dämmmaterial. Selbst sogenannte ökologische Alternativen aus Pflanzenfasern werden oft mit Chemie behandelt, unter hohem Energieaufwand zusammengepresst und haben lange Transportwege hinter sich. Dämmstoff aus Myzel hat sehr gute Eigenschaften hinsichtlich Flammenresistenz, Wasserfestigkeit und Dämmfähigkeit. Da es biologisch abbaubar ist, wird es nicht zu Müll. Weiterhin wächst es mit geringem Energieaufwand und kann auf vielen agrarischen Abfällen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Styropor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Styropor bzw. Polystyrol wird für Verpackungen verwendet, weil es sehr leicht ist und zerbrechliche Gegenstände schützen kann. Es wird aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt und braucht viele Jahre um sich abzubauen. Verpackungen aus Myzel hingegen sind in kurzer Zeit biologisch abbaubar und richten in der Umwelt keinen Schaden an. Es handelt sich um einen schnell nachwachsenden Rohstoff, der auf Abfällen der Agrarindustrie innerhalb von 9 Tagen wachsen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leder&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leder ist aus vielen Perspektiven als problematisch zu betrachten. Bei der Viehzucht wird Methan freigesetzt und viel Futtermittel sowie Wasser verbraucht. Das Gerben von Leder werden toxische Stoffe wie Chrom verwendet, die für Menschen und Umwelt schädlich sind. Weiterhin ist es aus einer tierethischen Perspektive kritisch zu reflektieren. Pilzleder hingegen ist biologisch abbaubar, wächst innerhalb von zwei Wochen anstelle vieler Jahre, die eine ineffiziente &amp;quot;normale&amp;quot; Lederproduktion benötigt. Es kommt ohne toxische Zusatzstoffe aus und bindet Kohlenstoffdioxid. Auch gestalterisch ist es überlegen, da es in beliegigen Größen, Formen und Texturen wachsen kann während die Eigenschaften und der Tragekomfort vergleichbar ist zu Kuhleder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle to Cradle Prinzip als Vorbild == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Klimaneutralität, sondern Klimapositivität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte nur effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Website des [https://pilzliebe.com/ Projekts] und des [https://museumzukunft.com/ Museums Zukunfts] lassen sich aktuelle Informationen einsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Pilzliebe.&amp;diff=7323</id>
		<title>Pilzliebe.</title>
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		<updated>2021-03-11T14:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: Aktualisierung über Status des Projekts&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=&amp;quot;upcycling&amp;quot; von Kaffeesatz zur Pilzzucht.}}&lt;br /&gt;
Das Projekt &#039;&#039;pilzliebe.&#039;&#039; war ein studentisches Start-Up, das einen Beitrag zur regionalen, klimapositven, urbanen Landwirtschaft geleistet hat und sich am Cradle to Cradle Prinzip orientierte. In Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés wurde im Museum Zukunft Kaffeesatz upgecycelt, indem er als Substrat für die Zucht von Speisepilzen verwendet wird. Anschließend wurden die Pilze an die lokale Gastronomie verkauft.  Neben der Pilzzucht wurde Bildungsarbeit geleistet, um das Potential von Pilzen und Myzel Biomaterial zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung aufzuzeigen. 2019 ist das Projekt aus der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|Lüneburger Cradle to Cradle Regionalgruppe]] heraus von Johanna Liebmann und Caroline Gebert entwickelt worden, die dort ehrenamtlich aktiv sind. Im Frühjahr 2020 folgte eine GbR Gründung und eine [https://www.startnext.com/pilzliebe Crowdfunding Kampagne] auf der Plattform Startnext, die den Projektstart ermöglichte. Das Projekt ist abgeschlossen und wurde im März 2021 an eine nachfolgende Gruppe abgegeben, die das Projekt unter neuem Namen weiterführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo pilzliebe..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urbane Pilzzucht: Das Konzept == &lt;br /&gt;
Einige Pilzarten sind in der Lage, Kaffeesatz zu verstoffwechseln und auf dessen Grundlage Fruchtkörper zu bilden. Liebmann und Gebert schlossen lose Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés, bspw. dem Bell &amp;amp; Beans, dem Chandlers, dem Zeitgeist und vielen weiteren, bei dem der frische Kaffeesatz des jeweiligen Tages abgeholt wurde. Der vermeintliche Abfallstoff wird als Basis bzw. Rohstoff für die Pilzzucht im Museum Zukunft verwendet: der Kaffeesatz wird mit &#039;&#039;&#039;Myzel&#039;&#039;&#039; versetzt, das von [https://pilzwald.de/ PilzWald] bezogen wurde. Das Myzel ist der eigentliche Pilz: den Fruchtkörper, der bei vielen Arten zum Verzehr geeignet ist, ist &amp;quot;nur&amp;quot; das Reproduktionsorgan, in dem sich die Sporen bilden. Der Fruchtkörper verhält sich zum Myzel vergleichsweise wie ein Apfel zum Apfelbaum. Das Myzel ist ein unterirdisches Geflecht, das weiterhin den Informations- und Stoffaustausch in Ökosystemen ermöglicht. Die Pilzzucht lässt sich in zwei Phasen unterteilen: in der ersten Myzelphase, die circa 2-3 Wochen dauert, durchwächst der Pilz das Substrat, in diesem Fall den Kaffeesatz. Darauf folgt die Fruchtungsphase, in der sich die Fruchtkörper bilden. &lt;br /&gt;
Da Pilze als Reich für sich nicht wie Pflanzen Photosynthese, sondern Zellatmung betreiben, sind sie nicht auf Sonnenlicht angewiesen. Das ermöglicht die Bereitstellung von Lebensmitteln in der Stadt. Indoor bzw. in Kellern kann ungenutzte Fläche verwendet werden, vertikal, ohne landwirtschaftliche Nutzungsfläche zu verbrauchen. &lt;br /&gt;
Weiterhin experimentierte pilzliebe. mit Biertreber von der Sommerbecker Dachsbrauerei als Substrat.&lt;br /&gt;
Die Pilzarten, die gezüchtet wurden, sind Rosenseitlinge, Zitronenseitlinge und Austernpilze. Diese wurden verkauft an die lokale Gastronomie, bspw. dem FRIEDAs am Wasserturm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsarbeit bei pilzliebe. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pilzzucht leistet pilzliebe. Bildungsarbeit, indem das &#039;&#039;&#039;vielfältige Potential von Pilzen&#039;&#039;&#039; in Workshops und Bildungsveranstaltungen allen Interessierten nähergebracht wird. Motivation hinter der Bildungsarbeit ist das Teilen von lösungsorientiertem Wissen. Nicht nur nachhaltigkeitsbezogene Probleme sollen kommunizieren werden, sondern konkrete Lösungen werden am Beispiel von Pilzen und Myzel aufgezeigt.&lt;br /&gt;
2020 präsentierten Liebmann und Gebert Wissenswertes zur Thematik beim JANUN Food Science Slam an der Leuphana Universität Lüneburg, waren Programmpunkt bei der Konferenz zur urbanen Landwirtschaft an der Leuphana und besuchten Schulen in der Region. Weiterhin engagierten sie sich auf dem Cradle to Cradle Kongress 2020 in Berlin und wurden zu Interviews, Radio- und Podcastaufnahemn eingeladen. Eigenorganisierte Workshops zur DIY-Pilzzucht oder zum Kombucha-Brauen stießen auf reges Interesse. Die Bildungsarbeit wurde durch die Corona-Pandemie eingeschränkt, jedoch auf digitalem Wege fortgeführt. So wird regelmäßig auf Instagram im sogenannten Mushroom Monday Quiz Wissen und Fakten aus dem Reich der Pilze präsentiert. Auch wurden Workshop Formate so angepasst, dass sie mit Hygiene Maßnahmen vereinbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=HdUtA1Mtbhk&amp;amp;feature=emb_title|400|right|pilzliebe beim JANUN Science Slam.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Biomaterial&#039;&#039;&#039; ist Myzel nämlich in diversen Anwendungsbereichen einsetzbar. Beispiele für die Nutzung von Myzel ist als Dämmmaterial, Styropor, Leder oder Schuhsohlen. Es zeigt eine Reihe an ökologischen Vorteilen gegenüber üblichen Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dämmmaterial&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Baubranche fallen generell viele schädliche Abfälle an, so auch Dämmmaterial. Selbst sogenannte ökologische Alternativen aus Pflanzenfasern werden oft mit Chemie behandelt, unter hohem Energieaufwand zusammengepresst und haben lange Transportwege hinter sich. Dämmstoff aus Myzel hat sehr gute Eigenschaften hinsichtlich Flammenresistenz, Wasserfestigkeit und Dämmfähigkeit. Da es biologisch abbaubar ist, wird es nicht zu Müll. Weiterhin wächst es mit geringem Energieaufwand und kann auf vielen agrarischen Abfällen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Styropor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Styropor bzw. Polystyrol wird für Verpackungen verwendet, weil es sehr leicht ist und zerbrechliche Gegenstände schützen kann. Es wird aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt und braucht viele Jahre um sich abzubauen. Verpackungen aus Myzel hingegen sind in kurzer Zeit biologisch abbaubar und richten in der Umwelt keinen Schaden an. Es handelt sich um einen schnell nachwachsenden Rohstoff, der auf Abfällen der Agrarindustrie innerhalb von 9 Tagen wachsen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leder&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leder ist aus vielen Perspektiven als problematisch zu betrachten. Bei der Viehzucht wird Methan freigesetzt und viel Futtermittel sowie Wasser verbraucht. Das Gerben von Leder werden toxische Stoffe wie Chrom verwendet, die für Menschen und Umwelt schädlich sind. Weiterhin ist es aus einer tierethischen Perspektive kritisch zu reflektieren. Pilzleder hingegen ist biologisch abbaubar, wächst innerhalb von zwei Wochen anstelle vieler Jahre, die eine ineffiziente &amp;quot;normale&amp;quot; Lederproduktion benötigt. Es kommt ohne toxische Zusatzstoffe aus und bindet Kohlenstoffdioxid. Auch gestalterisch ist es überlegen, da es in beliegigen Größen, Formen und Texturen wachsen kann während die Eigenschaften und der Tragekomfort vergleichbar ist zu Kuhleder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle to Cradle Prinzip als Vorbild == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Klimaneutralität, sondern Klimapositivität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte nur effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Website des [https://pilzliebe.com/ Projekts] und des [https://museumzukunft.com/ Museums Zukunfts] lassen sich aktuelle Informationen einsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=7321</id>
		<title>Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=7321"/>
		<updated>2021-03-11T14:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: Bild beschriftet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Lüneburg ist eine [[Dachverband der Studierendeninitiativen|ehrenamtliche Initiative]] am Campus der [[Leuphana Universität]]. Sie ist eine von vielen zum [https://c2c.ngo/ Cradle to Cradle e. V. {{Externer Link Icon}}] gehörigen Regionalgruppen und verrichtet Bildungsarbeit, um das Cradle to Cradle Designkonzept und die Denkschule in die Gesellschaft zu tragen. Dies geschieht beispielsweise durch Schulbesuche, Veranstaltungen und Workshops im Universitätskontext oder anderen Rahmenprogrammen wie der [[Wandelwoche]]. Sie wurde 2014 gegründet und ist damit die älteste Regionalgruppe des Vereins.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Regionalgruppe Lüneburg.jpg|mini|Logo der Regionalgruppe Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Cradle-to-Cradle-Prinzip==&lt;br /&gt;
===Das Designkonzept===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Denkschule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Neutralität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrenamtliche Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppen des Vereins verrichten Bildungsarbeit, um allen Interessierten das Konzept von Cradle to Cradle als Alternative zum etablierten, auf Effizienz und Suffizienz basierten Nachhaltigkeitsdiskurs, näherzubringen. Die Regionalgruppe Lüneburg bietet Formate zu verschiedenen Themeneinheiten an und adressiert unterschiedliche Zielgruppen. Schulbesuche, Filmabende, DIY Workshops und Festivalstände (Lunatic Festival, Jakobsfestival) gehören zu den wiederkehrenden Veranstaltungen der Regionalgruppe.  Im Folgenden werden einige wiederkehrende Projekte der letzten Zeit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Ende 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität und Schulen===&lt;br /&gt;
An der Leuphana Universität ist die Regionalgruppe am aktivsten. Auf dem Campus werden z.B. Kinoabende im Hörsaal organisiert, zuletzt mit dem Film &amp;quot;Welcome to Sodom&amp;quot;, welcher die Ressourcenproblematik von technischen Produkten aufzeigt. Beim Lunatic Festival 2018 war sie mit einem Stand vertreten auf der Initiativenwiese. &lt;br /&gt;
2019 und 2020 nahm die Regionalgruppe an der Abfallvermeidungswoche teil, die an der Leuphana durch das AStA-Nachhaltigkeitsreferat [[Öko?-logisch!]] organisiert wird. Die Begrifflichkeit &amp;quot;Abfallvermeidung&amp;quot; entspricht an sich nicht der C2C Denkschule, da das bloße Vermeiden und Reduzieren nicht als langfristig sinnvoller Ansatz betrachtet wird. Die Regionalgruppe hat sich aber bewusst zur Teilnahme entschieden, um Teilnehmenden eine weitere Perspektive aufzuzeigen, in der  Abfall nicht gleichbedeutend mit Müll ist, sondern positiv definiert wird mit dem Potential, als Nährstoff zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Der C2C Programmpunkt ist ein Do-It-Yourself Workshop, bei dem Teilnehmende die Möglichkeit haben, gegen Spende zur Materialfinanzierung selber Artikel wie Deo, Peeling, Allzweckreiniger und Waschmittel herzustellen. Inhaltlich wird der negative Einfluss von Kosmetik-Produkten auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt vermittelt. Personal-Care-Produkte enthalten häufig Inhaltstoffe, die nicht fair gehandelt wurden, an Tieren getestet wurden oder Mikroplastik enthalten. Verpackungen sind zumeist auf Basis von endlichen Rohstoffen wie Erdöl. Anhand dieser Themeneinheit wird das Konzept von Cradle to Cradle vermittelt und wie diese bisher linear ausgelegten Produkte designt sein müssten, um ihre negativen Auswirkungen überwinden zu können. 2020 wurde der Workshop aufgrund der [[COVID-19-Pandemie]] mit Selbst-Abholung online durchgeführt. Das Format weckte großes Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppe besucht weiterhin Grundschulen sowie weiterführende Schulen, um bspw. in Projektwochen SchülerInnen das Konzept näher zubringen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Insektenhotel auf dem Campus.jpg|mini|rechts|Insektenhotel auf dem Campus ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2021 stellte die RG Lüneburg Insektenhotels auf dem Campus der Leuphana Universität auf, um einen Beitrag zur Biodiversität auf dem Universitätsgelände zu leisten. Sie sind im Logo der Leuphana gestaltet und bieten vielfältigen Insektenarten einen Lebensraum und sind mit Infotafeln versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandelwoche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Format ist die Teilnahme an der jährlichen [[Wandelwoche]], bei der Projekte zu solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft vorgestellt werden. 2018 hat die Regionalgruppe im Rahmen der Wandelwoche einen Kosmetik-Workshop veranstaltet (mehr zum Format im Abschnitt zur Abfallvermeidungswoche). 2019 wurde in Kooperation mit dem [[FabLab]] ein Technik-Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden das Design und die Zusammensetzung ihrer eigenen, alten Elektronikgeräte hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersuchen konnten, im technischen Kreislauf zirkulieren zu können. 2020 hat die Regionalgruppe an der „Radtour zum Wandel“ eine von elf Stationen angeboten. Im [[Museum Zukunft]] wurde den Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen das Cradle-to-Cradle-Prinzip präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://ehrenamt.c2c.ngo/lueneburg/ Website]&lt;br /&gt;
*[https://www.instagram.com/c2c_lueneburg/ Instagram]&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_Cradle Wikipedia: Cradle to Cradle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=7320</id>
		<title>Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
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		<updated>2021-03-11T14:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: Logo aktualisiert, beschriftet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Lüneburg ist eine [[Dachverband der Studierendeninitiativen|ehrenamtliche Initiative]] am Campus der [[Leuphana Universität]]. Sie ist eine von vielen zum [https://c2c.ngo/ Cradle to Cradle e. V. {{Externer Link Icon}}] gehörigen Regionalgruppen und verrichtet Bildungsarbeit, um das Cradle to Cradle Designkonzept und die Denkschule in die Gesellschaft zu tragen. Dies geschieht beispielsweise durch Schulbesuche, Veranstaltungen und Workshops im Universitätskontext oder anderen Rahmenprogrammen wie der [[Wandelwoche]]. Sie wurde 2014 gegründet und ist damit die älteste Regionalgruppe des Vereins.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Regionalgruppe Lüneburg.jpg|mini|Logo der Regionalgruppe Lüneburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Cradle-to-Cradle-Prinzip==&lt;br /&gt;
===Das Designkonzept===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Denkschule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Neutralität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrenamtliche Aktivitäten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppen des Vereins verrichten Bildungsarbeit, um allen Interessierten das Konzept von Cradle to Cradle als Alternative zum etablierten, auf Effizienz und Suffizienz basierten Nachhaltigkeitsdiskurs, näherzubringen. Die Regionalgruppe Lüneburg bietet Formate zu verschiedenen Themeneinheiten an und adressiert unterschiedliche Zielgruppen. Schulbesuche, Filmabende, DIY Workshops und Festivalstände (Lunatic Festival, Jakobsfestival) gehören zu den wiederkehrenden Veranstaltungen der Regionalgruppe.  Im Folgenden werden einige wiederkehrende Projekte der letzten Zeit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Ende 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität und Schulen===&lt;br /&gt;
An der Leuphana Universität ist die Regionalgruppe am aktivsten. Auf dem Campus werden z.B. Kinoabende im Hörsaal organisiert, zuletzt mit dem Film &amp;quot;Welcome to Sodom&amp;quot;, welcher die Ressourcenproblematik von technischen Produkten aufzeigt. Beim Lunatic Festival 2018 war sie mit einem Stand vertreten auf der Initiativenwiese. &lt;br /&gt;
2019 und 2020 nahm die Regionalgruppe an der Abfallvermeidungswoche teil, die an der Leuphana durch das AStA-Nachhaltigkeitsreferat [[Öko?-logisch!]] organisiert wird. Die Begrifflichkeit &amp;quot;Abfallvermeidung&amp;quot; entspricht an sich nicht der C2C Denkschule, da das bloße Vermeiden und Reduzieren nicht als langfristig sinnvoller Ansatz betrachtet wird. Die Regionalgruppe hat sich aber bewusst zur Teilnahme entschieden, um Teilnehmenden eine weitere Perspektive aufzuzeigen, in der  Abfall nicht gleichbedeutend mit Müll ist, sondern positiv definiert wird mit dem Potential, als Nährstoff zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Der C2C Programmpunkt ist ein Do-It-Yourself Workshop, bei dem Teilnehmende die Möglichkeit haben, gegen Spende zur Materialfinanzierung selber Artikel wie Deo, Peeling, Allzweckreiniger und Waschmittel herzustellen. Inhaltlich wird der negative Einfluss von Kosmetik-Produkten auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt vermittelt. Personal-Care-Produkte enthalten häufig Inhaltstoffe, die nicht fair gehandelt wurden, an Tieren getestet wurden oder Mikroplastik enthalten. Verpackungen sind zumeist auf Basis von endlichen Rohstoffen wie Erdöl. Anhand dieser Themeneinheit wird das Konzept von Cradle to Cradle vermittelt und wie diese bisher linear ausgelegten Produkte designt sein müssten, um ihre negativen Auswirkungen überwinden zu können. 2020 wurde der Workshop aufgrund der [[COVID-19-Pandemie]] mit Selbst-Abholung online durchgeführt. Das Format weckte großes Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppe besucht weiterhin Grundschulen sowie weiterführende Schulen, um bspw. in Projektwochen SchülerInnen das Konzept näher zubringen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Insektenhotel auf dem Campus.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2021 stellte die RG Lüneburg Insektenhotels auf dem Campus der Leuphana Universität auf, um einen Beitrag zur Biodiversität auf dem Universitätsgelände zu leisten. Sie sind im Logo der Leuphana gestaltet und bieten vielfältigen Insektenarten einen Lebensraum und sind mit Infotafeln versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandelwoche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Format ist die Teilnahme an der jährlichen [[Wandelwoche]], bei der Projekte zu solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft vorgestellt werden. 2018 hat die Regionalgruppe im Rahmen der Wandelwoche einen Kosmetik-Workshop veranstaltet (mehr zum Format im Abschnitt zur Abfallvermeidungswoche). 2019 wurde in Kooperation mit dem [[FabLab]] ein Technik-Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden das Design und die Zusammensetzung ihrer eigenen, alten Elektronikgeräte hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersuchen konnten, im technischen Kreislauf zirkulieren zu können. 2020 hat die Regionalgruppe an der „Radtour zum Wandel“ eine von elf Stationen angeboten. Im [[Museum Zukunft]] wurde den Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen das Cradle-to-Cradle-Prinzip präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://ehrenamt.c2c.ngo/lueneburg/ Website]&lt;br /&gt;
*[https://www.instagram.com/c2c_lueneburg/ Instagram]&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_Cradle Wikipedia: Cradle to Cradle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenamt]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
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		<updated>2021-03-11T14:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Lüneburg ist eine [[Dachverband der Studierendeninitiativen|ehrenamtliche Initiative]] am Campus der [[Leuphana Universität]]. Sie ist eine von vielen zum [https://c2c.ngo/ Cradle to Cradle e. V. {{Externer Link Icon}}] gehörigen Regionalgruppen und verrichtet Bildungsarbeit, um das Cradle to Cradle Designkonzept und die Denkschule in die Gesellschaft zu tragen. Dies geschieht beispielsweise durch Schulbesuche, Veranstaltungen und Workshops im Universitätskontext oder anderen Rahmenprogrammen wie der [[Wandelwoche]]. Sie wurde 2014 gegründet und ist damit die älteste Regionalgruppe des Vereins.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo der Regionalgruppe Lüneburg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle-to-Cradle-Prinzip ==&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Neutralität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppen des Vereins verrichten Bildungsarbeit, um allen Interessierten das Konzept von Cradle to Cradle als Alternative zum etablierten, auf Effizienz und Suffizienz basierten Nachhaltigkeitsdiskurs, näherzubringen. Die Regionalgruppe Lüneburg bietet Formate zu verschiedenen Themeneinheiten an und adressiert unterschiedliche Zielgruppen. Schulbesuche, Filmabende, DIY Workshops und Festivalstände (Lunatic Festival, Jakobsfestival) gehören zu den wiederkehrenden Veranstaltungen der Regionalgruppe.  Im Folgenden werden einige wiederkehrende Projekte der letzten Zeit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Ende 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Universität und Schulen ===&lt;br /&gt;
An der Leuphana Universität ist die Regionalgruppe am aktivsten. Auf dem Campus werden z.B. Kinoabende im Hörsaal organisiert, zuletzt mit dem Film &amp;quot;Welcome to Sodom&amp;quot;, welcher die Ressourcenproblematik von technischen Produkten aufzeigt. Beim Lunatic Festival 2018 war sie mit einem Stand vertreten auf der Initiativenwiese. &lt;br /&gt;
2019 und 2020 nahm die Regionalgruppe an der Abfallvermeidungswoche teil, die an der Leuphana durch das AStA-Nachhaltigkeitsreferat [[Öko?-logisch!]] organisiert wird. Die Begrifflichkeit &amp;quot;Abfallvermeidung&amp;quot; entspricht an sich nicht der C2C Denkschule, da das bloße Vermeiden und Reduzieren nicht als langfristig sinnvoller Ansatz betrachtet wird. Die Regionalgruppe hat sich aber bewusst zur Teilnahme entschieden, um Teilnehmenden eine weitere Perspektive aufzuzeigen, in der  Abfall nicht gleichbedeutend mit Müll ist, sondern positiv definiert wird mit dem Potential, als Nährstoff zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Der C2C Programmpunkt ist ein Do-It-Yourself Workshop, bei dem Teilnehmende die Möglichkeit haben, gegen Spende zur Materialfinanzierung selber Artikel wie Deo, Peeling, Allzweckreiniger und Waschmittel herzustellen. Inhaltlich wird der negative Einfluss von Kosmetik-Produkten auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt vermittelt. Personal-Care-Produkte enthalten häufig Inhaltstoffe, die nicht fair gehandelt wurden, an Tieren getestet wurden oder Mikroplastik enthalten. Verpackungen sind zumeist auf Basis von endlichen Rohstoffen wie Erdöl. Anhand dieser Themeneinheit wird das Konzept von Cradle to Cradle vermittelt und wie diese bisher linear ausgelegten Produkte designt sein müssten, um ihre negativen Auswirkungen überwinden zu können. 2020 wurde der Workshop aufgrund der [[COVID-19-Pandemie]] mit Selbst-Abholung online durchgeführt. Das Format weckte großes Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppe besucht weiterhin Grundschulen sowie weiterführende Schulen, um bspw. in Projektwochen SchülerInnen das Konzept näher zubringen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Insektenhotel auf dem Campus.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2021 stellte die RG Lüneburg Insektenhotels auf dem Campus der Leuphana Universität auf, um einen Beitrag zur Biodiversität auf dem Universitätsgelände zu leisten. Sie sind im Logo der Leuphana gestaltet und bieten vielfältigen Insektenarten einen Lebensraum und sind mit Infotafeln versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandelwoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Format ist die Teilnahme an der jährlichen [[Wandelwoche]], bei der Projekte zu solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft vorgestellt werden. 2018 hat die Regionalgruppe im Rahmen der Wandelwoche einen Kosmetik-Workshop veranstaltet (mehr zum Format im Abschnitt zur Abfallvermeidungswoche). 2019 wurde in Kooperation mit dem [[FabLab]] ein Technik-Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden das Design und die Zusammensetzung ihrer eigenen, alten Elektronikgeräte hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersuchen konnten, im technischen Kreislauf zirkulieren zu können. 2020 hat die Regionalgruppe an der „Radtour zum Wandel“ eine von elf Stationen angeboten. Im [[Museum Zukunft]] wurde den Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen das Cradle-to-Cradle-Prinzip präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ehrenamt.c2c.ngo/lueneburg/ Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/c2c_lueneburg/ Instagram]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_Cradle Wikipedia: Cradle to Cradle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=7316</id>
		<title>Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=7316"/>
		<updated>2021-03-11T14:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Lüneburg ist eine [[Dachverband der Studierendeninitiativen|ehrenamtliche Initiative]] am Campus der [[Leuphana Universität]]. Sie ist eine von vielen zum [https://c2c.ngo/ Cradle to Cradle e. V. {{Externer Link Icon}}] gehörigen Regionalgruppen und verrichtet Bildungsarbeit, um das Cradle to Cradle Designkonzept und die Denkschule in die Gesellschaft zu tragen. Dies geschieht beispielsweise durch Schulbesuche, Veranstaltungen und Workshops im Universitätskontext oder anderen Rahmenprogrammen wie der [[Wandelwoche]]. Sie wurde 2014 gegründet und ist damit die älteste Regionalgruppe des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle-to-Cradle-Prinzip ==&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Neutralität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppen des Vereins verrichten Bildungsarbeit, um allen Interessierten das Konzept von Cradle to Cradle als Alternative zum etablierten, auf Effizienz und Suffizienz basierten Nachhaltigkeitsdiskurs, näherzubringen. Die Regionalgruppe Lüneburg bietet Formate zu verschiedenen Themeneinheiten an und adressiert unterschiedliche Zielgruppen. Schulbesuche, Filmabende, DIY Workshops und Festivalstände (Lunatic Festival, Jakobsfestival) gehören zu den wiederkehrenden Veranstaltungen der Regionalgruppe.  Im Folgenden werden einige wiederkehrende Projekte der letzten Zeit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Ende 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Universität und Schulen ===&lt;br /&gt;
An der Leuphana Universität ist die Regionalgruppe am aktivsten. Auf dem Campus werden z.B. Kinoabende im Hörsaal organisiert, zuletzt mit dem Film &amp;quot;Welcome to Sodom&amp;quot;, welcher die Ressourcenproblematik von technischen Produkten aufzeigt. Beim Lunatic Festival 2018 war sie mit einem Stand vertreten auf der Initiativenwiese. &lt;br /&gt;
2019 und 2020 nahm die Regionalgruppe an der Abfallvermeidungswoche teil, die an der Leuphana durch das AStA-Nachhaltigkeitsreferat [[Öko?-logisch!]] organisiert wird. Die Begrifflichkeit &amp;quot;Abfallvermeidung&amp;quot; entspricht an sich nicht der C2C Denkschule, da das bloße Vermeiden und Reduzieren nicht als langfristig sinnvoller Ansatz betrachtet wird. Die Regionalgruppe hat sich aber bewusst zur Teilnahme entschieden, um Teilnehmenden eine weitere Perspektive aufzuzeigen, in der  Abfall nicht gleichbedeutend mit Müll ist, sondern positiv definiert wird mit dem Potential, als Nährstoff zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Der C2C Programmpunkt ist ein Do-It-Yourself Workshop, bei dem Teilnehmende die Möglichkeit haben, gegen Spende zur Materialfinanzierung selber Artikel wie Deo, Peeling, Allzweckreiniger und Waschmittel herzustellen. Inhaltlich wird der negative Einfluss von Kosmetik-Produkten auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt vermittelt. Personal-Care-Produkte enthalten häufig Inhaltstoffe, die nicht fair gehandelt wurden, an Tieren getestet wurden oder Mikroplastik enthalten. Verpackungen sind zumeist auf Basis von endlichen Rohstoffen wie Erdöl. Anhand dieser Themeneinheit wird das Konzept von Cradle to Cradle vermittelt und wie diese bisher linear ausgelegten Produkte designt sein müssten, um ihre negativen Auswirkungen überwinden zu können. 2020 wurde der Workshop aufgrund der [[COVID-19-Pandemie]] mit Selbst-Abholung online durchgeführt. Das Format weckte großes Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppe besucht weiterhin Grundschulen sowie weiterführende Schulen, um bspw. in Projektwochen SchülerInnen das Konzept näher zubringen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Insektenhotel auf dem Campus.jpg|mini|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2021 stellte die RG Lüneburg Insektenhotels auf dem Campus der Leuphana Universität auf, um einen Beitrag zur Biodiversität auf dem Universitätsgelände zu leisten. Sie sind im Logo der Leuphana gestaltet und bieten vielfältigen Insektenarten einen Lebensraum und sind mit Infotafeln versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandelwoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Format ist die Teilnahme an der jährlichen [[Wandelwoche]], bei der Projekte zu solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft vorgestellt werden. 2018 hat die Regionalgruppe im Rahmen der Wandelwoche einen Kosmetik-Workshop veranstaltet (mehr zum Format im Abschnitt zur Abfallvermeidungswoche). 2019 wurde in Kooperation mit dem [[FabLab]] ein Technik-Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden das Design und die Zusammensetzung ihrer eigenen, alten Elektronikgeräte hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersuchen konnten, im technischen Kreislauf zirkulieren zu können. 2020 hat die Regionalgruppe an der „Radtour zum Wandel“ eine von elf Stationen angeboten. Im [[Museum Zukunft]] wurde den Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen das Cradle-to-Cradle-Prinzip präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ehrenamt.c2c.ngo/lueneburg/ Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/c2c_lueneburg/ Instagram]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_Cradle Wikipedia: Cradle to Cradle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Logo_der_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg.jpg&amp;diff=7315</id>
		<title>Datei:Logo der Regionalgruppe Lüneburg.jpg</title>
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		<updated>2021-03-11T14:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Logo der Regionalgruppe Lüneburg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Insektenhotel_auf_dem_Campus.jpg&amp;diff=7313</id>
		<title>Datei:Insektenhotel auf dem Campus.jpg</title>
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		<updated>2021-03-11T14:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Insektenhotel auf dem Campus&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Museum_Zukunft&amp;diff=7307</id>
		<title>Museum Zukunft</title>
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		<updated>2021-03-11T11:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Museum Zukunft.jpg|mini|Außenansicht des Museum Zukunft. |alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Papenstraße 15, Lüneburg, Germany}}Lage des Museum Zukunft&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Museum Zukunft&#039;&#039;&#039; ist eine partizipatorische Einrichtung in der Lüneburger Altstadt, in der zukunftsfähige Ideen, Materialien und Ansätze ausprobiert werden können. Der Hamburger Umweltinstitut e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;//www.hamburger-umweltinst.org/de/&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Träger des Projekts. Es wird verwaltet vom Team von Michael Braungart. Die Stadtgesellschaft ist eingeladen, den Ort zu nutzen, um eigene innovative Projekte zu entwickeln und umzusetzen, um die Herausforderungen eines endlichen Planeten zu überwinden. Der Konzept hat den Anspruch, Innovation, Qualität sowie Schönheit umzusetzen und orientiert sich am Cradle-to-Cradle-Designkonzept und dessen positiven Menschenbild.&amp;lt;ref&amp;gt;https://museumzukunft.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich somit nicht um ein klassisches Museum.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leitung ====&lt;br /&gt;
Das Museum Zukunft wird getragen vom Hamburger Umweltinstitut, bei dem Prof. Dr. Michael Braungart Vorsitzender und Wissenschaftlicher Leiter ist. Prof. Braungart, Chemiker und Verfahrenstechniker, ist Mitgründer des [[Cradle to Cradle|Cradle-to-Cradle-Prinzips]] und Gründer des Museum Zukunfts. Die Leitung wird aktuell übernommen von Andreas Hußendörfer, außerdem wirken weitere Mitglieder aus Braungarts Team und Ehrenamtliche aus dem Cradle-to-Cradle Netzwerk bei der Entwicklung des Hauses bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestaltung des Hauses ====&lt;br /&gt;
Die Räume des Museums sollen das C2C Konzept unmittelbar erfahrbar machen. Bei der Renovierung des Gebäudes 2019 wurde so beispielsweise Wandfarbe verwendet, die zur Verbesserung der Raumluft beiträgt, indem flüchtige organische Verbindungen gebunden werden. Der Hauptraum im Erdgeschoss ist Ausstellungsraum für diverse C2C designte Produkte, beispielsweise Teppiche, die Feinstaub filtern. Beispiele für weitere Ausstellungsprodukte sind solche, die im technischen Kreislauf zirkulieren können, Fernseher, Produkte aus dem Bausektor, oder auch Kleidung von Puma oder C&amp;amp;A, die biologisch kreislauffähig sind. Im Hauptraum finden auch öffentliche Veranstaltungen, Lesungen und Workshops statt. Die Gestaltung der weiteren Etagen ist noch in der Entwicklung. Auf dem Hof des Museums wird Urban Gardening betrieben, dort wachsen in Hochbeeten vielfältige Gemüsearten, um aufzuzeigen, wie da Gärtnern im urbanen Umfeld funktionieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Projekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Garten der Zukunft ====&lt;br /&gt;
In der Kleingartenkolonie Moorfeld, die eine Fläche von knapp 2.000 qm hat, eröffnet das Museum Zukunft den &amp;quot;Garten der Zukunft&amp;quot;. Aktuell werden noch Freiwillige gesucht, die am Projekt mitwirken möchten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Holy Shit. Studentische Cradle to Cradle Beratung gGmbH ====&lt;br /&gt;
Die Holy Shit. gGmbH leistet Beratungsdienste für alle Unternehmen und Akteur*innen, die ihre wirtschaftliche Praxis an Cradle-to-Cradle orientieren möchten. Es wurde von Geschäftsführenden Victor Büchner und Lea Lenksy gemeinsam mit Prof. Braungart entwickelt. Dabei wird sämtliches Wissen ihres Netzwerks, bestehend aus Zugehörigen der Leuphana Universität Lüneburg, Braungart EPEA internationale Umweltforschung GmbH und dem Hamburger Umweltinstitut e. V., gebündelt für eine möglichst umfassende Beratung. Weiterhin berichtet die gGbmH, Projekte in Kooperation mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://hs-c2c.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; So hat Holy Shit. im zweiten Corona-Lockdown mit der Viotrade GmbH die &amp;quot;VivaMask&amp;quot; entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://vivamask.de/vivamask-die-maske-fuers-leben/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen Mund-Nasen-Schutz, der der menschlichen Gesundheit zuträglich ist sowie biologisch abbaubar ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg====&lt;br /&gt;
Die [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|C2C Regionalgruppe]] leisten ehrenamtliche Bildungsarbeit, um das Konzept von C2C in die Gesellschaft zu tragen. Treffen und Veranstaltungen der Regionalgruppe finden auf dem Campus der Universität sowie im Museum Zukunft statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====pilzliebe.====&lt;br /&gt;
[[pilzliebe.]] ist ein Upcycling-Projekt von Johanna Liebmann und Caroline Gebert, das in der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg]] entwickelt wurde. Das Museum Zukunft stellt die Kellerräume für die Zucht von Edelpilzen, die auf Kaffeesatz als Substrat wachsen. Das Projekt hat einen Beitrag zur urbanen Lebensmittelversorgung geleistet und am Beispiel von Pilzen und Myzel Bildungsarbeit erbracht für eine nachhaltige Entwicklung und Materialkreisläufe. So wurden Workshops und Bildungsveranstaltungen rund um das Thema u. A. im Museum Zukunft durchgeführt, um Cradle to Cradle anhand dieses Beispiels Interessierten nahezubringen. Im Frühling 2021 wurde es an eine Nachfolgergruppe weitergegeben, die es neu konzipieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wir.Lernen.Natur. ====&lt;br /&gt;
Wir.Lernen.Natur ist ein naturpädagogisches Projekt mit der Motivation, Umweltethik mit einem positiven Menschebild zu vermitteln. Im Kleingartenverein Gartenfreunde Moorfeld e. V. wird eine permakulturelle Wildkräuterwiese entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]] [[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Gemeingüter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Museum_Zukunft&amp;diff=7306</id>
		<title>Museum Zukunft</title>
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		<updated>2021-03-11T10:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Museum Zukunft.jpg|mini|Außenansicht des Museum Zukunft. |alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot;&amp;gt;{{#display_map:Papenstraße 15, Lüneburg, Germany}}Lage des Museum Zukunft&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Museum Zukunft&#039;&#039;&#039; ist eine partizipatorische Einrichtung in der Lüneburger Altstadt, in der zukunftsfähige Ideen, Materialien und Ansätze ausprobiert werden können. Der [http://www.hamburger-umweltinst.org/de/ Hamburger Umweltinstitut e. V.] ist Träger des Projekts. Es wird verwaltet vom Team von Michael Braungart. Die Stadtgesellschaft ist eingeladen, den Ort zu nutzen, um eigene innovative Projekte zu entwickeln und umzusetzen, um die Herausforderungen eines endlichen Planeten zu überwinden. Der Konzept hat den Anspruch, Innovation, Qualität sowie Schönheit umzusetzen und orientiert sich am Cradle-to-Cradle-Designkonzept und dessen positiven Menschenbild. Das Museum Zukunft befindet sich in der Papenstraße 15, 21335 Lüneburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
Das Museum Zukunft wird getragen vom Hamburger Umweltinstitut, bei dem Prof. Dr. Michael Braungart Vorsitzender und Wissenschaftlicher Leiter ist. Prof. Braungart, Chemiker und Verfahrenstechniker, ist Mitgründer des [[Cradle to Cradle|Cradle-to-Cradle-Prinzips]] und Gründer des Museum Zukunfts. Die Leitung wird aktuell übernommen von Andreas Hußendörfer, außerdem wirken weitere Mitglieder aus Braungarts Team und Ehrenamtliche aus dem Cradle-to-Cradle Netzwerk bei der Entwicklung des Hauses bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Projekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestaltung des Hauses ====&lt;br /&gt;
Die Räume des Museums sollen das C2C Konzept unmittelbar erfahrbar machen. Bei der Renovierung des Gebäudes 2019 wurde so beispielsweise Wandfarbe verwendet, die zur Verbesserung der Raumluft beiträgt, indem flüchtige organische Verbindungen gebunden werden. Der Hauptraum im Erdgeschoss ist Ausstellungsraum für diverse C2C designte Produkte, beispielsweise Teppiche, die Feinstaub filtern. Beispiele für weitere Ausstellungsprodukte sind solche, die im technischen Kreislauf zirkulieren können, Fernseher, Produkte aus dem Bausektor, oder auch Kleidung von Puma oder C&amp;amp;A, die biologisch kreislauffähig sind. Im Hauptraum finden auch öffentliche Veranstaltungen, Lesungen und Workshops statt. Die Gestaltung der weiteren Etagen ist noch in der Entwicklung. Auf dem Hof des Museums wird Urban Gardening betrieben, dort wachsen in Hochbeeten vielfältige Gemüsearten, um aufzuzeigen, wie da Gärtnern im urbanen Umfeld funktionieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Garten der Zukunft ====&lt;br /&gt;
In der Kleingartenkolonie Moorfeld, die eine Fläche von knapp 2.000 qm hat, eröffnet das Museum Zukunft den &amp;quot;Garten der Zukunft&amp;quot;. Aktuell werden noch Freiwillige gesucht, die am Projekt mitwirken möchten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Holy Shit. Studentische Cradle to Cradle Beratung gGmbH ====&lt;br /&gt;
Die Holy Shit. gGmbH leistet Beratungsdienste für alle Unternehmen und Akteur*innen, die ihre wirtschaftliche Praxis an Cradle-to-Cradle orientieren möchten. Es wurde von Geschäftsführenden Victor Büchner und Lea Lenksy gemeinsam mit Prof. Braungart entwickelt. Dabei wird sämtliches Wissen ihres Netzwerks, bestehend aus Zugehörigen der Leuphana Universität Lüneburg, Braungart EPEA internationale Umweltforschung GmbH und dem Hamburger Umweltinstitut e. V., gebündelt für eine möglichst umfassende Beratung. Weiterhin berichtet die [http://hs-c2c.de/ Website] der gGbmH, Projekte in Kooperation mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft durchzuführen. So hat Holy Shit. im zweiten Corona-Lockdown mit der Viotrade GmbH die &amp;quot;VivaMask&amp;quot; entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://vivamask.de/vivamask-die-maske-fuers-leben/&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um einen Mund-Nasen-Schutz, der der menschlichen Gesundheit zuträglich ist sowie biologisch abbaubar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg====&lt;br /&gt;
Die [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|C2C Regionalgruppe]] leisten ehrenamtliche Bildungsarbeit, um das Konzept von C2C in die Gesellschaft zu tragen. Treffen und Veranstaltungen der Regionalgruppe finden auf dem Campus der Universität sowie im Museum Zukunft statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====pilzliebe.====&lt;br /&gt;
[[pilzliebe.]] ist ein Upcycling-Projekt von Johanna Liebmann und Caroline Gebert, das in der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg]] entwickelt wurde. Das Museum Zukunft stellt die Kellerräume für die Zucht von Edelpilzen, die auf Kaffeesatz als Substrat wachsen. Das Projekt hat einen Beitrag zur urbanen Lebensmittelversorgung geleistet und am Beispiel von Pilzen und Myzel Bildungsarbeit erbracht für eine nachhaltige Entwicklung und Materialkreisläufe. So wurden Workshops und Bildungsveranstaltungen rund um das Thema u. A. im Museum Zukunft durchgeführt, um Cradle to Cradle anhand dieses Beispiels Interessierten nahezubringen. Im Frühling 2021 wurde es an eine Nachfolgergruppe weitergegeben, die es neu konzipieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wir.Lernen.Natur.====&lt;br /&gt;
Wir.Lernen.Natur ist ein naturpädagogisches Projekt mit der Motivation, Umweltethik mit einem positiven Menschebild zu vermitteln. Im Kleingartenverein Gartenfreunde Moorfeld e. V. wird eine permakulturelle Wildkräuterwiese entwickelt. &lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://museumzukunft.com/ Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]] [[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Gemeingüter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=5589</id>
		<title>Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
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		<updated>2020-12-20T20:53:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: /* Ehrenamtliche Aktivitäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe Lüneburg ist eine [[Dachverband der Studierendeninitiativen|ehrenamtliche Initiative]] am Campus der [[Leuphana Universität]]. Sie ist eine von vielen zum [https://c2c.ngo/ Cradle to Cradle e. V. {{Externer Link Icon}}] gehörigen Regionalgruppen und verrichtet Bildungsarbeit, um das Cradle to Cradle Designkonzept und die Denkschule in die Gesellschaft zu tragen. Dies geschieht beispielsweise durch Schulbesuche, Veranstaltungen und Workshops im Universitätskontext oder anderen Rahmenprogrammen wie der [[Wandelwoche]]. Sie wurde 2014 gegründet und ist damit die älteste Regionalgruppe des Vereins.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenamt Cradle to Cradle NGO.png|mini|Initiativenlogo]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Bildüberschrift ging über mehrere Zeilen: &amp;quot;Die Lüneburger Regionalgruppe bietet allen Interessierten die Möglichkeit, mehr über C2C zu erfahren und selber ehrenamtlich aktiv zu werden.&amp;quot; - Ich würde sie daher durch etwas Kürzeres ersetzen und die Botschaft anderswo unterbringen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle-to-Cradle-Prinzip ==&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Neutralität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppen des Vereins verrichten Bildungsarbeit, um allen Interessierten das Konzept von Cradle to Cradle als Alternative zum etablierten, auf Effizienz und Suffizienz basierten Nachhaltigkeitsdiskurs, näherzubringen. Die Regionalgruppe Lüneburg bietet Formate zu verschiedenen Themeneinheiten an und adressiert unterschiedliche Zielgruppen. Schulbesuche, Filmabende, DIY Workshops und Festivalstände (Lunatic Festival, Jakobsfestival) gehören zu den wiederkehrenden Veranstaltungen der Regionalgruppe.  Im Folgenden werden einige wiederkehrende Projekte der letzten Zeit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand Ende 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Universität und Schulen ===&lt;br /&gt;
An der Leuphana Universität ist die Regionalgruppe am aktivsten. Auf dem Campus werden z.B. Kinoabende im Hörsaal organisiert, zuletzt mit dem Film &amp;quot;Welcome to Sodom&amp;quot;, welcher die Ressourcenproblematik von technischen Produkten aufzeigt. Beim Lunatic Festival 2018 war sie mit einem Stand vertreten auf der Initiativenwiese. &lt;br /&gt;
2019 und 2020 nahm die Regionalgruppe an der Abfallvermeidungswoche teil, die an der Leuphana durch das AStA-Nachhaltigkeitsreferat [[Öko?-logisch!]] organisiert wird. Die Begrifflichkeit &amp;quot;Abfallvermeidung&amp;quot; entspricht an sich nicht der C2C Denkschule, da das bloße Vermeiden und Reduzieren nicht als langfristig sinnvoller Ansatz betrachtet wird. Die Regionalgruppe hat sich aber bewusst zur Teilnahme entschieden, um Teilnehmenden eine weitere Perspektive aufzuzeigen, in der  Abfall nicht gleichbedeutend mit Müll ist, sondern positiv definiert wird mit dem Potential, als Nährstoff zu funktionieren.&lt;br /&gt;
Der C2C Programmpunkt ist ein Do-It-Yourself Workshop, bei dem Teilnehmende die Möglichkeit haben, gegen Spende zur Materialfinanzierung selber Artikel wie Deo, Peeling, Allzweckreiniger und Waschmittel herzustellen. Inhaltlich wird der negative Einfluss von Kosmetik-Produkten auf die menschliche Gesundheit und die natürliche Umwelt vermittelt. Personal-Care-Produkte enthalten häufig Inhaltstoffe, die nicht fair gehandelt wurden, an Tieren getestet wurden oder Mikroplastik enthalten. Verpackungen sind zumeist auf Basis von endlichen Rohstoffen wie Erdöl. Anhand dieser Themeneinheit wird das Konzept von Cradle to Cradle vermittelt und wie diese bisher linear ausgelegten Produkte designt sein müssten, um ihre negativen Auswirkungen überwinden zu können. 2020 wurde der Workshop aufgrund der [[COVID-19-Pandemie]] mit Selbst-Abholung online durchgeführt. Das Format weckte großes Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regionalgruppe besucht weiterhin Grundschulen sowie weiterführende Schulen, um bspw. in Projektwochen SchülerInnen das Konzept näher zubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandelwoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Format ist die Teilnahme an der jährlichen [[Wandelwoche]], bei der Projekte zu solidarischer und gemeinwohlorientierter Wirtschaft vorgestellt werden. 2018 hat die Regionalgruppe im Rahmen der Wandelwoche einen Kosmetik-Workshop veranstaltet (mehr zum Format im Abschnitt zur Abfallvermeidungswoche). 2019 wurde in Kooperation mit dem [[FabLab]] ein Technik-Workshop veranstaltet, bei dem die Teilnehmenden das Design und die Zusammensetzung ihrer eigenen, alten Elektronikgeräte hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersuchen konnten, im technischen Kreislauf zirkulieren zu können. 2020 hat die Regionalgruppe an der „Radtour zum Wandel“ eine von elf Stationen angeboten. Im [[Museum Zukunft]] wurde den Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen das Cradle-to-Cradle-Prinzip präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der oft vermittelte Kontrapunkt des Cradle-to-Cradle-Ansatzes gegenüber Effizienz- und Suffizienz-Strategien steht in keinem Verhältnis zur realen Situation der Klimakatastrophe, für deren Bearbeitung die meisten Wissenschaftler*innen von der Notwendigkeit einer integrativen Bearbeitung dieser entlang verschiedener Strategien ausgehen. Damit wäre der C2C-Ansatz lediglich als Teil einer Konsistenz-Strategie zu begreifen, die von Effizienz- und Suffizienz-Ansätzen komplementiert wird. Ein &amp;quot;positiver Fußabdruck&amp;quot; konnte gesamtgesellschaftlich noch nicht nachgewiesen werden - selbst erneuerbare Energieträger haben einen &amp;quot;negativen Fußabdruck&amp;quot; aufgrund der Ressourcenproblematik ihrer Produktion. Aktuelle Konzeptionen zur Bearbeitung der Klimakatastrophe, z. B. die von [[Fridays for Future]] in Auftrag gegebene Studie&amp;lt;ref&amp;gt;Wuppertal Institut (2020). CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Bei-trags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. [https://fridaysforfuture.de/wp-content/uploads/2020/10/FFF-Bericht_Ambition2035_Endbericht_final_20201011-v.3.pdf Online verfügbar]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder die Studie des Konzeptwerks für Neue Ökonomie&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Kuhnhenn, Luis Costa, Eva Mahnke, Linda Schneider and Steffen Lange (Autor*innen), Heinrich-Böll-Stiftung, Konzeptwerk Neue Ökonomie (Hrsg.): A Societal Transformation Scenario for Staying Below 1.5°C. [https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/wp-content/uploads/2020/12/A%20Societal%20Transformation%20Scenario.pdf Online verfügbar]&amp;lt;/ref&amp;gt; gehen von der Wichtigkeit von Effizienz- und Suffizienzstrategien aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stellungnahme zur Kritik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Argument, dass noch kein positiver Fußabdruck nachzuweisen wäre, ist zu entkräften, da es sich bei C2C um eine Vision handelt, die genau wie die Vision von F4F bspw. noch nicht erreicht wurde. Eben deswegen wird Bildungsarbeit geleistet, um den Gedanken und das Konzept zu verbreiten, genau wie F4F die notwendige Abkehr der aktuellen Wirtschaftsweise verbreiten möchte. Die Notwendigkeit der Suffizienz und Effizenz zur Überwindung aktueller ausbeuterischer Verhältnisse wird von C2C selbstverständlich als kurzfristig notwendig erkannt, aber nur als erster, alleinig unzureichender, Schritt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ehrenamt.c2c.ngo/lueneburg/ Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/c2c_lueneburg/ Instagram]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_Cradle Wikipedia: Cradle to Cradle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]] [[Kategorie:Verein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Museum_Zukunft&amp;diff=5588</id>
		<title>Museum Zukunft</title>
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		<updated>2020-12-20T20:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Museum Zukunft.jpg|mini|Außenansicht des Museum Zukunft.]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Museum Zukunft&#039;&#039;&#039; ist eine partizipatorische Einrichtung in der Lüneburger Altstadt, in der zukunftsfähige Ideen, Materialien und Ansätze ausprobiert werden können. Träger des Museums ist das Hamburger Umweltinstitut. Es wird verwaltet vom Team von Michael Braungart.  Die Stadtgesellschaft ist eingeladen, den Ort zu nutzen, um eigene innovative Projekte zu entwickeln und umzusetzen, um die Herausforderungen eines endlichen Planeten zu überwinden. Der Konzept hat den Anspruch, Innovation, Qualität sowie Schönheit umzusetzen und orientiert sich am Cradle-to-Cradle-Designkonzept und dessen positiven Menschenbild. Das Museum Zukunft befindet sich in der Papenstraße 15, 21335 Lüneburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Projekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====pilzliebe.====&lt;br /&gt;
[[pilzliebe.]] ist ein Upcycling-Projekt der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg]]. Das Museum Zukunft stellt die Kellerräume für die Zucht von Edelpilzen, die auf Kaffeesatz als Substrat wachsen. Das Projekt möchte einen Beitrag zur urbanen Lebensmittelversorgung leisten und am Beispiel von Pilzen und Myzel Bildungsarbeit erbringen für eine nachhaltige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Urban Gardening ====&lt;br /&gt;
Auf dem Hof des Museums wachsen in Hochbeeten vielfältige Gemüsearten, um aufzuzeigen, wie da Gärtnern im urbanen Umfeld funktionieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wir.Lernen.Natur.====&lt;br /&gt;
Wir.Lernen.Natur ist ein naturpädagogisches Projekt mit der Motivation, Umweltethik mit einem positiven Menschebild zu vermitteln. Im Kleingartenverein Gartenfreunde Moorfeld e. V. wird eine permakulturelle Wildkräuterwiese entwickelt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg====&lt;br /&gt;
Die [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|C2C Regionalgruppe]] leisten ehrenamtliche Bildungsarbeit, um das Konzept von C2C in die Gesellschaft zu tragen. Treffen und Veranstaltungen der Regionalgruppe finden auf dem Campus der Universität sowie im Museum Zukunft statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://museumzukunft.com/ Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Lüneburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]] [[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Gemeingüter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Pilzliebe.&amp;diff=5587</id>
		<title>Pilzliebe.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Pilzliebe.&amp;diff=5587"/>
		<updated>2020-12-20T19:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: /* Die Denkschule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#seo:&lt;br /&gt;
|description=&amp;quot;upcycling&amp;quot; von Kaffeesatz zur Pilzzucht.}}&lt;br /&gt;
Das Projekt &#039;&#039;pilzliebe.&#039;&#039; ist ein studentisches Start-Up, das einen Beitrag zur regionalen, klimapositven, urbanen Landwirtschaft leisten möchte und sich am Cradle to Cradle Prinzip orientiert. In Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés wird im Museum Zukunft Kaffeesatz upgecycelt, indem er als Substrat für die Zucht von Speisepilzen verwendet wird. Anschließend werden die Pilze an die lokale Gastronomie verkauft.  Neben der Pilzzucht wird Bildungsarbeit geleistet, um das Potential von Pilzen und Myzel Biomaterial zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung aufzuzeigen. 2019 ist das Projekt aus der [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg|Lüneburger Cradle to Cradle Regionalgruppe]] heraus von Johanna Liebmann und Caroline Gebert entwickelt worden, die dort ehrenamtlich aktiv sind. Im Frühjahr 2020 folgte eine GbR Gründung und eine [https://www.startnext.com/pilzliebe Crowdfunding Kampagne] auf der Plattform Startnext, die den Projektstart ermöglichte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo pilzliebe..jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urbane Pilzzucht: Das Konzept == &lt;br /&gt;
Einige Pilzarten sind in der Lage, Kaffeesatz zu verstoffwechseln und auf dessen Grundlage Fruchtkörper zu bilden. Liebmann und Gebert schlossen lose Kooperationen mit diversen Lüneburger Cafés, bspw. dem Bell &amp;amp; Beans, dem Chandlers, dem Zeitgeist und vielen weiteren, bei dem der frische Kaffeesatz des jeweiligen Tages abgeholt wurde. Der vermeintliche Abfallstoff wird als Basis bzw. Rohstoff für die Pilzzucht im Museum Zukunft verwendet: der Kaffeesatz wird mit &#039;&#039;&#039;Myzel&#039;&#039;&#039; versetzt, das von [https://pilzwald.de/ PilzWald] bezogen wurde. Das Myzel ist der eigentliche Pilz: den Fruchtkörper, der bei vielen Arten zum Verzehr geeignet ist, ist &amp;quot;nur&amp;quot; das Reproduktionsorgan, in dem sich die Sporen bilden. Der Fruchtkörper verhält sich zum Myzel vergleichsweise wie ein Apfel zum Apfelbaum. Das Myzel ist ein unterirdisches Geflecht, das weiterhin den Informations- und Stoffaustausch in Ökosystemen ermöglicht. Die Pilzzucht lässt sich in zwei Phasen unterteilen: in der ersten Myzelphase, die circa 2-3 Wochen dauert, durchwächst der Pilz das Substrat, in diesem Fall den Kaffeesatz. Darauf folgt die Fruchtungsphase, in der sich die Fruchtkörper bilden. &lt;br /&gt;
Da Pilze als Reich für sich nicht wie Pflanzen Photosynthese, sondern Zellatmung betreiben, sind sie nicht auf Sonnenlicht angewiesen. Das ermöglicht die Bereitstellung von Lebensmitteln in der Stadt. Indoor bzw. in Kellern kann ungenutzte Fläche verwendet werden, vertikal, ohne landwirtschaftliche Nutzungsfläche zu verbrauchen. &lt;br /&gt;
Weiterhin experimentierte pilzliebe. mit Biertreber von der Sommerbecker Dachsbrauerei als Substrat.&lt;br /&gt;
Die Pilzarten, die gezüchtet wurden, sind Rosenseitlinge, Zitronenseitlinge und Austernpilze. Diese wurden verkauft an die lokale Gastronomie, bspw. dem FRIEDAs am Wasserturm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsarbeit bei pilzliebe. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pilzzucht leistet pilzliebe. Bildungsarbeit, indem das &#039;&#039;&#039;vielfältige Potential von Pilzen&#039;&#039;&#039; in Workshops und Bildungsveranstaltungen allen Interessierten nähergebracht wird. Motivation hinter der Bildungsarbeit ist das Teilen von lösungsorientiertem Wissen. Nicht nur nachhaltigkeitsbezogene Probleme sollen kommunizieren werden, sondern konkrete Lösungen werden am Beispiel von Pilzen und Myzel aufgezeigt.&lt;br /&gt;
2020 präsentierten Liebmann und Gebert Wissenswertes zur Thematik beim JANUN Food Science Slam an der Leuphana Universität Lüneburg, waren Programmpunkt bei der Konferenz zur urbanen Landwirtschaft an der Leuphana und besuchten Schulen in der Region. Weiterhin engagierten sie sich auf dem Cradle to Cradle Kongress 2020 in Berlin und wurden zu Interviews, Radio- und Podcastaufnahemn eingeladen. Eigenorganisierte Workshops zur DIY-Pilzzucht oder zum Kombucha-Brauen stießen auf reges Interesse. Die Bildungsarbeit wurde durch die Corona-Pandemie eingeschränkt, jedoch auf digitalem Wege fortgeführt. So wird regelmäßig auf Instagram im sogenannten Mushroom Monday Quiz Wissen und Fakten aus dem Reich der Pilze präsentiert. Auch wurden Workshop Formate so angepasst, dass sie mit Hygiene Maßnahmen vereinbart wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=HdUtA1Mtbhk&amp;amp;feature=emb_title|400|right|pilzliebe beim JANUN Science Slam.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Biomaterial&#039;&#039;&#039; ist Myzel nämlich in diversen Anwendungsbereichen einsetzbar. Beispiele für die Nutzung von Myzel ist als Dämmmaterial, Styropor, Leder oder Schuhsohlen. Es zeigt eine Reihe an ökologischen Vorteilen gegenüber üblichen Materialien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dämmmaterial&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der Baubranche fallen generell viele schädliche Abfälle an, so auch Dämmmaterial. Selbst sogenannte ökologische Alternativen aus Pflanzenfasern werden oft mit Chemie behandelt, unter hohem Energieaufwand zusammengepresst und haben lange Transportwege hinter sich. Dämmstoff aus Myzel hat sehr gute Eigenschaften hinsichtlich Flammenresistenz, Wasserfestigkeit und Dämmfähigkeit. Da es biologisch abbaubar ist, wird es nicht zu Müll. Weiterhin wächst es mit geringem Energieaufwand und kann auf vielen agrarischen Abfällen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Styropor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Styropor bzw. Polystyrol wird für Verpackungen verwendet, weil es sehr leicht ist und zerbrechliche Gegenstände schützen kann. Es wird aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt und braucht viele Jahre um sich abzubauen. Verpackungen aus Myzel hingegen sind in kurzer Zeit biologisch abbaubar und richten in der Umwelt keinen Schaden an. Es handelt sich um einen schnell nachwachsenden Rohstoff, der auf Abfällen der Agrarindustrie innerhalb von 9 Tagen wachsen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leder&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leder ist aus vielen Perspektiven als problematisch zu betrachten. Bei der Viehzucht wird Methan freigesetzt und viel Futtermittel sowie Wasser verbraucht. Das Gerben von Leder werden toxische Stoffe wie Chrom verwendet, die für Menschen und Umwelt schädlich sind. Weiterhin ist es aus einer tierethischen Perspektive kritisch zu reflektieren. Pilzleder hingegen ist biologisch abbaubar, wächst innerhalb von zwei Wochen anstelle vieler Jahre, die eine ineffiziente &amp;quot;normale&amp;quot; Lederproduktion benötigt. Es kommt ohne toxische Zusatzstoffe aus und bindet Kohlenstoffdioxid. Auch gestalterisch ist es überlegen, da es in beliegigen Größen, Formen und Texturen wachsen kann während die Eigenschaften und der Tragekomfort vergleichbar ist zu Kuhleder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Cradle to Cradle Prinzip als Vorbild == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Designkonzept ===&lt;br /&gt;
Das Cradle-to-Cradle-Konzept wurde von Michael Braungart und William McDonough entwickelt. Es bietet eine Alternative zum etablierten linearen Wirtschaftsmodell, bei dem Ressourcen unnachhaltig abgebaut, daraus Produkte hergestellt, die der menschlichen Gesundheit oftmals nicht zuträglich sind und bereits bei ihrem Design festgelegt wird, dass sie nach ihrer Nutzung schlussendlich zu Müll werden. Dadurch wird die Verknappung von Ressourcen verschärft, während das Müllaufkommen steigt. Statt nach „Cradle to Grave“ (von der Wiege zur Bahre, &amp;quot;take, make, waste&amp;quot;) zu wirtschaften, möchte Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) Produkte so designen, dass sie kreislauffähig sind, um die genannten Probleme zu überwinden. Verwendete Materialien werden positiv definiert: statt anzugeben, welche negativen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, werden Komponenten gewählt, die unbedenklich und gesund sind. Somit grenzt sich Cradle to Cradle auch von Ansätzen im Nachhaltigkeitsdiskurs ab, die nur auf Suffizienz oder Effizienz basieren, da diese die Probleme nur verringern, aber die Wirtschaftsweise nicht radikal bzw. zum positiven ändern. So grenzt sich Cradle to Cradle auch vom Recycling ab, das häufig mit einem Wertverlust eingeht. Materialien werden zwar wiederverwendet, aber werden schließlich doch zu Müll durch Abnutzung, wobei Cradle to Cradle für Upcycling plädiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildschirmfoto 2020-12-20 um 20.11.43.png|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Designkonzept fußt auf drei Prinzipien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Abfall ist Nährstoff&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
[[Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png|mini|450px|Schaubild des biologischen und des technischen Kreislaufs]]&lt;br /&gt;
Die Natur wird als Vorbild genommen, dort gibt es keinen Müll, jeder Stoff kann wieder in einen Kreislauf eingehen. Nach Cradle to Cradle ist Müll somit nur ein Designfehler. Schon beim Entwurf eines Produktes soll beachten werden, was nach der Nutzung geschieht, damit wertvolle Ressourcen nicht verloren gehen. Cradle to Cradle-Produkte werden nach ihrer Nutzung nicht zu Müll, sondern werden als Abfall betrachtet, der Nährstoff für neue Materialkreisläufe sein kann. Dabei werden zwei Kreisläufe unterschieden: Der &#039;&#039;&#039;biologische Kreislauf&#039;&#039;&#039; ist für Verbrauchsprodukte, die sich abnutzen können, also in die Umwelt gelangen. Nach der Nutzung eines Produkts, zum Beispiel eines T-Shirts, sollte dieses biologisch abbaubar sein. Bei der Kompostierung wird so biologischer Nährstoff freigesetzt, der anderen Kreisläufen zur Verfügung steht. Im Falle des T-Shirts könnte dieser &amp;quot;Abfall&amp;quot; Nährstoff für den Anbau von Baumwolle sein, aus dem neue Shirts hergestellt werden. Ein anderes Beispiel ist der Abrieb von Autoreifen, der sich in der Umwelt ansammelt. Wenn dieser in die Umwelt gelangt, sollte er biologisch abbaubar sein, ohne sie zu belasten. Ein C2C-Autoreifen würde also keinen schädlichen Müll, sondern unbedenklichen Nährstoff erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;technischen Kreislauf&#039;&#039;&#039; zirkulieren Gebrauchsprodukte, die sich nicht abnutzen, sondern nach ihrer Verwendung in ihre Einzelkomponenten auseinandernehmbar sein sollen. In diesem Kreislauf sind elektronische Geräte wie beispielsweise eine Waschmaschine zu verorten. Firmen sollten nach dem Leasingprinzip anbieten, die Benutzung und nicht den Besitz des Geräts an sich zu verkaufen. Verbrauchende haben im Endeffekt kein Interesse an der materiellen Waschmaschine, sondern an ihrer Dienstleistung, nämlich sauberer Wäsche. So könnte eine Firma 5.000 Waschgänge verkaufen, die Waschmaschine zur Verfügung stellen und nach der vereinbarten Dienstleistung (oder wenn die Waschmaschine nicht mehr gewollt oder funktionstüchtig ist) sie zurücknehmen. Nach der Rücknahme kann bei einer C2C-designten Waschmaschine eine Demontage erfolgen. Ihre Materialien und Komponenten dürfen nicht verklebt sein, damit kein technischer Nährstoff verloren geht, sondern in neuen Produktzyklen verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Erneuerbare Energien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von kreislauffähigen, intelligenten und innovativen Produkten werden erneuerbare Energien genutzt, statt endliche Energieressourcen zu verbrauchen. Die Sonne, und damit auch der Wind und die Gezeiten, ist der Motor aller natürlichen Prozesse, und ist auch für kommende Generationen eine zuverlässliche Energiequelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Vielfalt feiern&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konzeption von Produkten und der Überwindung von komplexen Nachhaltigkeitsproblemen sieht Cradle to Cradle vor, eine Vielzahl an Ideen, Ansätzen, Meinungen, Gewohnheiten und Materialien in Betracht zu ziehen. Dabei dient die Natur als Vorbild, da komplexe, artenreiche Ökosysteme generell resilienter gegenüber Störungen sind als Monokulturen. Die biologische und kulturelle Vielfalt soll gewertschätzt und sinnvoll genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?time_continue=74&amp;amp;v=VjJ86ooUY5A&amp;amp;feature=emb_logo|400|right|Tim Janßen, Co-Geschäftsführung der C2C NGO, im TED Talk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Denkschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cradle to Cradle vermittelt ein positives Menschenbild, bei der der Mensch nicht pauschal als Schädling, sondern potentieller Nützling und als Teil der Umwelt betrachtet wird. Das angestrebte Ziel ist nicht nur, die negativen Auswirkungen zu reduzieren, die menschliches Handeln und Wirtschaften auf die Umwelt haben. Der negative ökologische Fußabdruck soll nicht nur verringert werden, sondern ein möglichst großer &#039;&#039;&#039;positiver Fußabdruck&#039;&#039;&#039; soll hinterlassen werden - es wird also keine Klimaneutralität, sondern Klimapositivität angestrebt. Anstelle von &#039;&#039;Öko-Effizienz&#039;&#039;(umweltschädliche Praktiken und Produkte nur effizienter machen) soll &#039;&#039;Öko-Effektivität&#039;&#039; rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Öko-Effektivität.png|mini|C2C plädiert dafür, nicht nur den negativen Fußbabdruck zu verringern, sondern einen möglichst großen positiven zu hinterlassen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Website des [https://pilzliebe.com/ Projekts] und des [https://museumzukunft.com/ Museums Zukunfts] lassen sich aktuelle Informationen einsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltigkeit]] [[Kategorie:Ehrenamt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Bildschirmfoto_2020-12-20_um_20.11.43.png&amp;diff=5580</id>
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		<updated>2020-12-20T19:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Linerarität vs. Recycling vs. Upcycling.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2020-12-20T19:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Linearität vs. Recycling vs. Upcycling.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=5433</id>
		<title>Diskussion:Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Diskussion:Cradle_to_Cradle_Regionalgruppe_L%C3%BCneburg&amp;diff=5433"/>
		<updated>2020-12-17T19:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: /* Antwort auf Kritik an C2C */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Antwort auf Kritik an C2C ==&lt;br /&gt;
Hi [[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]], ich habe gesehen dass du den Kritikabschnitt bei dem C2C Artikel eingefügt hast, voll gut! &lt;br /&gt;
Ich möchte mich dazu äußern. &lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist eine enorme Reduktion der aktuellen Wirtschaftsweise unausweichlich. Das bekräftigt C2C ausdrücklich, es ist in jedem  Fall der richtige erste Schritt. C2C sieht jedoch das bloße reduzieren nicht als langfristig erfolgreich an. &lt;br /&gt;
Ich möchte nur klarstellen, dass es von C2C kein Gegeneinander ist bzw kein reines Kontra an F4F etc, da wir alle gegen die aktuelle ausbeuterische Art und Weise sind. Vielleicht erklärt diese [https://preview.mailerlite.com/n5q2d8 Stellungnahme {{Externer Link Icon}}] der Geschäftsstelle das ganze etwas besser :) Der Artikel ist übrigens noch nicht fertig zur Information.&lt;br /&gt;
Lieben Gruß --[[Benutzer:Carolinegebert|Carolinegebert]] ([[Benutzer Diskussion:Carolinegebert|Diskussion]]) 21:51, 12. Dez. 2020 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hey, freut mich zu hören! Und sorry, dass ich direkt meinen Senf dazugeben musste. Die Kritik richtet sich ja auch gegen Teile von C2C insgesamt und nicht gegen die Lüneburger Ortsgruppe. Daher wäre sie zunächst besser in der Wikipedia aufgehoben. Ich hab mich schonmal ausführlicher kritisch mit dem Diskurs beschäftigt. Ich finde auch, dass der &amp;quot;Konsistenz&amp;quot;-Ansatz sehr wichtig und oft auch unterbeleuchtet ist. Dennoch wird von Teilen der C2C-Theoretiker*innen, insbesondere in der Person von Braungart, Suffizienzansätze meiner Meinung nach zu Unrecht kritisiert oder ins Lächerliche gezogen, während es an wirkmächtigen C2C-Alternativen fehlt - und zwar nicht nur, weil es Menschen an Kreativität mangelt, sondern wegen der herrschenden materiellen und insbesondere polit-ökonomischen Situation. Überspitzt formuliert: Braungart und sein Team haben vier Jahre an C2C-Flugzeugsitzen gearbeitet und das ganze Flugzeug d&#039;rum herum ist eine ökologische Katastrophe. Das spiegelt eine gesellschaftliche Krisenformation wider, die sich meiner Meinung nach eben nicht durch technische Innovation, sondern durch Veränderung der ökonomischen Grundlagen dieser imperialen Lebensweise bearbeiten lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Was natürlich alles nicht heißt, dass C2C Lüneburg nicht super Arbeit macht und das Konzept mehr Verbreitung finden sollte. Danke, dass du bei Lünepedia dabei bist! --[[Benutzer:Minas Anor|Minas Anor]] ([[Benutzer Diskussion:Minas Anor|Diskussion]]) 23:17, 12. Dez. 2020 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hi du, danke für deine Antwort! Das kann ich absolut nachvollziehen und sehe einige Aussagen/Aktionen von MB auch kritisch. Allerdings sollte man C2C nicht nur über ihn definieren, auch wenn er natürlich der Begründer ist. Der e. V. ist auch losgelöst von ihm :) Ich freue mich sehr über eine Diskussion, allerdings ist dieser Artikel Teil einer meiner Uni Prüfungsleistungen. Daher wäre ich dir sehr verbunden, wenn wir die Diskussion auf dieser Seite führen und nicht im Hauptartikel, sodass dieser grundlegende Infoquelle für Interessierte an der RG sind. Was hältst du davon? :) Lieben Gruß Caro  --[[Benutzer:Carolinegebert|Carolinegebert]] ([[Benutzer Diskussion:Carolinegebert|Diskussion]]) 20:25, 17. Dez. 2020 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie wär&#039;s noch mit &#039;ner Infobox? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey [[Benutzer:Carolinegebert|Caro]], einen super Artikel hast du da geschrieben! Ich hab ein paar Kleinigkeiten geändert und das auch in der Zusammenfassung genannt (siehe Versionsgeschichte des Artikels), damit du es nachvollziehen kannst. Wie wäre es jetzt noch mit einer steckbriefartigen Infobox, um die wichtigsten Infos auf einen Blick erkennbar zu machen? Schau dir in der [[Vorlage:Infobox]] mal an, ob das was wäre &amp;lt;span class=&amp;quot;fa fa-smile-o fa-lg&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße und bis zur nächsten [[Lünepedia-Seminar|Seminar]]-Sitzung, --[[Benutzer:Felix Englisch|Felix Englisch]] ([[Benutzer Diskussion:Felix Englisch|Diskussion]]) 13:56, 11. Dez. 2020 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Museum_Zukunft.jpg&amp;diff=5255</id>
		<title>Datei:Museum Zukunft.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Museum_Zukunft.jpg&amp;diff=5255"/>
		<updated>2020-12-12T20:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Außenansicht des Museum Zukunft.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:%C3%96ko-Effektivit%C3%A4t.png&amp;diff=5120</id>
		<title>Datei:Öko-Effektivität.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:%C3%96ko-Effektivit%C3%A4t.png&amp;diff=5120"/>
		<updated>2020-12-11T10:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Öko-Effektivität statt Effizienz: Ein positiver Fußabdruck wird angestrebt, der Neutralität übersteigt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle&amp;diff=5117</id>
		<title>Cradle to Cradle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Cradle_to_Cradle&amp;diff=5117"/>
		<updated>2020-12-11T08:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: Weiterleitung nach Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Cradle to Cradle Regionalgruppe Lüneburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Cradle_to_Cradle_Kreisl%C3%A4ufe.png&amp;diff=5044</id>
		<title>Datei:Cradle to Cradle Kreisläufe.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Cradle_to_Cradle_Kreisl%C3%A4ufe.png&amp;diff=5044"/>
		<updated>2020-12-10T15:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beim &amp;quot;Abfall ist Nährstoff&amp;quot; Prinzip wird in zwei Kreisläufe unterschieden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Logo_pilzliebe..jpg&amp;diff=4861</id>
		<title>Datei:Logo pilzliebe..jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Logo_pilzliebe..jpg&amp;diff=4861"/>
		<updated>2020-12-06T17:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Logo pilzliebe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Ehrenamt_Cradle_to_Cradle_NGO.png&amp;diff=4837</id>
		<title>Datei:Ehrenamt Cradle to Cradle NGO.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=Datei:Ehrenamt_Cradle_to_Cradle_NGO.png&amp;diff=4837"/>
		<updated>2020-12-06T16:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Carolinegebert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Regionalgruppe Lüneburg bietet allen Interessierten in der Region die Möglichkeit, mehr über Cradle to Cradle zu erfahren und ehrenamtlich aktiv zu werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Carolinegebert</name></author>
	</entry>
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