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	<title>Lünepedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Arbeiterkind&amp;diff=11303</id>
		<title>Arbeiterkind</title>
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		<updated>2021-09-13T20:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Hintergrund und Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ArbeiterKind.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, den Anteil der Nicht-Akademikerkinder an den Hochschulen zu erhöhen sowie diese auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen. Dafür will die Initiative ein Informationsdefizit hinsichtlich Studienaufnahme und -finanzierung beheben und Schüler*innen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien zu der Aufnahme eines Hochschulstudiums ermutigen. Dazu gibt es ein Informationsangebot im Internet, welches unter anderem Tipps zur Finanzierung eines Studiums bereithält. Zusätzlich hat Arbeiterkind.de ein deutschlandweites Netzwerk mit ehrenamtlichen Mentor*innen, die Schüler*innen beraten und unterstützen möchten. Das Sozialunternehmen ist Mitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=aBKPN9i4RFs|400|right|Was ist Arbeiterkind.de?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Einsatz ==&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de wurde im Mai 2008 gegründet. Die Initiative zielt darauf ab, Informationsdefizite hinsichtlich der Aufnahme und Bewältigung eines Studiums zu minimieren und Schüler*innen aus nicht-akademischen Haushalten in ihrer Bildungslaufbahn zu unterstützen. Die Entscheidung für den Bildungsweg wird stark durch die Familie und das soziale Umfeld beeinflusst. Eltern ohne Hochschulerfahrung bevorzugen häufig eine berufliche Ausbildung und schnelle finanzielle Unabhängigkeit für ihr Kind. Ein langes und teures Studium ist oft keine Option. Nach den Vorstellungen vieler Familien soll das Kind keine Schulden im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) aufnehmen. Stipendien als Finanzierungsmöglichkeit sind wenig bekannt und einer Bewerbung wird meistens nur eine geringe Erfolgsaussicht beigemessen. Zusätzlich werden die Leistungsanforderungen eines Studiums als zu hoch eingeschätzt oder sind unklar. Aufgrund dieser Faktoren kann die Entscheidung für ein Studium ohne Vorbilder in der Familie und Zugang zu relevanten Informationen schwerfallen. Wird dennoch ein Studium aufgenommen, brauchen Studierende aus nicht-akademischen Haushalten meistens mehr Zeit und Kraft für die Eingewöhnung. Der akademische Habitus, die akademische Art des Auftretens und dessen Sprachgebrauch ist fremd. Diese Faktoren können beim Studieneinstieg und im Hochschulalltag zu Verunsicherung bis hin zum Studienausstieg führen. Ebenso fehlen für den erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss häufig Netzwerke und Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Auswahl beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich an jeder Entscheidungsphase im Bildungssystem weiter fort. 83 Prozent (%) der Akademikerkinder besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon 87 % anschließend ein Studium aufnehmen. 46 % der Nicht-Akademiker besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon sich nur knapp die Hälfte für ein Studium entscheidet. An den Hochschulen setzt sich dieser Trend fort. 63 Studierende aus Familien mit akademischer Tradition erreichen den Bachelorabschluss, 45 den Master und zehn promovieren. Im Gegensatz erlangen 15 Studierende aus nicht akademischen Familien den Bachelor, acht den Master und nur eine Person promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stifterverband.org/medien/hochschul-bildungs-report-2020-bericht-2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de bietet die Möglichkeit, dass sich Schüler*innen auf verschiedenen Wegen wie über ihre Website oder durch Informationsveranstaltungen, über die Vorteile eines Studiums sowie die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Dazu gibt es Informationen zu BAföG und Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler*innen werden auch nach ihrer Entscheidung, ein Hochschulstudium aufzunehmen, noch unterstützt. Die Initiative bietet Informationen darüber, wie wissenschaftlich gearbeitet, sich um Praktika beworben, im Ausland studiert und erfolgreich das Examen gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernaktivitäten, welche ArbeiterKind.de bundesweit anbietet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationsveranstaltungen in Schulen&lt;br /&gt;
* Infostände in Hochschulen und auf Bildungsmessen&lt;br /&gt;
* Persönliche Unterstützung durch 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen&lt;br /&gt;
* Offene Treffen, Sprechstunden und individuelle Beratungsangebote&lt;br /&gt;
* Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken&lt;br /&gt;
* Informationstelefon für Studieninteressierte&lt;br /&gt;
* Berufseinstiegsprogramm mit Mentoring und Workshops&lt;br /&gt;
* Informationsportal www.arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
* Eigenes soziales Netzwerk &amp;lt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Lüneburg ==&lt;br /&gt;
Über das Internetportal hinaus baut die Initiative ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentor*innen auf. Diese sind in der Regel selbst Studierende in der ersten Generation. Durch ihre eigene Bildungsgeschichte ermutigen sie andere und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie bieten vor Ort eine bedarfsorientierte und leicht zugängliche Unterstützung für Schüler*innen, Studierende und Eltern an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lüneburg]] hat eine eigene Netzwerkgruppe für den Standort Niedersachsen. Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe gibt es seit 2013. Es beteiligen sich zehn bis 15 Personen regelmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.univativ-magazin.de/studentische-initiativen-an-der-leuphana-arbeiterkind-de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe hat zudem eine eigene Netzwerkseite. Diese befindet sich auf der Website von Arbeiterkind.de. Interessierte können sich auf der Plattform registrieren und dort einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit anderen Mitgliedern starten. Alle wichtigen Informationen und Termine für den Standort Lüneburg sind dort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Gruppe hat eine netzwerk-interne Gruppenseite und eine öffentlich einsehbare Homepage, die der Organisation der Gruppe dient. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Dateien abzulegen, Neuigkeiten miteinander zu teilen und Terminseiten zu erstellen. Zudem gibt auf der Plattform ein Diskussionsforum, in welchem Fragen und Antworten zu spezifischen Themen wie Studienfinanzierung, Fächerwahl oder allgemeine Fragen zum Studium gestellt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=y0_LoT1KSZg|400|right|So funktioniert der Arbeiterkind.de Stammtisch}}&lt;br /&gt;
Zusätzlich trifft sich die Gruppe Lüneburg jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im [[PONS|&amp;quot;PONS&amp;quot;]] (Salzstraße am Wasser 1, 21335 Lüneburg) zum „Klönschnack“. In dieser offenen Runde können Interessierte Fragen stellen. Meistens handelt es sich dabei um Studieninteressierte oder Studierende, die gerade mit dem Studium begonnen haben. Allerdings können auch Eltern zu der offenen Runde kommen und Fragen stellen. Momentan findet das monatliche Treffen online als „digitaler Stammtisch“ statt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.instagram.com/p/CPn6ncqtFOu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote der Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe sind Vorträge in Schulen, auf Berufsinformationsbörsen und in der Mensa der [[Leuphana Universität|Leuphana Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Initiative arbeitet regelmäßig mit Schulen zusammen. Es gibt ein Programm namens „VIELFALT IM KLASSENZIMMER! = VIELFALT IM LEHRERZIMMER!“. Bei diesem können Schüler*innen das Lehramtsstudium zwei Tage an der Universität testen. Zudem arbeitet die Initiative mit anderen bildungspolitischen Initiativen wie [[Rock Your Life|&amp;quot;ROCK YOUR LIFE!&amp;quot;]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen und Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie ==&lt;br /&gt;
Die [[Corona-Pandemie]] hat Auswirkungen auf die persönliche Interaktion mit Interessierten der Initiative Arbeiterkind.de. Die Kommunikation wurde von persönlichen Treffen auf digitale Formen wie Telefon oder E-Mail verändert. Zudem stellt sich die Initiative sowie die Ortsgruppe Lüneburg vermehrt in den sozialen Netzwerken vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
Bei der Initiative Arbeiterkind.de können sich sowohl Studierende aus nicht-akademischen als auch aus akademischen Haushalten engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontaktmöglichkeiten Ortsgruppe Lüneburg ==&lt;br /&gt;
E-Mail: lueneburg@arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.facebook.com/ArbeiterKinddeLuneburg/&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twitter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://twitter.com/ArbeiterKind_LG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instagram: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.instagram.com/arbeiterkind.de_lueneburg/?hl=de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzwerk: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de/toro/resource/html#/!entity.24389&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Arbeiterkind&amp;diff=11302</id>
		<title>Arbeiterkind</title>
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		<updated>2021-09-13T20:26:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Hintergrund und Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ArbeiterKind.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, den Anteil der Nicht-Akademikerkinder an den Hochschulen zu erhöhen sowie diese auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen. Dafür will die Initiative ein Informationsdefizit hinsichtlich Studienaufnahme und -finanzierung beheben und Schüler*innen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien zu der Aufnahme eines Hochschulstudiums ermutigen. Dazu gibt es ein Informationsangebot im Internet, welches unter anderem Tipps zur Finanzierung eines Studiums bereithält. Zusätzlich hat Arbeiterkind.de ein deutschlandweites Netzwerk mit ehrenamtlichen Mentor*innen, die Schüler*innen beraten und unterstützen möchten. Das Sozialunternehmen ist Mitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=aBKPN9i4RFs|400|right|Was ist Arbeiterkind.de?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Einsatz ==&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de wurde im Mai 2008 gegründet. Die Initiative zielt darauf ab, Informationsdefizite hinsichtlich der Aufnahme und Bewältigung eines Studiums zu minimieren und Schüler*innen aus nicht-akademischen Haushalten in ihrer Bildungslaufbahn zu unterstützen. Die Entscheidung für den Bildungsweg wird stark durch die Familie und das soziale Umfeld beeinflusst. Eltern ohne Hochschulerfahrung bevorzugen häufig eine berufliche Ausbildung und schnelle finanzielle Unabhängigkeit für ihr Kind. Ein langes und teures Studium ist oft keine Option. Nach den Vorstellungen vieler Familien soll das Kind keine Schulden im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) aufnehmen. Stipendien als Finanzierungsmöglichkeit sind wenig bekannt und einer Bewerbung wird nur eine geringe Erfolgsaussicht beigemessen. Zusätzlich werden die Leistungsanforderungen eines Studiums als zu hoch eingeschätzt oder sind unklar. Aufgrund dieser Faktoren kann die Entscheidung für ein Studium ohne Vorbilder in der Familie und Zugang zu relevanten Informationen schwerfallen. Wird dennoch ein Studium aufgenommen, brauchen Studierende aus nicht-akademischen Haushalten meistens mehr Zeit und Kraft für die Eingewöhnung. Der akademische Habitus, die akademische Art des Auftretens und dessen Sprachgebrauch ist fremd. Diese Faktoren können beim Studieneinstieg und im Hochschulalltag zu Verunsicherung bis hin zum Studienausstieg führen. Ebenso fehlen für den erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss häufig Netzwerke und Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Auswahl beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich an jeder Entscheidungsphase im Bildungssystem weiter fort. 83 Prozent (%) der Akademikerkinder besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon 87 % anschließend ein Studium aufnehmen. 46 % der Nicht-Akademiker besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon sich nur knapp die Hälfte für ein Studium entscheidet. An den Hochschulen setzt sich dieser Trend fort. 63 Studierende aus Familien mit akademischer Tradition erreichen den Bachelorabschluss, 45 den Master und zehn promovieren. Im Gegensatz erlangen 15 Studierende aus nicht akademischen Familien den Bachelor, acht den Master und nur eine Person promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stifterverband.org/medien/hochschul-bildungs-report-2020-bericht-2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de bietet die Möglichkeit, dass sich Schüler*innen auf verschiedenen Wegen wie über ihre Website oder durch Informationsveranstaltungen, über die Vorteile eines Studiums sowie die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Dazu gibt es Informationen zu BAföG und Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler*innen werden auch nach ihrer Entscheidung, ein Hochschulstudium aufzunehmen, noch unterstützt. Die Initiative bietet Informationen darüber, wie wissenschaftlich gearbeitet, sich um Praktika beworben, im Ausland studiert und erfolgreich das Examen gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernaktivitäten, welche ArbeiterKind.de bundesweit anbietet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationsveranstaltungen in Schulen&lt;br /&gt;
* Infostände in Hochschulen und auf Bildungsmessen&lt;br /&gt;
* Persönliche Unterstützung durch 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen&lt;br /&gt;
* Offene Treffen, Sprechstunden und individuelle Beratungsangebote&lt;br /&gt;
* Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken&lt;br /&gt;
* Informationstelefon für Studieninteressierte&lt;br /&gt;
* Berufseinstiegsprogramm mit Mentoring und Workshops&lt;br /&gt;
* Informationsportal www.arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
* Eigenes soziales Netzwerk &amp;lt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Lüneburg ==&lt;br /&gt;
Über das Internetportal hinaus baut die Initiative ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentor*innen auf. Diese sind in der Regel selbst Studierende in der ersten Generation. Durch ihre eigene Bildungsgeschichte ermutigen sie andere und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie bieten vor Ort eine bedarfsorientierte und leicht zugängliche Unterstützung für Schüler*innen, Studierende und Eltern an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lüneburg]] hat eine eigene Netzwerkgruppe für den Standort Niedersachsen. Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe gibt es seit 2013. Es beteiligen sich zehn bis 15 Personen regelmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.univativ-magazin.de/studentische-initiativen-an-der-leuphana-arbeiterkind-de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe hat zudem eine eigene Netzwerkseite. Diese befindet sich auf der Website von Arbeiterkind.de. Interessierte können sich auf der Plattform registrieren und dort einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit anderen Mitgliedern starten. Alle wichtigen Informationen und Termine für den Standort Lüneburg sind dort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Gruppe hat eine netzwerk-interne Gruppenseite und eine öffentlich einsehbare Homepage, die der Organisation der Gruppe dient. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Dateien abzulegen, Neuigkeiten miteinander zu teilen und Terminseiten zu erstellen. Zudem gibt auf der Plattform ein Diskussionsforum, in welchem Fragen und Antworten zu spezifischen Themen wie Studienfinanzierung, Fächerwahl oder allgemeine Fragen zum Studium gestellt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=y0_LoT1KSZg|400|right|So funktioniert der Arbeiterkind.de Stammtisch}}&lt;br /&gt;
Zusätzlich trifft sich die Gruppe Lüneburg jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im [[PONS|&amp;quot;PONS&amp;quot;]] (Salzstraße am Wasser 1, 21335 Lüneburg) zum „Klönschnack“. In dieser offenen Runde können Interessierte Fragen stellen. Meistens handelt es sich dabei um Studieninteressierte oder Studierende, die gerade mit dem Studium begonnen haben. Allerdings können auch Eltern zu der offenen Runde kommen und Fragen stellen. Momentan findet das monatliche Treffen online als „digitaler Stammtisch“ statt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.instagram.com/p/CPn6ncqtFOu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote der Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe sind Vorträge in Schulen, auf Berufsinformationsbörsen und in der Mensa der [[Leuphana Universität|Leuphana Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Initiative arbeitet regelmäßig mit Schulen zusammen. Es gibt ein Programm namens „VIELFALT IM KLASSENZIMMER! = VIELFALT IM LEHRERZIMMER!“. Bei diesem können Schüler*innen das Lehramtsstudium zwei Tage an der Universität testen. Zudem arbeitet die Initiative mit anderen bildungspolitischen Initiativen wie [[Rock Your Life|&amp;quot;ROCK YOUR LIFE!&amp;quot;]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen und Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie ==&lt;br /&gt;
Die [[Corona-Pandemie]] hat Auswirkungen auf die persönliche Interaktion mit Interessierten der Initiative Arbeiterkind.de. Die Kommunikation wurde von persönlichen Treffen auf digitale Formen wie Telefon oder E-Mail verändert. Zudem stellt sich die Initiative sowie die Ortsgruppe Lüneburg vermehrt in den sozialen Netzwerken vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
Bei der Initiative Arbeiterkind.de können sich sowohl Studierende aus nicht-akademischen als auch aus akademischen Haushalten engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontaktmöglichkeiten Ortsgruppe Lüneburg ==&lt;br /&gt;
E-Mail: lueneburg@arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.facebook.com/ArbeiterKinddeLuneburg/&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twitter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://twitter.com/ArbeiterKind_LG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instagram: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.instagram.com/arbeiterkind.de_lueneburg/?hl=de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzwerk: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de/toro/resource/html#/!entity.24389&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11301</id>
		<title>KulturBäckerei</title>
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		<updated>2021-09-13T20:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|345x345px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist. Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lüneburg]] hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt. Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]], errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung würde das neue Viertel als Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergab sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt [[Lüneburg]] hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters wie Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zu einem vielseitigen Amateur-Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und realisiert neue Ideen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten moderner Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Diese sind in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eingangstür zum Artrium.jpg| Die Eingangstür zum Artrium &lt;br /&gt;
Datei:Artrium.jpg| Die Kunsthalle der Sparkasse Lüneburg &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
[[Kunstschule IKARUS e. V.]] ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der [[Lebenshilfe Lüneburg-Harburg]] und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier 2.jpg|mini|324x324px|Das Atelier von Henties, Ollmann und Stephan in der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
Greifes&#039; Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, sie zeichnet unter anderem die Stadt [[Lüneburg]] und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente sowie Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen, um Dinge wie Taschen herzustellen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke. Zudem beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur und Wohndesign. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehrere Ateliers nebeneinander.jpg|mini|Mehrere Ateliers nebeneinander|333x333px]]&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metallen und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt oft den Zufall. Ihre Malerei ist meistens eine Kombination aus Tuschzeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg ein. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich lädt er jeden Sonntag zu einer Matinée ein.  &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt zu Ben Bohlen&#039; Feierabend Kultur: https://www.facebook.com/benbolesfeierabend/about/?ref=page_internal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11268</id>
		<title>KulturBäckerei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11268"/>
		<updated>2021-09-13T17:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. Zudem hat [[Lüneburg]] eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung das neue Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
Greifes&#039; Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, sie zeichnet unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente sowie Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen um Dinge wie Taschen herzustellen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke. Zudem beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur, Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metallen und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt oft den Zufall. Ihre Malerei ist meistens eine Kombination aus Tuschzeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg ein. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
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		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11264</id>
		<title>KulturBäckerei</title>
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		<updated>2021-09-13T16:43:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Open Air auf dem Vorplatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. Zudem hat [[Lüneburg]] eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung das neue Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Blancke-Dau.jpg|mini|269x269px|Das Atelier von Ursula Blancke-Dau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier.jpg|mini|269x269px|Das Atelier von Mencke und Stuhrmann]]&lt;br /&gt;
Greifes&#039; Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, sie zeichnet unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente sowie Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen um Dinge wie Taschen herzustellen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke. Zudem beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur, Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metallen und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt oft den Zufall. Ihre Malerei ist meistens eine Kombination aus Tuschzeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier neun.jpg|mini|256x256px|Das Atelier von Maike Erdmann-Spilker]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg ein. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
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		<title>KulturBäckerei</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. Zudem hat [[Lüneburg]] eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung das neue Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Blancke-Dau.jpg|mini|269x269px|Das Atelier von Ursula Blancke-Dau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier.jpg|mini|269x269px|Das Atelier von Mencke und Stuhrmann]]&lt;br /&gt;
Greifes&#039; Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, sie zeichnet unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente sowie Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen um Dinge wie Taschen herzustellen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke. Zudem beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur, Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metallen und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt oft den Zufall. Ihre Malerei ist meistens eine Kombination aus Tuschzeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier neun.jpg|mini|256x256px|Das Atelier von Maike Erdmann-Spilker]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11254</id>
		<title>KulturBäckerei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11254"/>
		<updated>2021-09-13T14:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. Zudem hat [[Lüneburg]] eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung oder als Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie beispielsweise die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und Vertretung der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Blancke-Dau.jpg|mini|308x308px|Das Atelier von Ursula Blancke-Dau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier.jpg|mini|284x284px|Das Atelier von Mencke und Stuhrmann]]&lt;br /&gt;
Greife’s Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, so zeichnet sie unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente, Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke und beschäftigt sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur und Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metalle und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt gerne den Zufall. Ihre Malerei ist oft eine Kombination aus Tuschezeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier neun.jpg|mini|271x271px|Das Atelier von Maike Erdmann-Spilker]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik, Show und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen Freude bereiten und durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11253</id>
		<title>KulturBäckerei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11253"/>
		<updated>2021-09-13T14:53:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. [[Lüneburg]] hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung oder als Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie beispielsweise die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und Vertretung der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Blancke-Dau.jpg|mini|308x308px|Das Atelier von Ursula Blancke-Dau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier.jpg|mini|284x284px|Das Atelier von Mencke und Stuhrmann]]&lt;br /&gt;
Greife’s Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, so zeichnet sie unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente, Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke und beschäftigt sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur und Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metalle und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt gerne den Zufall. Ihre Malerei ist oft eine Kombination aus Tuschezeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier neun.jpg|mini|271x271px|Das Atelier von Maike Erdmann-Spilker]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik, Show und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen Freude bereiten und durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Adresse: Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: [https://kulturbaeckerei-lueneburg.de www.kulturbaeckerei-lueneburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule IKARUS e. V. in der KulturBäckerei: [https://kunstschule-ikarus.de www.kunstschule-ikarus.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
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		<title>KulturBäckerei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.luenepedia.de/index.php?title=KulturB%C3%A4ckerei&amp;diff=11251"/>
		<updated>2021-09-13T14:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KulturBäckerei.jpg|mini|Das Gebäude der KulturBäckerei.|322x322px]]Die KulturBäckerei ist eine ehemalige Bäckerei im Nordosten [[Lüneburg|Lüneburgs]], die zu einer Kultureinrichtung umgewandelt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Oktober 2014 beherbergt sie auf 1500 Quadratmetern zwölf Ateliers von Künstler*innen aus verschiedenen Sparten der Kunst. Zudem befindet sich dort eine Theaterbühne, die [[Kunstschule IKARUS e. V.]], ein großer Veranstaltungssaal und das Büro der Sparkassenstiftung. Die Sparkassenstiftung Lüneburg ist Betreiberin der Initiative.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Kultur-und-Tourismus/Kulturbaeckerei.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;map&amp;quot; style=&amp;quot;min-width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#display_map:53.254081, 10.424338|width=100%|fullscreen=on|scrollzoom=on|zoom=15}}&lt;br /&gt;
Der Standort der KulturBäckerei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KulturBäckerei versteht sich als gemeinnützige Initiative und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lüneburg, der Sparkassenstiftung Lüneburg und regionalen Kreativschaffenden. Für die Lüneburger Bevölkerung soll das Haus eine Anlaufstelle für Kunst und Kultur sein und Künstler*innen sollen in ihrer Arbeit unterstützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände der KulturBäckerei hat einen Zusammenhang mit der [[Militärgeschichte Lüneburgs]]. [[Lüneburg]] hat eine lange Tradition als Garnisonsstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Burg auf dem [[Kalkberg]], wodurch Lüneburg seinen Namen erhalten hat, kennzeichnet dessen Ursprung. Ihr Bau im Jahr 951 stellt den Beginn von über 1000 Jahren dar, in dessen Lüneburg auch nahezu immer die Heimat von Soldaten war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die „Lüneburg“ diente als Schutz- und Zufluchtsort für die Lüneburger Bevölkerung. Im Jahr 1828 wurde die erste Kaserne, die [[Lüner Kaserne]] errichtet. Zwischen 1935 und 1939 wurden im Zuge der Aufrüstung und Ausdehnung des Heeres im Nationalsozialismus zusätzlich die [[Schlieffenkaserne|Schlieffen-]], die [[Scharnhorstkaserne|Scharnhorst-]] und die [[Theodor-Körner-Kaserne]] (frühere Fliegerhorstkaserne) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/betreuungsportal/betreuung-am-standort/lueneburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 wurde Lüneburg zur Hauptstadt des Gaus Osthannovers erklärt. In diesem Jahr wurde ebenso der Speicher des Heeresverpflegungsamtes erbaut. Seither diente das Gelände der Versorgung der Armee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der KulturBäckerei ist die ehemalige Heeresbäckerei. Darin wurde einst das sogenannte „Kommissbrot“ für die in Lüneburg stationierten Soldaten gebacken. Das Areal des Heeresverpflegungsamtes umfasste daneben ein Verwaltungsgebäude, vier Bodenspeicher, fünf Rauhfutterscheunen, eine Bodenwaage mit Wiegehaus, Garagen und eine alte Baracke. Die Kornspeichen konnten vom nahe gelegenen Bahnhof von Getreide beladenen Eisenbahnwagen angefahren werden. Die Heeresbäckerei wurde 1957 als Lager umfunktioniert und der Sitz der Standortverwaltung der Bundeswehr befand sich auf dem Gelände. Ab 1990 begann eine mehrheitliche Schließung von Kasernen sowie die Abgabe der Standortverwaltung. Das führte zu dem Beginn einer kommunalpolitischen Diskussion über die Verwendung der leerstehenden Gebäude. Die Entscheidungsträger schienen eine lange Zeit uneinig, ob die Gebäude trotz ihres guten Zustands abgerissen werden sollten, um Platz für Neues zu schaffen oder ob der industrielle Charakter der Speichergebäude zu neuen Projekten inspirieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Gelände der ehemaligen Scharnhorstkaserne ist die [[Leuphana Universität]] gezogen und in die alte Schlieffen-Kaserne wurde ein Behördenzentrum eingerichtet. Für das Gelände der früheren Standortverwaltung wurde nach zehn Jahren der privaten Zwischennutzung auch eine geeignete Verwendung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 entsteht im Zuge des Stadtentwicklungsprojektes [[Hanseviertel]] auf dem Areal der Schlieffen-Kaserne ein neuer Stadtteil mit modernen Wohnungen und Gewerbeflächen. Die ehemaligen Speichergebäude, die südlich an das Neubaugebiet angrenzen, wurden in das Förderprojekt integriert und sind seither unter dem Namen [[Speicherquartier]] bekannt. Die Stadt Lüneburg beabsichtigt mit den beiden Projekten die Anbindung des Lüneburger Ostens an die Kernstadt. Zwei der Kornspeicher konnten erhalten bleiben und dienen seit dem Jahr 2013 als Wohngebäude und Gewerberaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Viertel würde durch eine Umnutzung der alten Heeresbäckerei als Kunsteinrichtung oder als Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und für Freizeit komplettieren. Dieses ergibt sich aus dem Konsens der Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschuss und des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung über die vorgelegte Planung der Sparkassenstiftung und der Lüneburger Wohnungsbau GmbH. (LüWoBau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein alter Ofen.jpg|mini|Ein alter Backofen der ehemaligen Heeresbäckerei, indem einst das &amp;quot;Kommissbrot&amp;quot; gebacken wurde. ]]&lt;br /&gt;
Die Hansestadt Lüneburg hat das Gebäude zur Sanierung für einen symbolischen Euro an die LüWoBau verkauft. Die Renovierungsarbeiten wie die Erneuerung des Daches beliefen sich auf eine Summe von etwa drei Millionen Euro. Finanziert wurden die Kosten durch Mittel der Städtebauförderung. Dazu kamen rund 50.000 Euro für die Innenausstattung, die nicht förderungsfähig waren. Es wurde bei der Umgestaltung des Innenraumes darauf geachtet, dass die Räume mit einer größtmöglichen Flexibilität genutzt werden können. Die Erfahrungswerte der künftigen Künstler*innen waren ebenfalls gefragt, um eine bedarfsgerechte Produktions- und Ausstellungsfläche zu schaffen. Die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei im großen Veranstaltungssaal blieben erhalten. Im Jahr 2014 wurden die Arbeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung/Innovative Konzepte der Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Leitung des Projektes übernahm die Sparkassenstiftung und wurde Mieter sowie Betreiber der KulturBäckerei. Somit trägt diese Verantwortung für Betriebskosten und Instandhaltung der öffentlichen Räume. Eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Kulturpolitik, wählte die Bewerber*innen anhand ihrer Kunstform, ihres Alters und Geschlechts aus. Künstler*innen aus den Bereichen Schmuck-, Malerei und Modedesign, Restauration, Bildhauerei, Grafik und Fotografie, vier professionelle und ein Amateurtheater sowie die Kunstschule für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung IKARUS e. V. bilden nun unter der Verwaltung der Sparkassenstiftung das Team der KulturBäckerei. Die Räume werden für unbefristete Zeit von den Kunstschaffenden angemietet. Die Sparkassenstiftung gibt als Betreiber des Hauses gewisse Richtlinien wie beispielsweise die allgemeine Hausordnung vor. Zudem gibt es einen Mieterbeirat mit Vertreter*innen aus dem Künstler*innenkreis und Vertretung der Sparkassenstiftung. Seit April 2015 gibt es den Verein KulturBäckerei, der als Interessengemeinschaft der Kunstschaffenden und externen Kunstinteressierten verstanden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung des Hauses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Öfen.jpg|mini|321x321px|Die Eingangstüren des Theatersaales um die alten Backöfen der ehemaligen Heeresbäckerei.]]&lt;br /&gt;
Kunstschaffende und Publikum sollen gleichermaßen von der neuen Institution profitieren. Durch die beiden Einrichtungen „Atelierhaus23“ und „KOPPEL 66“ sowie durch Hamburger Künstler*innen inspiriert, wurde das Konzept des „offenen Ateliers“ erarbeitet. Offenheit ist tägliches Programm in der KulturBäckerei. Kunst wird nicht mehr hinter verschlossenen Türen produziert, stattdessen suchen Künstler und Künstlerinnen den Dialog mit den Gästen und untereinander. Die Produktionsräume der KulturBäckerei dienen den Kreativschaffenden als Künstlerwerkstatt, Kunstvermittlungsplattform und Verkaufsraum zugleich. In der KulturBäckerei befinden sich insgesamt zwölf Ateliers von Kunstschaffenden in verschiedensten Sparten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und öffentliche Diskussionen gehören zu den weiteren Veranstaltungen der KulturBäckerei. Die Fläche um die alten Backöfen der ehemaligen Industriebäckerei ist zu einem Theatersaal umgestaltet worden. Die Räumlichkeiten dienen der Lüneburger Theaterszene als Probe- und Aufführungsräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Der Theatersaal der KulturBäckerei kann von Theaterschaffenden aller Sparten genutzt werden. Der Raum bietet auf 125 Quadratmetern Voraussetzungen für viele Formen des Theaters, so auch für Proben oder Aufführungen. Zu dem regelmäßigen Ensemble des Theaters gehören:&lt;br /&gt;
==== Amateurtheater Rampenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit mehr als 15 Jahren wirkt das Theater „Rampenlicht e. V.“ in Lüneburg. Zum Team des Theaters gehören vier Theaterpädagogen, ein Bühnenautor und viele Talente auf unterschiedlichen Gebieten. Zusammen ergänzen sie sich zum vielseitigen Amateur Ensemble in Lüneburgs Theaterlandschaft. Insgesamt 40 Amateure spielen in wechselnder Zusammensetzung, nähen Kostüme, bauen Kulissen und vieles mehr. Schwerpunkt des Repertoires sind Krimis und Komödien, aber das Ensemble bietet auch vielschichtiges Theater und betritt neue Pfade.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=g4VOEGhG720&amp;amp;t=1s|400|right|Ein Trailer über verschiedene Balladenstücke von dem &amp;quot;Theater zur weiten Welt&amp;quot;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theater zur weiten Welt ====&lt;br /&gt;
Das „Theater zur weiten Welt“ ist ein professionelles freies Theater in Lüneburg. Die Theaterschaffenden bilden ein Team, welche langjährige künstlerische Erfahrung in Freien Theatern und solchen in öffentlichen Trägerschaften haben. Birgit Becker und Raimund Becker-Wurzwallner übernehmen die Leitung des Theaters. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben sich zwei Arbeitsschwerpunkte gebildet. Ihr Fokus liegt auf der Inszenierung von Stücken zeitgenössischer Autoren und die Entwicklung eigener Theaterstücke zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart. 18 Inszenierungen konnten bislang realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schauspielkollektiv ====&lt;br /&gt;
Das „Schauspielkollektiv - Neues Schauspiel Lüneburg“ ist ein freies professionelles Theater. Es wurde 2005 von Thomas Flocken und Julia von Thoen gegründet. Das „Schauspielkollektiv“ ist ein anspruchsvolles Kinder- und Jugendtheater, welches auf unkonventionelle Art der Inszenierungen zielt. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz der Themen spricht das Theater jedoch auch ein erwachsenes Publikum an. Die Formate sind auf Kontroverse ausgerichtet. {{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=SU16BbQkbBU&amp;amp;t=14s|400|right|Ein Beispielstück des Thomas. Ney Theaters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Thomas Ney. Theater ====&lt;br /&gt;
Das „Thomas Ney. Theater“ ist eine freie professionelle Theatergruppe aus Lüneburg und besteht im Kern aus dem Schauspielerehepaar Thomas Ney und Erika Döhmen. Ney hat seit 2014 in der KulturBäckerei sein eigenes Theater, dort führt er auch eigene Inszenierungen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marmelock Figurentheater ====&lt;br /&gt;
Das Figurentheater „Marmelock“ wird gespielt durch die Grafik-Designerin Britt Wolfgramm und den Innenarchitekten Mathias Müller-Wolfgramm. Die Inszenierungen für Kinder haben oft einen literarischen Hintergrund. Ihre Stücke basieren auf neu interpretierten Märchen oder Geschichten modernen Autoren. Zudem reflektieren ihre Abendprogramme Werke und Leben berühmter Komponisten. Dieses ist in Zusammenarbeit mit dem „Quartetto Aperto“ der Staatsoper Hannover entstanden, das bei den Aufführungen live spielt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Artrium.jpg|mini|324x324px|Das Artrium der KulturBäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artrium ===&lt;br /&gt;
Im Artrium als auch in der Kunsthalle der Sparkassenstiftung finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen regionaler sowie überregionaler Künstlerinnen und Künstler statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschule ===&lt;br /&gt;
IKARUS e. V. ist eine Lüneburger Kunstschule mit Sitz in der KulturBäckerei und hat im Obergeschoss Räume bezogen. Der ehrenamtlich geführte Verein ist maßgeblicher Träger der künstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Lüneburg und Umgebung. Dieser führt eine Kooperation mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg und verfolgt den Gedanken der Inklusion. Die Kunstschule versteht sich als Erlebnisstätte mit der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die selbstständige Umsetzung künstlerischer und kultureller Ideen zu animieren. Es bestehen Angebote wie malen, zeichnen, töpfern, tanzen, filzen, nähen und werken. Die Angebote starten ab einem Alter von drei Jahren. Wöchentliche Kurse, Werkstätten und Ateliers finden regelmäßig statt, dazu kommen Workshops zum Einstieg oder Vertiefen. Kindergeburtstage oder Kunsttage sind ebenfalls Angebote der Kunstschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier Blancke-Dau.jpg|mini|308x308px|Das Atelier von Ursula Blancke-Dau.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ateliers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 1: Karin Greife &lt;br /&gt;
* Atelier 2: Rike Henties, Frauke Ollmann, Nicolai Stephan&lt;br /&gt;
* Atelier 3: Ole Ohlendorff&lt;br /&gt;
* Atelier 4: Ursula Blancke-Dau&lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier.jpg|mini|284x284px|Das Atelier von Mencke und Stuhrmann.]]&lt;br /&gt;
Greife’s Schwerpunkt sind Auftragsarbeiten. Ihre Werke sind vielseitig, so zeichnet sie unter anderem die Stadt Lüneburg und andere Orte der Welt, maritime und abstrakte Momente, Menschen und Tiere. Henties verwendet ökologisch wertvolle Materialien wie Pinatex und Kork sowie Produktionsüberschüsse großer Bekleidungsfirmen. Ollmann ist Designerin und Gewandmeisterin. Sie entwirft Kostümbilder und individuelle Einzelstücke und beschäftigt sich mit der Entwicklung von modernen und historischen Strickwaren, Schnittmustern und textiler Kunst. Stephan arbeitet als Fotodesigner und Künstler überwiegend für verschiedene Innenarchitekten, Galerien, Museen und private Kunden. Dabei entstehen Fotografien und Filme im Bereich Portraits, Kunstkataloge, Architektur und Wohndesign und viele mehr. Zudem ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit die Natur- und Landschaftsfotografie. Blancke-Dau setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit Fragen der Zeit in vielfältiger Herangehensweise auseinander. Dabei sprechen diese Widersprüche an. Sie widmet sich der Natur als Lebensraum in häufig großformatigen Bildern. Graffitis sprüht sie als Wiederbelebungsversuch in sogenannte „Lost Places“ und konserviert fotografisch diese Orte.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 5: Lilli Veers &lt;br /&gt;
* Atelier 6: Gudrun Jakubeit&lt;br /&gt;
* Atelier 7: Inga Blohm und Markus Tillwick&lt;br /&gt;
* Atelier 8: Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veers nachhaltiger Schmuck besteht aus experimentell verarbeiteten Edelsteinen, Metalle und schmuckfremden Materialien. Ihr Ziel ist es, Fairness und Transparenz entlang der Lieferkette zu garantieren. Jakubeit verbindet ihre analytischen Zeichnungen mit expressiven, vom Bildinhalt losgelösten Farbaufträgen. Häufig zeichnet sie großformatige Landschaftspanorama, Lüneburger Stadtansichten, Hamburger Hafenimpressionen oder Reiseskizzenbücher. Blohm und Tillwick sind Diplom-Restauratoren und konnten seit der Gründung ihres Restaurierungsateliers zahlreiche Kunstwerke in der Region um Lüneburg und Niedersachsen für die Nachwelt erhalten. Das Atelier hat sich spezialisiert auf die Restaurierung und Konservierung von Skulpturen, polychromen Bildwerken, Holzobjekten und Gemälden. Menke arbeitet mit Aquarell- und Acrylmalerei, oft erweitert mit Collagen, Kohle und Tusche. Die Themen ihrer Werke sind inspiriert aus der Natur, Lebenswelt, Vegetation, den Landschaften, den Elementen, den Rhythmen und dem menschlichen Sein. Stuhrmanns Malerei verarbeitet Kritzeleien und nutzt gerne den Zufall. Ihre Malerei ist oft eine Kombination aus Tuschezeichnungen auf Packpapier und Acryl auf Leinwand.    &lt;br /&gt;
[[Datei:Atelier neun.jpg|mini|271x271px|Das Atelier von Maike Erdmann-Spilker.]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atelier 09: Farbmonster (Maike Erdmann-Spilker)&lt;br /&gt;
* Atelier 10: Anke Gruss&lt;br /&gt;
* Atelier 11: Berit Ness, Carolin George&lt;br /&gt;
* Atelier 12: Christian von Stern, Ben Boles&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maike Erdmann-Spilker entwirft und schneidert individuelle und einzigartige Trikots. Diese können nach Wunsch zum Voltigieren, für Rollkunstlauf, Turnen, Akrobatik, Show und vieles mehr genutzt werden. Gruss bevorzugte Maltechniken sind Öl und Aquarell. Dabei ist der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit die Darstellung von Licht, Atmosphäre, Dynamik und Bewegung. Ness bildet gemeinsam mit Carolin George ein Atelier für Projekte in Bild, Wort und Gestaltung. Schwerpunkt der Arbeit von Boles und von Stern besteht darin, Projekte und Konzepte zu entwickeln, die Menschen Freude bereiten und durch Musik grenz- und generationsüberschreitend zusammenbringt.{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=fDPeh3Asb-8|400|right|Ben Boles&#039; Feierabend Kultur vor der KulturBäckerei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Air auf dem Vorplatz ==&lt;br /&gt;
Der Entertainer und Moderator Ben Boles lädt alle zwei Wochen dienstags zu einem kulturellen Treffen zwischen 18 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne vor der KulturBäckerei in Lüneburg. Das Programm soll vielfältig sein. Artistik, Kabarett, Kleinkunst, Slapstick, Comedy, Theater, Jazz-, Rock-, Country-, Folk-, Pop- oder klassische Musik sind willkommen. Die Bühne bietet (fast) allem Publikum und Podium. Die einzige Voraussetzung ist ein auftrittsfähiges Programm. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/home/open-air/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
Dorette-von-Stern-Straße 2, 21337 Lüneburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: www.kulturbaeckerei-lueneburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelles Veranstaltungsprogramm: https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/kalender/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktuelle Programm der Kunstschule Ikarus in der KulturBäckerei: www.kunstschule-ikarus.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffnungszeiten ==&lt;br /&gt;
Montag bis Freitag: 10:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag und Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/&lt;br /&gt;
* https://lueneplaner.de/alle-kategorien/die-kulturbaeckerei/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Arbeiterkind&amp;diff=11203</id>
		<title>Arbeiterkind</title>
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		<updated>2021-09-13T11:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ArbeiterKind.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, den Anteil der Nicht-Akademikerkinder an den Hochschulen zu erhöhen sowie diese auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen. Dafür will die Initiative ein Informationsdefizit hinsichtlich Studienaufnahme und -finanzierung beheben und Schüler*innen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums ermutigen. Dazu gibt es ein Informationsangebot im Internet, welches unter anderem Tipps zur Finanzierung eines Studiums bereithält. Arbeiterkind.de hat zusätzlich ein deutschlandweites Netzwerk mit ehrenamtlichen Mentor*innen, die Schüler*innen beraten und unterstützen möchten. Das Sozialunternehmen ist Mitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=aBKPN9i4RFs|400|right|Was ist Arbeiterkind.de?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Einsatz ==&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de wurde im Mai 2008 gegründet. Die Initiative zielt darauf ab, Schüler*innen aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen und Informationsdefizite zu minimieren. Die Entscheidung für den Bildungsweg wird stark durch die Familie und das soziale Umfeld beeinflusst. Eltern ohne Hochschulerfahrung bevorzugen häufig eine berufliche Ausbildung und schnelle finanzielle Unabhängigkeit für ihr Kind. Ein langes und teures Studium ist häufig keine Option. Nach den Vorstellungen vieler Familien soll das Kind keine Schulden im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) aufnehmen. Stipendien als Finanzierungsmöglichkeit sind wenig bekannt und einer Bewerbung wird nur eine geringe Erfolgsaussicht beigemessen. Zusätzlich werden die Leistungsanforderungen eines Studiums als zu hoch eingeschätzt oder sind unklar. Aufgrund dieser Faktoren kann die Entscheidung für ein Studium ohne Vorbilder in der Familie und Zugang zu relevanten Informationen schwerfallen. Wird dennoch ein Studium aufgenommen, brauchen Studierende aus nicht-akademischen Haushalten meistens mehr Zeit und Kraft für die Eingewöhnung. Der akademische Habitus, die akademische Art des Auftretens und dessen Sprachgebrauch ist fremd. Diese Faktoren können beim Studieneinstieg und im Hochschulalltag zu Verunsicherung bis hin zum Studienausstieg führen. Ebenso fehlen für den erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss häufig Netzwerke und Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Auswahl beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich an jeder Entscheidungsphase im Bildungssystem weiter fort. 83 Prozent (%) der Akademikerkinder besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon 87 % anschließend ein Studium aufnehmen. 46 % der Nicht-Akademiker besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon sich nur knapp die Hälfte für ein Studium entscheidet. An den Hochschulen setzt sich dieser Trend fort. 63 Studierende aus Familien mit akademischer Tradition erreichen den Bachelorabschluss, 45 den Master und zehn promovieren. Im Gegensatz erlangen 15 Studierende aus nicht akademischen Familien den Bachelor, acht den Master und nur eine Person promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stifterverband.org/medien/hochschul-bildungs-report-2020-bericht-2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de bietet die Möglichkeit, dass sich Schüler*innen auf verschiedenen Wegen, wie beispielsweise über ihre Website oder durch Informationsveranstaltungen, über die Vorteile eines Studiums sowie die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Dazu gibt es Informationen zu BAföG und Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler*innen werden auch nach ihrer Entscheidung ein Hochschulstudium aufzunehmen, noch unterstützt. Die Initiative bietet Informationen darüber, wie wissenschaftlich gearbeitet, sich um Praktika beworben, im Ausland studiert und erfolgreich das Examen gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernaktivitäten, welche ArbeiterKind.de bundesweit anbietet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationsveranstaltungen in Schulen&lt;br /&gt;
* Infostände in Hochschulen und auf Bildungsmessen&lt;br /&gt;
* Persönliche Unterstützung durch 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen&lt;br /&gt;
* Offene Treffen, Sprechstunden und individuelle Beratungsangebote&lt;br /&gt;
* Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken&lt;br /&gt;
* Informationstelefon für Studieninteressierte&lt;br /&gt;
* Berufseinstiegsprogramm mit Mentoring und Workshops&lt;br /&gt;
* Informationsportal www.arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
* Eigenes soziales Netzwerk &amp;lt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Lüneburg ==&lt;br /&gt;
Über das Internetportal hinaus baut die Initiative ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentor*innen auf. Diese sind in der Regel selbst Studierende in der ersten Generation. Durch ihre eigene Bildungsgeschichte ermutigen sie andere und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie bieten vor Ort eine bedarfsorientierte und leicht zugängliche Unterstützung für Schüler*innen, Studierende und Eltern an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg hat eine eigene Netzwerkgruppe für den Standort Niedersachsen. Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe gibt es seit 2013. Es beteiligen sich zehn bis 15 Personen regelmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.univativ-magazin.de/studentische-initiativen-an-der-leuphana-arbeiterkind-de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe hat zudem eine eigene Netzwerkseite. Diese befindet sich auf der Website von Arbeiterkind.de. Interessierte können sich auf der Plattform registrieren und dort einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit anderen Mitgliedern starten. Alle wichtigen Informationen und Termine für den Standort Lüneburg sind dort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Gruppe hat eine netzwerk-interne Gruppenseite und eine öffentlich einsehbare Homepage, die der Organisation der Gruppe dient. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Dateien abzulegen, Neuigkeiten miteinander zu teilen und Terminseiten zu erstellen. Zudem gibt auf der Plattform ein Diskussionsforum, in welchem Fragen und Antworten zu spezifischen Themen wie Studienfinanzierung, Fächerwahl oder allgemeine Fragen zum Studium gestellt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=y0_LoT1KSZg|400|right|So funktioniert der Arbeiterkind.de Stammtisch}}&lt;br /&gt;
Zusätzlich trifft sich die Gruppe Lüneburg jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im [[PONS|&amp;quot;PONS&amp;quot;]] (Salzstraße am Wasser 1, 21335 Lüneburg) zum „Klönschnack“. In dieser offenen Runde können Interessierte Fragen stellen. Meistens handelt es sich dabei um Studieninteressierte oder Studierende, die gerade mit dem Studium begonnen haben. Allerdings können auch Eltern zu der offenen Runde kommen und Fragen stellen. Momentan findet das monatliche Treffen online als „digitaler Stammtisch“ statt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.instagram.com/p/CPn6ncqtFOu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote der Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe sind Vorträge in Schulen, auf Berufsinformationsbörsen und in der Mensa der [[Leuphana Universität|Leuphana Universität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Initiative arbeitet regelmäßig mit Schulen zusammen. Es gibt ein Programm namens „VIELFALT IM KLASSENZIMMER! = VIELFALT IM LEHRERZIMMER!“. Bei diesem können Schüler*innen das Lehramtsstudium zwei Tage an der Universität testen. Zudem arbeitet die Initiative mit anderen bildungspolitischen Initiativen wie [[Rock Your Life|&amp;quot;ROCK YOUR LIFE!&amp;quot;]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen und Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie ==&lt;br /&gt;
Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die persönliche Interaktion mit Interessierten der Initiative Arbeiterkind.de. Die Kommunikation wurde von persönlichen Treffen auf digitale Formen, wie Telefon oder E-Mail, verändert. Zudem stellt sich die Initiative sowie die Ortsgruppe Lüneburg vermehrt in den sozialen Netzwerken vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
Bei der Initiative Arbeiterkind.de können sich sowohl Studierende aus nicht-akademischen, als auch aus akademischen Haushalten engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontaktmöglichkeiten Ortsgruppe Lüneburg ==&lt;br /&gt;
E-Mail: lueneburg@arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.facebook.com/ArbeiterKinddeLuneburg/&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twitter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://twitter.com/ArbeiterKind_LG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instagram: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.instagram.com/arbeiterkind.de_lueneburg/?hl=de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzwerk: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de/toro/resource/html#/!entity.24389&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Arbeiterkind&amp;diff=11201</id>
		<title>Arbeiterkind</title>
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		<updated>2021-09-13T11:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ArbeiterKind.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, den Anteil der Nicht-Akademikerkinder an den Hochschulen zu erhöhen sowie diese auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen. Dafür will die Initiative ein Informationsdefizit hinsichtlich Studienaufnahme und -finanzierung beheben und Schüler*innen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums ermutigen. Dazu gibt es ein Informationsangebot im Internet, welches unter anderem Tipps zur Finanzierung eines Studiums bereithält. Arbeiterkind.de hat zusätzlich ein deutschlandweites Netzwerk mit ehrenamtlichen Mentor*innen, die Schüler*innen beraten und unterstützen möchten. Das Sozialunternehmen ist Mitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=aBKPN9i4RFs|400|right|Was ist Arbeiterkind.de?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Einsatz ==&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de wurde im Mai 2008 gegründet. Die Initiative zielt darauf ab, Schüler*innen aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen und Informationsdefizite zu minimieren. Die Entscheidung für den Bildungsweg wird stark durch die Familie und das soziale Umfeld beeinflusst. Eltern ohne Hochschulerfahrung bevorzugen häufig eine berufliche Ausbildung und schnelle finanzielle Unabhängigkeit für ihr Kind. Ein langes und teures Studium ist häufig keine Option. Nach den Vorstellungen vieler Familien soll das Kind keine Schulden im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) aufnehmen. Stipendien als Finanzierungsmöglichkeit sind wenig bekannt und einer Bewerbung wird nur eine geringe Erfolgsaussicht beigemessen. Zusätzlich werden die Leistungsanforderungen eines Studiums als zu hoch eingeschätzt oder sind unklar. Aufgrund dieser Faktoren kann die Entscheidung für ein Studium ohne Vorbilder in der Familie und Zugang zu relevanten Informationen schwerfallen. Wird dennoch ein Studium aufgenommen, brauchen Studierende aus nicht-akademischen Haushalten meistens mehr Zeit und Kraft für die Eingewöhnung. Der akademische Habitus, die akademische Art des Auftretens und dessen Sprachgebrauch ist fremd. Diese Faktoren können beim Studieneinstieg und im Hochschulalltag zu Verunsicherung bis hin zum Studienausstieg führen. Ebenso fehlen für den erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss häufig Netzwerke und Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Auswahl beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich an jeder Entscheidungsphase im Bildungssystem weiter fort. 83 Prozent (%) der Akademikerkinder besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon 87 % anschließend ein Studium aufnehmen. 46 % der Nicht-Akademiker besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon sich nur knapp die Hälfte für ein Studium entscheidet. An den Hochschulen setzt sich dieser Trend fort. 63 Studierende aus Familien mit akademischer Tradition erreichen den Bachelorabschluss, 45 den Master und zehn promovieren. Im Gegensatz erlangen 15 Studierende aus nicht akademischen Familien den Bachelor, acht den Master und nur eine Person promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stifterverband.org/medien/hochschul-bildungs-report-2020-bericht-2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de bietet die Möglichkeit, dass sich Schüler*innen auf verschiedenen Wegen, wie beispielsweise über ihre Website oder durch Informationsveranstaltungen, über die Vorteile eines Studiums sowie die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Dazu gibt es Informationen zu BAföG und Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler*innen werden auch nach ihrer Entscheidung ein Hochschulstudium aufzunehmen, noch unterstützt. Die Initiative bietet Informationen darüber, wie wissenschaftlich gearbeitet, sich um Praktika beworben, im Ausland studiert und erfolgreich das Examen gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernaktivitäten, welche ArbeiterKind.de bundesweit anbietet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationsveranstaltungen in Schulen&lt;br /&gt;
* Infostände in Hochschulen und auf Bildungsmessen&lt;br /&gt;
* Persönliche Unterstützung durch 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen&lt;br /&gt;
* Offene Treffen, Sprechstunden und individuelle Beratungsangebote&lt;br /&gt;
* Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken&lt;br /&gt;
* Informationstelefon für Studieninteressierte&lt;br /&gt;
* Berufseinstiegsprogramm mit Mentoring und Workshops&lt;br /&gt;
* Informationsportal www.arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
* Eigenes soziales Netzwerk &amp;lt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort Lüneburg ==&lt;br /&gt;
Über das Internetportal hinaus baut die Initiative ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentor*innen auf. Diese sind in der Regel selbst Studierende in der ersten Generation. Durch ihre eigene Bildungsgeschichte ermutigen sie andere und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie bieten vor Ort eine bedarfsorientierte und leicht zugängliche Unterstützung für Schüler*innen, Studierende und Eltern an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg hat eine eigene Netzwerkgruppe für den Standort Niedersachsen. Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe gibt es seit 2013. Es beteiligen sich zehn bis 15 Personen regelmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.univativ-magazin.de/studentische-initiativen-an-der-leuphana-arbeiterkind-de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe hat zudem eine eigene Netzwerkseite. Diese befindet sich auf der Website von Arbeiterkind.de. Interessierte können sich auf der Plattform registrieren und dort einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit anderen Mitgliedern starten. Alle wichtigen Informationen und Termine für den Standort Lüneburg sind dort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Gruppe hat eine netzwerk-interne Gruppenseite und eine öffentlich einsehbare Homepage, die der Organisation der Gruppe dient. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Dateien abzulegen, Neuigkeiten miteinander zu teilen und Terminseiten zu erstellen. Zudem gibt auf der Plattform ein Diskussionsforum, in welchem Fragen und Antworten zu spezifischen Themen wie Studienfinanzierung, Fächerwahl oder allgemeine Fragen zum Studium gestellt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=y0_LoT1KSZg|400|right|So funktioniert der Arbeiterkind.de Stammtisch}}&lt;br /&gt;
Zusätzlich trifft sich die Gruppe Lüneburg jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im [[PONS|&amp;quot;PONS&amp;quot;]] (Salzstraße am Wasser 1, 21335 Lüneburg) zum „Klönschnack“. In dieser offenen Runde können Interessierte Fragen stellen. Meistens handelt es sich dabei um Studieninteressierte oder Studierende, die gerade mit dem Studium begonnen haben. Allerdings können auch Eltern zu der offenen Runde kommen und Fragen stellen. Momentan findet das monatliche Treffen online als „digitaler Stammtisch“ statt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.instagram.com/p/CPn6ncqtFOu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote der Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe sind Vorträge in Schulen, auf Berufsinformationsbörsen und in der Mensa der [[Leuphana Universität|Leuphana Universität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Partnerschaften&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Initiative arbeitet regelmäßig mit Schulen zusammen. Es gibt ein Programm namens „VIELFALT IM KLASSENZIMMER! = VIELFALT IM LEHRERZIMMER!“. Bei diesem können Schüler*innen das Lehramtsstudium zwei Tage an der Universität testen. Zudem arbeitet die Initiative mit anderen bildungspolitischen Initiativen wie [[Rock Your Life|&amp;quot;ROCK YOUR LIFE!&amp;quot;]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Veränderungen und Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die persönliche Interaktion mit Interessierten der Initiative Arbeiterkind.de. Die Kommunikation wurde von persönlichen Treffen auf digitale Formen, wie Telefon oder E-Mail, verändert. Zudem stellt sich die Initiative sowie die Ortsgruppe Lüneburg vermehrt in den sozialen Netzwerken vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Engagement&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Bei der Initiative Arbeiterkind.de können sich sowohl Studierende aus nicht-akademischen, als auch aus akademischen Haushalten engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kontaktmöglichkeiten Ortsgruppe Lüneburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
E-Mail: lueneburg@arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.facebook.com/ArbeiterKinddeLuneburg/&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twitter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://twitter.com/ArbeiterKind_LG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instagram: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.instagram.com/arbeiterkind.de_lueneburg/?hl=de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzwerk: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de/toro/resource/html#/!entity.24389&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einzelnachweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.luenepedia.de/index.php?title=Arbeiterkind&amp;diff=11198</id>
		<title>Arbeiterkind</title>
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		<updated>2021-09-13T11:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.20.254.140: /* Hintergrund und Einsatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ArbeiterKind.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative im deutschsprachigen Raum. Ziel des Vereins ist es, den Anteil der Nicht-Akademikerkinder an den Hochschulen zu erhöhen sowie diese auf dem Weg zu ihrem erfolgreichen Studienabschluss zu unterstützen. Dafür will die Initiative ein Informationsdefizit hinsichtlich Studienaufnahme und -finanzierung beheben und Schüler*innen aus nichtakademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums ermutigen. Dazu gibt es ein Informationsangebot im Internet, welches unter anderem Tipps zur Finanzierung eines Studiums bereithält. Arbeiterkind.de hat zusätzlich ein deutschlandweites Netzwerk mit ehrenamtlichen Mentor*innen, die Schüler*innen beraten und unterstützen möchten. Das Sozialunternehmen ist Mitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=aBKPN9i4RFs|400|right|Was ist Arbeiterkind.de?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Hintergrund und Einsatz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de wurde im Mai 2008 gegründet. Die Initiative zielt darauf ab, Schüler*innen aus nicht-akademischen Herkunftsfamilien zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen und Informationsdefizite zu minimieren. Die Entscheidung für den Bildungsweg wird stark durch die Familie und das soziale Umfeld beeinflusst. Eltern ohne Hochschulerfahrung bevorzugen häufig eine berufliche Ausbildung und schnelle finanzielle Unabhängigkeit für ihr Kind. Ein langes und teures Studium ist häufig keine Option. Nach den Vorstellungen vieler Familien soll das Kind keine Schulden im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) aufnehmen. Stipendien als Finanzierungsmöglichkeit sind wenig bekannt und einer Bewerbung wird nur eine geringe Erfolgsaussicht beigemessen. Zusätzlich werden die Leistungsanforderungen eines Studiums als zu hoch eingeschätzt oder sind unklar. Aufgrund dieser Faktoren kann die Entscheidung für ein Studium ohne Vorbilder in der Familie und Zugang zu relevanten Informationen schwerfallen. Wird dennoch ein Studium aufgenommen, brauchen Studierende aus nicht-akademischen Haushalten meistens mehr Zeit und Kraft für die Eingewöhnung. Der akademische Habitus, die akademische Art des Auftretens und dessen Sprachgebrauch ist fremd. Diese Faktoren können beim Studieneinstieg und im Hochschulalltag zu Verunsicherung bis hin zum Studienausstieg führen. Ebenso fehlen für den erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss häufig Netzwerke und Vorbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Auswahl beginnt bereits in der Grundschule und setzt sich an jeder Entscheidungsphase im Bildungssystem weiter fort. 83 Prozent (%) der Akademikerkinder besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon 87 % anschließend ein Studium aufnehmen. 46 % der Nicht-Akademiker besuchen eine gymnasiale Oberstufe, wovon sich nur knapp die Hälfte für ein Studium entscheidet. An den Hochschulen setzt sich dieser Trend fort. 63 Studierende aus Familien mit akademischer Tradition erreichen den Bachelorabschluss, 45 den Master und zehn promovieren. Im Gegensatz erlangen 15 Studierende aus nicht akademischen Familien den Bachelor, acht den Master und nur eine Person promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stifterverband.org/medien/hochschul-bildungs-report-2020-bericht-2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArbeiterKind.de bietet die Möglichkeit, dass sich Schüler*innen auf verschiedenen Wegen, wie beispielsweise über ihre Website oder durch Informationsveranstaltungen, über die Vorteile eines Studiums sowie die Berufsperspektiven für Akademiker informieren. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich ein Studium finanzieren lässt. Dazu gibt es Informationen zu BAföG und Stipendien bei staatlichen und privaten Stiftungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler*innen werden auch nach ihrer Entscheidung ein Hochschulstudium aufzunehmen, noch unterstützt. Die Initiative bietet Informationen darüber, wie wissenschaftlich gearbeitet, sich um Praktika beworben, im Ausland studiert und erfolgreich das Examen gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kernaktivitäten, welche ArbeiterKind.de bundesweit anbietet&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationsveranstaltungen in Schulen&lt;br /&gt;
* Infostände in Hochschulen und auf Bildungsmessen&lt;br /&gt;
* Persönliche Unterstützung durch 6.000 Ehrenamtliche in 80 lokalen Gruppen&lt;br /&gt;
* Offene Treffen, Sprechstunden und individuelle Beratungsangebote&lt;br /&gt;
* Erfahrungsaustausch zur Studienfinanzierung und Zusammenarbeit mit den Begabtenförderungswerken&lt;br /&gt;
* Informationstelefon für Studieninteressierte&lt;br /&gt;
* Berufseinstiegsprogramm mit Mentoring und Workshops&lt;br /&gt;
* Informationsportal www.arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
* Eigenes soziales Netzwerk &amp;lt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Standort Lüneburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Über das Internetportal hinaus baut die Initiative ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentor*innen auf. Diese sind in der Regel selbst Studierende in der ersten Generation. Durch ihre eigene Bildungsgeschichte ermutigen sie andere und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie bieten vor Ort eine bedarfsorientierte und leicht zugängliche Unterstützung für Schüler*innen, Studierende und Eltern an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeiterkind.de/sites/default/files/arbeiterkind.de_jahresbericht_2019.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüneburg hat eine eigene Netzwerkgruppe für den Standort Niedersachsen. Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe gibt es seit 2013. Es beteiligen sich zehn bis 15 Personen regelmäßig.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.univativ-magazin.de/studentische-initiativen-an-der-leuphana-arbeiterkind-de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe hat zudem eine eigene Netzwerkseite. Diese befindet sich auf der Website von Arbeiterkind.de. Interessierte können sich auf der Plattform registrieren und dort einen Austausch mit Ehrenamtlichen sowie mit anderen Mitgliedern starten. Alle wichtigen Informationen und Termine für den Standort Lüneburg sind dort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Gruppe hat eine netzwerk-interne Gruppenseite und eine öffentlich einsehbare Homepage, die der Organisation der Gruppe dient. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Dateien abzulegen, Neuigkeiten miteinander zu teilen und Terminseiten zu erstellen. Zudem gibt auf der Plattform ein Diskussionsforum, in welchem Fragen und Antworten zu spezifischen Themen wie Studienfinanzierung, Fächerwahl oder allgemeine Fragen zum Studium gestellt werden können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=y0_LoT1KSZg|400|right|So funktioniert der Arbeiterkind.de Stammtisch}}&lt;br /&gt;
Zusätzlich trifft sich die Gruppe Lüneburg jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18 Uhr im [[PONS|&amp;quot;PONS&amp;quot;]] (Salzstraße am Wasser 1, 21335 Lüneburg) zum „Klönschnack“. In dieser offenen Runde können Interessierte Fragen stellen. Meistens handelt es sich dabei um Studieninteressierte oder Studierende, die gerade mit dem Studium begonnen haben. Allerdings können auch Eltern zu der offenen Runde kommen und Fragen stellen. Momentan findet das monatliche Treffen online als „digitaler Stammtisch“ statt. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.instagram.com/p/CPn6ncqtFOu/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Angebote der Lüneburger Arbeiterkind.de Ortsgruppe sind Vorträge in Schulen, auf Berufsinformationsbörsen und in der Mensa der [[Leuphana Universität|Leuphana Universität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Regelmäßige Partnerschaften&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Initiative arbeitet regelmäßig mit Schulen zusammen. Es gibt ein Programm namens „VIELFALT IM KLASSENZIMMER! = VIELFALT IM LEHRERZIMMER!“. Bei diesem können Schüler*innen das Lehramtsstudium zwei Tage an der Universität testen. Zudem arbeitet die Initiative mit anderen bildungspolitischen Initiativen wie [[Rock Your Life|&amp;quot;ROCK YOUR LIFE!&amp;quot;]] zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Veränderungen und Auswirkungen durch die COVID-19-Pandemie&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die persönliche Interaktion mit Interessierten der Initiative Arbeiterkind.de. Die Kommunikation wurde von persönlichen Treffen auf digitale Formen, wie Telefon oder E-Mail, verändert. Zudem stellt sich die Initiative sowie die Ortsgruppe Lüneburg vermehrt in den sozialen Netzwerken vor.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Engagement&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Bei der Initiative Arbeiterkind.de können sich sowohl Studierende aus nicht-akademischen, als auch aus akademischen Haushalten engagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Kontaktmöglichkeiten Ortsgruppe Lüneburg&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
E-Mail: lueneburg@arbeiterkind.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.facebook.com/ArbeiterKinddeLuneburg/&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twitter: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://twitter.com/ArbeiterKind_LG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instagram: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.instagram.com/arbeiterkind.de_lueneburg/?hl=de&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netzwerk: &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://netzwerk.arbeiterkind.de/toro/resource/html#/!entity.24389&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einzelnachweise&#039;&#039;&#039; ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.20.254.140</name></author>
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